Kleintiere - Hinweise zur Erstausstattung und Tipps rund um die Haltung und Pflege

Zwei Papageien, Pfirsichköpfchen, auf einem Ast

Bei der Haltung von Kleintieren spielen mitunter die Faktoren Gehege/Käfig, Einstreu, Unterschlupf- und Beschäftigungsmöglichkeiten sowie Fütterung eine Rolle

Haus- und Heimtiere werden im engen Kontakt zum Menschen gehalten - vielfach leben sie mit ihm unter einem Dach. Als ein Mitbewohner werden sie gehegt und gepflegt.

Jedes Haustier ist ein willkommener neuer Gast in der Familie. In vielen Fällen ist es der sehnliche Wunsch kleiner Mädchen und Jungen, ein Tier aufziehen und pflegen zu können. Die Eltern erkennen darin auch den erzieherischen Wert, für ein Lebewesen Verantwortung zu übernehmen und schenken dem familiären Nachwuchs ein Haustier zum Spielen und Schmusen.

Beliebte Haustiere

Beliebt sind

Andere Haustiere sind Zuchtvögel wie

oder auch Fische im Aquarium. Die Begriffe "Heimtiere" und "Haustiere" gehen oftmals fließend ineinander über. Sie sind keine Nutztiere, sondern Tiere, die der Mensch zu seiner eigenen Freude in seinem Haushalt hält und aus diesem Grunde als seinen Gefährten ansieht.

So formuliert es das Europäische Übereinkommen zum Schutz von Heimtieren aus November 1987. Danach dürfen Heimtiere nicht ausgesetzt werden, und für den Kauf von Heimtieren gilt die Mindestaltersgrenze von sechzehn Jahren.

Doch dazu kommt es meistens nicht. Kuschelige und weiche Haustiere sind meistens ein Herzenswunsch, den die Erzieher gerne erfüllen.

Goldhamster in der Natur mit anderem Biorhytmus als im Käfig

Teddyhamster schaut in Kamera, weißer Hintergrund
sweet hamster © Stockcity - www.fotolia.de

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Goldhamster entgegen der bisherigen Meinung nicht nachtaktiv sind.

Um zu dieser Erkenntnis zu gelangen, führten sie in der Türkei Versuche durch, bei denen 28 Weibchen vier Wochen am Stück in der Natur beobachtet wurden. Dafür wurden unter die Haut implantierte Transponder benutzt. Dabei zeigte sich, dass die Hamster normalerweise in den Mittags- oder Abendstunden schlafen.

Dies widerspricht den Erfahrungen, die die Forscher mit Haustieren oder Laborhamstern gemacht haben.

Was man bei Kaninchenhaltung beachten sollte

Mädchen in lila Kleidung kuschelt mit einem kleinen Kaninchen
Girl is holding a little rabbit © Serhiy Kobyakov - www.fotolia.de

Kuscheltier statt Spielkonsole zu Weihnachten: Viele Kinder wünschen sich ein lebendiges, am besten kleines Kaninchen. Doch die Mümmelmänner sind als Spontangeschenke denkbar ungeeignet.

Kaninchen passen nur bedingt zu Kindern, da die Vierbeiner Fluchttiere sind und nicht gerne angefasst werden. Doch gerade das können viele Kinder nur schwer begreifen. Außerdem sollten Kaninchen nicht allein bleiben, sondern tierische Gesellschaft haben, um nicht zu verkümmern. Sie brauchen auch genügend Platz, um sich ausreichend bewegen zu können.

Eltern sollten auch bedenken, dass die Langohren es nicht gern haben, wenn man sie hochhebt oder gar umherträgt. Gerade am Anfang können die Tiere auf Streicheleinheiten und Kuschelattacken mit Bissen reagieren. Besser ist es, ihnen eine Möhre aus der Hand zum Füttern zu geben. So können sie sich allmählich mit Menschen vertraut machen.

Ein Außengehege ist für Kaninchen optimal. Wer dies nicht zur Verfügung hat, sollte keinesfalls auf einen handelsüblichen Käfig zurückgreifen. Diese sind im Allgemeinen zu klein. Ein guter Stall sollte eine Länge von 1,20 Metern haben, außerdem 65 Zentimeter breit und 50 Zentimeter hoch sein. Er sollte sich über zwei Ebenen erstrecken und über Höhlen oder Häuschen zum Verstecken verfügen. Auch über eine hohe Kiste mit Sand und Heu freuen sich die Mümmelmänner, denn dort können sie nach Herzenslust graben und buddeln.

Wichtig ist eine regelmäßige Reinigung des Käfigs.

Leguan als Haustier: Was man bei der Haltung beachten muss

Das Reptil kann nicht nur sehr groß, sondern auch sehr alt werden und bedarf besonderer Pflege

Grünes Reptil ähnlich wie ein Leguan klettert Ast mit grünen Blättern hoch
grünes reptil versteckt sich © Stefan Redel - www.fotolia.de

In der Nähe von Salzgitter fanden Spaziergänger einen toten Leguan von 60 Zentimetern Länge. Das Tier war offenbar illegal entsorgt worden. Aus diesem Grund weisen Naturschützer eindringlich darauf hin, dass die Reptilien ganz bestimmte Lebensbedingungen brauchen.

Nahrung und Lebensraum

Wer sich eine Grünen Leguan als Haustier halten möchte, sollte sich mit der Pflege und Haltung von Reptilien auskennen. Die Tiere benötigen spezielle klimatische Bedingungen und können bis zu zwei Meter lang werden. Erwachsene Leguane brauchen daher ein riesiges Terrarium von mindestens 300 x 200 x 200 Zentimetern Größe. Der Grüne Leguan ist ein Pflanzenfresser und ernährt sich ausschließlich vegetarisch. Seine Hauptnahrung besteht aus

Temperaturvorlieben und Lebenserwartung

Wichtig ist, dass in dem Terrarium die richtige Temperatur herrscht. Leguane benötigen tagsüber Temperaturen zwischen 26 und 32 Grad Celsius. Nachts sollten 20 Grad Celsius nicht unterschritten werden. Dadurch entstehen hohe Energiekosten.

Damit das Tier gesund bleibt, ist es erforderlich, täglich Wasser- und Futterschale zu säubern, Essensreste und den Kot aus dem Terrarium zu entfernen. Da Grüne Leguane bei guter Pflege ein stattliches Alter von bis zu 20 Jahren erreichen können, sollte die Anschaffung gut überlegt sein.

Gruppengröße und Haltungsauflagen

Grüne Leguane sollte man in kleinen Gruppen halten: Zwei Weibchen und ein Männchen sind eine gute Wahl. Einzelhaltung wirkt sich nachweisbar negativ auf die Psyche der Tiere aus, denn Leguane sind Tiere, die in freier Wildbahn in mehr oder weniger großen Gruppen zusammenleben.

Der Grüne Leguan ist nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen (WA II) geschützt. Als Halter benötigt man also einen Herkunftsnachweis. Es ist jedoch in Deutschland nicht erforderlich, die Haltung eines Tieres den Behörden zu melden.

Wie man Ratten als Haustiere richtig ernährt

Nahaufnahme Ratte am Käfiggitter beisst in Gitter
freedom! © Maxim Malevich - www.fotolia.de

Ratten sind Allesfresser und genügsam dazu. Dennoch kann man über die Ernährung der Haustiere sehr viel Einfluss auf ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden nehmen.

Experten gehen davon aus, dass das Fressen der Ratten nur zu 15 Prozent aus tierischen Eiweißen bestehen sollte. Der Rest sollte sich aus pflanzlichen Anteilen zusammensetzen. Am besten erledigt sich diese Rechnung über die Abgabe von Fertigfutter. Hier sind alle diese Aspekte der Ernährung bereits berücksichtigt. Damit sich die großen Zähne abnutzen können, sollten im Käfig immer Heu sowie Naturzweige zu finden sein, die jedoch unbedingt ungespritzt sein müssen.

Einmal die Woche kann man etwas Quark oder Mehlwürmer geben. Täglich neues, frisches Wasser ist ebenfalls ein Muss. Auch wenn Ratten sehr robuste Mägen haben, sollte man sie nicht mit gewürzten Speisen oder anderen Dingen füttern, die man selbst verzehrt.

Papageien sollten nie alleine gehalten werden

Blau-gelber und roter Papagei sitzen nebeneinander
parrots © Pakhnyushchyy - www.fotolia.de

Da Papageien gesellige Tiere sind, sollte diese nie alleine gehalten werden. Besitzer von Papageien sollten aber nicht verschiedene Papageien-Arten als Paare halten - sonst könne es dann Ärger unter den Tieren geben.

Jede Papageien-Art hat ihr eigenes Verhaltensmuster, so auch beim Balzen. Werden nun zwei unterschiedliche Arten vergesellschaftet, komme es dann zu Streit untereinander und schlimmstenfalls zu Bisswunden, erklärt der Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) im Magazin "Gesunde Tierliebe". Ganz wichtig bei der Auswahl eines zweiten Papageis sei auch das Geschlecht. Am besten seien Männchen und Weibchen zusammen zu halten. Aber auch das Alter bei den Tieren spiele eine Rolle. Denn ein ausgewachsener Vogel fände in einem jungen Tier keinen ebenbürtigen Partner. So ein junges Tier sei doch sehr verspielt und kann dann einem älteren Vogel ganz schön auf die Nerven gehen.

Haustier Maus – Hochglanzmäuse zum Kuscheln

Eine Maus schaut unter Holzklötzen hervor
Little mouse under a log © Martina Osmy - www.fotolia.de

Sie sind Mäuse, das ist klar. Dennoch unterscheiden sie sich von der gewöhnlichen Hausmaus. Da sind zum einen die besondere Farbgebung und zum andern das seidig glänzende Fell. Satin-Mäuse sind relativ neu, aber haben bereits eine große Zahl von Liebhabern dieser Rasse gefunden. Sie sind rot, blau, gold oder auch gefleckt. Was jedoch sofort ins Auge sticht, ist der Glanz, den die Mäuse im Fell haben. Jane Bratschke züchtet die neue Mäusesorte. Auch die Felllänge variiert. Während die Kurzhaarmäuse besonders schön glänzen, hat die Langhaarvariante ein sehr weiches Haarkleid.

Die Züchterin betont, dass sich die Satin-Mäuse charakterlich nicht von ihren Artgenossen unterscheiden. Sie können so zahm werden, dass man ihnen auch kleine Kunststückchen beibringen kann. Wie alle Nager mögen die Mäuse allerdings keine Einsamkeit. Darum sollte man mindestens zwei Tiere halten. Am besten gibt man ein kastriertes Männchen zu zwei weiblichen Tieren. Damit den Satin-Mäusen nicht langweilig wird, brauchen sie Beschäftigung. Ein Laufrad und jede Menge Gelegenheiten, um ihre Kletterkünste zu zeigen, gehören in jeden Käfig.

Mäuse sind preiswerte Hausgenossen. Für ein Männchen muss man bei den Satin-Mäusen mit einem Preis von etwa vier Euro rechnen. Die Weibchen sind teurer. Sie kosten bis zu 12 Euro. Leider ist das Leben bei Kleinnagern grundsätzlich nur kurz. Nach zwei bis drei Jahren heißt es Abschied nehmen. Dann ist das Ende der Lebensspanne erreicht.

Das Hochheben von Kaninchen will gelernt sein

Kleines Mädchen mit Kaninchen auf dem Arm und ein Baby sitzen in einem Stall im Heu, warme Wollmützen an
Gestrickte Kleidung © Maria Moroz - www.fotolia.de

Für viele Kinder und auch Erwachsene ist ein Kaninchen das perfekte Haustier, um dass man sich gerne kümmert. Allerdings will auch das richtige Hochheben der Tiere gelernt sein, da sonst Verletzungen drohen können.

Viele Halter packen die Nager lediglich am Bauch oder unter den Achseln, woraufhin die Kaninchen mit ihren Hinterläufern teils stark ausschlagen. Bei diesen Abwehrreaktionen kann es durchaus zu gefährlichen Brüchen an der Wirbelsäule der Nager kommen, dessen Verletzungen im schlimmsten Falle nicht heilen können.

Beim richtigen Hochheben muss der Halter seinen Nager deshalb unterstützend mit einer Hand am Po packen, um damit das Ausschlagen zu verhindern.

Vom wilden Steppen - zum Haustier: Die Stachelmaus

Kaum zu glauben, aber wahr: Noch vor wenigen Jahrzehnten galten beispielsweise Hamster als ganz schön exotische Haustiere. Heute sind die goldigen Fellknäuel in fast jeder Zoohandlung zu haben - und längst alles andere als eine Seltenheit in deutschen Wohnungen. Ob die Sinai-Stachelmaus einst ein ähnlicher Werdegang ereilen dürfte?

Die winzig kleine Steppenmaus kommt ursprünglich aus der Region rund um Sinai (daher auch der Name) und hat sich bisher nur bei Kennern einen Namen als außergewöhnliches Haustier gemacht. Neben den niedlichen dunklen Knopfaugen dürfte hierzu noch ein ganz besonderes Merkmal beigetragen haben: Das borstig-stachelige, am Hinterkörper abstehende Fell der Stachelmaus.

Wer die niedliche Sinai-Stachelmaus zu sich nach Hause holen möchte, der sollte schon ein bisschen Erfahrung mit Kleinnagern mitbringen. Denn wie andere Mäuse, so wünschen sich auch diese Tiere eine wohnliche Umgebung mit ausgiebig Platz zum Klettern und Spielen. Klar, dass Tunnel, Ebenen und Höhlen hier nicht fehlen dürfen. Einen kleinen Wermutstropfen hat die Haltung der Stachelmaus denn auch für echte Mäusefreunde: Bisher kaum domestiziert, ist das Tier wenig menschenbezogen und somit eher zum Beobachten als zum Schmusen geeignet. Was echte Fans der Stachelmaus natürlich nicht stören kann - schließlich bieten die aufgeweckten Nager ausreichend "Material" für spannende Feldstudien...

Hamsterhaltung: Die wichtigsten Regeln im Überblick

Zwerghamster vor kleinem Holzhaus, weißer Hintergrund
Dwarf hamster in house, studio shot, isolated on white © Aliaksei Hintau - www.fotolia.de

Hamster sind entgegen weitverbreiteter Ansicht keine geeigneten Einstiegstiere für Kinder. Denn gerade die Nagetiere brauchen ihre ausgiebige Ruhe und mögen ein ständiges Anfassen und Hochnehmen in der Regel nicht. Für Berufstätige und Vielbeschäftigte sind Hamster daher besser geeignet.

