Beliebte Hunderassen - Herkunft, Wesen und Haltung

Hund: Schwarzer Labrador liegt auf Gras mit Herbstblättern

Vom Hütehund bis zum Mischling - wir stellen beliebte Hunderassen unterschiedlicher Gattungen im Überblick vor

Hunde sind direkt nach den Katzen das zweitbeliebteste Haustier der Deutschen. Dabei werden sie nicht nur um der Unterhaltung willen gehalten. Stattdessen verfügen Hunderassen auch über spezielle Fähigkeiten, welche den Alltag des Menschen erleichtern.

Lebensräume

Hunde können dabei in die Klasse der Säugetiere eingeordnet werden, wobei sie den höheren Säugetieren angehören. Hinsichtlich der Ordnungsklasse gelten Hunde wiederum als Raubtiere, wobei Hunde der Begriff für die Familie dieser Tiergattung ist.

Bemerkenswert ist zudem, dass der Lebensraum der Hunde fast den gesamten Globus bedeckte. Lediglich Madagaskar, die Antarktis, Neuguinea, Neuseeland und Australien gehörten nicht dem natürlichen Lebensraum des Hundes an. Dies änderte sich aber natürlich durch die Domestizierung dieses Raubtiers, welches anschließend auch als Begleiter des Menschen in diese Regionen vordrang.

Aufgrund seiner weltweiten Ausbreitung nahm der Hund dann auch eine wichtige Rolle in der menschlichen Kultur ein. So wurde dieser bereits in antiken und mittelalterlichen Gesellschaften gehalten, wobei Hunde vielfältige Aufgaben erfüllten.

Die Veränderung von einem einzigen Gen kann über die Rasse eines Hundes entscheiden

Schlittenhunde, Huskys mit angeschnalltem Geschirr auf Schnee in Grönland
Sled dogs running in Greenland © mady70 - www.fotolia.de

Bisher haben Biologen vermutet, dass die Vielzahl an Genen dafür verwantwortlich ist, dass Hunde die einzigen Säugetiere sind, die so viele verschiedene Gestalten haben können. Ein Forscherteam aus Amerika hat nun jedoch herausgefunden, dass bereits ein einziges Gen über die Rasse eines Hundes entscheiden kann.

Untersucht wurden die Gene von rund 900 Hunden aus 80 verschiedenen Rassen und von einigen ihrer wilden Verwandten wie Kojoten und Wölfen. Es zeigte sich, dass lediglich 50 Moleküle von ein paar wenigen Genen das komplette Aussehen eines Hundes betsimmen. Diesen simplen Genaufbau machen sich die Menschen schon seit Jahrhunderten zunutze, um Hunderassen zu züchten, die ganz bestimmte Merkmale und Eigenschaften erfüllen.

Experten vermuten, dass der einfache Bauplan der Hundegene ein Ergebnis der Evolution ist.

Artenvielfalt - Hundezüchtung

Der heutigen Vielfalt an Hunderassen liegen dabei zwei Prozesse zugrunde. Zum einen entwickelte sich die Artenvielfalt auf natürlichem Wege.

Da es Hunde auf fast allen Kontinenten gab, lagen nicht nur unterschiedliche Umwelteinflüsse und Faktoren vor, welche einen Selektionsdruck auf dieses Raubtier ausübten. Stattdessen war auch keine Vermengung des Genpools mehr möglich, was wiederum dazu führte, dass sich die diversen Arten in einem langwierigen Prozess herauszubilden begannen.

Daneben spielte jedoch auch der Mensch eine entscheidende Rolle bei der Entstehung der heutigen Artenvielfalt. So begannen Menschen bereits vor über 2.000 Jahren damit, bestimmte Hunderassen zu züchten, welche den geforderten Aufgaben besonders gut gerecht wurden.

Allerdings waren diese frühen Züchtungen noch eher Zufallsprodukte und verliefen wenig systematisch. Gegen Ende des Mittelalters und zu Beginn der Neuzeit wurde der Hundezüchtung dann mehr Aufmerksamkeit geschenkt und es kam zur Entstehung jener Artenvielfalt, wie wir sie heute kennen.

Lebten die Vorfahren des Haushundes schon vor 31.000 Jahren?

Weißer Hund im Schnee, Golden Retriever
Smiling dog © tstockphoto - www.fotolia.de

Vor kurzem haben Forscher vom Königlichen Belgischen Institut für Naturwissenschaften in der Höhle von Goyet die Überreste eines Hundes gefunden, die schon 31.000 Jahre alt sein könnten. Damit hätten die Vorfahren des heutigen Haushundes bereits im Zeitraum des Paläolithikums gelebt.

Der damalige Vierbeiner unterscheide sich vom heutigen Hund im wesentlichen in der Größe seiner Zähne, die damals eher denen von Wölfen ähnelten. Zudem vermuten die Forscher, dass die damals lebenden Aurignacien-Menschen geraubte Welpen für die Jagd herangezogen haben.

China ist das Ursprungsland aller Hunde

Flagge von China
Chinesische Flagge © Jürgen Priewe - www.fotolia.de

Wo findet sich der Ursprung aller Hunde dieser Welt? Dieser Fragestellung gehen Wissenschaftler schon lange nach und wie es scheint konnten nun chinesische und schwedische Forscher hier eine klare Antwort finden.

So entdeckten sie, dass vor rund 16.000 Jahren in der Gegend des Flusses Jangtse aus gezähmten Wölfen die ersten Hunde entstanden und somit der "beste Freund des Menschen" seinen domestizierten Weg nahm.

Auch für die Forscher war die Erkenntnis erstaunlich, dass die Hunde einst nicht als Nutztiere zum Einsatz kamen, sondern dagegen als Nahrungsmittel dienten. Letzteres gilt im Übrigen noch heute in vielen Teilen von China und besonders in Süd-China.

Woher die Falten der Shar-Pei Hunde stammen

Hunde der Rasse Shar-Pei haben im Welpenalter eine extrem faltige Haut. US-Wissenschaftler der Universität in Washington fanden bei Gen-Analysen von zehn Shar-Pei Abkömmlingen nun den Grund dafür heraus.

Sie entdeckten 155 verschiedene DNA-Stellen, die für das auffallend knautschige Aussehen der Welpen verantwortlich sein könnten. Allen voran ein Gen mit Namen HAS2, welches ein für die Hautformung relevantes Enzym produziert. Vermutungen zufolge ist eine frühere Mutation dieses Gens Auslöser der vielen Hundefalten, welche Hundezüchter später stärker heranzüchteten.

Auch in der Steinzeit war der Hund nur ein Mensch

Der Hund ist der beste Freund des Menschen. Nicht nur heute, sondern schon vor 7.000 Jahren. Forscher entdeckten in Sibirien Überreste eines Huskies, die darauf hinwiesen, dass das Tier treuer Begleiter seines Halters gewesen war. Dies teilt die Webseite scientias.nl mit.

In der Begräbnisstätte des Hundes fanden sich diverse Grabbeigaben. Zudem konnten Forscher von der Universität Alberta unter der Leitung von Professor Robert Losey mit einer Knochenanalyse nachweisen, dass der Husky dieselbe Nahrung zu sich genommen hatte wie die Menschen. Losey vermutet, dass der Hund möglicherweise sogar als gleichwertig angesehen wurde.

Allerdings musste er für sein Essen auch hart schuften. So hätte der Husky, erläutert der Wissenschaftler, schwere Dinge ziehen müssen, Waffen, Werkzeuge und Brennholz. Dennoch lebte der Vierbeiner ein langes Hundeleben, was bestätigt, dass Mensch und Tier eng zusammengelebt hätten.

Viele englische Hunderassen sind vom Aussterben bedroht

In England sind heimische Hunderassen wie zum Beispiel der English Setter vom Aussterben bedroht. Statistiken zufolge ist die Anzahl der Registrierungen in den letzten zehn Jahren um ein Drittel gesunken. Auch der Otterhund sowie der Skye Terrier sind davon betroffen.

Den Grund dafür sehen Experten in der steigenden Popularität von anderen Hunderassen wie den Chihuahua, der vor allem durch die Medien und Paris Hilton berühmt geworden ist. Allein im letzten Jahr stieg die Anzahl dieser Rasse in England um 25 Prozent.

Hunde stammen ursprünglich aus Asien – Nicht alle Rassen haben sich genetisch vermischt

Das Erbgut von Hunden gibt interessante Aufschlüsse über die Geschichte. So belegen Gen-Analysen, dass der Hund ursprünglich mit dem Menschen aus Asien nach Amerika wanderte. Bislang ging die Forschung jedoch davon aus, dass sich die amerikanischen Rassen nach der Eroberung durch Kolumbus mit europäischen Rassen mischten. Dass dies nicht der Fall ist, zeigt eine neue schwedische Studie.

Vor allem arktische Rassen und der mexikanische Chihuahua konnten ihre Gene gegen die europäischen Einwanderer behaupten. Ihr Erbgut stammt Großteils noch aus der Zeit vor Kolumbus. Nachweisen lässt sich lediglich ein noch älterer asiatischer Einfluss. Eine Durchmischung mit europäischen Genen findet sich dagegen bei Rassen, die frei herumstreunen durften.

Warum der Hund schon seit mindesten 19.000 Jahren der beste Freund des Menschen ist

Schwarzer Hund mit Stock im Maul auf grüner Wiese
Hundesenior mit Stöckchen © Carola Schubbel - www.fotolia.de

Es wird davon ausgegangen, dass die ersten Hunde aus der Zähmung einer einst in Europa heimischen und mittlerweile ausgestorbenen Art Grauwölfe hervorgingen. Zweifelsohne war diese Domestizierung, die wohl vor 19.000 bis 32.000 Jahren erfolgte, eine enorme Leistung. Allerdings wurde diese Leistung allem Anschein nach nicht vom Menschen alleine vollbracht.

Sozialverhalten von Wölfen

Wie eine im Fachmagazin "Frontiers in Psychology" veröffentliche Studie zweier Veterinärmedizinerinnen der Uni Wien nahelegt, könnten die Wölfe die Jagd- und Wohngemeinschaft mit dem Menschen damals sehr bereitwillig eingegangen sein. Anhand eines Experiments hätte nämlich eindeutig nachgewiesen werden können, dass Wölfe von Geburt an die Gabe haben, im sozialen Verbund nicht nur von Artgenossen, sondern auch von anderen Spezies alleine durch Beobachtung lernen zu können.

Freiwillig Domestikation

Darüber hinaus habe das Experiment, bei dem Wolfsjungen Leckerchen suchen sollten, nachdem sie beobachten konnten, wo diese sowohl von Menschen, als auch von Hunden versteckt wurden, gezeigt, dass Wölfe ausgesprochen aufmerksam beobachten und dabei sogar soziale Signale richtig deuten können.

Daher ist anzunehmen, dass sich die damaligen Wölfe sehr bereitwillig domestizieren ließen, da sie schon früh erkannten, dass eine Partnerschaft mit dem Menschen von beidseitigem Nutzen sein würde.

Unterschiedliche Verhaltensweisen

All diese Arten unterscheiden sich allerdings nicht nur hinsichtlich ihrer Größe, sondern auch in Hinblick auf ihr Wesen. So besitzen Huskys beispielsweise einen sehr großen Bewegungsdrang, wohingegen Bull Terrier für ihr aggressives und teils unberechenbares Verhalten bekannt sind.

Entsprechend unterschiedliche Voraussetzungen bestehen damit auch bei der Haltung verschiedener Hunderassen. Dabei unterscheiden sich die verschiedenen Arten beispielsweise im Auslaufbedarf, der Nahrungsaufnahme und der Zuwendung, welche das Tier braucht.

