Haben Sie das Gefühl, in Ihrer Ehe in eine Sackgasse gelangt zu sein, aus der sie sich selbst nicht mehr befreien können? Möchten Sie Ihre Ehe aber nicht aufgeben, sondern vielmehr retten und verbessern? Dann kann es sinnvoll sein, eine Eheberatung aufzusuchen. Wobei Ihnen die Eheberatung helfen kann, sagen wir Ihnen hier.
Die Eheberatung wird meist von einer therapeutisch geschulten Person, einem Psychologen oder einem Gesprächstherapeuten geleitet.
Diese Dame oder dieser Herr dienen als Moderator und sorgen dafür, dass zwischen den Ehepartnern nicht sofort neuer Streit über alte Themen eskaliert, sondern dass ein vernünftiges Gespräch in einem angenehmen Rahmen stattfinden kann.
Die Probleme in einer Ehe sind zwar individuell, dennoch ähneln sie sich von der Struktur her in vielen Fällen. Es gibt Probleme, die aus den unterschiedlichen Charakteren, Erwartungen und Erfahrungen der Ehepartner resultieren.
Dann gibt es Probleme, die von außen an das Paar heran getragen werden, zum Beispiel durch Dritte, durch finanzielle Sorgen, durch Arbeitslosigkeit. Ein weiterer Problemkreis ist der, der durch die Erziehung und Entwicklung der Kinder und durch Krankheiten ausgelöst wird.
Der geschulte Moderator der Eheberatung kann durch seine Moderation dazu beitragen, dass die Ehepartner wieder richtig miteinander sprechen. Er stellt Regeln auf und sorgt dafür, dass die Partner einander aussprechen lassen und sich gegenseitig zuhören. So erhält jeder Partner die Chance, seine Meinung zu sagen.
Über diesen Austausch kann eine erste Basis für ein neues gegenseitiges Verständnis gefunden werden. Möglicherweise hat man danach eine ganz neue Sicht auf den Partner und seine Probleme, kann ihn besser verstehen und auch an sich selbst arbeiten.
Wird die Eheberatung über einen längeren Zeitraum hinweg konsequent und regelmäßig aufgesucht, und bemühen sich auch beide Partner darum, die dort aufgestellten Regeln für das Zusammenleben zu befolgen, so wird sich in den meisten Fällen die Beziehung wieder verbessern.
Mit den neuen Informationen kann man ein besseres Verständnis für die Sorgen und Nöte des Partners entwickeln, aber auch seine eigenen Wünsche und Ansprüche besser zu artikulieren lernen. Sind beide Partner bereit, an ihrer Ehe zu arbeiten, so bleiben die Erfolge meist nicht aus.
Manchmal merkt man jedoch in einer Eheberatung auch erst wirklich, dass man sich tatsächlich nichts mehr zu sagen hat und nicht mehr zusammen leben kann. Dann ist die Eheberatung allerdings nicht schuld am Scheitern der Ehe, sondern hat die anstehende Trennung nur so klar heraus gearbeitet, dass man guten Gewissens Konsequenzen ziehen kann.
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