Außerdem sollte die Ernährung der Hamster nicht ausschließlich vegetarisch sein. Ab und an brauchen die Tiere auch einmal tierisches Protein. Ein paar Grillen, Melwürmer oder etwas Hüttenkäse sollten Nager regelmäßig zu essen bekommen. Außerdem brauchen die kleinen Nager ausreichend Bewegung. Ein Leben im beengten Käfig führt zu Stress und geistigem Verfall. Regelmäßiger Auslauf sollte eingeplant werden. Ebenso empfiehlt sich ein Gehege auf mehreren Ebenen zum Austoben, auch ein Laufrad kann hier Abhilfe verschaffen.

Ratten-Agility: Ratten brauchen Bewegung

Weiße Ratte steht am offenen Gitter eines blauen Käfigs
Funny curious white rat looking out of a cage (shallow DOF, selective focus on the rat nose and whiskers) © Kirill Kurashov - www.fotolia.de

Wer sich eine Ratte als Haustier hält, wird schnell feststellen, dass es sich bei den Nagern um kluge Tierchen handeln, die sich schnell langweilen, wenn sie nicht gefordert werden. Ratten brauchen Bewegung, einfach nur im Käfig zu sitzen wird sie nicht glücklich machen.

Um den Tieren die artgerechte Haltung zu ermöglichen kann man ihnen beispielsweise einen Parcours bauen. Dabei gibt es viele Möglichkeiten; so können Ratten auf Seilen balancieren oder durch Röhren laufen. Mit klopfenden Handbewegungen kann man ihnen den Weg weisen. Haben sie diesen gemeistert, darf die Belohnung nicht fehlen.

Bereits im Alter von zehn Wochen kann man die Nager an so einen Parcours gewöhnen; das tägliche Training sollte dabei mindestens zehn Minuten dauern.

Schnellkurs für Kaninchenflüsterer: Was die Ohren sagen

"Könnte mein Haustier nur reden!", denkt sich wohl jeder Tierliebhaber ab und zu. Manche Tiere, zum Beispiel Hunde, sind durchaus beredt mit ihrem Bellen und Schwanzwedeln, doch andere Tiere bleiben stumm. Dabei können auch sie durchaus mit ihren Besitzern kommunizieren - diese müssen nur ihre Signale lesen.

Das Kaninchen setzt zum Beispiel seine langen Ohren ein um seinen Zustand mitzuteilen. Ein entspanntes Kaninchen lässt die Ohre schlaff hängen, ein aufmerksames Kaninchen dagegen stellt im wahrsten Sinne des Wortes die Löffel auf. Legt es die Ohren hat, hat es schlechte Laune und könnte womöglich sogar beißen - es sollte am besten in Ruhe gelassen werden.

Kaninchen reden jedoch nicht nur mit den Ohren: Klopfen sie mit den Hinterläufen, haben sie Angst oder sind verärgert. Glückliche Kaninchen dagegen schmusen gerne und stupsen ihre Besitzer mit der Nase an, um eine Streicheleinheit zu bekommen. Müde Kaninchen legen sich lang ausgestreckt hin um zu schlafen. Und das "Rammeln", von dem auch ab und zu Herrchens Bein nicht sicher ist, hat nicht unbedingt etwas mit sexueller Lust zu tun - es kann auch eine Machtdemonstration sein.

Fische benötigen eine gesunde Ernährung

Zwei Fische im Aquarium, Echter Diskus, Echter Diskusbuntbarsch
Symphysodon discus © Andrey Armyagov - www.fotolia.de

Ja, auch Fische sind Haustiere, die eine gesunde Ernährung benötigen. Viele Besitzer machen einen großen Fehler. Sie kaufen ihren Haustieren ungesundes Futter und überfüttern diese auch noch.

Auch Fische können dick werden und an einer Leberverfettung sterben. Solche Details sind sich viele Menschen gar nicht bewusst. Tierärzte meinen, erwachsene Fische sollte man nur einmal pro Tag füttern. Außerdem können Fische auch einen Tag ohne Futter leben. Ab und zu tut ihnen eine Fastenkur sogar gut. Ausnahmen gibt es bei den Jungfischen. Diese benötigen auf jeden Fall Futter und das mehrmals pro Tag, weil sich diese im Wachstum befinden und öfters Hunger haben.

Die meisten Zierfischarten verspeisen Flocken und Tabs. Dazu zählen Buntbarsche, Goldfische, Guppys, Neonfische, Salmer und Berblinge. Dieses Trockenfutter enthält die wichtigsten Nährstoffe wie Fette, Vitamine, Kohlenhydrate und Proteine. Wichtig ist die Qualität beim Trockenfutter. Das Futter darf ruhig teurer sein und sollte abgepackt sein. Finger weg vom offenen Futter. Die Packungen müssen trocken und kühl gelagert werden.

Immer mehr Amerikaner legen sich einen Igel als Haustier zu

Zu den beliebtesten Haustieren hierzulande gehören Katze und Hund. Der akutelle Trend in den USA ist diesbezüglich etwas ungewöhnlich: immer mehr Bürger der Staaten schaffen sich einen Igel an, der besonders durch deine niedliche Schnute bei den Menschen so beliebt ist. Dass die Haltung eines Igels als Haustier in mindestens sechs Staaten der USA verboten ist, scheint nebensächlich.

Zücher sehen die anspruchslose Pflege dieses Tieres als Hauptgrund an: Igel brauchen wenig Aufmerksamkeit, kommen am besten alleine zurecht und sind zudem keine Verursacher von Allergien. Allerdings gelten die kleinen, stacheligen Begleiter unter anderem als Überträger von Salmonellen, sodass das Händewaschen nach Kontakt mit dem Tier unbedingt zur Routine werden sollte.

Menschenbezug

Das Haustier ist als neuer Mitbewohner ein Lebewesen mit eigenem organischem Leben und Wesen. Jede Tierart hat ihre Eigenarten und Besonderheiten. Allen Haus- und Heimtieren ist jedoch gemeinsam, dass sie sich gerne in der Nähe von Menschen aufhalten - sie fühlen sich dort wohl und beschützt.

Dazu kann der Haustierhalter ganz maßgeblich beitragen, indem er sein Tier artgerecht hält und pflegt. Das beginnt mit der Unterbringung innerhalb von Haus oder Wohnung und setzt sich fort über die tägliche Pflege mit Hygiene und Ernährung, bis hin zum gemeinsamen Spielen in Haus oder Garten.

Das ist mit Haustieren wie Hunden und Katzen, sowie eingeschränkt mit Kaninchen und Meerschweinchen möglich. Andere Haustiere wie Vögel und Fische erfreuen den Tierhalter durch ihre Anwesenheit und ihre Eigenschaften.

Trends in Sachen Haustiere

Die Waschmaschine für Haustiere - Kuriose Erfindung aus Japan

Haustiere sind von der speziell für sie konstruierten Waschmaschine alles andere als begeistert

Kleine graue Katze im Gras
little kitten playing on the grass close up © Dušan Zidar - www.fotolia.de

Was kuriose Erfindungen anbelangt, ist Japan sicher das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Da noch nicht alle Japaner auf elektronische Haustiere oder Roboter umgestiegen sind, haben ein paar Tüftler ihnen eine kleine Erleichterung für den Alltag gebastelt.

Die erste Waschmaschine für Haustiere wurde unlängst auf einer Pressekonferenz präsentiert. Das Gerät duscht und föhnt kleinere Haustiere in einer Glaskabine, die in den Waschautomaten eingelassen ist. Schon für umgerechnet 4 Euro ist eine halbstündige Vollwäsche mit trocken Föhnen für Herrchens oder Frauchens kleinen Liebling zu haben.

Großer Stress für die Tiere

Bei einer Vorführung während der Pressekonferenz steckte eine Frau ihren Kater in das Gerät. Das Tier wirkte bei dem plötzlich einsetzenden "Regen" gar nicht begeistert und sprang immer wieder verzweifelt gegen die Glasscheibe. Die hielt jedoch dicht und der Kater musste die Wäsche bis zum Ende über sich ergehen lassen.

Die Besitzerin sagte hinterher: "Ich denke, dass das Gerät nicht grausam ist, aber mein Haustier muss sich erst daran gewöhnen."

Neuer Trend in China: Body-Painting für Hunde

Nahaufnahme Hundepfote
pfote © artivista | werbeatelier - www.fotolia.de

Ein Hund, der wie ein Hund aussieht, scheint den Chinesen inzwischen zu langweilig zu sein. Stattdessen werden die Vierbeiner jetzt in komplizierten Prozeduren angemalt oder gleich im Hundesalon nach Haarwäsche und -schnitt passend eingefärbt. So sieht man dann nicht mehr viel vom Hund, sondern hat stattdessen etwa einen Tiger oder ein Pandababy als Haustier. Gerade Chow-Chows werden gerne zum Panda umdesignt.

In China boomt die Haustier-Industrie seit Jahren: zwischen 1999 und 2008 haben sich die Ausgaben für Haustiere verfünffacht.

Rennmäuse sind der neue Trend bei Haustieren

Die kleine und flinke Rennmaus ist ideal als Haustier zu halten, sind sich Experten sicher. Denn sie ist sowohl tag- als auch nachtaktiv, kann sich aber schnell auf feste Schlafzeiten einstellen. So ist sie auch tagsüber gerne aktiv, wenn sie merkt, dass die Bewohner sich um sie kümmern. Normalerweise lebt diese Art von Mäusen in Ägypten.

Nur etwas mehr als 10 Zentimeter groß leben die Tiere auch als Haustier ihre Neugier aus. Das macht sie schnell zahm. Unterstützen können dabei kleine Futterrationen aus der Hand. Der Streu im Gehege sollte tief sein, mehr als 20 Zentimeter, damit sich das Tier immer wieder einbuddeln kann. Ein Sandbad benötigt die Maus für ihre Reinigung.

Eine solche Sundevall-Rennmaus kostet weniger als 10 Euro und erreicht ein alter von fünf Jahren.

Superglanz im Wohnzimmer - Satin-Mäuse sind in

Wer auf der Suche nach einem außergewöhnlichen, putzigen und zudem handlichen Haustier ist, der sollte sich die Anschaffung einer zu Unrecht noch unbekannten Mäuseart überlegen: der Satin-Maus.

Eigentlich unterscheidet sie sich kaum von einer herkömmlichen Farbmaus - der einzige Unterschied strahlt dem Betrachter aber sofort entgegen. Die Satin-Mäuse tragen nicht umsonst ihren Namen, denn sie haben unglaublich glänzendes, seidiges Fell. In sieben verschiedenen Farbschlägen sind die erhältlich. Vom Wesen unterscheiden sie sich ebenfalls wenig von ihren Verwandten, den Farbmäusen, und sind auch recht schnell zahm. Die Lebenserwartung liegt bei rund zwei bis drei Jahren; am besten sollten sie in Gruppen von drei Tieren gehalten werden.

Die Anschaffungskosten liegen zwischen zwei und zwölf Euro. Vor dem Kauf sollte man sich aber noch einmal genau über Haltung und Voraussetzungen informieren.

Haustier für Nervenstarke: Immer mehr Frettchen in deutschen Wohungen

Das verspielte putzig anzusehende Frettchen ist in den letzten Jahren immer beliebter als Haustier geworden. Allerdings in die anhänglichen Mardertiere nicht gerade pflegeleicht und brauchen viel Beschäftigung. Darauf weisen Tierärzte hin, die den Boom skeptisch sehen.

Viele Menschen wissen nicht einmal, wie Frettchen artgerecht untergebracht werden. Die Tiere haben nämlichen einen großen Bewegungsdrang und richten schnell große Zerstörung in einer Wohnung an. Ganz wichtig ist daher, dass das Frettchen ein eigenes Gehege bekommt, in dem es viele Klettermöglichkeiten hat, aber auch eine Schlafecke, in die es sich zurückziehen kann, eine Futterstelle und eine Toilette.

Ideal ist es, ein mehrstöckiges Gehege zu bauen, das mit Leitern und Röhren verbunden wird. Auch Verstecke für das Futter, Platz zum Buddeln und Spielzeug sollten ausreichend vorhanden sein. Zum Ausruhen legen sich die Tiere gerne in eine spezielle Stoffhängematte.

Doch auch beim Füttern hat das Frettchen spezielle Ansprüche: So muss es mehrmals am Tag gefüttert werden und viel Frischfleisch bekommen. Der Besitzer sollte außerdem genügend Zeit haben, sich täglich viel mit dem Tier zu beschäftigen. Für berufstätige Singles sind Frettchen daher keine geeigneten Haustiere - und auch Vegetarier sollten sich die Anschaffung des fleischliebenden Marders zweimal überlegen. .

Artgerechtes Umfeld schaffen

Für alle Haustiere gilt gleichermaßen, dass ihnen der Mensch als Tierhalter das artgerechte Umfeld schaffen muss. Wenn ein neues Tier in den Haushalt einzieht, dann müssen die Voraussetzungen dafür vorhanden sein.

Der Tierhalter selbst bezieht auch erst dann die neue Wohnung, wenn sie bewohnbar ist. Für den Vogel ist das der passende Käfig, und für die Fische das angemessen große Aquarium mit Filter, Beleuchtung sowie Belüftung.

Hund und Katze erwarten einen eigenen festen Platz mit Korb und Decke, um sich dahin zurückziehen und dort aufhalten zu können. Das ist ihr Refugium, das sie bedarfsweise auch verteidigen. Für das Hauskaninchen wird ein eigener Stall gebaut, und das Meerschweinchen als kleines Nagetier bekommt ebenfalls einen ausreichend großen Käfig.

Dem Tierhalter ist es ein Anliegen, dass es seinem Haustier gutgeht, es soll im wahrsten Sinne des Wortes nichts vermissen. Dazu gehören die regelmäßige Ernährung sowie das turnusmäßige Reinigen der Tierunterkunft.

Das, was die Hausfrau und Mutter an Putzarbeiten für die Familie erledigt, das muss der junge Tierhalter für sein Haustier ebenso ernst nehmen. Es soll sich nicht nur wohlfühlen, sondern auch gesund bleiben.

Ein Haustier zu halten und zu pflegen ist zwar kein Fulltimejob, aber doch eine täglich wiederkehrende Arbeit. Wird sie vergessen oder nachlässig getan, dann hat das Tier Hunger und fühlt sich in einer verschmutzten Umgebung äußerst unwohl. Dazu darf es nicht kommen.

Wer sich ein, sein Haustier wünscht, der hat sich mit seinem Wunsch beschäftigt und weiß, was mit Haltung und Pflege auf ihn zukommt. Eine Erstausstattung für die Bleibe des Haustieres ist Bestandteil des Tiergeschenks.

Ab jetzt ist der Tierhalter gefragt. Er ist tagtäglich für sein Haustier verantwortlich - am Wochenende, zu Weihnachten, in den Schulferien und während des Urlaubs.

Im Folgenden gehen wir auf die unterschiedlichen Faktoren der Kleintierhaltung etwas genauer ein...

Der richtige Vogelkäfig

Das Material des Vogelkäfigs muss gegenüber dem Vogelschnabel ausreichend widerstandsfähig, und alle Metallgitter müssen waagerecht angebracht sein. Der richtige Vogelkäfig ist ausreichend groß.