Auch Hunde können Optimisten und Pessimisten sein

Golden Retriever Blindenführhund an der Leine
seeing eye dog © Boris Djuranovic - www.fotolia.de

Optimisten und Pessimisten gibt es nicht nur unter Menschen, auch Hunde neigen zu solchen Stimmungen. Dies ist das Ergebnis einer Studie von australischen Wissenschaftlern.

Für ihre Untersuchung spielten sie den Vierbeinern zwei verschiedene Töne vor. Den einen Klang verknüpften die Wissenschaftler mit leckerer Milch, dem anderen ordneten sie dagegen wenig begehrtes Wasser zu. Nachdem die Hunde den Unterschied erlernt hatten, bekamen sie undefinierbare Töne zu hören.

Die Mehrzahl der Tiere werteten das Geräusch als positiv und erwarteten nun eine Belohnung. Sie wurden von den Forschern als Optimisten eingestuft. Doch es gab auch die pessimistischen Hunde, die davon ausgingen, das eher unattraktive Wasser zu bekommen.

Einsatzmöglichkeiten von Optimisten und Pessimisten

Optimistische Vierbeiner, erklärten die Wissenschaftler, seien risikofreudiger und würden nicht so schnell aufgeben. Sie seien daher die perfekten Arbeitshunde, könnten gut Sprengstoff oder Drogen aufspüren.

Pessimistische Hunde würden dagegen mehr Zuspruch benötigen und seien schneller mit dem Erreichten zufrieden. Durch ihre geringere Risikofreudigkeit seien sie aber gut als Blindenhunde einsetzbar.

Hunde sind im Rudel aggressiver als Wölfe

Wenn es ums Futter geht, scheinen Hunde weniger tolerant zu sein als Wölfe

Schwarzer Hundekopf guckt nach links, Menschenhand stupst auf die Hundenase
wet nose © davidcrehner - www.fotolia.de

Der Hund gilt als "bester Freund des Menschen", sein Stammvater, der Wolf, dagegen als gefährlich und heimtückisch. Im Rudel sind Hunde ihren Artgenossen gegenüber jedoch aggressiver als Wölfe - zumindest wenn es um das Futter geht. Das haben Wissenschaftler der Veterinärmedizinischen Universität Wien jetzt herausgefunden.

Verhalten ist das Ergebnis der Domestizierung durch den Menschen

So tolerieren ranghohe Wölfe das Drohverhalten ihrer rangniedrigen Artgenossen, während Hunde eher bereit sind, die Dominanz des ranghöheren Hundes hinzunehmen. Dies sei, so die Forscher, das Ergebnis der 15.000 Jahre langen Domestizierung des Hundes durch den Menschen. Die Hund-Mensch-Beziehung ist von Unterordnung geprägt.

Bei Wölfen ist es niederrangigen Tieren eher erlaubt, bei Auseinandersetzungen ums Futter zu protestieren. Das größere Zusammengehörigkeitsgefühl beruht nach Ansicht der Wissenschaftler darauf, dass Wölfe in der freien Wildbahn zusammen jagen und auch den Nachwuchs gemeinsam aufziehen. Sie sind auf ihre Artgenossen angewiesen und daher toleranter.

Sowohl Wölfe als auch Hunde beschränken sich meist auf Drohverhalten

Insgesamt liegt das Aggressionspotential untereinander sowohl bei Hunden als auch bei Wölfen eher niedrig. Beide Arten beschränken sich meist auf Drohverhalten.

Schlaue Vierbeiner: Hunde haben wie der Mensch ein episodisches Gedächtnis

Forscher gehen fest davon aus, dass das episodische Gedächtnis im Tierreich weiter verbreitet ist als gedacht

Rennen, Schäferhund rennt neben Besitzerin her
Dog Race © Martin Hahn - www.fotolia.de

Das episodisches Gedächtnis ermöglicht es dem Menschen, sich an ablaufende Ereignisse aus dem eigenen Leben zu erinnern. Es ist ein Teil des Langzeitgedächtnissesa und für das gesellschaftliche Miteinander wichtig. Bislang ging die Forschung davon aus, dass nur Primaten diese Fähigkeit besitzen, doch offenbar ist dem nicht so. Eine Studie mit Hunden hat beeindruckend gezeigt: die treuen Vierbeiner besitzen ebenfalls ein episodisches Gedächtnis.

Hundetraining mit Überraschungseffekt

Die Forscher arbeiteten mit 17 Hunden, die das Kommando zum Imitieren des Herrchens kannten. Bei diesem Befehl gibt der Mensch eine Bewegung vor (z.B. Springen), nennt das Kommando und der Hund ahmt ihn nach. Man brachte diesen 17 Hunden nun einen neuen Befehl bei, bei dem sie sich unabhängig vom menschlichen Verhalten beim Hören des Kommandos hinlegen sollten.

Das trainierte man solange, bis es ohne Fehler ging. Im Anschluss überraschten die Wissenschaftler ihre tierischen Probanden und gaben nach einer Bewegung nicht das "Hinlegen-Kommando", sondern das "Imitiere-mich-Kommando".

Das episodische Gedächtnis im Tierreich

Die Hunde hatten nicht damit gerechnet, eine Aktion nachzuahmen. Das hätte ohne episodisches Gedächtnis bedeutet, dass sie die vorab gesehene Bewegung nicht imitieren können. Ohne gelenkte Aufmerksamkeit auf den Menschen, hätte das Gehirn keine Veranlassung, sich die Aktion zu merken. Doch alle Hunde waren in der Lage, die vorab gezeigte Bewegung zu imitieren.

Sie erinnerten sich an das Gesehene und zwar sowohl nach kurzen Zeiträumen (wenige Minuten) als auch nach einer Stunde. Je länger allerdings die Zeitspanne zwischen Gesehenem und Nachahmungsbefehl war, desto schwieriger fiel den Hunden das Erinnern. Das ist beim Menschen nicht anders.

Die Forscher gehen daher fest davon aus, dass das episodische Gedächtnis nicht den Primaten vorbehalten, sondern im Tierreich weiter als gedacht verbreitet ist. Erste Tests bestätigen das und wurden durchgeführt mit

  • Delfinen,
  • Orca-Walen und
  • Papageien.

Deutschland liebt Hunde: Aber wann und wie wird ein Tier als gefährlich eingestuft?

Bei als gefährlich eingestuften Hunden besteht Leinen- und Maulkorbpflicht

Schwarz-weißer Hund (Staffordshire Bullterrier) mit herausgestreckter Zunge auf grüner Wiese
Staffordshire Bullterrier © hemlep - www.fotolia.de

Elf Millionen Hunde werden in Deutschland von ihren Frauchen und Herrchen umsorgt. Von kleinen Chiwawas bis hin zu großen Rottweilern und Labradors ist alles vertreten. Doch wer mit dem Gedanken liebäugelt, sich einen großen Hund zu kaufen, stolpert schnell über die Frage:

Ab wann gilt das Tier als gefährlich und wer entscheidet das eigentlich?

In Deutschland führt jedes Bundesland für die tierischen Mitbewohner eine sogenannte "Rasseliste". In die Liste werden die Hunderassen eingetragen, die als potenziell gefährlich gelten. Die einzelnen Listen lesen sich allerdings sehr unterschiedlich, was bei vielen Hundehaltern für Frust sorgt. Gilt beispielsweise der Rottweiler in Baden-Württemberg als harmlos, landet er in Bayern auf der dortigen Liste.

Wer einen Hund kaufen möchte, der in der Heimatregion auf der Rasseliste steht, der muss eine Erlaubnis einholen. Diese geht in der Regel mit einem Verhaltenstest des Tieres einher. Besteht der Hund seinen Test nicht, darf er zwar trotzdem gehalten werden, muss aber zu jeder Zeit in der Öffentlichkeit mit Leine und Maulkorb geführt werden.

Nicht selten wird zudem eine höhere Hundesteuer fällig. Über die Höhe entscheiden die einzelnen Gemeinden und Kommunen. Manchmal werden bis zu 1.200 Euro als Jahressatz festgelegt.

Einstufung als "gefährlich" auch bei vermeintlich harmlosen Hunderassen möglich

In Deutschland besteht allerdings die Möglichkeit, auch einzelne Hunde als gefährlich einzustufen, selbst wenn sie nicht auf der Rasseliste des jeweiligen Bundeslandes stehen. Es kann also auch einen kleinen Dackel betreffen.

Kommt es zu schweren Verletzungen bei Menschen, anderen Hunden oder sonstigen Haustieren, kann das zuständige Veterenäramt den "Täterhund" einer Wesensprüfung unterziehen. Dafür muss kein Beißvorfall vorliegen, hat das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz entschieden. Ein aggressiver Angriff jeder Art genügt.

In diesem Zusammenhang gut zu wissen: Hat die Attacke des eigenen Hundes ernste Konsequenzen, kann der geschädigte Tierbesitzer ein Schmerzensgeld einklagen. Aus diesem Grund ist eine Hundehaftpflichtversicherung sinnvoll und in manchen Bundesländern sogar verpflichtend.

Das zeichnet einen aggressiven Hund aus

Junge Frau mit Hundewelpen, weißer Hintergrund
Cute puppies and young woman © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Ob ein Hund aggressiv ist oder nicht hängt nicht ausschließlich von seiner Rasse ab. Britische Forscher haben zu dieser Thematik eine umfassende Studie aufgestellt, die belegt, dass weit mehr Faktoren dazu beitragen, dass ein Hund aggressiv wird. So ist lautes Bellen nicht immer gleich ein Zeichen für Aggression.

Hunde, die ihre Nackenhaare aufstellen, einen starren Blick haben, knurren und die Zähne fletschen sind hingegen als äußerst aggressiv einzustufen. Schnappen und leichtes Zwicken ist bereits die Vorstufe zum Beißen.

Welche Faktoren einen Hund aggressiv machen, haben die Forscher wie folgt aufgelistet:

  1. Das Geschlecht

    Rüden, also männliche Hunde, neigen eher zur einem aggressiven Verhalten, als Weibchen. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Hund kastriert wurde oder nicht.

  2. Der Halter

    Das Alter des Hundebesitzers hat ebenfalls einen großen Einfluss darauf. So sind die Hunde von Besitzern, die jünger als 25 Jahre alt waren aggressiver, als Hunde von Menschen, die mindestens 40 Jahre alt waren.

  3. Die Hundeschule

    Haben Hunde eine Hundeschule besucht, verhielten sie sich besonders Fremden gegenüber nur noch halb so aggressiv.

  4. Negatives Training

    Bestrafung und die Belohnung für angriffslustiges Verhalten, sorgt dafür, das diese Hunde spürbar aggressiver werden.

  5. Der Züchter

    Stammen die Tiere von einem Züchter, dann sind sie meist friedlicher, als Tiere, die beispielsweise anonym im Internet gekauft wurden. Hier kann es dann sein, dass diese Hunde zu früh von der Mutter getrennt wurden, was auch zu einem aggressiven Verhalten führt.

Im Folgenden werden deshalb beliebte Hunderassen der Deutschen vorgestellt. Dabei soll nicht nur darauf eingegangen werden, woher die jeweilige Rasse stammt.

Stattdessen wird auch auf das Wesen und die Haltungsvoraussetzungen eingegangen, was es dem Besitzer der jeweiligen Hunderasse wiederum erlaubt, optimal für sein Haustier zu sorgen. Zudem können diese Angaben bei der Entscheidungsfindung helfen, sobald mit dem Gedanken eines Hundekaufs gespielt wird.

