Terraristik

Das Halten von Tieren im Terrarium

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  • von Paradisi-Redaktion
Grünes Reptil ähnlich wie ein Leguan klettert Ast mit grünen Blättern hoch
grünes reptil versteckt sich © Stefan Redel - www.fotolia.de

Menschen, die Terraristik betreiben (sogenannte Terrarianer) befassen sich mit dem Betrieb eines Terrariums und der Pflege der darin enthaltenen Pflanzen wie Kakteen oder Orchideen sowie Tiere, meistens Reptilien, Amphibien, Insekten oder Spinnen.

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Die Terraristik beschäftigt sich mit der Einrichtung und dem Betrieb von Terrarien, also der Terrarienkunde. Den Betreiber eines Terrariums nennt man Terrarianer. Ein Terrarium ist ein meist von Glas umgebener eingeschränkter Lebensraum für Tiere wie Schlangen, Frösche oder Echsen.

Wer ein Terrarium einrichten möchte, muss sich vorab gut mit den Lebensbedingungen der gewünschten Tiere vertraut machen. Er sollte sich mit geographischen und klimatischen Merkmalen auskennen, mit Fütterungs- und Pflegeanforderungen. Sehr häufig werden in Terrarien exotische Tierarten gehalten, die spezielle klimatische Bedingungen und eine spezielle Vegetation benötigen. Manche Tierarten darf man in Deutschland nicht oder nur mit einer Sondergenehmigung halten.

Wichtige und nützliche Tipps zum Anlegen eines Terrariums und das notwendige Zubehör erhält man in Zoofachgeschäften. In größeren Städten gibt es auch Zusammenschlüsse von Terrarianern, die sich regelmäßig treffen, um neue Erkenntnisse auszutauschen. Diese Fachleute können viel aus eigener Erfahrung berichten. Auch Zuchttiere können so untereinander vermittelt werden.

Die Terraristik ist ein faszinierendes Hobby, da sie Einblicke in fremde, exotische Welten ermöglicht. Durch den regen Austauch untereinander entsteht ein soziales Gefüge und ein großer Zusammenhalt. Echsen und Schlangen sind jedoch freilich nicht mit herkömmlichen Haustieren wie Hunden oder Katzen zu vergleichen. Viele von ihnen sind Raubtiere, keine Streicheltiere. Die meisten der im Terrarium gehaltenen Tiere bauen kein Vertrauensverhältnis zum Menschen auf, das heißt, sie werden nicht zu Gefährten, sondern bleiben Beobachtungsobjekte.

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