Dem Tierhalter muss bewusst sein, dass auch der domestizierte Vogel gerne fliegt. Diese Möglichkeit empfindet er als Freiheit, die ihn insgesamt weniger stresst und physisch sowie psychisch gesund hält.

Maße

Der Käfig sollte rechteckig sein. Passende Maße sind 100x50x50 Zentimeter für den einzelnen Kanarienvogel oder Wellensittich, die doppelte Größe für einen Graupapageien sowie die vierfachen Maße für die Papageiengattung Ara.

Das sind die ausreichenden Mindestmaße für die Einzeltierhaltung. Bei zwei und mehr Vögeln wird entsprechend mehr Raum benötigt.

Käfiggestaltung

Der Käfigboden ist herausnehmbar, ebenso wie die Näpfe für Futter und Wasser. Der Käfigboden wird mit speziellem Vogelsand bestreut, der im Fachhandel am Ort und im Internet erhältlich ist. Für die Sitzstangen ist unbehandeltes Naturholz am besten geeignet. Ihr Umfang muss so bemessen sein, dass sich Vorder- und Hinterzehe der Vogelfüße nicht treffen.

Für eine Auflockerung im Käfig sorgen frische sowie natürliche Äste und Zweige. Und jeder Vogel freut sich über den täglichen Freiflug im Zimmer. Der Zugang zum Vogelkäfig wird geöffnet, Türen und Fenster im Zimmer bleiben geschlossen.

Kaninchenstall

Das Kaninchen ist eher ein Heim- als ein Haustier. Es fühlt sich in seinem eigenen Stall dann am wohlsten, wenn es dort einen direkten Zugang zum eingegrenzten Auslauf im Garten hat. Zum Spielen und Streicheln lässt es sich auch gerne einmal auf den Arm nehmen.

Maße

Das Freigehege, bestehend aus Stall und Freifläche, muss der Größe des Tieres angepasst sein. Bis zu einem Körpergewicht von drei bis vier Kilogramm sollte die Stallfläche mindestens zwei, besser drei Quadratmeter je Tier betragen. Bei einer doppelten Größe des Freigeheges fühlt sich das Tier regelrecht befreit.

Das Freigehege muss zumindest teilweise sonnengeschützt sein. Das Tier sollte die Möglichkeit haben, sich außerhalb des Stalls sonnengeschützt aufhalten zu können.

Der Stall und das Freigehege müssen für den Tierhalter begehbar sein. Der Stall hat mit eineinhalb Metern die ideale Höhe. Er selbst und Gehege müssen mit verzinktem Draht verkleidet werden. Der muss bestenfalls bis zu knapp einem Meter in den Erdboden eingelassen werden, um ein Tunnelbuddeln und Entweichen des Tieres zu verhindern.

Käfiggestaltung

Im Stall sowie im Freigehege werden Näpfe für Futter und Getränke platziert. Auch im Freigehege freut sich das Kaninchen über die eine oder andere Schlupfmöglichkeit.

Als ein typisches Fluchttier rennt es hakenschlagend durch das Gehege und sucht ein geeignetes Versteck. Der liebevolle Tierhalter kann hier vorbeugen und mit Rindenröhren eine zumindest provisorische Behausung schaffen.

Eine Alternative dazu ist der wetterfeste Stall mit integriertem Freilaufgehege. Das Freilaufgehege befindet sich ebenerdig, also im Erdgeschoss, im Geschoss darüber der Aufenthaltsort für das Tier.

Eine Schrägleiter verbindet beide Etagen miteinander. Das Kaninchen kann so jederzeit frei entscheiden, wo es sich aufhalten möchte.

Den Kaninchenstall winterfest machen

Das Hauskaninchen, im Alltag kurz Kaninchen genannt, ist besonders bei kleinen Jungen und Mädchen ein beliebtes Heim-, zeitweise auch Haustier. Mit seinem weichen Fell ist es anschmiegsam und buchstäblich warm.

Die Haltung in einem Kaninchenstall im Garten schließt nicht aus, dass das Tier zeitweise in das Haus oder in die Wohnung mitgenommen werden kann. Hier wird es mit Spielen und Füttern verwöhnt, bevor es sich anschließend in seinem Kaninchenstall ausruhen und dort die Nacht verbringen kann.

Wie jedes andere Haustier, so muss auch das Kaninchen laufend gepflegt und betreut werden. Für den familiären Nachwuchs ist das eine gute Gelegenheit, erste Verantwortung zu übernehmen. Die beginnt mit der Kontrolle, dass es dem Tier gutgeht und geht weiter über die Pflege, die tägliche Ernährung bis hin zur Vorbereitung des Kaninchenstalls auf die Wintermonate.

Damit es dem kleinen Pelztier auch bei Eis und Schnee an nichts fehlt, muss dabei einiges Grundsätzliche berücksichtigt werden.

  • Das Kaninchen ist vom Wildkaninchen domestiziert, das heißt genetisch so weit abgewandelt und isoliert, dass ein Zusammenleben mit dem Menschen möglich ist. Umgekehrt würde das Hauskaninchen in der freien Natur kaum überleben können. Ungeachtet dessen bildet auch das Hauskaninchen in den ersten Herbstwochen ein Winterfell. Sein Fellschutz wird insgesamt dichter und auch wärmer.
  • Ein winterfester Kaninchenstall sollte schon von seiner Beschaffenheit her aus massivem Holz gebaut sein. Für den bevorstehenden Winter wird er mit Styropor isoliert. Styropor ist im Baumarkt oder im Fachhandel am Ort plattenweise in unterschiedlichen Stärken erhältlich und lässt sich ganz bedarfsweise zurechtschneiden.
  • Der Kaninchenstall muss regen- und winddicht isoliert sein. In den nassen Wintermonaten mit Eis, Schnee, Regen oder Hagel darf bei den niedrigen Temperaturen keine Nässe eindringen.
  • Dabei muss auf eine ausreichende Belüftung geachtet werden. Durchzug ist für das Heimtier ebenso ungesund wie für seinen Halter. Wenn sich dauerhaft im Kaninchenstall kein Kondenswasser bildet, dann stimmt seine Belüftung.
  • Die Einstreu muss gravierend erneuert werden. Auf eine Höhe von etwa zehn Zentimetern sind Rindenmulche und Stroh im Kaninchenstall zu verteilen. Diese Schicht muss den Kaninchenstall vor Bodenfrost schützen. Etwas mehr ist besser als zu wenig. Im Kaninchenstall sollte so viel Heu liegen, dass sich der Stallbewohner daraus ein großzügiges Nest bauen kann.
  • Präventiv sollte eine Wärmelampe funktionsfähig montiert werden. Sie ist dann hilfreich und vonnöten, wenn die Außentemperatur über einen längeren Zeitraum deutlich unter null Grad Celsius absinkt. Hier sollte der Tierhalter nicht mit dem Euro rechnen, sondern unbedingt auf eine gute Qualität und auf die TÜV-Zertifizierung achten. Wenn die Wärmelampe eingeschaltet wird, dann brennt sie ohne nähere Kontrolle für längere Zeit. Schäden wie Schwel- oder Kabelbrand müssen ausgeschlossen sein. Nicht deklarierte Importware ist ein No-Go, und Montage- sowie Bedienungsanleitung sind zu beachten.
  • Ergänzend zum Winterfestmachen des Kaninchenstalls ändert sich auch die Versorgung des kleinen Tieres. Um das Einfrieren von Trinkwasser zu vermeiden, muss anstelle einmal in diesen Tagen und Wochen mehrere Male täglich das Trinkwasser ausgewechselt werden. Vergleichbar mit den Mahlzeiten des Tierhalters sollte das drei- bis viermal am Tag geschehen.
  • Sofern der Kaninchenstall mit einem Auslauf verbunden ist, sollte der Vierbeiner auch in den Wintermonaten die Gelegenheit zu dem einen oder anderen Ausflug erhalten. Auch bei kälteren Temperaturen sowie bei Eis und Schnee bewegt sich das Kaninchen gerne im Freien. Sein Winterfell ist ein ausreichender Schutz, zumal es jederzeit in seinen Stall zurückkehren kann. Eine überbehütende Vorsicht des jungen Kaninchenhalters wäre hier fehl am Platz.
Tiere ins Haus holen

Plötzlicher Temperaturwechsel von ganz kalt hin zu kuschelig warm tut dem Kaninchen nicht gut. Auch wenn es bei zweistelligen Minusgraden gut gemeint ist, sollte das Tier nicht ad hoc in die warmen vier Wände geholt werden.

Es muss sich, auch kreislaufmäßig, an die Umstellung von bis zu vierzig Grad Celsius erst einmal gewöhnen. Und wenn das Kaninchen einmal ins Haus geholt worden ist, dann darf es erst wieder in seinen Stall, wenn der durch die erste Frühlingssonne erwärmt wird und sommerfest gemacht worden ist.

Käfig reinigen bedeutet Stress für Hamster

Eine regelmäßige Reinigung des Hamsterkäfigs ist aus hygienischen Gründen Pflicht. Die Exkremente müssen entfernt, die Einstreu erneuert werden. Damit dies weder für den scheuen Hamster noch für den Menschen zum blanken Stress wird, sollte man das Tier in einen Ersatzbehälter setzen. Das empfiehlt Birgit Thiesmann vom Tierschutzverband Vier Pfoten. Nach dem Sauber machen wird das Hamsterhaus an den ursprünglichen Platz zurückgestellt. Damit fühlt sich der kleine Nager gleich wieder heimisch.

Auf gar keinen Fall sollte man den Hamster während des Säuberns frei laufen lassen. Das anschließende Einfangen bedeutet für das Tier eine große Belastung. Und auch für den Menschen ist es Nerven schonender, auf die Jagd zu verzichten.

Der neue Trend - Luxuswohnung für Kaninchen

Wer sich ein Kaninchen hält, besorgt diesem höchstwahrscheinlich einen Käfig – diese Tiere mögen es ruhig und gemütlich, es reicht ihnen, wenn man sie ab und zu herausholt und im Zimmer oder Garten herumhoppeln lässt – dieser Ansicht sind viele Kaninchenhalter. Doch tatsächlich sind die Nager gar nicht so anspruchslos.

Sie lieben es, sich zu bewegen, schlagen gerne Haken, verstecken sich. Haben die Tiere nicht die Möglichkeit dazu, kann es sein, dass sie aufgrund von Langeweile aggressiv werden und beispielsweise anfangen, zu beißen.

Wer seinen Kaninchen ein artgerechtes – und noch dazu ein besonderes Zuhause zu geben, sollte sich die Angebote des Unternehmens „Plüschnasen“ mal genauer ansehen. Dabei handelt es sich um Luxuswohnmöbel für Hasen, die diesen alles bieten, was sie für ein zufriedenes Leben brauchen.

Sie sind so gebaut, dass sich die Kaninchen nicht verletzen können und ermöglichen ihnen verschiedenste Beschäftigungen. Natürlich kann man seinen Hasen auch solche Möglichkeiten bieten, indem an ihnen etwas baut, doch ob sie in diesem Fall so schön anzusehen sind wie die von „Plüschnasen“, ist fraglich.

Hinweise zur Wahl des richtigen Einstreus

Die Einstreu ist bei der Klein- und Haustierhaltung je nach Tierart recht unterschiedlich. Die Materialien reichen

  • von Weichholzspänen
  • über Heu als getrocknetes Wiesengras oder Maisspindelgranulat
  • bis hin zu Sand sowie Papier.

Der Vogelkäfig wird mit Einstreusand bedeckt, und für die Hygiene von Hund oder Katze, das Hunde- beziehungsweise Katzenklo, sind saugfähige Granulate auf pflanzlicher oder mineralischer Basis geeignet.

Der Halter kann seinem Haustier auch mit einer richtigen Auswahl der Einstreu den Alltag erleichtern. Besonders die Haustiere sind um ihre Hygiene bemüht. Katzen pflegen ihr Fell, und auch das Meerschweinchen fühlt sich nur in einer sauberen Umgebung so richtig wohl. Somit gilt der Grundsatz: Für jede Tierart das zu ihm passende Einstreu.

Einstreu für Kaninchenstall

Zur Einstreu des Kaninchenstalls eignen sich

  • Heu
  • Holzspäne
  • Stroh
  • Stroh- oder Holzpellets sowie
  • Weichholzgranulat.

Jede Einstreu hat ihre Vorteile, aber auch den einen oder anderen Schwachpunkt. Heu ist ein Hauptnahrungsmittel des Kaninchens. Es durchnässt und schimmelt schnell.

Stroh ist sehr angenehm für das Tier. Seiner geringen Saugfähigkeit wegen sollte es auf eine zusätzliche Einstreuschicht von Holzpellets ausgelegt werden. Die verheddern sich nicht im Fell und quellen nicht auf, sondern zerfallen.

Einstreu für Meerschweinchenkäfig

Meerschweinchen fühlen sich auf der Kleintierstreu aus zerkleinerten Holzspänen besonders wohl. Darauf wird eine Schicht Stroh gelegt, die mit einer Lage aus frischem Heu bedeckt wird. Das Kleintier kann darin krabbeln und wühlen.

Diese buchstäbliche Vielschichtigkeit macht einen regelmäßigen Austausch der Einstreu in kürzeren Abständen notwendig. Der aufmerksame Tierhalter erkennt das an den Nassstellen. Eine solche Einstreu ist zwar nicht ganz billig, jedoch absolut tierfreundlich.

Einstreu fürs Katzenklo

Katzen sind bekanntermaßen sehr sensible und saubere Haustiere. Der Katzenliebhaber kann unter

  • Silikatstreu
  • mineralischer sowie
  • natürlicher Einstreu

auswählen. Die Einstreuen selbst unterscheiden sich von der Funktion her in die klumpende sowie in die nichtklumpende Einstreu.

Die Hygieneanforderungen der Katze an sich selbst sowie an den Tierhalter sind groß. Die Einstreu muss geruchsneutral sein und regelmäßig erneuert werden. Der Katzenliebhaber sollte sein Tier daraufhin beobachten, bei welcher Einstreuart es sich besonders wohl fühlt.

Einstreu fürs Hundeklo

Eine Einstreu für Hunde ist notwendig, solange der Welpe, wie es heißt, noch nicht stubenrein ist. Die spezielle Hundeeinstreu im Fachhandel ist geruchsbindend, klumpend und sollte kompostierbar sowie komplett biologisch abbaubar sein.

Die Toilette für den Welpen ist mit der für die Hauskatze weitgehend vergleichbar. Kritisch werden die Tage des Übergangs hin zum Gassi gehen. Der Hundehalter muss genau wissen, wann das eine reibungslos funktioniert, damit sich das andere erübrigt.