Hüte- und Treibhunde

Die Rassen der Hüte- und Treibhunde wurden durch den Menschen gezüchtet, um große Viehherden zu bewachen und gezielt steuern zu können. Den Hüte- und Treibhunden gehören dabei auch die Schäferhunde und der Berner Sennenhund an. Doch wie entwickelten sich diese beiden Rassen, durch welches Wesen sind sie gekennzeichnet und wie sollte sich deren Haltung idealerweise gestalten?

Schäferhund

Die Züchtung des Schäferhundes reicht bis in das 19. Jahrhundert zurück. In diesem Zusammenhang kam es zu einer Kreuzung damaliger Hütehunde, welche nicht nur das Vieh treiben, sondern auch das Hab und Gut des Schäfers schützen sollten. In der Folge wurde Max von Stephanitz auf diese neue Hunderasse aufmerksam, welche alle Aufgaben eines Hütehundes erfüllte und gleichzeitig noch ein idealer Wegbegleiter des Menschen war.

Er setzte sich dementsprechend für die weitere Züchtung dieser Rasse ein, was 1891 schließlich auch dazu führte, dass Rassestandards für den Schäferhund erlassen wurden. 1899 wurde schließlich der Verein für Deutsche Schäferhunde gegründet, womit die Grundlage für die Ausbreitung dieser Rasse vollends gelegt war.

Der Schäferhund ist ein Hüte- und Treibhund und Wegbegeliter des Menschen
Der Schäferhund ist ein Hüte- und Treibhund und Wegbegeliter des Menschen

Berner Sennenhund

Im Falle des Berner Sennenhundes beginnt die Geschichte wiederum bereits in der Zeit der Antike. Hier setzten römische Legionen auf Hunde, welche als direkte Vorfahren des Berner Sennenhunds gelten. Als die römischen Legionen schließlich aus dem Gebiet der heutigen Schweiz abzogen, ließen sie diesen Hund teils zurück.

Anschließend vermischte sich diese Urrasse mit anderen Hunderassen, darunter auch Vorfahren des Schäferhunds. In der Neuzeit wurde der Berner Sennenhund schließlich als eigene Rasse anerkannt und durch gezielte Züchtungen vor dem Aussterben bewahrt.

Wesen

Hüte- und Treibhunde gelten allgemein als

  • intelligent
  • arbeitsam
  • wachsam
  • folgsam und
  • verantwortungsvoll.

Schäferhunde werden seitens der FCI zudem als

  • nervenfest
  • unbefangen
  • selbstsicher
  • ausgeglichen und
  • völlig gutartig

beschrieben. Berner Sennenhunde teilen diese Eigenschaften mit dem Schäferhund. Daneben weisen sie jedoch noch ein größeres Maß an Gutmütigkeit und Wachsamkeit auf, wobei letztere nicht mit einer erhöhten Aggressivität einhergeht. Folglich eignen sich beide Hunderassen auch ideal als Familienhunde, welche jedoch konsequent erzogen werden sollten.

Artgerechte Haltung

Hinsichtlich der artgerechten Haltung lässt sich im Falle der Schäferhunde sagen, dass diesen vor allem genügend Bewegungs- und Entfaltungsräume gewährt werden sollten. Dies schließt einerseits das Vorhandenseins eines großen Gartens oder Hauses ein, in welchem sich das Tier frei bewegen kann. Zudem sollten Schäferhunde regelmäßig über größere Strecken ausgeführt werden.

Daneben ist es bei Schäferhunden noch besonders wichtig, dass sie eine oder mehrere feste Bezugspersonen haben, was die Entwicklung des Tieres fördert. Dabei sollte der Hundehalter das Tier auch fordern, indem beispielsweise eine Hundeschule besucht oder Spiele mit dem Tier gespielt werden. Ähnliches gilt auch für den Berner Sennenhund, welcher ebenso viel Bewegungsfreiheit braucht.

Allerdings ist im Falle des Berner Sennenhundes zu beachten, dass dieser kein Ausdauersportler ist, sondern eher lange Spaziergänge genießt. Zudem bedarf diese Hunderasse einer intensiven Fellpflege und hat einen großen Nahrungsbedarf, was schlicht auf das relativ große Körpergewicht des Berner Sennenhundes zurückzuführen ist.

Pinscher und Schnauzer

Pinscher und Schnauzer zeichnen sich durch ein auffallend unterschiedliches Äußeres aus. Doch trotz dieses gegensätzlichen Erscheinungsbilds werden beide Rassen in einer FCI Gattung geführt.

Zurückzuführen ist diese Entscheidung auf den großen Jagd- und Schutztrieb, welchen beide dieser Hunderassen gemein haben. Doch seit wann gibt es Pinscher und Schnauzer eigentlich, wie verhalten sich diese und was sollte der Besitzer bei der Haltung beachten?

Dobermann

Der Dobermann ist eine rein deutsche Züchtung. Diese Hunderasse trägt ihren Namen dabei aufgrund ihres Erstzüchters Friedrich Louis Dobermann, welcher von 1834 bis 1894 lebte. Der Begründer dieser Rasse war unter anderem auch Hundefänger, was es ihm erlaubte, die damaligen Hunderassen nicht nur zu erforschen, sondern auch gezielt zu paaren.

In der Folge entwickelte Dobermann eine eigene Züchtung, welche als Gebrauchshund angedacht war und schon bald große Verbreitung in Deutschland und später auch Europa fand.

Schnauzer

Die Geschichte des Schnauzers reicht hingegen deutlich weiter zurück. So konnten in der Schweizer im Jura Überreste eines jahrtausendealten Dorfes gefunden werden, unter welchen sich auch tierische Skelette befanden. Die Schädel der dort gefundenen Hunde ähnelten dabei stark jenen des heutigen Schnauzers, weshalb davon ausgegangen werden kann, dass es sich um die direkten Vorfahren dieser Rasse handelt.

Später tauchten in den Schriften des Merowinger Königs im 7. Jahrhundert Beschreibungen eines Hundes auf, bei welchem es sich ebenso um eine Urform des Schnauzers handeln dürfte. Ab dem 19. Jahrhundert wurde der Schnauzer dann nicht nur gezielt gezüchtet, sondern auch als Stall- und später als Polizeihund eingesetzt.

Wesen

Hinsichtlich des Wesens gilt der Dobermann als ein insgesamt friedlicher Hund, welcher deshalb auch bedenkenlos als Familienhund geeignet ist. Zudem werden Dobermänner auch als intelligent, aufmerksam sowie als wachsam gesehen, weshalb sie bis heute häufig als Wachhund eingesetzt werden. Abgerundet wird der Charakter des Dobermanns durch sein starkes Bedürfnis, sich eine Person als Bezugsperson herauszusuchen.

Schnauzer gelten zwar ebenso als friedlich und intelligent, jedoch wird ihnen auch ein gewisses Maß an Sturheit nachgesagt. Schnauzer neigen demnach dazu, eigene Interessen zu verfolgen und selbst zu entscheiden, für welche Dinge aus der Umwelt sich begeistert wird.

Artgerechte Haltung

Die Haltung eines Dobermanns sollte an das große Bewegungsbedürfnis dieser Rasse angepasst sein. Ein Dobermann sollte demnach die Möglichkeit haben, sich zumindest über einige Zeit des Tages frei in einem Garten oder während eines ausgedehnten Spazierganges bewegen zu können. Zudem brauchen Dobermänner ein hohes Maß an persönlicher Zuwendung, was auch das Spielen und Interagieren mit dem Hund einschließt.

Des Weiteren verlangt diese Rasse nach einer konsequenten Erziehung. Werden Dobermänner hingegen isoliert oder inkonsequent aufgezogen, kann es zu Problemen mit anderen Hunden kommen. Zudem eignet sich der Dobermann dann auch nur noch bedingt als Familienhund, da er nicht weiß, wie mit Kindern umgegangen werden soll.

Schnauzer gelten wiederum als relativ anspruchslos. Dies schließt auch eine gewisse Resistenz gegen widrige Witterungsbedingungen ein, weshalb ein Schnauzer selbst bei frostigen Temperaturen länger in den Garten gelassen werden kann. Zudem bedürfen das Fell und der Bart einer regelmäßigen Pflege.

Letztlich sollte der Hundehalter dem Schnauzer noch die Möglichkeit geben, seinen riesigen Spieltrieb auszuleben. Dabei ist darauf zu achten, dass Schnauzer während des Spielens teils recht rücksichtslos agieren können, ohne dass dabei aggressives Verhalten gezeigt würde. Stattdessen spielen Schnauzer schlicht so ausgelassen, dass jüngere Kinder nicht ohne Aufsicht mit dem Tier spielen sollten.

Das sind die intelligentesten Hunderassen

Hundewelpe und Katzenbaby zusammen auf der Couch
puppy and kitten © Hagit Berkovich - www.fotolia.de

Der Hund ist ein beliebtes Haustier und Gefährte des Menschen. Hunde sind auch sehr intelligent, sensibel und äußerst gelehrig. Zum Teil werden sie zu Blinden- und Polizeihunden ausgebildet oder können auch den Blutzucker von Diabetes-Patienten erschnüffeln.

Ein amerikanischer Hundeforscher ist der Ansicht, dass die Tiere die Intelligenz eines zweieinhalbjährigen Kindes besitzen, wobei es hier auf die Rasse ankommt. Außerdem gibt es verschiedene Intelligenztypen bei Hunden. Zum einen ist es eine instinktive Intelligenz, die vererbt ist. Zum zweiten eine erlernte Fähigkeit, die sogenannte adaptive Intelligenz.

Weiterhin gibt es bei Hunden noch die Arbeits- und Gehorsamsintelligenz. Der Border-Collie liegt im Ranking an erster Stelle, gefolgt vom Pudel und dem Deutschen Schäferhund. Dieser wird oft als Polizeihund, Wachhund oder Rettungshund eingesetzt. Platz vier und fünf belegen der Golden Retriever und der Dobermann.

Als dümmster Hund bezeichnet der Hundeforscher in dem Ranking den Afghanischen Windhund, gefolgt vom Basenji und der Englischen Bulldogge. Der Chow-Chow und der russische Windhund scheinen auch nicht besonders intelligent zu sein. Anzumerken ist jedoch, dass sich der Hundespezialist in seiner Auswertung nur auf die Arbeits- und Gehorsamsintelligenz der jeweiligen Rasse bezogen hatte.

Collies, Dalmatiner und Jack Russells: Wenn Filmhunde zur Mode werden

Nahaufnahme Frauenhand mit roten Fingernägeln bürstet Dalmatiner mit Hundebürste
Brushing the dog. © Saskia Massink - www.fotolia.de

Immer wieder lösen Filme und Fernsehserien eine neue "Mode" bei Haustieren aus: So erlebte der schottische Langhaarcollie in den 50er Jahren dank der Fernsehserie "Lassie" einen weltweiten Boom als Haustier. Neuere Beispiele sind der schwarz gefleckte Dalmatiner und die putzigen Jack Russell-Terrier, die als Filmhunde populär wurden - oft mit traurigen Folgen für die Hunde an sich.

Anschaffung eines Hundes trotz Unwissenheit

So ergab eine Studie der City University of New York, dass die hohe Nachfrage nach Dalmatinerwelpen im Fahrwasser des Disneyfilms "101 Dalmatiner" dazu führte, dass auch Hunde gezüchtet wurden, die zur Taubheit neigten.

