18. September 2007
Das bei Jugendlichen zunehmend beliebte Shisha-Rauchen ist gesundheitsschädlich.
(pgk) Sie heißt je nach Herkunftsregion Shisha, Boory, Narghile, Arghile, Hookha, Goza, oder Hubble-Bubble. In Deutschland kennt man sie auch einfach als Wasserpfeife – in städtischen Szenekneipen wird sie von jungen Menschen als angeblich harmlose Alternative zur Zigarette gern konsumiert. Sabine Bätzing, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, spricht von einem starken Trend, der inzwischen in ganz Deutschland verbreitet sei, nicht nur in Großstädten.
Aktuelle Studien haben ergeben, dass auch junge Menschen, die nie eine Zigarette rauchen würden, zur Wasserpfeife greifen, weil sie die gesundheitlichen Risiken nicht kennen oder unterschätzen. Die Zahl der Zigarette rauchenden Kinder und Jugendlichen nimmt seit Jahren kontinuierlich ab. 2001 waren noch 28 Prozent der 12- bis 17-Jährigen Raucher, im Frühjahr 2007 sank die Zahl auf 18 Prozent. Allerdings fördert die erste bundesweite Zählung von jugendlichen Wasserpfeife-Konsumenten einen Wert von 14 Prozent dieser Altersgruppe zutage.
Shisha-Lokale werben mit einem "Wohlfühl-Image" für die Wasserpfeifen. Nicht nur in Gaststätten, sondern auch in den eigenen vier Wänden werden Wasserpfeifen geraucht. "Holen Sie sich den Orient nach Hause", fordert ein Internet-Shop seine Kunden auf. Auf den Abbildungen des Wasserpfeifentabaks im Internet oder auch in den Schaufenstern der Shisha-Lokale werden die Tabakprodukte manchmal ohne die gesetzlich vorgeschriebenen Warnhinweise angeboten. Dabei hätte der Hinweis "Rauchen gefährdet Ihre Gesundheit" für manche Shisha-Raucher vermutlich Neuigkeitswert.
Die wenigsten Konsumenten wissen, dass auch Shisha-Rauchen gesundheitsgefährdend ist. Ein Grund für das harmlose Image der Wasserpfeife könnte sein, dass sie – anders als in den arabischen Ländern – in Europa fast immer mit aromatisiertem Tabak geraucht wird. Die Geschmacksrichtungen gefallen offenbar besonders den jugendlichen Konsumenten: Apfel, Kirsche, Lakritze oder Minze – das Angebot ähnelt dem im Bonbonladen. Als "Alcopops zum Rauchen" bezeichnen daher Suchtexperten den fruchtig aromatisierten Shisha-Tabak.
Die oft unterschätzen Gefahren, die vom Wasserpfeiferauchen ausgehen, sind:
Quellen:
Wasserpfeife: orientalisch – modisch – gesundheitsgefährdend, in: Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Dogenprobleme, www.sfa-ispa.ch/
Wasserpfeife außer Kontrolle, Pressemitteilung des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg vom 04.07.2007, in: www.berlin.de
Studie "Förderung des Nichtrauchens bei Jugendlichen 2007" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, in: www.bzga.de
Ausgewählte Fragen und Antworten zu Wasserpfeifen, in: Bundesinstitut für Risikobewertung, www.bfr.bund.de
Klar ist es schädlich wie jeder andere Rauch auch, aber bitte ned untergraben das man am Tag etwa 10 Köpchen wegrauchen müsste um die selbe ...
kann mir irgendjemand zahlen von toten shisha rauchern geben??? ich kenne selber tunesier im alter von rund 50 jahren sie rauchen schon sehr l...
Lesermeinung schreiben |
HEUTE | |
![]() | RAUCHEN |
![]() | RAUCHEN |
GESTERN | |
![]() | RAUCHEN |
11.02.12 | |
![]() | RAUCHEN |
02.02.12 | |
![]() | RAUCHEN |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Rauchen Forum


Das wissenschaftlich fundierte Werk verschafft dem Arzt einen Wissensvorsprung gegenüber den populär-wissenschaf...