Einstreu für den Vogelkäfig

Beliebte Einstreue bei den Vögeln im heimischen Käfig sind

  • Heu
  • Mais
  • Buchenholzgranulat und
  • der Vogelsand mit Grit.

Das ist ein granulates Futtermittel aus kleinsten Steinen und aus Kalk - es fördert die Zerkleinerung der Nahrung im Vogelmagen. Ungeeignet ist Sandpapier wegen der darin enthaltenen Klebstoffe sowie gedüngte Blumen- oder Gartenerde.

Bei einem Mix aus eigenem Wissen und fachlicher Beratung kann der Tierhalter bei der Einstreu keine Fehler machen. Mit der richtigen Wahl hat er jedoch viel Einfluss darauf, wie angenehm er den Tieralltag gestaltet.

Holzspäne, Pellets oder Baumwollstreu: Die richtige Art von Streu für seinen Nager finden

Ob Meerschweinchen, Kaninchen, Ratte oder Chinchilla – Nager, die man als Haustier hält, bekommen in der Regel Einstreu in ihren Käfig. Wer sich einmal im Tierfachgeschäft umgesehen hat, dem wird aufgefallen sein, dass es verschiedene Arten von Streu gibt. Doch welche eignet sich am besten für den eigenen Nager?

Holzspäne und Pellets

Wer seinen Tieren etwas Gutes tun möchte, wird beim Kauf von Streu nicht unbedingt nur auf den Preis achten. In der untersten Spanne findet man hier nämlich die klassischen Holzsspäne, doch diese können so viel Staub entwickeln – beim Wechseln oder etwa wenn der Nager hindurchläuft – dass dem Käfigbewohner das Atmen schwerfallen wird. Empfehlenswerter sind in dieser Hinsicht so genannte Pellets. Diese bestehen aus etwas größeren Holz- und Strohstücken. Um den Boden etwas weicher zu gestalten, kann man eine Schicht Stroh darüber legen.

Baumwollstreu und Hanf

Weich ist auch eine besondere Eigenschaft von Baumwollstreu: dieses eignet sich besonders gut als Schlafunterlage. Für den Rest des Käfigs kann man beispielsweise Hanfstreu wählen; auch dieses staubt nicht und ist zudem sehr saugstark. Der so genannte Nager-Teppich kommt mit einer Dicke von fünf Millimetern her – so kann er Flüssigkeit sehr gut aufnehmen. Auch dieser ist aus Hanf hergestellt und eignet sich besonders als Bodenbelag der verschiedenen Etagen.

Chinchilla-Sand

Speziell Nagetieren, die gerne mal buddeln, sollte Chinchilla-Sand zur Verfügung stehen – hier können sich die Tiere ordentlich austoben; Degus nehmen auch gerne mal ein Peeling-Bad in diesem Sand.

Generell gilt es, das Streu in den Käfigen ein mal pro Woche zu erneuern; in der Toilettenecke besser täglich. Damit den Nagetieren nicht langweilig wird, sollte hin und wieder zwischen den genannten Möglichkeiten variiert werden; so haben die Käfigbewohner stets Neues zu entdecken.

Unterschlupfmöglichkeiten

Die Bezeichnung "Unterschlupf" beinhaltet das sich Zurückziehen in ein eigenes, vertrautes und für Außenstehende unzugängliches Refugium. Wenn es dem Tier zu viel wird oder wenn es verängstigt ist, dann sucht es einen Unterschlupf. In der freien Natur ist das ein Schlupfloch, in dem es vor natürlichen Feinden sicher ist.

Für das domestizierte Haustier schafft der Halter die eine oder andere Unterschlupfmöglichkeit. Dem Tier wird damit die Gelegenheit geboten, sich ganz bedarfsgerecht zurückziehen zu können. Dort fühlt es sich unbeobachtet und sicher.

...für Meerschweinchen

Ein Meerschweinchen freut sich über einen Weidentunnel oder ein Häuschen. Beide Unterschlupfe dürfen nicht größer als das Tier selbst sein. Es muss hineinschlüpfen und sich darin verkriechen können.

...für Kaninchen

Kaninchen lieben einen Unterschlupf mit Ausblick. Der Unterschlupf besteht aus einer Spanplatte sowie aus vier Holzlatten.

An denen wird die Spanplatte in einer Höhe von etwa zwanzig Zentimetern befestigt. Das Kaninchen schlüpft unter die Abdeckung, fühlt sich sicher und kann neugierig in alle vier Richtungen schauen.

...für Vögel

Im Vogelkäfig sind frische Äste als Unterschlupf ausreichend. Der Vogel möchte nicht komplett unterschlüpfen, sondern sich eher einmal außerhalb des Blickfeldes verstecken. Tut er das, dann sollte das der Vogelhalter erkennen und darauf verzichten, um den Käfig herumzugehen.

Tierpflege im Sommer

Im Sommer verstärkt auf Futter- und Wasserversorgung der Haustiere achten

Silberner Fressnapf mit Trockenfutter, umgeben von knochenförmigen Keksen für Hunde
Dog food in the bowl and bone shaped biscuits © izzzy71 - www.fotolia.de

Im Sommer ist nicht nur für Menschen viel Wasser trinken wichtig, auch die Haustiere brauchen ausreichend frisches Wasser an heißen Tagen. Deshalb sollten Tierhalter mehrmals täglich den Wasserstand in den Näpfen kontrollieren und gegebenenfalls auffüllen.

Auch auf die Sauberkeit der Näpfe sollte verstärkt geachtet werden, dies gillt sowohl für die Wasser- als auch Futternäpfe, denn bei warmen Temperaturen können sich Keime und Krankheitserreger schnell ausbreiten und die Tiere krank machen. Es wird empfohlen die Wassernäpfe einmal am Tag gründlich zu reinigen, Futternäpfe sollten sogar möglichst nach jeder Fütterung gesäubert werden.

Sein Haustier richtig vor den hohen Temperaturen schützen

Haustiere sollten vor extremer Sonnenhitze geschützt werden - schattige Plätze aufsuchen

Kleiner Hund (Beagle) schaut zu seinem Herrchen auf, Frau in roten Chucks hat ihn an der Leine
Young woman with Beagle dog in the park © Maria Sbytova - www.fotolia.de

Die Sonne kann einem richtig zu schaffen machen und nicht nur wir leiden darunter, sondern auch unsere Haustiere. Während sich Katzen irgendwo einen schönen Platz im Schatten suchen können, ist es da für Meerschweinchen, Kaninchen und Co. - also Tiere, die wir im Käfig halten, schwieriger. Es liegt also an den Besitzern, ihre kleinen Lieblinge vor der Sonne zu schützen und deren Zuhause auf jeden Fall im Schatten zu platzieren.

Vermeidung von starker Überhitzung und für Abkühlung sorgen

Doch auch was Hunde angeht, muss man besonders vorsichtig sein. Immer wieder hört man, dass deren Besitzer sie im Auto lassen, weil sie mal eben einkaufen sind. Doch das Fahrzeug heizt sich bei diesen Temperaturen extrem stark auf, was für das Tier sehr schnell lebensgefährlich werden kann.

Auch lange Spaziergänge oder Radfahren und Joggen in der Mittagssonne sollten vermieden werden.

Generell muss man den Haustieren immer genügend frisches Wasser zur Verfügung stellen; Käfige kann man zudem mit feuchten Tüchern abdecken, um Vogel und Meerschweinchen Abkühlung zu verschaffen.

Tipps bei einem Hitzschlag

Wenn das Haustier doch mal einen Hitzschlag erleidet, sollte es ebenfalls umgehend mit feuchten Tüchern behandelt und dann zum Tierarzt gebracht werden, damit der Kreislauf wieder stabilisiert wird.

Badewannen und viel Wasser: So überstehen Haustiere die Sommerhitze

Zwei kleine, weiße Hunde beim Gassigehen im Grünen
dogs going for a walk © javier brosch - www.fotolia.de

Nicht nur der Mensch leidet bei anhaltender Hitze: Auch Haustiere versuchen sich Kühlung zu verschaffen. Der Mensch kann ihnen dabei natürlich helfen, doch jedes Haustier hat andere Bedürfnisse. Nur eines haben alle gemeinsam: Sie brauchen ständig Zugang zu frischem Trinkwasser.

Langhaarige Hunde sollten im Sommer geschoren werden, um ihnen Erleichterung zu verschaffen. Kurzhaarigen Hunden kann ein Kinder T-Shirt angezogen werden, das vorher in kaltes Wasser getränkt wurde - sie werden es lieben. An haarlosen Stellen wie den Ohren oder an der Nase sollten auch Hunde mit Sonnencreme eingeschmiert werden. Zugluft sollte dagegen vermieden werden - dazu gehört auch der Ventilator.

Katzenbesitzer sollten immer ein Auge auf ihre Lieblinge haben, denn sie fangen gerne Wespen oder Bienen - und werden entsprechend schnell gestochen. Bei einem Stich im Hals muss sofort der Tierarzt aufgesucht werden, ansonsten reicht meistens Kühlung oder ein Tuch mit Essigwasser.

Ziervögel werden gerne auf den Balkon oder die Terrasse gestellt, damit sie "frische Luft" genießen können - dabei sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass immer ein Teil des Käfigs im Schatten steht. Ein Vogelbad, das in die Käfigtür gehängt wird oder eine "kalte Dusche" mit einem Pumpsprüher sorgen ebenfalls für Abkühlung.

Nagetiere sollten im Sommer in einem Schlafhaus aus Keramik schlafen, das anders als die üblichen Plastikhäuser im Kühlschrank heruntergekühlt werden kann. Auch kalter Sand oder in ein Handtuch gewickelte Eiswürfel im Käfig sorgen für Abkühlung bei Hamstern, Kaninchen und Meerschweinchen.

Sommerliche Hitzewellen: Auch Haustiere leiden unter der Wärme

Pralle Sonneneinstrahlung bedeutet akute Lebensgefahr für die geliebten Vierbeiner

Blauer Himmel, weiße Wolken, Sonnenschein über Wasser
sunny sky background © magann - www.fotolia.de

Die meisten Haustiere leiden unter starker sommerlicher Hitze genauso wie ihre Besitzer. Trotzdem kommt es immer wieder zu Todesfällen, weil beispielsweise Hunde alleine in einem verschlossenen Auto in praller Sonne zurückgelassen wurden oder Vogelkäfige auf dem Balkon in praller Sonne standen ohne den Vögeln einen schattigen Rückzugsort zu bieten.

Wer morgens ein Haustier im Käfig auf den Balkon oder auf die Terrasse stellt und anschließend zur Arbeit fährt, sollte daher immer bedenken, dass die Sonne ihren Stand über den Tag hinweg ändert und nachmittags möglicherweise stundenlang dort scheint, wo es morgens schattig-kühl ist.

Der Besitzer trägt die Verantwortung

Ratsam ist es immer, bei großer Hitze Tiere nie mehrere Stunden alleine draußen zu lassen und sie stets im Auge zu behalten, um auf Verhaltensänderung zu reagieren. Auch sollte stets ausreichend kaltes Wasser zur Verfügung stehen. Dies gilt auch für Aquarien, die sich so sehr aufheizen könnten, dass die Fische zugrunde gehen.

Wer als Passant einen Hund oder eine Katze entdeckt, die von ihren Besitzern in einem fest verschlossenen Auto in praller Sonne zurückgelassen wurden, sollte die Polizei verständigen. Das rechtzeitige Befreien des Tieres kann sein Leben retten.

Klimaanlagen sind nichts für Nagetiere und Vögel

Hand hält Fernbedienung in Richtung Klimaanlage
Hand with remote control directed on the conditioner © Maksud - www.fotolia.de

Wer Nagetiere oder Vögel hält, sollte sorglichst darauf achten, seine Tiere nicht dem Einfluss von Klimaanlagen auszusetzen. Klimaanlagen kühlen den Raum auf ein erforderliches Maß herunter und sind zu kalt, zu windig und zu laut für die Tiere. Sonst haben die Tiere bald unter Schnupfen, einer schnelleren Atmung und tränenden Augen zu leiden.

Gerade Meerschweinchen bekommen leicht Atemwegserkrankungen, gibt der Facharzt für Kleintiere Thomas Steidl zu verstehen. Doch aber auch Kaninchen sind sehr anfällig. Vögel, wie Amazonen oder Graupapageien, leiden oftmals unter dem Einfluss von Klimaanlagen. Die Tiere haben dann Atemnot oder atmen schwer und laut.

Eine Klimaanlage im Haus sollte nicht kälter als 22 Grad eingestellt werden - besser ist es aber den Tierkäfig an einen nicht klimatisierten Ort zu platzieren.

Wie man seine Haustiere am besten vor der Hitze schützt

Schwarz-weißer Hund (Staffordshire Bullterrier) mit herausgestreckter Zunge auf grüner Wiese
Staffordshire Bullterrier © hemlep - www.fotolia.de

Der Sommer in diesem Jahr erreicht allmählich seinen Höhepunkt in Deutschland. Bei teilweise bis zu über 30 Grad haben allerdings nicht nur die Menschen zu leiden, sondern vor allem auch die Haustiere.

Hunde beispielsweise können nur über die Pfoten schwitzen und müssen ihre Körpertemperatur daher über das Hecheln regulieren. An übermäßigem Hecheln kann der Besitzer daher gut erkennen, dass dem Hund viel zu warm ist. Damit die Tiere keinen Hitzeschlag bekommen, sollten Besitzer dann umgehend dafür sorgen, dass der Hund an einen schattigen, kühlen Platz kommt.

Für zusätzliche Abkühlung kann man sorgen, indem man den Vierbeiner mit nicht zu kaltem Wasser besprüht oder ihn kurzzeitig mit feuchten Handtüchern oder Kühlpads bedeckt. Zeigt das Tier Symptome wie Erbrechen, Taumeln, Bewusstlosigkeit oder einen starren Blick, kann dies auf einen Hitzeschlag hindeuten. Dann sollte besser der Tierarzt aufgesucht werden.

Bei Kleintieren und Katzen, die in der Wohnung gehalten werden, sollte darauf geachtet werden, dass die Wohnung nicht zu heiß ist und dass den Tieren ausreichend Wasser und kühle Plätze zur Verfügung stehen. Marmorplatten beispielsweise heizen sich nur langsam und wenig auf, sodass sie gut als kühler Liegeplatz dienen.

Bei Kleintieren in Freigehegen sollte darauf geachtet werden, dass das Gehege im Schatten steht. Zusätzliche Kühlung kann man mit feuchten Handtüchern schaffen, die man über das Gehege legt.