Dazu kommt, dass die Hunde dann selten artgerecht gehalten werden, denn große Hunde wie der arbeitswütige effiziente Border Collie, der dank "Ein Schweinchen namens Babe" auf einmal als Familienhund populär wurde, langweilen sich als Haustiere oft extrem und leiden darunter

Auch andere Tiere leiden unter den Launen der Halter

Nicht nur Hunde sind von kurzlebigen Filmhypes betroffen: Das Zeichentrickabenteuer "Findet Nemo" führte beispielsweise dazu, dass sich urplötzlich tausende Clownfische in Kinderzimmern weltweit wiederfanden - ohne, dass die Besitzer Ahnung von artgerechter Aquarienhaltung hatten.

Einen Lösungsvorschlag hatten die Forscher jedoch auch nicht zu bieten. Sie können lediglich wieder einmal davor warnen, blind einem Modetrend hinterher zu laufen.

Klein, klug und charmant – der Bolonka Zwetna erobert die Herzen deutscher Hundefans

Der Bolonka Zwetna ist ein kleiner, niedlicher und intelligenter Hund, der auch in Deutschland immer beliebter wird

Wer schon einmal einem Bolonka Zwetna begegnet ist, hat sich vermutlich spontan in diesen Zwerghund verliebt. Mit seinem wuscheligen Fell gehört er zur Rasse der Bichon, sein freundlicher Charakter und seine Intelligenz machen ihn jedoch einzigartig.

Seit den 1980er Jahren war der aus Russland stammende Bolonka Zwetna vor allem in den östlichen Bundesländern bekannt, nun erobert er mit seinem Charme ganz Deutschland.

Für jeden geeignet

Buntes Schoßhündchen – so lautet die deutsche Übersetzung für Bolonka Zwetna. Und tatsächlich fühlen sich die gelehrigen Hunde in der Gesellschaft von Menschen am wohlsten. Sie sind verschmust und können aufgrund ihrer geringen Größe überall hin mitgenommen werden.

Die Tiere werden nur 25 Zentimeter groß und selten schwerer als 3,5 Kilogramm. Ihr vielfarbiges Fell ist seidig und gewellt, haart aber kaum, weshalb der Bolonka Zwetna auch für Allergiker geeignet ist.

Dass sich die Kleinhundrasse immer weiter verbreitet, liegt aber nicht nur am niedlichen Äußeren. Bolonka Zwetna sind äußerst vielseitig und freundlich. Sie passen sich den Lebensgewohnheiten ihres Besitzers an und lernen gern kleine Tricks.

Aggressionen sind ihnen fremd – auch Bellen in der Wohnung ist kaum zu befürchten. Wenn der Bolonka Zwetna entsprechend trainiert ist, eignet er sich deshalb auch als Therapiehund.

Was beim Kauf zu beachten ist

Rund 500 reinrassige Bolonka Zwetna leben mittlerweile in Deutschland. Das zunehmende Interesse an den intelligenten Minis fördert allerdings bedenkliche Trends.

So setzen manche Züchter auf extrem kleine Tiere, oder sie züchten ungewöhnliche Fell- oder Augenfarben, die die Hunde anfällig für gesundheitliche Probleme macht. Blauäugige Bolonka Zwetna haben etwa ein erhöhtes Risiko zu erblinden.

Wer einen "Bolonki" in seine Famlie aufnehmen möchte, sollte außerdem bedenken, dass die Tiere sehr zart sind. Für Kinder unter zehn Jahren ist die Kleinhund-Rasse daher weniger geeignet.

Die Preise liegen bei 800 bis 1000 Euro pro Hund. Abgegeben werden die Welpen in einem Alter von rund acht Wochen, idealerweise mit einem Zertifikat vom Züchterverband RFK. Der FCI erkennt die Hunderasse nicht an.

Deutsche Dogge ist der größte Hund der Welt

In Amerika in der Stadt Tucson in Arizona lebt George, eine deutsche Dogge. Jetzt steht George offiziell im Guinness-Buch der Rekorde, denn er ist der größte Hund der Welt. George wiegt 111 Kilogramm, die Schulterhöhe beträgt 1,09 Meter und seine Gesamtlänge, von der Nase zum Schwanzende, liegt bei 2,2 Meter.

Damit er auch sein Gewicht hält, braucht er monatlich etwa 50 Kilogramm Futter.

Yoda - Ein Hund, der aussieht wie eine Ratte

Eine Schönheit ist er nicht gerade. Genau das brachte ihm den Sieg. Yoda, 14-jähriger Chihuahua-Mischling, gewann auf der Sonoma Marin Messe in Kalifornien den Preis als "hässlichster Hund der Welt".

Yoda, etwas chinesischer Schopfhund, etwas Chihuahua, lebt bei seiner Besitzerin Terry Schumacher, die den Vierbeiner einsam und verlassen in einem Hinterhof gefunden hat. Zuerst glaubte sie, eine Ratte vor sich zu haben. Doch bei genauerem Hinsehen, allerdings sehr genauem, entpuppte sich das vermeintliche Nagetier als ausgesetzter Hund, für den sie sofort Mitleid empfand.

Mit seinen riesigen, abstehenden Ohren, der permanent heraushängenden Zunge und einem Fell, das ausschaut, als wäre es aus Dämmmaterial, erfüllte Yoda am besten die Kriterien des Wettbewerbes. Doch Hässlichkeit hat auch ihre guten Seiten. Terry Schumacher erhielt für ihren Yoda ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Dollar (rund 700 Euro) überreicht. Einen großen Knochen als Belohnung hat sich der Chihuahua-Mischling damit absolut verdient.

Australische Dogge könnte größter Hund der Welt werden

Sie heißt "York", ist knapp über ein Jahr alt und misst bereits jetzt schon 97 Zentimeter - dabei wächst sie noch weiter. Die Dogge aus Melbourne, Australien, könnte bald schon einen neuen Weltrekord aufstellen und der größte Hund der Welt werden.

Die Größe des bisherigen Rekordhalters misst 105 Zentimeter. Dave Ryan, der Besitzer von "York", hatte nicht erwartet, dass sein Haustier so groß werden würde; vor allem mache sich dies in seinem Essverhalten bemerkbar: Ryan muss wöchentlich über 100 Dollar für die Dogge ausgeben, denn diese frisst täglich 12 Tassen Trockenfutter sowie ein Kilogramm Hähnchen.

Er ist so groß wie eine Visitenkarte - der kleinste Hund der Welt

Er könnte jetzt mit seiner Größe einen Rekord aufstellen, denn er ist mit seiner Größe vermutlich der kleinste Hund der Welt. Bei der Geburt passte er ausgezeichnet auf einen Löffel und nun ist er so groß wie eine Visitenkarte. Der Kleine ist eine Dackel-Mischung aus Kalifornien mit Namen Beyoncé und ist nun zwei Wochen alt.

Beyoncé's Mutter wurde von einer Tierschutzstation in El Dorado schon trächtig aufgenommen. Bei der Geburt von fünf Welpen war Beyoncé das letzte Tier und kam ohne Herzschlag auf die Welt. Durch Herzdruckmassage und dann noch Mund-zu-Maul-Beatmung konnte man das Tierchen wiederbeleben.

In wenigen Wochen soll der kleine Hund vermittelbar sein. Der Antrag auf den Titel "Der kleinste Hund der Welt" wurde bereits gestellt.

Bearded Collies sind treue Wegbegleiter mit viel Haaren

Border Collie fängt eine grüne Frisbeescheibe im Sprung
Border collie dog catching frisbee in jump © ksuksa - www.fotolia.de

Bei den Bearded Collies fragen sich viele, wo der eigentliche Hund anfängt und das Fell aufhört. Ursprünglich kommt diese Rasse aus Schottland und gilt als besonders treu, kinderlieb und durchaus temperamentvoll. Da er sich gut integriert und nicht scharf ist, wird er auch oftmals als Therapiehund eingesetzt. Allerdings benötigt er sowohl geistliche als auch körperliche Herausforderungen, weshalb er mit Sicherheit nicht nur auf dem Sofa kuscheln will.

Die volle Fellpracht ist bei dem "bärtigen" Collie erst mit drei Jahren erreicht und sollte schon von Beginn an gepflegt werden. Pro Woche sollte das kräftige Fell des Hundes mindestens eine Stunde lang durchgebürstet werden. Für den besseren Blick können Halter ihrem Collie den Pony auch zum Zopf zusammenbinden.

Der English Setter ist als Familienhund sehr beliebt

Der Hund ist schon seit ewiger Zeit Freund des Menschen. Unterschiedliche Arten und Rassen gibt es viele, die Entscheidung fällt da oftmals auch schwer.

Der English Setter gilt als der Porsche unter den Hunden, er kann eine rasante Geschwindigkeit entwickeln und ist auch wegen seiner gutmütigen Art bei Familien sehr beliebt. Wie der Name schon sagt stammt die Rasse aus England und wurde hauptsächlich auf der Jagd eingesetzt. English Setter verfügen über einen ausgeprägten Geruchssinn. Sie brauchen jedoch auch viel Bewegung und sind nicht als reine Wohnungstiere zu halten. Für einen Welpen muss man schon stolze 1500 Euro auf den Tisch legen.

Jeder potentielle Hundehalter sollte sich auf jeden Fall immer überlegen, welchen Hund er sich zulegt und ob er den Ansprüchen der jeweiligen Rasse gerecht werden kann.

Terrier

Bei Terrierhunden ist es wichtig auf die Hygiene zu achten
Bei Terrierhunden ist es wichtig auf die Hygiene zu achten

Beim Terrier handelt es sich um relativ kleine Hunderassen. Die Körpergröße war dabei ein Resultat gezielter Züchtung, da Terrier ursprünglich dafür eingesetzt wurden, in unterirdischen Bauen Füchse und Dachse zu jagen.

Heute gibt es beinahe 50 verschiedene Terrierarten, von welchen der Foxterrier, Jack Russel Terrier und Yorkshire Terrier die beliebtesten in Deutschland sind. Im Folgenden soll sich deshalb der Geschichte dieser Terrierarten gewidmet werden, wonach auch noch auf deren Wesen und Haltungsvoraussetzungen eingegangen wird.

Foxterrier

Die Wurzeln des Foxterrier reichen bis in das 19. Jahrhundert zurück. Erstmals erwähnt wird der Foxterrier dabei durch den englischen Hundezuchtverein Kennel Club im Jahre 1876.

Im gleichen Jahr wurden auch Zuchtstandards erlassen, welche dafür sorgten, dass sich der Foxterrier als eigenständige Rasse etablieren und verbreiten konnte. Allerdings gibt es in diesem Zusammenhang keinerlei Aufzeichnungen, welche Rassen als Grundlage für die Züchtung des Foxterriers dienten. Über die genauen Ursprünge des Foxterriers kann deshalb nur spekuliert werden, wobei davon ausgegangen wird, dass diverse englische Jagdhunde zur Züchtung dieser Rasse gekreuzt wurden.

Jack Russel Terrier

Der Jack Russel Terrier entstammt wiederum der Foxterrier Rasse. Im Jahre 1819 kaufte sich der englische Pfarrer John Russell einen Terrier, wonach er die Entscheidung fasste, eine ganz eigene Terrier Rasse zu züchten.

Allerdings sollte sich diese Hunderasse dann nicht in England oder Europa, sondern in Australien ausbreiten, da hier der Bedarf nach einem Hund bestand, welcher den lokalen Rotfuchs in seinem engen Bau jagen konnte. In der Folge wurde der Jack Russell Terrier vor allem in Australien gezüchtet und wurde erst im 20. Jahrhundert auch vermehrt in Europa gehalten.

