1. Februar 2011
An einem Shooting für Aktaufnahmen teilzunehmen, erfordert unter Umständen eine Menge Mut. Vor allem Models, die mit ihrem Körper nicht hundertprozentig zufrieden sind, haben oft Bammel vor den Aufnahmen. Dabei empfehlen viele Therapeuten die Aktaufnahmen sogar, da sie das Motiv in ein ganz besonders vorteilhaftes Licht setzen und das Model so lernt, sich selbst wieder schön zu finden.
Für ein unerfahrenes Model bedeutet Akt zuerst einmal Nacktheit. Man betritt ein fremdes Fotostudio und zieht sich vor einem völlig Fremden komplett nackt aus, um dann vor ihm zu posieren. Von diesem Blickwinkel aus betrachtet ist ein Aktshooting ganz und gar keine angenehme Sache. Selbst wer kein Problem mit seinem Äußeren hat, fühlt sich mit dieser Denkweise bloßgestellt und ausgeliefert.
Natürlich ist es ein nicht unerheblicher Eingriff in die Intimsphäre, sich vor einem Fremden völlig nackt zu zeigen. Besonders Frauen fürchten sich davor, von einem Fotografen des anderen Geschlechts abgelichtet zu werden. Zum einen ist da die Angst, dass die Mitarbeiter nachher hinter dem Rücken des Kunden über ihn lästern. Zum anderen haben viele Frauen den Eindruck, der Fotograf würde durch seine Arbeit nur seine voyeuristische Ader befriedigen und sie während des Shootings ständig begaffen.
Sehr oft kommt es auch vor, dass das Model sich davor fürchtet, vor der Kamera zu versagen. Es ist schließlich schon im bekleideten Zustand schwer genug, sich schöne und vorteilhafte Posen auszudenken. Liegt man dann auch noch plötzlich ganz nackt da, ist man vielleicht wie gelähmt.
Mit dieser Angst geht auch die Furcht vor schlechten Ergebnisse einher. Was könnte niederschmetternder sein, als die Tatsache, dass es nicht einmal ein Profifotograf schafft, einen erotisch und schön aussehen zu lassen?
All diese Sorgen und Gedanken sind völlig überflüssig, wenn man sich an ein seriöses Fotostudio wendet, das schon viele Models ins rechte Licht gesetzt hat.
Für den Fotografen ist man während des Shootings nicht mehr als jedes andere Motiv auch. Profis haben keine sexuellen Hintergedanken, wenn sie Aktfotos aufnehmen, sondern konzentrieren sich ganz auf die Aufgabe, eine möglichst gute Aufnahme zu schießen.
Man wird auch sicherlich nicht mit einem verkorksten Bild nach Hause gehen. Für das Geld, das man dem Atelier bezahlt, werden so viele Aufnahmen gemacht, bis eine dabei ist, die sich wirklich sehen lassen kann.
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16.08.11 | |
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