Die Hundstage sind nichts für Hunde: Haustiere leiden unter der Hitze

Hund: Schwarzer Labrador liegt auf Gras mit Herbstblättern
truffe d'automne © cynoclub - www.fotolia.de

Nicht nur der Mensch leidet unter hohem Temperaturen von über 30 Grad: Auch Haustiere tun sich schwer bei der Hitze. Und anders als ihre Besitzer können sie sich nicht mit einem Sprung in den Pool oder mit einem leckeren Eis abkühlen. Wer Haustiere in einem Käfig hält, sollte darauf achten, dass die Käfige nicht in einem Zimmer stehen, wo es sehr heiß wird - und schon gar nicht in der prallen Sonne.

Allerdings könnten sich empfindliche Tiere wie Kaninchen schnell erkälten, wenn sie beispielsweise kühler Luft aus dem Ventilator ausgesetzt sind. Besser ist es, einen Teil des Käfigs zu kühlen, indem zum Beispiel ein Kühl-Akku daraufgelegt wird - so können die Tiere selbst wählen, ob sie Kühlung suchen wollen. Wichtig ist auch, dass Käfigtiere stets frisches Wasser und frisches Gemüse zur Verfügung haben - Gemüsereste können in der Hitze leicht gären und dann Krankheiten verursachen.

Das Baden sehen Haustiere ganz unterschiedlich: Vögel suchen gerne die Vogelbadewanne am Käfig auf und selbst die wasserscheue Katze kühlt sich die Pfoten an tropfenden Wasserhähnen. Haustiere in die Badewanne zu stecken ist jedoch nie eine gute Idee. Hunde sind bei der Hitze noch am pflegeleichtesten: Sie springen von selbst gerne in Seen und Bäche um sich abzukühlen. Wo dies nicht möglich ist, hilft ein feuchtes T-Shirt, das den Hunden zur Kühlung übergezogen wird.

So kommen Vierbeiner gut durch die heißen Tage

Grau-braune Perserkatze sitzt im Garten vor einer Katzenminze
Perserkatze im Garten in einer Katzenminze-Staude © Lilli - www.fotolia.de

Empfinden Menschen Temperaturen über der 30 Grad Marke schon als recht belastend, so sind Tiere weit aus schneller betroffen, an einem Hitzschlag zu leiden, als Menschen. Tierbesitzer sollten daher auf die Signale achten, die ihre vierbeinigen Freunde senden, um schnell und korrekt reagieren zu können.

Die ersten und durchaus sehr ernst zu nehmenden Anzeichen für einen drohenden Hitzschlag bei einem Hund ist das sehr starke Hecheln. Da ein Hund nur über die Pfoten schwitzen kann, versucht er über das Hecheln die Temperatur zu regulieren. Wirkt der Hund teilnahmslos und kommen taumelnde Bewegungen als auch Erbrechen hinzu, muss schnell gehandelt werden.

Das Tier muss in einen kühleren Ort gebracht werden. Dann versuchen den Hund zu kühlen. Am besten an den Beinen beginnen und langsam von Bauch über Brust bis hin zum Kopf mit Wasser den Körper etwas abzukühlen. Aber kein kaltes Wasser verwenden! Es ist auch möglich, dem Tier feuchte Tücher aufzulegen. Zeigt sich innerhalb weniger Minuten keinerlei Besserung, bleibt nur noch der Gang zum Tierarzt.

Auch Nagetiere sind von der Hitze weniger begeistert. Kaninchen beispielsweise bevorzugen eher Temperaturen um die 10 Grad. Da ist der Sommer schon von vornherein eine unliebsame Jahreszeit. Der Käfig sollte daher stets im Schatten stehen. Zusätzliche Abkühlung verschafft eine Mamorplatte, die man in den Käfig legen kann. Diese bleibt immer kalt und der Nager kann sich darauf etwas abkühlen. Wer noch ein feuchtes Tuch auf den Käfig legt, sorgt nicht nur für Schatten, sondern auch für eine angenehmere Temperatur.

Wichtig ist für alle Tierhalter, dass diese stets ein wachsames Auge auf den Trinknapf haben. Denn Tiere müssen noch mehr trinken als Menschen. Mit diesen Tipps kommen auch Vierbeiner gut durch die heißen Tage.

Ventilatoren und Klimaanlagen können bei Haustieren zu gesundheitlichen Problemen führen

Wenn im Hochsommer die Sonne alles zeigt, was in ihr steckt, dann laufen in nahezu allen Wohnräumen Klimaanlagen und Ventilatoren auf Hochtouren. Doch was dem Menschen eine kühle Erleichterung verschafft, ist für Haustiere alles andere als eine Wohltat. Denn die vierbeinigen Freunde sind sogar durch den starken Luftzug gefährdet. Entzündete Augen, ein steifer Nacken bis hin zur richtigen Erkältung und Lungenproblemen können die Folgen solcher künstlichen Belüftung sein.

Wichtig ist, dass man den Tieren ausreichend Rückzugsmöglichkeiten bietet. Kleintiere beispielsweise sollten eine kleine Höhle haben, in der sie sich verstecken können. Ein Käfig darf zudem niemals direkt in der Zugluft stehen. Auch bei den gefiederten Freunden ist das nicht anders. Es ist ideal, wenn der Vogelkäfig von drei Seiten bedeckt wird. Das verhindert in jedem Fall Zugluft.

Besonders gefährdet sind im übrigen Papageien. Da diese aus Regionen stammen, die eine hohe Luftfeuchtigkeit haben, sind klimatisierte Räume alles andere als optimal. Es drohen schwere Atemwegserkrankungen. Wer also stolzer Besitzer eines Papageis ist, sollte am besten komplett auf eine Klimaanlage verzichten.

Weniger beeindruckt zeigen sich Hund und Katze. Sie mögen zwar auch keine Zugluft, können sich aber auch selbstständig in einen anderen Raum zurückziehen, was Kleintieren und Vögeln nicht möglich ist.

Tierpflege im Winter

Wie Meerschweinchen, Kaninchen & Co. gut durch die kalte Jahreszeit kommen

Meerschweinchen und Kaninchen tummeln sich gerne auf der grünen Wiese und hoppeln durch die freie Natur. Wenn die Temperatur sinkt, fragen sich viele Tierfreunde, ob sie die kleinen Nager dennoch nach draußen lassen können.

Für die meisten Haustiere ist ein Aufenthalt außerhalb der eigenen vier Wände auch im Winter kein Problem. Allerdings sollten die Nager ausgewachsen und gesund sein, erläuterte die Tierschutzorganisation Vier Pfoten in Hamburg. Keinesfalls sollten Jungtiere oder trächtige Weibchen ins Freigehege gelassen werden, mahnten die Tierschützer.

Auch ein permanenter Wechsel zwischen drinnen und draußen ist der Gesundheit von Meerschweinchen, Kaninchen & Co. abträglich. Dies bringt die Temperaturregulation der Tiere durcheinander. Eine gefährliche Erkältung kann die Folge sein.

Sollten die Nager im Freien überwintern, haben sie aufgrund der Kälte einen erhöhten Energiebedarf. Darauf ist bei der Fütterung unbedingt zu achten. Außerdem dürfen sie keinesfalls gefrorene Nahrung zu sich nehmen. Dies kann Magen-Darm-Erkrankungen hervorrufen. Tierhalter sollten aufpassen, dass das Trinkwasser nicht gefriert.

Gesunde Haustiere benötigen keinen Pulli und keine Socken

Nur für kranke oder alte Tiere kann Keidung unter Umständen nützlich sein

Kranker Hund mit Schal im Bett
Sick as a dog © Michael Pettigrew - www.fotolia.de

Oftmals sieht man Hunde und Katzen im Winter mit Pullover und Socken herumlaufen. Das ist allerdings völlig unnötig, da gesunde Haustiere überhaupt keine Kleidungsstücke benötigen, erklärt Marius Tünte, der Experte vom Deutschen Tierschutzbund.

Haustiere und generell Tiere sind besser gegen Kälte gewappnet als Menschen, erklärt Marius Tünte. Kleidungsstücke und Schuhe entsprechen keiner üblichen Tierhaltung, das habe auch nichts mit Schutz vor Kälte zu tun.

Das Tier angemessen vor Kälte schützen

Wer sein Haustier wirklich wirksam vor Kälte schützen will, sollte einfach folgende Verhaltensregeln beachten: Bei extremem Frost sollte ein Spaziergang mit dem Vierbeiner keinesfalls mehrere Stunden dauern. Da sind kurze Gänge an die frische Luft angemessener.

Der Experte rät auch, mit dem Tier nicht zu lange stehen zu bleiben, sondern immer in Bewegung zu sein. Fängt das Tier schon an zu zittern, gehört es schnellstens ins Warme.

Wer Kleidung für sein Haustier kauft, sollte auf die Passform achten

Bei alten oder kranken Hunden kann der Tierhalter jedoch ruhig zu Kleidung für das Tier greifen, falls der Tierarzt hier sein Einverständnis gibt. Dieser weiß dann auch, wo es spezielle Fachgeschäfte gibt, die solche Kleidung für Tiere anbieten.

Bei der Auswahl ist allerdings nicht die Marke der Kleidung entscheidend, sondern die Passform, erklärt der Experte vom Tierschutzbund. Ist solch eine Kleidung für Tiere unangemessen oder passt sie nicht, erkennt der Halter das gleich an der Körpersprache des Tieres. Es gibt Tiere, die sich dann

  • auf den Boden legen,
  • stehen bleiben oder
  • jaulen.

Tierpfoten im Winter pflegen

Gerade die Tierpfoten sind im Winter extrem empfindlich. An den sensiblen Ballen können schmerzhafte Risse entstehen. Hierfür gibt es Sprays oder Cremes aus dem Fachgeschäft. Frisst ein Hund gerne Schnee beim Gassigehen, sollte man auch Aufpassen, denn Schnee am Straßenrand kann schädich für das Tier sein - in freier Natur dagegen weniger.

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    Katzen sollten im Winter immer eine warme Rückzugsmöglichkeit haben

    Rote Katze liegt auf dem Rücken auf einem weißen Fell, die Augen geschlossen
    Red kitten © Alena Ozerova - www.fotolia.de

    Katzen sind geborene Freigänger, die am liebsten selbst entscheiden, wann und wie lange sie draußen herumstreunern wollen. Allerdings sollten Katzenbesitzer, deren Vierbeiner Freigänger sind, vor allem im Winter darauf achten, dass die Mietzen jederzeit die Möglichkeit haben, sich wieder ins warme Haus zurückzuziehen, rät Marius Tünte vom Tierschutzbund. Am besten eignen sich dafür sogenannte Katzenklappen, die fest in die Haustür eingebaut werden und durch die die Katze jederzeit nach draußen und wieder nach drinnen gelangen kann.

    Meerschweinchen und Kaninchen, die ihr Gehege im Freien haben, können hingegen auch den gesamten Winter über draußen gehalten werden, vorausgesetzt sie haben genügend Heu und eine wind- und regengeschützte Rückzugsmöglichkeit, so Tünte.

    Dsungarische Hamster werden durch Kältestarre jünger

    Forscher der Veterinärmedizinischen Universität in Wien haben ein Tier entdeckt, welches durch die Kältestarre, in die es in den Wintermonaten fällt, jünger wird. Dabei handelt es sich um den Dsungarische Hamster, welche in Nordwestchinas Steppen leben. Sobald dort der Winter einbricht, rollen sich die Tierchen in ihrem Bau zusammen und minimieren Atmung und Stoffwechsel.

    Die Wissenschaftler führen das Phänomen auf die Telomere - bestimmte DNA-Stücke - zurück. Diese werden im Laufe des Lebens immer kürzer. Durch die Kältestarre können sie aber immer wieder verlängert werden, was die Verjüngung hervorruft. Auf diese Weise haben die Hamster die Möglichkeit, sich fortzupflanzen, denn im Durchschnitt leben sie nur zwei Jahre. Ohne die Kältestarre würden sie die Periode der nächsten Fortpflanzung unter Umständen gar nicht überleben.

    Hund und Katz warm und sicher durch den Winter bringen

    Haustiere: Katze und Hund schlafen nebeneinander eingekuschelt
    cat and dog sleeping together © V&P Photo Studio - www.fotolia.de

    An diesen Tagen, wenn es draußen eisig kalt ist, bleibt man wenn man kann doch lieber zu Hause und macht es sich gemütlich. Wenn man dann doch mal vor die Tür muss, zieht man sich warme Kleidung und Stiefel an, um nicht zu frieren. Doch wie sieht es bei unseren Haustieren aus? Hunde müssen mindestens zwei Mal am Tag an die frische Luft und Katzen, die den Freigang gewohnt sind, werden auch bei diesen Temperaturen nicht davor zurückschrecken. Doch je nach Region machen gestreute Wege oder hohe Schneedecken den Vierbeinern ganz schön zu schaffen. Mit einigen Tipps kann man sie jedoch sicher durch den kalten Winter bringen.

    Experten zufolge sollte der Hundespaziergang vor allem bei kleinen und alten Tieren jetzt kürzer ausfallen. Wenn sie anfangen zu zittern, sollten sie baldmöglich wieder nach Hause. Hundejacken werden nur bei älteren und kranken Vierbeinern empfohlen. Um die Pfoten vor Streusalz zu schützen, können diese zum Beispiel mit Vaseline eingecremt werden. Nach dem Gassigehen sollten man sie mit Wasser abspülen. Weiterhin ist es wichtig darauf zu achten, dass man seinen Liebling keinen Schnee fressen lässt, denn dieser ist meist doch dreckig und kann zu Erbrechen führen. Nasse Hunde sollten nicht auf kalten Fliesen liegen, denn sonst können sie sich erkälten.

    Für Katenbesitzer, deren Tiere Freigänger sind, gilt, die Katze nachts am besten in der Wohnung zu lassen. Möchte sie tagsüber raus, sollte dafür gesorgt sein, dass sie eventuell auch früher als sonst üblich ins warme Zuhause zurückkehren kann. Dort liebt sie weiche Liegeplätze in der Nähe einer Heizung.

    Streusalz schadet Hundepfoten - So bringen Sie Ihr Haustier sicher durch den Winter

    Nahaufnahme Hundepfote
    pfote © artivista | werbeatelier - www.fotolia.de

    Nicht nur Menschen leiden unter der winterlichen Kälte mit ihren Begleiterscheinungen, sondern auch Haustiere. Tierärzte weisen nun aus gegebenen Anlass darauf hin, dass Hunde beispielsweise ausgesprochen empfindlich auf Streusalz und Splitt auf den Straßen reagieren. Dies liegt daran, dass Hundepfoten meistens winzige Risse enthalten, in die Salz oder kleine Splittkörner dringen können. Dies ist nicht nur schmerzhaft für den Hund, sondern kann auch zu Entzündungen führen.

    Um die Hundepfoten zu schützen, sollten sie vor dem Spaziergang mit Vaseline oder einem speziellen Pfotenbalsam eingerieben werden. Zudem sollten sie nach jedem Spaziergang sanft abgewaschen werden um mögliche Splittkörner zu entfernen. Dem Hund zum Schutz Socken oder Handschuhe anzuziehen, ist dagegen kontraproduktiv: Da sich an den Pfoten Schweißdrüsen befinden, bekommt der Hund feuchte "Schweißpfoten" und in den Zwischenräumen der Zehen können sich Ekzeme bilden.