Der Jack Russel Terrier entstammt der Foxterrier Rasse
Der Jack Russel Terrier entstammt der Foxterrier Rasse

Yorkshire Terrier

Der Yorkshire Terrier ist ebenso ein direkter Nachkomme des Foxterriers und wurde, wie der Name es bereits andeutet, in der Grafschaft Yorkshire gezüchtet. Hierzu wurden noch andere Terrier Rassen herangezogen, wobei das Ziel bestand, eine Terrier Rasse zu erschaffen, welche die Ratten und Mäuse in den Armenvierteln jagt und damit Krankheiten bekämpft.

Später entwickelte sich der Yorkshire Terrier zu einem Gesellschaftshund, welcher bald nicht nur in England gezüchtet wurde. Da sich alle Terrier hinsichtlich ihres Wesens und der Haltungsvoraussetzungen sehr ähneln, werden nun Wesenszüge und Haltungsbedingungen genannt, welche auf alle drei Rassen zutreffen.

Der Yorkshire Terrier ist ebenso ein direkter Nachkomme des Foxterriers
Der Yorkshire Terrier ist ebenso ein direkter Nachkomme des Foxterriers

Wesen

Allgemein sind Terrier sehr verspielte und fröhliche Hunde, welche einen großen Bewegungsdrang haben. Zudem gelten sie als gesellig und freundlich, was sich unter anderem auch in einem großen Erkundungsdrang äußert.

Im Falle mangelnder Erziehung neigen Terrier jedoch auch zu eigenwilligem Verhalten, was auch mit dem ausgeprägten Selbstbewusstsein des Tieres zusammenhängt. Des Weiteren verfügen Terrier über sehr scharfe Sinne, welche sie gerne dazu einsetzen, ihre Umgebung zu erkunden.

Artgerechte Haltung

Diese Wesenseigenschaften des Terriers lassen auch Rückschlüsse auf die artgerechte Haltung dieser Rasse zu. So sollte dem Erkundungs- und Spieltrieb dieser Rasse Rechnung getragen werden, indem der Halter sich mindestens eine Stunde am Tag mit dem Tier beschäftigt. Dabei sollten auch fordernde Spiele gespielt werden, welche eine Auslebung des Spiel- und Entdeckungstriebs erlauben.

Des Weiteren ist es wichtig, auf die Körperhygiene des Terriers zu achten. Da diese Hunderasse gerne schwimmt und gräbt, sollte das Fell, die Zähne, die Augen sowie die Ohren regelmäßig gereinigt und nach Zecken abgesucht werden. Letztlich sind Terrier nur bedingt als Familienhunde geeignet und sollten konsequent erzogen werden.

Bissige Diskussion: was macht Kampfhunde so gefährlich – Gene oder Erziehung?

Schwarz-weiß Bild Kampfhund lauert hinter Zaun
watching you © Charles Dykstra - www.fotolia.de

Pitbull, Staffordshire Bullterrier, Mastino, Mastiff und Co. haben kein gutes Image in Deutschland. Durch gesetzliche Verbote und hohe Steuern ist die Zahl der Kampfhunde deutlich gesunken. Projekte wie in Österreich, wo sogenannte Listenhunde jetzt zu Therapiehunden ausgebildet werden sollen, werfen aber die Frage auf: sind bestimmte Rassen wirklich von Geburt an gefährlicher – oder werden sie so erzogen?

Eine eindeutige Antwort steht noch aus. Klar ist jedoch, dass bei den Kampfhunden speziell solche Exemplare zur Zucht ausgewählt wurden, die sich furchtlos und angriffslustig zeigten. Hinzu kommen ein schwerer Körperbau und kräftige Muskeln, mit denen die Zähne kräftig zuschnappen können.

Ob aus einem Mastiff-Welpen eine Beißmaschine wird, hängt aber auch von der Erziehung ab. Skrupellose Halter drangsalieren ihre Tiere so sehr, dass diese unkontrolliert zubeißen. Hundekämpfe in Hinterhöfen oder geheimen Kampfarenen zeugen vom Erfolg dieser Methode.

In vielen Bundesländern dürfen aber auch gefährliche Rassen auf der Straße spazieren – wenn sie eine Wesensprüfung bestanden haben oder der Halter ihnen Leine und Maulkorb verpasst. Bayern führt etwa eine Liste mit 18 gefährlichen Hunderassen. Niedersachsen setzt statt formeller Listen auf einen Führerschein für Hund und Halter.

Dachshunde: Langhaar- und Kurzhaardackel

Dachshunde sind eine traditionelle deutsche Hundeart, welche sich in den letzten Jahrzehnten allerdings in einer Krise befindet. So gehen die Geburtszahlen des Dackels immer weiter zurück und es gibt immer weniger Züchter, welche sich auf diese Hunderasse spezialisieren.

Experten sehen den Bestand des Dachshundes jedoch dennoch nicht in Gefahr und verweisen auf die ausgeprägte Tradition, welche dafür sorgt, dass es auch weiterhin genug Dachshundhalter geben wird. Des Weiteren ist die Unterscheidung zwischen Kurz- und Langhaardackel üblich. Da sich diese zwei Arten des Dackels allerdings primär nur in diesem Fellmerkmal unterscheiden, wird sich die folgende Untersuchung der Geschichte, des Wesens und der Haltung des Dackels auf diese Rasse als Ganzes beziehen.

Langhaar- und Kurzhaardackel unterscheiden sich nur in der Haarlänge des Fells

Herkunft

Die protokollierte Geschichte des Dachshundes reicht bis in das zweite Jahrhundert n. Chr. zurück. So verweist ein römischer Politiker zu dieser Zeit in seinen Werken auf eine Hunderasse der Kelten, welche sich exzellent zur Jagd eigne und über auffällig kurze Beine verfüge.

Es kann demnach davon ausgegangen werden, dass die Kelten den Vorfahren des Dackels bereits Jahrhunderte vor der Geburt Christi züchteten und gezielt als Jagdhund einsetzten. In den folgenden Jahrhunderten gehen die Spuren der Dackel Vorfahren allerdings verloren und es finden sich keinerlei Hinweise darauf, inwiefern dieser Hund in Europa gezüchtet und gehalten wurde.

Greifbar wird die Geschichte des Dachshundes dann erst wieder im 18. Jahrhundert, als diverse Zeitzeugenberichte und Werke einen Dachs-Kriecher beschreiben und damit auf eine Hunderasse verweisen, welche mit dem heutigen Dackel viel gemein hat. Allerdings schienen damalige Exemplare noch deutlich größer und schwerer zu sein, weshalb in dieser Zeit noch nicht von einem Dachshund gesprochen werden kann. Im 19. Jahrhundert begann die Tierzucht dann allerdings damit, sich gezielt dem Dachshund zu widmen, wodurch dessen charakteristisches Äußeres erzeugt wurde.

Später wurde der Dachshund dann auch noch mit anderen Hunderassen gekreuzt, worunter sich auch Wachtelhunde und der Spaniel befanden. Dies führte wiederum dazu, dass sich die verschiedenen Dackelarten herausbildeten, unter welchen sich auch Kurz- und Langhaardackel finden lassen.

Wesen

Hinsichtlich ihres Charakters gelten Dachshunde einerseits als äußerst selbstbewusst. In früherer Zeit war dieses Persönlichkeitsmerkmal auch sehr erwünscht, da sich dieses Tier gegen Wild im Wald behaupten musste.

Heutzutage ist dieses Selbstbewusstsein jedoch auch teils problematisch, da Dackel beispielsweise nicht die Auseinandersetzung mit physisch überlegenen Hunden scheuen. Des Weiteren sind Dachshunde sehr eigenständige Tiere, welche keine intensiven Bindungen pflegen.

Natürlich bedeutet dies nicht, dass Dachshunde keine Bezugsperson und liebevollen Umgang brauchen. Allerdings kommt es selten zu einer Fixierung auf eine Person, was für Hundeverhältnisse als außergewöhnlich zu bewerten ist.

Artgerechte Haltung

Die Haltung des Dackels sollte auf diese Wesenszüge abgestimmt sein. Konkret bedeutet dies, dass Dackel sich nur begrenzt als klassische Familienhunde eignen. In einem solchen Fall empfiehlt es sich dann, den Dackel bereits früh zu sozialisieren und mit liebevoller und doch konsequenter Hand zu erziehen.

Des Weiteren steckt im Dackel ein großer Jagd- und Erkundungstrieb, dessen Auslebung auch ermöglicht werden sollte. Folglich ist es beispielsweise ratsam, dem Dachshund einen Garten zur Verfügung zu stellen sowie Spaziergänge durch den Wald zu tätigen.

Letztlich ist beim Dackel noch verstärkt auf dessen Gewicht zu achten. Aufgrund der anatomischen Voraussetzungen neigen Dackel nämlich vermehrt zu Problemen im Bereich der Wirbelsäule, welche durch ein Übergewicht verstärkt und vermehrt auftreten.

Bedroht ein Aussterben die Flughunde?

Der Flughund verfügt über eine Flügelspannweite von rund 1,5 Metern und gehört zu der Gattung der Fledermäuse. Sein Lebensraum ist unter anderem der Süden der malaiischen Halbinsel, die nun durchaus innerhalb weniger Jahre auch der Schauplatz des Aussterbens sein kann.

Malaysische und amerikanische Forscher befürchten die Ausrottung der imposanten Flughunde in dieser Region, da pro Jahr mindestens 22.000 Tiere erlegt werden. Bei einer derzeit geschätzten Population von nur noch 500.000 Flughunden, würde es rein rechnerisch bedeuten, dass es in etwa sechs Jahren keine dieser Riesen-Fledermäuse mehr in dem Gebiet geben wird.

Dank der Ergebnisse dieser Forschungsarbeit, soll nun eine "Verschnaufpause" für die Flughunde angeregt werden, damit sich deren Bestand wieder erholen kann. Unter anderem in Malaysia und in Indonesien ist der Flughund gegenüber einem Abschießen schutzlos, dagegen zum Beispiel in Thailand unter dem Schutz der Regierung.

Spitze

Bei der Hunderasse Spitz kann zwischen europäischen und asiatischen Vertretern dieser Gattung unterschieden werden. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass diese zwei Gattungen mit wenigen Ausnahmen nicht direkt miteinander verwandt sind.

Das typische Erscheinungsbild des Spitz ist damit das Ergebnis zweier unterschiedlicher und unabhängiger Züchtungen. In Deutschland erfreuen sich dabei vor allem der Zwergspitz und der Chow-Chow einer großen Beliebtheit, weshalb nun auf deren Geschichte, Wesen und optimale Haltung eingegangen werden soll.

Zwergspitz

Der Ursprung des Zwergspitz liegt nach neuesten Forschungen in der antiken mykenischen Kultur. Hier wurden bereits Hunde auf antike Vasen gezeichnet, welche erstaunliche Ähnlichkeiten mit dem heutigen Zwergspitz haben.

Während des Mittelalters wurden direkte Vorfahren des Zwergspitzes dann in ganz Europa gezüchtet. In Pommern kam es dann schließlich zur Herauszüchtung des Zwergspitzes, wobei die Züchter das Ziel hatten, einen möglichst kleinen Haushund zu erhalten.

Chow-Chow

Im Falle des Chow-Chows handelt es sich hingegen um einen Spitz der asiatischen Gattung, weshalb dessen Geschichte folglich auch in Fernost beginnt. Die Erstzüchtung des Chow-Chows erfolgte dabei wohl in der Mongolei, wonach diese Rasse zunehmend auch nach China exportiert wurde.

Bemerkenswert ist dabei, dass sich dieser Prozess bereits ein Jahrtausend vor Christus vollzog. So gibt es bereits zu diesem Zeitpunkt eine verlässliche Quelle, welche einen Hund beschreibt, der genau dem heutigen Chow-Chow entspricht.

Seinen Weg nach Europa fand der Chow-Chow dann erst 1880, wobei sich die damaligen englischen Züchter sofort von dieser Rasse des Spitz begeistert zeigten. Dementsprechend dauerte es auch nur wenige Jahre, bis der Spitz im Kennel Club aufgenommen wurde und von da an auch in Europa ein Rassehund war, welcher entsprechend geschützt und gezüchtet wurde.

Der Chow-Chow ist ein Spitz der asiatischen Gattung
Der Chow-Chow ist ein Spitz der asiatischen Gattung

Wesen

Hinsichtlich des Wesens gilt der Zwergspitz als

  • aufgeweckt
  • lebhaft
  • intelligent und
  • verspielt.

Zudem erweisen sich Zwergspitzen zumeist als sehr anpassungsfähig, was unter anderem die Erziehung dieser Hunderasse erleichtert. Daneben gelten Zwergspitze noch als offen und erwartungsfreudig, weshalb sie gerne auch mit fremden Menschen und Hunden in Kontakt treten.

Deutlich introvertierter sind da hingegen schon die Chow-Chows. Diese haben in der Regel ein eher ruhiges und zurückgezogenes Gemüt. Liebe und Zuneigung zeigen Chow-Chows deshalb bloß gegenüber ihrer Bezugsperson, wohingegen sie sich Fremden gegenüber kritisch und distanziert verhalten.

Artgerechte Haltung

Die Haltung gestaltet sich sowohl beim Zwergspitz als auch Chow-Chow sehr unproblematisch. So fühlen diese sich bereits in einer mittelgroßen Wohnung wohl und brauchen nicht zwingend einen Garten.

Auf das regelmäßige Gassigehen darf aber natürlich dennoch nicht verzichtet werden. Zudem gelten beide Spitzrassen als familienfreundliche Hunde, welche auch gut mit Kindern zurechtkommen.

Hierbei sollte lediglich darauf geachtet werden, dass die Spitze nicht mit Kleinkindern alleine gelassen werden. Schließlich sind diese Tiere relativ klein und verletzlich, weshalb schon ein kleiner Unfall zu schweren Verletzungen führen kann.

Darüber hinaus bedürfen sowohl der Zwergspitz als auch der Chow-Chow einer intensiveren Fellpflege, was auf die Fellqualität dieser Rasse zurückzuführen ist. Dabei ist zu beachten, dass die Körperpflege lediglich durch ein Bürsten des Fells erfolgen sollte. Auf Bäder ist hingegen zu verzichten, da diese der Fellstruktur schaden.

Letztlich erweisen sich die Spitze oft auch als sehr anhänglich. Der Zwergspitz und Chow-Chow sollten demnach nicht zu lange alleine gelassen und liebevoll und fürsorglich behandelt werden.

Laufhunde

Laufhunde wurden für die Wildjagd gezüchtet. Aus diesem Grund verfügen Laufhunde einerseits über einen ausgeprägten Geruchssinn, andererseits über einen hohen Grad an Ausdauer.

In Deutschland sind dabei vor allem die Rassen Bloodhound und Beagle beliebt. Doch wie verlief eigentlich die Geschichte dieser beiden Laufhunde, welche Charaktereigenschaften haben diese und welche Folgen hat dies für die artgerechte Haltung?

Bloodhound

Dem heutigen Forschungsstand nach lebten die Vorfahren des Bloodhounds bereits im zweiten Jahrhundert bei den Galliern und Kelten. Diese Urrasse gelangte dabei im 11. Jahrhundert nach England, wo man das Potential für die Jagd erkannte.

In der Folge wurde der Bloodhound in England gezüchtet. Weitere Verbreitung fand er schließlich im Europa des 19. Jahrhunderts, was nicht zuletzt an den hervorragenden Jagdeigenschaften dieser Rasse lag.

Beagle

Der Beagle hat seine Wurzeln wiederum in Frankreich, wo diese Rasse erstmals gezüchtet wurde. Im 15. Jahrhundert wurden Exemplare dieses Tieres dann nach England überführt, wo der Beagle als Jagdhund der reichen Adelshäuser diente.

Jedoch wurde der Beagle bis zum Jahre 1890 nicht als eigenständige Rasse anerkannt, da sich dessen Eigenschaften mit deren einiger anderer Laufhunde stark überschnitten. Seitdem ist der Beagle allerdings im Kennel Club aufgenommen, was diesem Tier dazu verhalf, nun endgültig als eigenständige Rasse anerkannt zu werden.

Beagles sind offen und wirken fröhlich und verspielt
Beagles sind offen und wirken fröhlich und verspielt

Wesen

Hinsichtlich des Wesens gelten Bloodhounds als sanftmütige Hunde, welche Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen. Zudem weisen sie eine starke Fixierung auf die primäre Bezugsperson auf.

Allerdings sind Bloodhounds teils auch schüchtern und eigensinnig. Dem sollte durch eine entsprechende Erziehung von klein an begegnet werden.

Beagles sind hingegen offener und wirken fröhlicher und verspielter. Diese Aufgewecktheit äußert sich unter anderem im großen Bewegungsdrang dieses Laufhundes.

Entsprechend erzogen sind Beagles jedoch auch extrem zielstrebig und gehorsam, weshalb sie sich bis heute als treuer Jagdgefährte eignen. Letztlich zeichnen sich sowohl der Bloodhound als auch der Beagle durch ihre umgängliche Art aus, welche fast nie in aggressive Verhaltensweisen umschlägt.

Artgerechte Haltung

In Sachen richtiger Haltung ähneln sich Bloodhounds und Beagles sehr stark, weshalb die folgenden Vorgaben für beide Rassen gelten. Zunächst einmal sollte sich der Besitzer eines solchen Laufhundes darüber im Klaren sein, dass diese Hunde zur Jagd gezüchtet wurden.

Dementsprechend tragen sie auch heute noch einen ausgeprägten Jagdinstinkt in sich. Eben diesen gilt es durch eine strenge und doch liebevolle Erziehung zu bändigen.

Des Weiteren ziehen es Bloodhounds und Beagles häufig vor, sich im Freien aufzuhalten und in den warmen Monaten auch draußen zu schlafen. Aus diesem Grund sollte ein Laufhund die Möglichkeit haben, sich jederzeit in den Garten begeben und dort auch zu verweilen zu können.

Darüber hinaus handelte es sich bei diesen Tieren um Meutehunde. Dementsprechend eignen sich Bloodhounds und Beagles als ideale Familienhunde, da sie Geselligkeit schätzen und sich ohne diese schnell einsam fühlen. Letztlich ist es noch wichtig, auf die Ernährung des Laufhundes zu achten.

Sowohl Bloodhounds als auch Beagles neigen dazu, sich zu überfressen, was dauerhaft zu Fettleibigkeit mit entsprechenden Problemen führt. Neben der Einräumung ausreichender Bewegungsmöglichkeiten sollte deshalb auch das Futter portioniert werden.

Vorstehhunde: Münsterländer

Vorstehhunde dienen dem Jäger als treue Jagdbegleiter, welche selbst allerdings nicht direkt in das Jagdgeschehen eingreifen. Stattdessen signalisieren Vorstehhunde dem Jäger, dass sich Beute in der Nähe befindet, indem in der Regel ruhig verharrt und eine Pfote angehoben wird.

Unter den Vorstehhunden erfreut sich in Deutschland dabei vor allem der Münsterländer einer großen Beliebtheit und ist in vielen Haushalten in Deutschland zu finden. Doch seit wann gibt es diese Rasse eigentlich, wie wurde diese gezüchtet, welches Wesen zeichnet diese aus und wie sollte ein Münsterländer gehalten werden?

Herkunft

Der direkte Vorfahre des Münsterländers war der so genannte Habichthund des Mittelalters. Bei diesem handelte es sich allerdings noch nicht um eine spezielle Rasse, sondern eine Vielzahl von Hunden, welche auf das Aufspüren von Federwild ausgerichtet waren.

Im 19. Jahrhundert wurde in Deutschland dann der Entschluss gefasst, dass eine reine Zuchtform des Habichthundes etabliert werden sollte. Das Ergebnis war zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht der Münsterländer, sondern der Deutsch Langhaar. In der Region Münsters wurden diese Zuchtversuche allerdings als nicht ausreichend erachtet, weshalb 1919 das Zuchtvorhaben des Münsterländers gestartet wurde.

Dieses Unterfangen gelang und 1936 war der Münsterländer auch über die Grenzen Deutschlands hinaus ein angesehener Rassehund. In den letzten Jahren kam es dennoch noch zu einer Diskussion, ob die Blutbasis des Münsterländers nicht durch Kreuzungen mit dem Deutsch Langhaar aufgefrischt werden sollte.

Im Vordergrund standen dabei Bedenken, da die heutige gesamte Münsterländer Population auf nur 38 Tieren beruht. Dieses Vorhaben scheiterte jedoch, weshalb der Münsterländer weiterhin ausschließlich reinrassig gezüchtet wird.

Wesen

Charakterlich gilt dieser Vorstehhund als intelligent, lebhaft und gelehrig. Dementsprechend suchen Münsterländer auch häufig nach Beschäftigungsmöglichkeiten in der Umwelt und haben einen großen Bewegungsdrang.

Des Weiteren gelten Münsterländer als überaus wachsam, weshalb sie auch als Wachhunde eingesetzt werden können. Abgerundet werden die Wesenszüge des Münsterländers durch sein liebevolles Wesen, welches es ihm beispielsweise erlaubt, auch problemlos mit Kindern zurechtzukommen.

Artgerechte Haltung

In Sachen Haltung erweist sich der Münsterländer als ein Hund, welcher einer professionellen Erziehung bedarf. Andernfalls kann es sein, dass später einmal zu oft der Vorstehhund in dieser Rasse zum Vorschein kommt und das Tier unkontrolliert agiert. Einmal entsprechend erzogen, sind Münsterländer jedoch sehr unproblematische Hunde, welche auch in einer Familie gehalten werden können.

Wichtig ist zudem, dass der Münsterländer ausreichend Bewegung und Unterhaltung bekommt. Hierzu eignen sich ausgedehnte Spaziergänge und die Möglichkeit, sich im Garten oder der Umgebung des Hauses frei zu bewegen. Letztlich sollte der Besitzer dieses Vorstehhundes noch darauf achten, dem Münsterländer Hundespielzeug zur Verfügung zu stellen, mit welchem er seinen Spiel- und Entdeckungsdrang befriedigen kann.

Apportierhunde

Apportierhunde sind Jagdhunde, welche die Aufgabe haben, das geschossene Feder- und Niederwild nach erfolgreichem Abschuss zum Jäger zu bringen. Inzwischen werden Apportierhunde jedoch nicht mehr nur von Jägern gehalten, sondern haben sich zu beliebten Haustieren entwickelt. Doch wie kam es eigentlich zur Züchtung der Retriever und des Labradors, wie gestaltet sich deren Wesen und was gilt es bei der Haltung zu beachten?

Retriever

Die Retriever wurden im 19. Jahrhundert in England gezüchtet. Dabei wurden diverse andere Hunderassen gekreuzt, bis es schließlich zur Herausbildung des Retrievers kam. Es sollte allerdings noch bis zum Jahre 1903 dauern, bis der Retriever im Kennel Club als eigenständige Rasse geführt wurde.

In den 50er und 60er Jahren fand der Retriever jedoch nicht mehr nur bei der Jagd Anwendung. Stattdessen wurde dieser auch als Familienhund entdeckt. Heute ist der Retriever der viertbeliebteste Hund der Deutschen, was den Stellenwert dieser Rasse verdeutlicht.