    Wärmende Pullover oder Winterjäckchen sehen zwar niedlich aus, sind jedoch bei den meisten Hunderassen überflüssig. Lediglich alte Hunde über 15 Jahre oder Hunde mit sehr wenig oder sehr dünnem Fell sollten bei starker Kälte mit einem Hundepullover beim Gassigehen gewärmt werden. Bei den meisten Hunderassen reicht auch bei Minusgraden das eigene Fell.

    Beschäftigungsmöglichkeiten

    Tiere können sich selbst beschäftigen, sie werden aber auch ebenso gerne beschäftigt und gefordert.

    ...für Hunde

    Das beste Beispiel dafür ist das Stöckchen werfen. Der Vierbeiner wird nicht müde, auf seine Weise zu apportieren, sich erwartungsvoll vor seinen Herrn zu setzen und auf das Leckerli zu warten.

    Hunde spielen und lernen gerne. Im Anschluss an den gemeinsamen Besuch der Hundeschule sollte das Miteinander zwischen Halter und Hund fortgesetzt werden.

    Es schafft Vertrauen und fördert die Kommunikation. Mit dem Erlernen von neuen Übungen wird der Hund sowohl geistig als auch körperlich beschäftigt. Die Atmosphäre muss entspannt sein, damit der Hund buchstäblich Spaß am Spiel hat.

    ...für Hauskatzen

    Eine Beschäftigung der Hauskatze steht im direkten Zusammenhang mit ihrem Alter sowie mit der Rasse. Katzen lieben raschelndes, knisterndes oder piepsendes Spielzeug. Die Katzenhöhle mit ihrer verschlungenen Öffnung sorgt für täglich neue Beschäftigung im Katzenleben.

    Und ein immer wieder interessanter Zeitvertreib für die Katze ist das Verstecken von Leckerli zwischen buntem Papier. Die Katze lässt nicht locker und ist solange gut beschäftigt, bis sie sich ermüdet auf ihre Katzendecke zurückzieht.

    Tiere und Musik - Lieber sanfte Töne, als wummernde Bässe!

    Liegender Hund neben sitzender Katze, schauen sich an, weißer Hintergrund
    Dog and cat on white background © Michael Pettigrew - www.fotolia.de

    Beim Musikgeschmack scheiden sich die Geister. Dem einen kann es nicht hart genug sein und es wummern nur so die Bässe oder es kreischen die E-Gitarren. Wer lieber die sanften Töne liebt, der wird auf großen Zuspruch bei seinen Haustieren stoßen. Denn Haustiere mögen laute Musik überhaupt nicht.

    Das teilte nun auch Monika Addy vom Deutschen Institut für Tierpsychologie und Tiernaturheilkunde mit. Katzen und Hunde bevorzugen vor allem sehr leise und harmonische Klangabfolgen. Ihre Feinfühligkeit macht sie besonders empfänglich für klassische Musik und Klänge aus der Natur. So wurde auch schon beobachtet, wie sich die Vierbeiner zum Musik hören hinlegen und den sanften Klängen regelrecht lauschen.

    Musik kann sogar gegen Einsamkeit helfen. Wenn der Hund an eine bestimmte Musik gewohnt ist, dann kann sein Herrchen durchaus diese Musik auflegen, wenn er einmal aus dem Haus ist. Der Markt hat bereits reagiert und es gibt sogar spezielle CDs zu kaufen, die mit Entspannungsmusik für den Vierbeiner aufwarten.

    Der letzte Schrei sind Hunde- als auch Katzenkörbchen mit integrierten Lautsprechern. So kann das Haustier direkt mit den beruhigenden Klängen berieselt werden. Haustierbesitzer sollten bei Feierlichkeiten besonders darauf achten, dass ihre Vierbeiner einen Rückzugsort haben, um der lauten Musik entkommen zu können. Denn sie hören bis zu zehn mal besser als Menschen.

    Welche Faktoren tragen dazu bei, dass sich ein Hund bei seinem Besitzer wohl fühlt?

    Frau Kopf an Kopf mit Golden Retriever, hält seine Pfote in Hand
    Girl and golden retriever outdoor © kristian sekulic - www.fotolia.de

    Menschen können es sagen oder auch anhand eines Fragebogens mitteilen, wie sehr sie sich mit ihrem Hund verbunden fühlen. Hierfür wurde sogar ein standardisierter Bogen namens Monash Dog Owner Relationship Scale (MDORS) entwickelt.

    Die Schwedin Therese Rehn interessierte jedoch einmal für die andere Seite der Beziehung. Sie wollte herausfinden, wie sich eigentlich der Hund zu seinem Besitzer hingezogen fühlt. Im Rahmen ihrer Doktorarbeit untersuchte sie nun das Verhalten der Vierbeiner.

    Da diese nun leider keine Fragebögen ausfüllen können, wurden verschiedene Übungen durchgeführt. Man bediente sich zudem am alten Test Strange Situation Procedure (SSP), welcher früher eingesetzt wurde, um die Bindung von Kleinkindern an ihre Eltern feststellen zu können. Des Weiteren wurde beobachtet, wie sich die Hunde verhielten, wenn Herrchen oder Frauchen nach einer gewissen Zeit der Abwesenheit wiederkamen und ob das Tier auch auf Fremde zugeht oder nicht. Zuvor hatte man von den Besitzern den MDORS ausfüllen lassen, um zu sehen, wie stark die Zuneigung der Besitzer ist.

    Da an dieser Studie nur 20 Hunde und ihre Besitzer hinzugezogen wurden und dies auch noch freiwillig geschah, kann das Ergebnis selbstverständlich nicht generell auf alle Hunde übertragen werden.

    Fakt ist jedoch, dass es nicht die emotionale Bindung vom Herrchen zum Tier ist, die diesem mehr Selbstvertrauen schenkt, sondern es sind die Taten: Besitzer die sich Tag täglich mit ihrem Tier beschäftigen, haben ein zufriedenen und glücklichen Hund an ihrer Seite.

    Eine offizielle Bestattung für das Haustier ab 70 Euro

    Wer seinem geliebten Haustier die letzte Ehre erweisen möchte, kann dies bei der offiziellen Tierbestattung tun

    Nahaufhnahme Grabschmuck auf Friedhof mit Kreuz, auf dem "Unvergessen" geschrieben steht
    Grabschmuck, unvergessen © fotoknips - www.fotolia.de

    Um den Toten würdig zu beerdigen, werden Menschen in Särgen oder in Urnen bestattet. Es finden meist "Feierlichkeiten" statt, bei denen sich die Hinterbliebenen treffen, den Toten ehren und ihre eigene Trauer verarbeiten.

    Die offizielle Tierbestattung

    Viele Besitzer von Haustieren haben über die Jahre eine sehr enge Bindung zu ihren Tieren entwickelt. Stirbt Hund oder Katze, dann trauern die Besitzer ebenso.

    Allerdings ist es in Deutschland verboten, dass Tier im eigenen Garten zu beerdigen. Damit jedoch auch diese Menschen ihrem Tier einen letzten Ruheplatz geben können, gibt es die Möglichkeit der offiziellen Tierbestattung.

    Wählen zwischen verschiedenen Bestattungsarten

    Bereits für eine Gebühr von 70 Euro kümmern sich die Angestellten um die Überreste von großen Hunden bis kleinen Hamstern. Ebenso wie beim Menschen kann man inzwischen verschiedene Bestattungsarten wählen. Das Tier kann in einen Sarg gelegt werden, ebenso ist eine Urnen-Bestattung möglich.

    Eine Einzeleinäscherung kostet 70 Euro, allerdings darf das Tier nicht größer als ein ausgewachsener Hund sein. Sogar See- und Feuerbestattungen sind machbar, jedoch kostenintensiver.

    Mensch und Tier gemeinsam beerdigt

    Ab 2012 soll es sogar möglich sein, dass Mensch und Haustier gemeinsam beerdigt werden. In Brandenburg soll dann ein Friedhof öffnen, auf dem sich jeder mit seinem Tier bestatten lassen kann.

    Was ist zu tun, wenn das geliebte Haustier stirbt?

    Viele Menschen, die ein Haustier haben, fragen sich, was man unternimmt, wenn das Tier einmal stirbt. In der freien Natur ziehen sich die Tiere, wenn sie ihr Ende verspüren, in die Einsamkeit zurück und sterben. Aber bei den Haustieren ist dies anders, denn wir Menschen können das Tier oftmals dann nicht leiden sehen und lassen es vom Tierarzt einschläfern. Aber was geschieht dann?

    Wer einen großen Garten besitzt, der hat die Möglichkeit sein geliebtes Tier dort zu beerdigen. Bei einem Sittich oder Hamster ist dies gar kein Problem, bei einem Hund oder einer Katze muss man beim zuständigen Veterinäramt einen diesbezüglichen Antrag stellen, was im Normalfall kein Problem ist, außer wenn das Tier an einer meldepflichtigen Krankheit verstorben ist.

    Das tote Tier soll dann in einem leicht verrottenden Material, beispielsweise einer Wolldecke, in einer Tiefe von mindestens 50 Zentimetern begraben werden. Aber ein toter Vierbeiner gehört weder in die Restmülltonne oder Biotonne. Auch eine Bestattung in einem nahe gelegenen Wald ist nicht erlaubt und es drohen Ordnungsstrafen.

    Wer also keine Möglichkeit besitzt, sein Tier auf dem eigenen Grundstück zu beerdigen, der kann es bei entsprechenden städtischen Stellen abgeben, wo es mit anderen toten Tieren zu Tiermehl und Industriebrennstoff verwertet wird. Dies wird auch meistens mit den Tieren gemacht, die man gleich nach dem Einschläfern beim Tierarzt hinterlässt.

    Wer an seinem vierbeinigen Freund so stark hängt und das nötige Geld zur Verfügung hat, der kann das Haustier auf einem Tierfriedhof beerdigen lassen, wobei wie beim Menschen eine Urnen- oder Erdbestattung möglich sind. Alternativ kann man auch die Urne mit nach Hause nehmen und beispielsweise auf den Kaminsims stellen.

    Für eine Bestattung auf dem Tierfriedhof muss man zunächst zwischen 100 und 300 Euro einplanen, dazu kommen noch die Grabmiete und schließlich soll ja noch der Name des Vierbeiners auf einem Stein stehen, so dass im Fazit schnell ein paar Tausend Euro zusammenkommen können.

    Übrigens befindet sich der älteste Tierfriedhof der Welt in einem Vorort von Paris. Der "Cimetière des chiens" liegt auf der Île des Ravageurs in Asnières-sur-Seine im Département Hauts-de-Seine, wo nicht nur Hunde, sondern sogar Pferde sowie Affen und Löwen ihre letzte Ruhe fanden. Auch der bekannte Film-Hund Rin Tin Tin liegt hier begraben.

    Schließlich gibt es sogar noch die Möglichkeit sich aus der Asche seines Lieblings einen künstlichen Diamanten als Anhänger herstellen zu lassen, wofür man ca. 4.000 Euro zahlen muss.

    Wenn das Haustier stirbt – wohin mit dem toten Liebling?

    Diese Möglichkeiten stehen Ihnen zur Entsorgung der sterblichen Überreste zur Wahl

    Eine Hand voll mit Erde über Rasen mit mit Schaufel, Stück ausgegraben
    testing the soil © sherez - www.fotolia.de

    In der Natur ziehen sich sterbende Tiere an einen ruhigen Ort zurück. Haustiere finden das Ende meist durch eine erlösende Spritze vom Tierarzt. Neben der Trauer müssen Tierhalter dann ganz praktische Aufgaben bewältigen: wohin mit den sterblichen Überresten?

    Im Garten begraben

    Wer einen eigenen Garten oder die Erlaubnis des Vermieters besitzt, kann Kleintiere wie

    direkt vor Ort begraben. Wichtig: rund ein bis zwei Meter Abstand zu öffentlichen Wegen halten und die Erde mindestens einen halben Meter tief ausheben. Zum Einwickeln eignen sich alle natürlich abbaubaren Materialien, etwa ein Baum

    Eine Bestattung im Park oder Wald ist nicht gestattet. Wilde Tiere könnten den Leichnam dort wieder ausgraben. Auch in Wasserschutzgebieten dürfen keine Tierkadaver in die Erde gebracht werden.

    Öffentliche Tierkörperbeseitigung

    Größere Tiere können für rund 20 bis 30 Euro können über die kommunale Tierkörperbeseitigung entsorgt werden. Gegen eine Gebühr holen die Mitarbeiter den Vierbeiner auch zu Hause ab. Wirklich würdevoll ist diese Form der Beisetzung aber nicht: der Körper wird zunächst zerkleinert und dann getrocknet und gepresst, gemeinsam mit anderen tierischen Abfällen.

    Einäschern

    In größeren Städten können Tierhalter ihren Liebling auch in einem Krematorium verbrennen lassen. Bei Einzel-Einäscherungen bekommt der Besitzer die Asche in einer Urne ausgehändigt. Günstiger ist eine Sammel-Einäscherung.

    Auf dem Tierfriedhof bestatten

    Dir würdevollste und zugleich teuerste Bestattung bietet der Tierfriedhof. Neben den einmaligen Kosten für die Beisetzung müssen Tierhalter hier eine Gebühr für Grabstätte und die laufende Pflege zahlen.

    Nicht in die Tonne!

    Im Hausmüll dürfen Tiere auf keinen Fall entsorgt werden. Auch nicht in der Biotonne.

    Hinweise zur Wahl des richtigen Futters sowie Futternapf und Tränke

    Seine eigenen Speisen bereitet sich der Tierhalter in der Küche zu. Er nimmt die Mahlzeiten in der Wohn-/Essküche oder im Esszimmer ein. Die verdaute Nahrung wird Stunden oder Tage später im Sanitärbereich der Wohnung ausgeschieden.

    Dem Haustier wird die Nahrung entweder zubereitet oder zubereitet gekauft. Serviert wird sie im Futternapf, und das Wasser wird im separaten Trinknapf angeboten.

    Einige Haustiere haben ihren eigenen Sanitärbereich, den der Tierhalter ebenso regelmäßig und hygienisch gründlich reinigen muss wie seinen eigenen. Dabei kann ihm sein Haustier nicht behilflich sein, abgesehen von dem abgerichteten, dem stubenreinen Hund.

    Damit der Tierhalter alles richtig macht, muss er Futter, Futternapf und Tränke im wahrsten Sinne des Wortes richtig auswählen. Das Angebot ist oftmals so groß, dass er der Qual der Wahl hat.

    Futter und Futternapf für Hunde

    Für den Hund muss sein Futter altersgerecht sein. Welpen haben andere Bedürfnisse als ausgewachsene Hunde.