Der Retriever wurde in den 50er und 60er Jahren als Familienhund entdeckt

Labrador

Die Wurzeln des Labradors liegen wiederum in Kanada. Von dort wurde der Vorfahre des Labradors, der Neufundländer, nach England exportiert.

Dort angekommen, begannen Züchter damit, den Neufundländer mit anderen heimischen Jagdhundrassen zu kreuzen. Das Ergebnis war schließlich der Labrador, welcher ebenso 1903 als eigenständige Hunderasse seitens des Kennel Clubs anerkannt wurde. Heutzutage ist der Labrador in den USA und Großbritannien der beliebteste und am meisten gehaltene Hund, wobei der Labrador auch in vielen anderen Ländern eine bedeutende Rolle genießt.

Heutzutage ist der Labrador in den USA und Großbritannien der beliebteste und am meisten gehaltene Hund

Wesen

Die Charaktereigenschaften des Retrievers fallen nahezu ausschließlich positiv aus. So handelt es sich hierbei um einen intelligenten und entsprechend lernfähigen Hund, welcher sich im Alltag zumeist ruhig und geduldig verhält. Des Weiteren zeigen sich Retriever dem Umfeld gegenüber offen, weshalb Retriever auch keine Probleme mit Fremden oder anderen Hunden haben.

Die Schattenseite dieser Offenheit zeigt sich lediglich, sobald ein Retriever auch den Dienst eines Wachhundes erfüllen soll. Aufgrund des schwach ausgeprägten Schutzverhaltens verteidigen Retriever nicht ein vermeintliches Revier, sondern begrüßen etwaige Besucher fröhlich.

Daneben ist es noch erwähnenswert, dass Retriever über einen großen Bewegungs- und Spieldrang verfügen, welcher im Falle einer Nichtbeachtung dazu führen kann, dass die Tiere nervös und unruhig reagieren. Labradore gelten ebenso als freundliche und gutmütige Hunde, welche ihre Neugier offen ausleben. Zudem kennen Labradore im Alltag keine Angst, sondern gehen ungezwungen auf Fremdes zu.

Daneben zeigen Labradore zudem noch häufig das beinahe schon zwanghafte Bestreben, der Bezugsperson zu gefallen. Dies erleichtert die Erziehung des Labradors, welcher sich in dieser Hinsicht sehr kooperativ zeigt.

Artgerechte Haltung

Retriever und Labradore verfügen über nahezu identische Bedürfnisse in Bezug auf die Haltung, weshalb diese beiden Apportierhunde in dieser Sektion der richtigen Haltung gemeinsam behandelt werden. Beide Rassen brauchen zunächst einmal genügend Möglichkeiten, ihren Bewegungsdrang ausleben zu können.

Neben regelmäßigen und ausführlichen Spaziergängen sollte deshalb ein größerer Garten vorhanden sein. Des Weiteren ist es ratsam, dem Hund regelmäßige Apportieraufgaben aufzuerlegen. In diesem Zusammenhang ist es beispielsweise denkbar, während des Gassigehens verschiedene Hundespiele durchzuführen oder aber ein Ritual zu etablieren, bei dem der Hund dem Herrchen täglich die Zeitung bringt.

Dies stärkt die Bindung zwischen dem Tier und seinem Herrchen, was wiederum für das emotionale Wohlbefinden des Apportierhunds essentiell ist. Letztlich ist es noch wichtig zu wissen, dass Apportierhunde die Einsamkeit scheuen, weshalb sie nie zu lange alleine gelassen werden sollten.

Stöberhunde: Cocker Spaniel

Stöberhunde wurden als Hilfsgefährten für Jäger gezüchtet. Stöberhunde bewegen sich dabei während der Jagd unabhängig vom und außerhalb der Kontrollzone des Jägers. Sobald sie jedoch auf Beute stoßen, werden sie spurlaut und treiben das Wild in Richtung des Jägers.

Stöberhunde spielten dabei vor allem bei der klassischen Jagd an englischen Höfen eine große Rolle, da sich die reitenden Jäger dem Wild zumeist nur schwer unbemerkt annähern konnten. Heutzutage ist der beliebteste Stöberhund der Cocker Spaniel, welcher nun in der Regel als gewöhnlicher Haushund gehalten wird. Doch wie verlief die Entwicklung dieser Rasse, welche Wesenszüge zeichnen diese aus und was sollte das Herrchen eines Cocker Spaniels beachten?

Herkunft

Die genauen Ursprünge des Cocker Spaniels gelten bis heute leider als ungeklärt. Fest steht lediglich, dass die Bezeichnung Spaniel erstmals zu Beginn des 19. Jahrhundert in England Verwendung findet. Dabei ist in vielen authentischen Quellen von so genannten Springing Spaniels und Cocker Spaniels die Rede.

Cocker kommt dabei wohl vom englischen "Woodcock", was Waldschnepfe bedeutet. Der eigentliche Ursprung des Wortes Spaniel ist hingegen unbekannt.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts konnte sich der Cocker Spaniel dann zunehmend gegen andere Rassen durchsetzen. Dieser Erfolg war vor allem auf die Tatsache zurückzuführen, dass sich der Cocker Spaniel ideal für die Jagd auf Waldschnepfen und Fasane eignete und damit auf zwei Wildarten, welche das Ziel von einem Großteil der Jäger waren.

Im Jahre 1893 wurde der Cocker Spaniel dann schließlich erstmalig als eigene Rasse geführt, was wiederum die Grundlage für die Gründung des Cocker Spaniel Club in Großbritannien im Jahr 1903 war. Die Begeisterung rund um diesen Stöberhund schwappte dann auch schon bald auf das kontinentale Europa und es kam 1907 zur Gründung des ersten Spanielvereins in Deutschland.

Wesen

In seinem Wesen ist der Cocker Spaniel temperamentvoll und oftmals auch ungehalten. Dabei wird diese Hunderasse allerdings nur in den seltensten Fällen aggressiv, sondern verhält sich zumeist fröhlich und bisweilen sogar sensibel. Darüber hinaus gelten Cocker Spaniel als relativ anpassungsfähig und sie lieben es, Apportieraufgaben zu erfüllen und in Seen, Flüssen und Teichen zu schwimmen.

Artgerechte Haltung

Bei der Haltung eines Cocker Spaniels sollte zum einen auf eine regelmäßige und ausgiebige Fellpflege geachtet werden. Aufgrund der relativ langen Haare kann das Fell dieses Stöberhundes ansonsten schnell verfilzen und bietet dabei zudem Nährboden für zahlreiche Krankheitserreger.

Darüber hinaus müssen Cocker Spaniel regelmäßig beschäftigt werden und brauchen viel Bewegung. Dabei geht es nicht nur um die Stillung ihres ausgeprägten Bewegungsdrangs, sondern auch um die Gewichtskontrolle. Schließlich neigt diese Hunderasse zum Übergewicht mit den entsprechenden negativen gesundheitlichen Konsequenzen.

Die Bewegung sollte dabei abwechslungsreich und fordernd gestaltet werden, was beispielsweise bei Apportierübungen im Wasser der Fall wäre. Letztlich ist es für Cocker Spaniel noch wichtig, dass sie eine feste Bezugsperson haben und von klein auf konsequent erzogen werden. Im Falle einer mangelhaften und inkonsequenten Erziehung bricht sonst der Stöberhund im Cocker Spaniel durch, was selbst ein gewöhnliches Gassigehen zu einer Nervenprobe macht.

Gesellschafts- und Begleithunde

Gesellschafts- und Begleithunde sind keine Sammelbezeichnungen für Hunde, welche einer bestimmten Rasse entspringen. Stattdessen handelt es sich hierbei um diverse Hunderassen, welche bestimmte Aufgaben für den Menschen erfüllen.

Im Falle der Gesellschaftshunde wären dies Hunde, welche dem Menschen als Sozialpartner zur Verfügung stehen. Begleithunde dienen dem Menschen wiederum in alltäglichen oder außergewöhnlichen Situationen, wobei vor allem körperliche Einschränkungen den Einsatz eines Begleithunds sinnvoll erscheinen lassen. Die genannten Aufgaben werden dabei häufig durch die Rassen Chihuahua, Mops und Pudel erfüllt, weshalb nun auf deren Geschichte, Wesen und Haltungsmerkmale eingegangen wird.

Chihuahua

Bei den Vorfahren des Chihuahuas handelte es sich um Opferhunde in Mexiko, welche zur Zeit der Azteken durch die Priester gehalten wurden. Dabei war es Brauch, dass bei jeder Beerdigung auch ein solcher Hund geopfert wurde.

Während die aztekische Kultur im Laufe der Zeit unterging, blieben die Chihuahuas den Bürgern Mexikos erhalten. Während des 19. Jahrhunderts gelangte diese Hunderasse dann über den Tourismus in die USA und Europa, wo sie weiter gezüchtet wurde.

Der Chihuahua gilt als überaus lernfähiges Tier, weshalb bei ihm auch Dressuren möglich sind
Der Chihuahua gilt als überaus lernfähiges Tier, weshalb bei ihm auch komplexe Lernprozesse und Dressuren möglich sind

Mops

Der Mops stammt hingegen aus China und wurde durch einen über 2.000 Jahre langen Züchtungsprozess erschaffen. Der Mops galt dabei als heiliger Hund, welcher zeitweise sogar nur durch den Kaiser selbst berührt werden durfte. Später fand der Mops schließlich seinen Weg nach Europa, wo er sich schon bald zum Modehund entwickelte.

Pudel

Der Pudel geht wiederum aus verschiedenen Rassen von Jagdhunden hervor, wobei der Züchtungsprozess erst Ende des 19. Jahrhunderts begonnen haben dürfte. Das Ursprungsland dieser Hunderasse gilt hingegen als ungeklärt, wobei derzeit Frankreich als Erschaffer des Pudels gilt. Heute gibt es eine Reihe anerkannter Pudelrassen, welche sich vor allem hinsichtlich ihrer Größe und Farbgebung unterscheiden.

Wesen

Während sich die Entstehungsgeschichten dieser Gesellschafts- und Begleithunde teils doch fundamental unterscheiden, weisen die Tiere selbst allesamt ähnliche Charakterzüge auf. Der Chihuahua gilt als überaus lernfähiges Tier, weshalb bei ihm auch komplexe Lernprozesse und Dressuren möglich sind. Zudem sind Chihuahuas in der Regel gutmütig und für ihre Größe übermäßig robust.

Möpse werden hingegen als lebhaft, fröhlich und nicht zuletzt auch ausgeglichen charakterisiert. Gleichzeitig verfügen diese Tiere über ein hohes Maß an Intelligenz, was sie zu interessanten und lernbegierigen Begleitern macht.

Pudel zeichnen sich wiederum durch ein großes Maß an Offenheit gegenüber dem Menschen aus. Interessanterweise fixieren sich Pudel dabei nicht sonderlich auf eine Person, sondern zeigen sich ihrem ganzen Umfeld gegenüber aufgeschlossen.

Zudem gelten Pudel als außerordentlich intelligent, was auch durch wissenschaftliche Studien bestätigt wurde. Es ist demnach nicht verwunderlich, dass sich Pudel häufig auch bei Dressurveranstaltungen und in Zirkussen finden lassen.

Artgerechte Haltung

Gesellschafts- und Begleithunde sollen natürlich vor allem für den Menschen da sein. Ohne eine entsprechende Haltung können diese Hunderassen ihrer Aufgabe aber nicht nachkommen, weshalb nun noch auf die idealen Haltungsvoraussetzungen eingegangen wird.

Die Haltung eines Chihuahuas könnte kaum einfacher sein. So handelt es sich hierbei um eine Hunderasse, welche bereits artgerecht in einer kleinen Wohnung gehalten werden kann. In einem solchen Fall ist es lediglich wichtig, regelmäßige Spaziergänge zu veranstalten.

Des Weiteren ist es wichtig, dass der Chihuahua nicht mit jungen Kindern alleine gelassen wird, da dieser aufgrund seines geringen Gewichts und dem zierlichen Körperbau sonst leicht verletzt werden könnte. Daneben sollte ein Chihuahua noch ein- bis zweimal die Woche gebürstet werden.

Die Haltung eines Mops erweist sich als ähnlich leicht. Im Falle des Mops sollte jedoch den Atemwegen besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Sollte dann einmal beispielsweise die Nase trocken sein, kann diese mit Vaseline eingerieben werden. Bei dauerhaften Beschwerden ist hingegen eine OP notwendig, welche rechtzeitig durchgeführt werden muss.

Bei Pudeln ist hingegen vor allem die Fellpflege wichtig, welche durch ein regelmäßiges Schoren des Felles ersetzt werden kann. Ebenso wie der Mops kann jedoch auch der Pudel in einer Wohnung artgerecht gehalten werden.

Windhunde und beliebte Mischlingshunde

Windhunde sind groß gebaute und athletische Hetzhunde, welche ihre Beute am besten auf offenem Feld verfolgen. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass es sich beim Windhund nicht um eine einzelne Rasse, sondern um einen Sammelbegriff für diverse Rassen handelt, welche teils unabhängig voneinander gezüchtet wurden.

Bei Mischlingshunden handelt es sich wiederum einfach um Kreuzungen zwischen verschiedenen Rassen. Im Folgenden soll dabei zunächst einmal auf die Geschichte, den Charakter und die Haltungsvoraussetzungen des Windhunds eingegangen werden, wonach noch die beliebtesten Mischlingshunde vorgestellt werden.

Windhund

Der Windhund ist eine Rasse, welche auf eine lange und bedeutende Zuchttradition zurückblicken kann. So wurde dieser bereits im antiken Griechenland gezüchtet, wobei er damals vor allem für die Hasenhetze eingesetzt wurde.

Zudem wurde der Windhund bereits bei antiken Schriftstellern als eigene Hunderasse klassifiziert, was die damalige gesellschaftliche Bedeutung des Windhunds unterstreicht. Im Mittelalter wurden Windhunde schließlich die Jagdhunde des Adels und es wurden spezielle Zuchtgesetze erlassen, welche schließlich dazu führten, dass der Windhund in der moderne als eigenständige Rasse klassifiziert wurde.

Wesen

Hinsichtlich seines Wesens wird der Windhund zumeist als ruhig und ausgeglichen beschrieben. Voraussetzung hierfür ist allerdings die Auslebung des hohen Bewegungsbedarfs des Windhunds. Wird letzteres nicht erfüllt, reagieren Windhunde häufig rastlos und längerfristig teils sogar aggressiv.

Artgerechte Haltung

Bei der Haltung eines Windhundes sollte der Besitzer dessen Natur gerecht werden und dem Tier genügend Freiräume zur Bewegung bieten. Windhunde sind demnach am besten in einem Haus mit Garten aufgehoben.

Zudem sind tägliche ausgedehnte Spaziergänge empfehlenswert, welche gerne auch durch ein Joggen oder Radfahren mit dem Hund ersetzt werden können. Daneben bedürfen Windhunde keiner speziellen Pflege, sondern nur einem natürlichen Maß an liebevoller Zuwendung und einer gezielten Erziehung.

Beliebte Mischlingshunde

Letztlich werden nun noch die beliebtesten Mischlingshunde genannt. Besonders beliebte Rassen als Grundlage für einen Mischlingshund sind

  • Huskys
  • Pointer
  • Spitze
  • Dackel
  • Schäferhunde
  • Pekingnese
  • Yorkshire Terrier
  • Golden Retriever und
  • Berner Sennenhunde.

Besonders gelungene Mischlingshunde ergeben sich dabei in der Regel bei einer Kreuzung von

  • Spitz und Dackel
  • Schäferhunden und Huskys
  • Dackeln und Terriern sowie
  • Golden Retrievern und Berner Sennenhunden.

Daneben sind aber natürlich auch noch unzählige weitere Mischungen möglich, welche einen tollen Mischlingshund mit vielfältigen Eigenschaften hervorbringen.

Neuer DNA-Test ermittelt die Herkunfts-Hunderasse

Ein neu entwickelter DNA-Test lässt es nun zu, die genaue Hunderasse, aus denen ein Mischlingshund besteht, zu ermitteln. Im Falle einer ärztlichen Behandlung des Tieres könnte dies von großer Bedeutung sein.

Ist nämlich erst einmal bekannt, aus welchen Hunderassen das Mischlingstier stammt, kann der Arzt viel besser auf rassentypische Krankheiten eingehen. Lediglich eine einfache Blutprobe wird für den Test benötigt.

Der Trend bei Haustieren geht zum kleineren Hund

Der Hundefutterhersteller "Royal Canin" teilt mit, dass der Trend zum kleineren Hund unvermittelt anhält. Weltweit würden schon 123 Millionen Mini-Hunde gehalten, in Japan läge der Anteil sogar schon bei 69 Prozent. Die Gründe für dieses Phänomen lägen in der Verstädterung, in den restriktiveren Hundegesetzen und nicht zuletzt in der Ernährung. Ein kleiner Hund brauche weniger zu fressen als ein großer.

In Österreich sei der Anteil der Maxi-Hunde von 2009 bis heute von 41 auf 33 Prozent gefallen. Ein Schäferhund ist zum Beispiel ein Maxi-Hund. Der Anteil der XS-Hunde, das sind Hunde, die höchstens vier Kilo auf die Waage bringen, ist in Österreich von 2009 bis heute von 11 auf 15 Prozent gestiegen. Der Anteil von Mini-Hunden (5 bis 10kg) stieg im selben Zeitraum von 18 auf 23 Prozent. Unter XS- und Minihunden subsummiert man Rassen wie Pekinese, Havaneser, Yorkshire-Terrier, Malteser und Chihuahua.

Der Deutschen liebste Vierbeiner: Wenn Hunde zum Trendobjekt werden

Kleiner weiß-brauner Hund guckt aus Autofenster
Dog sticking his head our of a car window © holdeneye - www.fotolia.de

Wohl kaum ein Haustier ist den Deutschen so sehr ans Herz gewachsen wie der Hund. Als treue Seele gilt er, als zuverlässiger Begleiter in allen Lebenslagen. Zwei aktuelle Studien beschäftigen sich mit der besonderen Beziehung zwischen Mensch und Tier - und bieten dabei teils höchst amüsante Ergebnisse.

So zum Beispiel eine Magisterarbeit an der Uni Mainz, die sich mit den beliebtesten Hundenamen auseinandersetzt. Professorin und Namensforscherin Damaris Nübling betreut die Abschlussarbeit. Das Ergebnis bei rund 1000 Befragten: Hunde erhalten längst nicht mehr typische Haustiernamen wie Wauzi oder Waldi, sondern werden von ihren Besitzern heute gern mit ganz normalen Vornamen gerufen. Auch Markennamen, insbesondere von alkoholischen Getränken, liegen voll im Trend.

Könnte das Ergebnis der Befragung beweisen, dass Hunde längst zum Trend- und Kultobjekt geworden sind? Eine Tendenz, die auch Silke Wechsung von der Uni Bonn bestätigt. In ihrer Studie beschäftigte sich die Psychologen mit dem Verhältnis zwischen Hund und Herrchen. Dabei fiel unter anderem auf, dass sich Menschen heute aus höchst unterschiedlichen Gründen einen Vierbeiner zulegen - auch, aber nicht nur, weil der Hund einfach voll im Trend liegt. Nicht zuletzt würden heute auch bisher als altmodisch geltende Hunderassen wieder neu entdeckt.

Anlässlich zum Welthundetag ein paar Fakten zum beliebtesten Haustier der Deutschen

Zwei kleine, weiße Hunde beim Gassigehen im Grünen
dogs going for a walk © javier brosch - www.fotolia.de

Am heutigen Donnerstag, dem 10. Oktober, ist Welthundetag. Hunde gehören seit Jahrhunderten zu den beliebtesten Begleitern des Menschen. In Deutschland leben derzeit etwa 5,4 Millionen Hunde in 13,2% aller Haushalte.

Mehr als 300 Hunderassen

Experten zufolge gibt es zwischen 300 und 400 verschiedene anerkannte Hunderassen. Die weltweit kleinste Rasse ist der mexikanische Chihuahua mit einem Gewicht von bis zu drei Kilogramm. Die größte Hunderasse der Welt ist der Irische Wolfshund mit mehr als 55 Kilogramm Gewicht und einer Schulterhöhe von bis zu 86 Zentimetern.

Hunde als Nahrungsmittel

Doch Hunde dienen dem Menschen nicht nur als Begleiter, sondern vielerorts auch noch immer als Nahrungsquelle. In den asiatischen Ländern ist es vor allem unter der älteren und konservativen Bevölkerung nach wie vor Brauch Hundefleisch zu essen. Allen voran die Chinesen, die jährlich bis zu 20 Millionen Hunde schlachten, gefolgt von Vietnam mit rund fünf Millionen und Südkorea mit etwa zwei Millionen Hundeschlachtungen.

Wissenschaftler stoppten Pinkelzeit bei Säugetieren: Alle Tiere brauchen gleich lang

Afrikanischer Elefant von links in Natur mit Sträuchern im Hintergrund am Fluss
elefant © Haya Kilray - www.fotolia.de

Für Wissenschaftler ist es interessant, Gemeinsames und Trennendes bei Säugetieren zu erforschen. So stellten sie fest, dass Säugetiere, die mindestens drei Kilogramm schwer sind alle gleich lange brauchen, wenn es darum geht, Urin abzulassen.

Fakten zum Wasserlassen von Säugetieren

Die Zeit wurde genau gemessen. Es sind exakt 21 Sekunden. So lange brauchen alle, und zwar völlig gleichgültig, ob es sich um eine Kuh, eine Katze, eine Ziege, oder gar einen Elefanten handelt. Das haben Wissenschaftler belegt, als sie dazu im Zoo von Atlanta Untersuchungen angestellt haben.

Die Wissenschaftler stellten völlig überrascht fest, dass es völlig unerheblich ist, wie groß das Tier, oder ihre Blase ist. Obwohl der Elefant über eine Blase verfügt, die 18 Liter Urin beinhalten kann, braucht er dieselbe Zeit wie eine Katze, deren Blase gerade mal fünf Milliliter fasst.

In Videoaufnahmen von 16 unterschiedlichen Tieren wiesen die Forscher nach, dass die Tätigkeit des Wasserlassens ungefähr fünf bis sechsmal täglich erfolgte.

Als Ursache nehmen die Forscher an, dass die Harnröhrenlänge, oder auch die Schwerkraft dafür verantwortlich sei. Ein Strahl, der zu Boden strömt, hat nur ein Tier, das über drei Kilogramm schwer ist, alle anderen können nur tröpfeln.

Die Speichermöglichkeit von Säugetieren hat nach Ansicht der Forscher wahrscheinlich mit der Hygiene zu tun. Dadurch wird nämlich vermieden, dass sich die Tiere durch ihren eigenen Uringeruch ihren Feinden verraten.

Grundinformationen und Hinweise zu Hunden

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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