    Das Hundefutter muss aus frischen und gesunden Produkten hergestellt sein. Der Haushund liebt nach wie vor

    Jede Mahlzeit wird gewichtsmäßig zugeteilt. Der Fressnapf ist hygienisch sauber und gewaschen, so dass der Hund mit Appetit fressen kann. In der separaten Tränke befindet sich dauerhaft frisches Wasser.

    Futter und Futternapf für Katzen

    Katzen bevorzugen eine gesunde Mischkost aus

    Nicht alles durch-, sondern eher nacheinander. Gewählt wird zwischen Trocken- und Feuchtfutter. Die Futtermenge und die damit verbundene Kalorienzufuhr muss der Tierhalter vorgeben und beobachten.

    Katzen legen sehr großen Wert auf frisches Futter und Wasser. Das Wasser in der Tränke muss eher einmal mehr als zu wenig ausgetauscht werden.

    Der Tierliebhaber stellt schon nach einigen Wochen des Probierens fest, welche Nahrung seine Katze besonders liebt beziehungsweise ablehnt. Beim Verwöhnen muss trotzdem auf die Ausgewogenheit der Ernährung geachtet werden.

    Futter und Futternapf für Kaninchen

    Direkt im Anschluss an die Muttermilch kann das Jungkaninchen an das normale Futter gewöhnt werden. Auch hier wird in Trocken- sowie in Frischfutter unterschieden. Wenn das Tier genügend Frischnahrung zu sich nimmt, dann ist Trockenfutter überflüssig.

    Auf Gemüse und die rote Mohrrübe, die Karotte mit ihrem Grün, möchte das junge Pelztier gar nicht mehr verzichten, wenn es erst einmal daran gewöhnt ist. Unter Broccoli, Schlangengurke, Eisbergsalat und Staudensellerie wählt das Tier sein Lieblingsgemüse aus.

    Der Tierhalter sieht alsbald, wann der Fressnapf ganz oder nur teilweise leergefressen ist. Das Wasser in der Tränke muss auch für das Kaninchen buchstäblich taufrisch sein.

    Futter und Futternapf für Vögel

    Das Vogelfutter wird in unserer Region industriell hergestellt. Die Mischungen sind für die hiesigen Zuchtvögel wie Kanarienvögel oder Wellensittiche sowie Papageien geeignet.

    Das Vogelfutter ist insgesamt ausgewogen, sodass der Tierhalter mit dem Kauf dieser oder jener Marke nichts falsch machen kann. Auch für den Vogel im heimischen Käfig sind regemäßige Fütterung sowie frisches Wasser in getrennten Näpfen gesundheitserhaltend bis hin zu lebensnotwendig.

    Fazit

    Der liebevolle Haustierhalter ist darauf bedacht und achtet von selbst darauf, dass sein Tier gut sowie regelmäßig ernährt wird. Mangelndes Wissen wird durch vielfältige Informationen sowie die Anleitungen zu industriell hergestelltem Futter mehr als ausgeglichen. Im Endeffekt kennt der Halter sein Tier und sieht mit einem Blick, ob es ihm gutgeht, oder ob es ihm momentan an etwas fehlt.

    Vorsicht bei der Wahl für das richtige Hunde- und Katzenfutter

    Schwarz-weiße Katze und kleiner weißer Hund essen aus einem zweigeteilten grünen Fressnapf
    Dog and cat eating natural food from a bowl © Monika Wisniewska - www.fotolia.de

    Wenn das liebe Haustier unter Juckreiz, Verdauungsproblemen leidet oder unübliche Verhaltensweisen aufzeigt, so könnte dies an dem falschen Futter liegen. Immer mehr Hunde- und Katzenbesitzer bringen ihre Vierbeiner aufgrund dieser Beschwerden zum Tierarzt. Wie Tierheilpraktikerin Petra Scharl sagt, werden dem Futter oftmals viel zu viel Farb- und Konservierungsstoffe zugesetzt und auch künstlich hergestellte Vitamine und zu viel Getreide sind typische Übeltäter.

    Um herauszufinden, auf welche Mittel Hund oder Katze allergisch reagieren, werden beim Arzt bestimmte Tests durchgeführt. Nach Angaben von Scharl wird daraufhin in den meisten Fällen auf toxinfreies und allergenarmes Futter zurückzugreifen, damit sich der Darm und das Immunsystem des Haustiers wieder regenerieren können. Zusätzlich zur Nahrungsumstellung empfiehlt die Tierheilpraktiker die Zugabe von Vitalpilzpräparaten, um den heilenden Vorgang zu unterstützen.

    Vegetarische und vegane Ernährung von Haustieren liegt im Trend

    Fleischfresser brauchen Fleisch - vegetarische Haustiernahrung für Katzen wird kritisiert

    Goldbraune Katze frisst aus einem orangefarbenen Futternapf ihr Trockenfutter
    Katze mit Futterschüssel © DoraZett - www.fotolia.de

    Immer mehr Menschen verzichten bei ihrer Ernährung auf Fisch und Fleisch. Doch zahlreiche Vegetarier und Veganer versorgen mittlerweile auch ihre Haustiere mit fleischloser Kost.

    Vegetarische Haustiernahrung

    Produzenten von Haustiernahrung haben darauf reagiert und bringen verstärkt vegetarisches Biofutter, aber auch Futterzusätze mit Kalzium, Phosphaten und Taurin auf den Markt. Diese Stoffe, die Hunde und Katzen für ihre Gesundheit benötigen, erhalten sie sonst durch Fleisch.

    Unterschiede bei Hunden und Katzen

    Die Herstellung von vegetarischem oder veganem Hundefutter ist verhältnismäßig einfach, da Hunde - wie Menschen - Allesfresser sind. Katzen sind dagegen wählerischer. Daher gibt es immer wieder Diskussionen darüber, ob die Samtpfoten überhaupt auf Fleisch verzichten können.

    Doch auch für sie gibt es mittlerweile ein großes Angebot an fleischlosen Nahrungsmitteln. Ob sich eine Katze eine Maus als Zusatzsnack im Garten fängt, ist zudem nicht ausgeschlossen.

    Wichtige Pflege für die Gesundheit von Mensch und Tier

    Tiere als „Medizin“: Impfen und Top-Pflege Voraussetzung

    Tiere als "Medizin" für Senioren erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und werden auch zunehmend von Ärzten empfohlen. Doch immer wieder gibt es hygienische Bedenken. Wenn das Tier gesund, vollständig geimpft und gepflegt sei sowie einen geeigneten Charakter habe, spreche auch in Altenheimen prinzipiell nichts dagegen, urteilt Dr. Andreas Schwarzkopf, Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie aus Bad Kissingen, in der Apothekenzeitschrift Senioren Ratgeber.

    Weitere Voraussetzung: Das Personal muss den Tieren gegenüber positiv eingestellt sein, Käfige müssen gepflegt werden, und wenn ein Hund etwa zu einem bettlägrigen Patienten gehört, muss sein Auslauf in Begleitung anderer Personen gewährleistet sein. In immer mehr Seniorenheimen sind Tiere heute auch schon gerne gesehen. Selbst einige Krankenhäuser erkennen den therapeutischen Wert und akzeptieren im Einzelfall Lumpi am Krankenbett.

    Den größten Wert aber haben Haustiere sicher zur Vorbeugung: Wer ein geliebtes Wesen hat, um das es sich zu kümmern gilt, bleibt länger gesund.

    Ein Viertel der Haustierhälter nimmt ihre Tiere mit ins Bett

    Eine letztens durchgeführte Umfrage der GFK Marktforschung hat ergeben, dass jeder vierte Hälter von Haustieren sein Tier zumindest hin und wieder mit ins Bett lässt.

    Bei den Geschlechtern lassen sich Unterschiede feststellen: während knapp 33 Prozent der Frauen ihrem Haustier eine Nacht im Bett erlauben, sind es bei den Männern hingegen nur 19 Prozent.

    Ja oder Nein: Hund im Bett des Herrchens?

    Die Frage, ob ein Hund im Bett seines Herrchens schlafen darf, muss früh entschieden werden. Darauf hat nun die Hamburger Organisation "Vier Pfoten" hingewiesen. Außerdem könne es zu Problemen führen, wenn einem dominanten Tier erlaubt wird, im Bett des "Rudelführers" zu nächtigen.

    Im Zuge dieser Rangerhöhung reagieren diese Tiere dann später sehr aggressiv auf Bedrohungen ihrer Position. Dies könnte der Fall sein, wenn neue Lebenspartner des Herrchens auftreten. Ansonsten gebe es laut der Organisation aber keinen expliziten Grund dafür, dem Hund zu verbieten, im Bett des Herrchens zu schlafen.

    Vorsicht vor Kuscheln mit kranken Haustieren

    Kleines Mädchen hat kleine Katze im Arm und schaut in Kamera
    Attendrissant... © Naty Strawberry - www.fotolia.de

    Laut dem Infektionsepidemiologen Andreas Jansen vom Robert-Koch-Institut sollte man nicht mit Haustieren kuscheln, wenn diese krank sind. So gebe es mehr als 200 verschiedene Krankheiten (auch "Zoonosen" genannt), die für den Menschen ansteckend sind.

    Laut Jansen kann man sich speziell beim Kontakt mit Hunden mit Salmonellen oder Campylobacter-Bakterien anstecken, die zu Durchfallerkrankungen und Bauchschmerzen führen können. Hundebesitzer sollten sich also überlegen, ob sie sich beim nächsten Mal von ihrem Hund abschlecken lassen wollen.

    Besondere Hygiene bei Haustieren nötig

    Bei Haustieren im Haus sollte besonders auf Hygiene geachtet werden, um Krankheiten zu vermeiden

    Junge blonde Frau mit kurzen Haaren mit ihrem Hund, Gesicht an Gesicht
    liebevoll © Klaus-Peter Adler - www.fotolia.de

    Wenn in einem Haushalt zusätzlich Tiere leben, so sind bestimmte Regeln für die Hygiene zu beachten. So sollte man sich unbedingt nach dem Kontakt mit den Haustieren regelmäßig die Hände waschen, was natürlich vor dem Essen besonders wichtig ist. Auch haben die Haustiere am Esstisch und auch im Bett nichts zu suchen, so dass eventuelle Krankheiten der Tiere sich nicht auf den Menschen übertragen können.

    Tiere, die sich in Käfigen aufhalten, sollten auch nur von älteren Kindern, beziehungsweise Erwachsenen, gereinigt werden. Für Kinder unter fünf Jahren sind eigentlich wegen eines Ansteckungsrisikos Reptilien wie Schildkröten, aber auch Vögel, junge Katzen und Hunde als Haustiere nicht geeignet.

    Bei jungen Hunden und Katzen besteht nämlich die Gefahr, dass sie mit Würmern infiziert sind, die beim Kind Fieber, Lebervergrößerungen und Augenbeschwerden bewirken können. Was man aber auch berücksichtigen sollte, wenn man sich ein Haustier anschafft, dass dieses auch regelmäßig zu einem Tierarzt zur Untersuchung muss, sei es zu Wurmkuren oder auch Impfungen.

    Auch Vierbeiner haben Wehwehchen - Das gehört in die Hausapotheke für Tiere

    Tierarzt in weißem Kittel schaut einem dunklen Hund in den Mund, daneben steht eine Krankenschwester in blauem Kasack
    Dental checkup of Great Done dog in vet infirmary © Igor Mojzes - www.fotolia.de

    Auch für Hunde, Katzen oder andere Haustiere sollte eine kleine Hausapotheke bereitgehalten werden. Bei schwerwiegenden Verletzungen oder Krankheitsbeschwerden sollte man zwar einen Tierarzt aufsuchen, aber es sind auch durchaus Fälle denkbar, in denen zu Hause geholfen werden kann. Dazu gehören etwa Zeckebisse, kleinere Bisswunden nach einer Begegnung mit einem anderen Vierbeiner oder Stöße.

    "Die Hausapotheke für das Tier entspricht im Grundsatz der Hausapotheke für den Menschen. Neben Verbandmaterial und medizinischen Hilfsmitteln wie Thermometer und Schere sollte sie tierspezifische Medikamente, sowie auch ein gutes Desinfektionsmittel und Wundsalben für die Versorgung von Kratzern enthalten", wie Experten empfehlen.

    Auch Haustiere können unter altersbedingter Demenz leiden

    Hunde und Katzen können ebenfalls an Demenz erkranken - Frühzeitiges Erkennen hilft enorm

    Liegender Hund neben sitzender Katze, schauen sich an, weißer Hintergrund
    Dog and cat on white background © Michael Pettigrew - www.fotolia.de

    Die Universität in Edinburgh hat vor einigen Jahren im Rahmen einer Studie festgestellt, dass sich bei älteren Katzen ähnliche Eiweißverbindungen im Gehirn ansammeln können wie es bei Menschen mit Alzheimer der Fall ist. Auch Hunde können im Alter an Demenz erkranken.

    Frühzeitiges Erkennen von Symptomen ist entscheidend

    Wichtig ist die Symptome frühzeitig zu erkennen und das Tier vom Tierarzt behandeln zu lassen. Demente Hunde, wie auch Katzen werden oft unsauber. Katzen machen neben ihre Toilette, Hunde können mit ihrem Geschäft plötzlich nicht mehr bis zum Spaziergang warten. Sie verlieren zudem die Orientierung, laufen verwirrt im Haus herum und können entweder mit Agressionen oder aber mit Anhänglichkeit darauf reagieren. Die Schlafenszeiten dementer Tiere verändern sich, sie werden nachts wach und machen sich lautstark bemerkbar, was auch den Tierhalter in den Wahnsinn treiben kann. Zudem kann es vor allem bei Hunden vorkommen, dass sie die Lust am Spiel verlieren und Kommandos nicht mehr wahrnehmen oder verzögert ausführen.

    Linderung der Symptome durch schnelles Handeln und Rücksichtnahme

    Zeigen sich diese Anzeichen bei einem älteren Tier, sollte man sofort den Tierarzt aufsuchen, der durch Blut- und Herzuntersuchungen feststellen kann, ob die Symptome auf eine Demenz zurückzuführen sind. Wird die Demenz früh genug erkannt, können Medikamente und mit Antioxidantien angereichertes Spezialfutter die Symptome lindern. Aber auch der Halter kann einiges tun, um seinem Tier wieder zu einem normalen Leben zu verhelfen.

    Jeglicher Stress sollte vermieden werden. Der Besitzer muss Rücksicht auf das Tier und seine Einschränkungen nehmen und mit dem Hund lieber mehrere kurze Spaziergänge machen, als ihn mit einem stundenlangen Spaziergang zu quälen. Auch können leichte Gedächtnisspiele, bei denen nach der richtigen Ausführung Leckerlis warten, die Gehirnfunktionen wieder ankurbeln. Werden Kommandos nicht mehr wahrgenommen, kann eine zusätzliche Trillerpfeife für die nötige Aufmerksamkeit des Hundes sorgen.

    Großzügige Belohnungen und Tipps

    Wird das Kommando dann ausgeführt, sollte das Lob sehr großzügig ausfallen und mit Leckerreien unterstützt werden. Die Stubenreinheit muss wie bei einem Welpen komplett neu antrainiert werden. Die Spaziergänge sollten früher als gewohnt erfolgen, besonders wenn der Hund gerade gefressen, geschlafen oder längere Zeit gespielt hat. Wird das Geschäft dann draußen erledigt, auf keinen Fall die Belohnung und das Lob vergessen!

    Hundebesitzer sollten bei ihren Tieren auf Allergien achten

    Laufender Golden Retriever auf grüner Wiese
    golden retriever © Otmar Smit - www.fotolia.de

    Nicht nur Menschen können unter Allergien leiden, auch Tiere können erkranken. Besonders Hundebesitzer sollten bei ihren Lieblingen auf Zeichen einer Allergie achten. Manche Tiere können auf verschiedene Inhaltsstoffe in ihrem Futter allergisch reagieren. Ihre Symptome können denen bei Menschen sehr ähneln.

    Manche müssen Erbrechen und haben Durchfall. Andere zeigen Hautreaktionen, wie ein beständiger Juckreiz, Rötungen, Exeme und auch ausfallendes Fell. Diese Tiere leiden an einer Nahrungsmittelunverträglichkeit. Die Tierärzte sprechen von Futtermittelallergien.

    Genau wie beim Menschen kann der Magen der Tiere auf synthetische Zusatzstoffe, auf Farb- und Konservierungsstoffe, oder auf Schadstoffe reagieren. Bemerkt ein Besitzer Allergiesymptome bei seinem Tier, sollte man sofort das Futter wechseln und beobachten, ob die Beschwerden des Tieres abnehmen. Manche reagieren auf Lamm, andere auf Rind, wieder andere auf Obst oder Gemüse. Durch ein genaues Ausschlussverfahren kann man am ehesten das Problem einschränken. Bei schweren Fällen sollte natürlich der Tierarzt aufgesucht werden.

    Trotz Liebe zum Haustier - Eltern sollten darauf achten, dass Hund und co. das Kind nicht ablecken

    Haustiere können gefährliche Bakterien übertragen, im Umgang mit ihnen zum Schutz auf Kinder achten

    Junge umarmt seinen Hund, Golden Retriever
    Boy and Golden Retriever © sonya etchison - www.fotolia.de

    So ziemlich jedes Kind träumt von einem Haustier als Spielgefährte. Wenn es die Umstände zulassen, erfüllen Eltern diesen Wunsch gern, immerhin kann ein Kind im Umgang mit dem Tier auch Verantwortung lernen.

    Dennoch müssen Eltern immer ein Auge auf ihr Kind und den tierischen Familienzuwachs haben. So süß der Hund oder die Katze auch sind, man sollte verhindern, dass das Tier dem Kind einen „Kuss“ gibt und umgekehrt.

    Krankheit durch das eigene Haustier

    Auch ein vom Tierarzt untersuchtes Haustier trägt Bakterien und andere Erreger. Leckt es dem Kind dann über Gesicht und Hände, oder berührt das Kind mit dem Mund das Fell, können Erreger vom Tier aufs Kind springen.

    Gefährlich ist zum Beispiel eine Bakterienart namens „Capnocytophaga canimorsus“. Bei den Tieren muss es keine Krankheit auslösen, doch nistet sie im Menschen, kann es zu lebensgefährlichen Dingen wie Wundbrand oder einer Hirnhautentzündung kommen.

    Klären Sie daher Ihr Kind auf, dass es selbst etwas Vorsicht beim Umgang mit dem neuen Freund walten lässt. Kommt es doch zu einem „Kuss“, so sollte man sich danach das Gesicht und auch die Hände waschen.

    Auch Haustiere können eine Bindehautentzündung bekommen - wie Sie rechtzeitig die Anzeichen erkennen

    Bei Augeninfektionen bitte keine Selbsttherapie beginnen - suchen Sie einen Tierarzt auf

    Junge Tierärztin in weißem Kittel hält Hundewelpe in Händen
    Attractive lady veterinarian © Jose Manuel Gelpi - www.fotolia.de

    Wer mehrere Jahre ein Haustier hat und Tierfreund ist, wird immer wieder sagen, dass der Hund oder die Katze ein echtes Familienmitglied ist. Natürlich möchte man, dass jedes Familienmitglied gesund ist und Hilfe bekommt, wenn es doch einmal erkrankt. Auch Tiere können Augenprobleme bekommen. Tierärzte begegnen dabei am häufigsten Bindehautentzündungen.

    Augeninfektionen beim Haustier

    Wie bei Menschen können sich auch bei Tieren die Augen durch Infektionen oder Fremdkörper im Auge entzünden. Helfen Sie Ihrem Liebling, indem Sie die Anzeichen rechtzeitig erkennen.

    Die Symptome sind dabei für den Wachsamen sehr deutlich. Tränende Augen und auffallende Rötungen sollten den Besitzer alarmieren. Die Entzündung bewirkt zudem, dass die Lider anschwellen und durchaus auch Eiter aus den Augenwinkeln laufen kann.

    Tierärztliche Behandlung

    Bringen Sie Ihr Tier bitte sofort zum Tierarzt, denn ohne Behandlung kann eine solche Entzündung chronisch werden und dem Liebling sogar das Augenlicht rauben. Der Tierarzt kann nach der Diagnose Augensalben oder auch Tropfen verschreiben.

    Versuchen Sie sich bitte nicht in einer Selbsttherapie, denn welches Medikament und welche Dosierung Ihr Tier benötigt, kann nur der Facharzt entscheiden.

    Übrigens kann auch Zugluft zur Bindehautentzündung führen. Stellen Sie daher bei Kleintieren den Käfig nie ans offene Fenster und lassen Sie auch den Hunde nicht bei offenem Autofenster mitfahren.

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      Hund und Katz von Heuschnupfen befreien

      Ein Hundewelpen und Katzenjunges sitzen auf einer Wiese und gucken sich an
      Hund und Katze © Carola Schubbel - www.fotolia.de

      Denkt man an Allergien wie gegen Pollen oder Hausstaubmilben, so wähnt man in erster Linie wohl den Menschen als Betroffenen. Doch Statistiken zufolge können auch Haustiere daran leiden - etwa fünf Prozent von Katze, Hund und Pferd leiden an Heuschnupfen und Co.

      Die Tiere zeigen allergische Reaktionen auf verschiedene Gräser, Flohspeichel oder bestimmte Stoffe in Futtermitteln; die Allergene werden also eingeatmet oder über die Haut sowie die Nahrung aufgenommen.

      Auffälligstes Merkmal einer Allergie ist dabei der Juckreiz. Wie viele Tierärzte mittlerweile herausgefunden haben, eignen sich Heilpilze besonders gut zur Linderung der Beschwerden. Dieses kann man in Kapsel- oder Pulverform in das Futter der Haustiere mischen und somit der Allergie den Kampf ansagen.

      Zudem wird das Immunsystem gestärkt und der Vierbeiner mit wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen, Enzymen und Spurenelementen versorgt. Mögliche Entzündungen der Schleimhäute gehen zurück und auch der Juckreiz lässt nach. Am effektivsten hat sich unter den Heilpilzen der Mandelpilz sowie der Reishi bewährt.

      Vorsicht beim Kuscheln mit dem Haustier - Salmonellen und andere Infektionen sind übertragbar

      Ausgiebiges Kuscheln mit dem Haustier kann Salmonelleninfektionen verursachen

      Mädchen mit bunten Armbändern spielt mit einem Katzenbaby
      Katzenbaby spielt mit Kind © bksommer - www.fotolia.de

      Das Haustier gehört nach Meinung vieler Deutschen zur Familie. Wenn Hund, Katze und Co. schon jahrelang da sind, ist das verständlich. Tierfreunde sorgen sich um ihre Haustiere und wollen, dass es auch ihnen gut geht.

      Doch trotz aller Pflege können auch behütete Haustiere an verschiedenen Krankheiten leiden. Handelt es sich einmal um eine Infektion, so muss davon ausgegangen werden, dass diese auch auf den Menschen übertragbar sind. Nicht immer weiß man aber, welche Erreger gerade im tierischen Freund siedeln und kann sich daher sehr schnell anstecken.

      Nach Kontakt mit dem Haustier Hände waschen

      Tierärzte und Humanmediziner warnen gerade deswegen immer wieder davor, das Tier zu ausgiebig zu umarmen und zu streicheln. Eine Erhebung hat jüngst gezeigt, dass jeder zehnte Salmonellen-Fall bei Kindern auf das Haustier zurückzuführen ist. Durch Kuscheln mit dem vierbeinigen Freund sind die Erreger auf den Menschen übergegangen. Daher ist es so wichtig, sich nach dem Streicheln die Hände zu waschen und nicht das Gesicht mit dem Fell in Berührung zu bringen. Zudem sollte das Tier niemals über Hände oder Wange lecken dürfen.

      Eltern sollten zur eigenen Sicherheit und der ihres Kindes Vorbild sein und auch im Gespräch Sohn und Tochter aufklären, warum zu intensives Kuscheln mit dem Tier nicht gut ist.

      Salmonellen auch von Haustieren übertragbar

      Auch geliebte Haustiere können Salmonellen auf den Menschen übertragen

      Kleiner Junge mit aufgerissenem Mund liegt auf dem Bauch neben einem Hund
      boy and his dog © Jaimie Duplass - www.fotolia.de

      Experten warnen immer wieder vor der Infektionsgefahr durch Haustiere. Gerade Kinder sind besonders gefährdet und könnten sich mit Erregern infizieren, die Krankheiten übertragen. So ist etwa jedes zehnte Kind, was sich mit Salmonellen infiziert hat, von der Übertragung durch Haustiere betroffen.

      Von der Hand in den Mund

      Dabei können die Salmonellen sich von der ganzen Bandbreite an Haustieren verbreiten, auch von Schlangen und nicht nur von Hunden und Katzen. Dabei reicht es für eine Infizierung schon, den Hund oder die Katze zu streicheln. Falls danach die Hand in den Mund gesteckt wird, wie es gerade oft bei Kindern der Fall ist, gelangen die Salmonellen unkompliziert in den Körper.

      Es kommt dann meist zu schwerem Durchfall, manchmal auch über mehrere Wochen. Bei Exoten wie Schlangen reicht es übrigens auch, nur die Haut zu berühren, um mit Salmonellen in Kontakt zu kommen.

      Hygiene hilft, sich vor den Erregern zu schützen

      In Deutschland leben 15 der insgesamt 40 Millionen Haushalte, wie die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) weiß. In mehr als der Hälfte davon leben Katzen, in einem Drittel dann Hunde genau wie Vögel sowie Meerschweinchen und Hamster. Einfache Regeln wie Hände waschen vor dem Essen helfen das Risiko einer Infektion erheblich zu mindern.

      Hautpilzerkrankungen bei Katze und Hunden - Achtung Ansteckungsgefahr

      Bei leichten Hautausschlägen kann eine Pilzinfektion durch das Haustier Schuld sein

      Asiatisches Mädchen kuschelt mit einer Katze auf einer Decke
      Beautiful asian girl kissing american shorthair cat © lalalululala - www.fotolia.de

      Obwohl sie so niedlich sind, können Tiere auch ansteckend sein. Diese leiden häufig an sogenannten Hautpilzerkrankungen. Um die 10.000 Menschen stecken sich pro Jahr an ihrem tierischen Familienmitglied an. Einige davon auch im Urlaub, wenn sie in Berührung mit fremden Tieren kommen.

      Anzeichen für eine Ansteckung

      Hautpilzerkrankungen kommen nicht nur bei Hunden und Katzen vor. Alle Tiere, die Haare haben, können darunter leiden. Manchmal bemerkt man die Symptome überhaupt nicht, andere Tiere lecken sich ständig ab oder das Fell wird glanzlos.

      Wenn sich Menschen anstecken, bekommen sie auch einen leichten Ausschlag. Meistens an den Händen und Oberarmen. Bei Kindern oft auch im Gesicht, weil diese mit Tieren sehr nah in Berührung sind.

      Vorbeugung und Therapie

      Auch Haare alleine können für eine Ansteckung sorgen. Deswegen sollte man regelmäßig Staubsaugen und auch die Bettwäsche wechseln.

      Sollte wirklich ein Ausschlag auftreten, unbedingt zum Hautarzt gehen. Dieser kann eine Salbe verschreiben, die das Problem rasch lindert. Bitte nicht zu lange warten, sonst breitet sich dieser noch weiter aus.

      Haustiere nicht mit Humanmedikamenten behandeln

      Auch wenn der Hund oder die Katze nur leichte Anzeichen einer Erkrankung zeigt, sollte man lieber den Tierarzt aufsuchen anstatt die Vierbeiner mit Medikamenten aus der Humanmedizin zu behandeln.

      Wie die "Apotheken Umschau" berichtet, können Humanmedikamente bei Tieren zu schlimmen Vergiftungserscheinungen führen, da sich ihr Stoffwechsel von dem eines Menschen stark unterscheidet.

      Selbst wenn es sich nur um augenscheinlich harmlose Medikamente wie Paracetamol oder ACC handelt, sollte man diese auf keinen Fall seinen Haustieren verabreichen.

      Betagte Haustiere: Auf ausreichende Wasserzufuhr achten

      Goldbraune Katze frisst aus einem orangefarbenen Futternapf ihr Trockenfutter
      Katze mit Futterschüssel © DoraZett - www.fotolia.de

      Wie ältere Menschen, sind auch die Senioren unter den Vierbeinern dadurch gefährdet, dass sie zuwenig trinken.

      Astrid Behr vom Bundesverband praktischer Tierärzte rät deshalb den Besitzern, ihren Tieren statt dem weit verbreiteten Trockenfutter lieber Nassfutter zu geben. Gerade bei Katzen sei die Gefahr, dass sich durch eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme Harn- oder Nierensteine bilden, sonst relativ hoch. Ansonsten sollte man auf sein Bauchgefühl hören, was dem Tier besonders guttut. Zwischen einzelnen Produkten sind die Unterschiede des Nährwerts und der Qualität oft recht gering, und selbst teures Futter ist nicht immer das Beste für ein Tier.

      Arme Katze - Allergien gegen Futter können die Haustiere krank machen

      Wer diese Symptome bemerkt, sollte die Marke des Futters wechseln und einen Tierarzt aufsuchen

      Braune Katze und kleiner schwarz, brauner Hund liegen aneinandergelehnt
      The puppy and kitten © Ulf - www.fotolia.de

      Sie sind ständig um uns und daher schon echte Familienmitglieder: Haustiere. Nicht nur die Kinder hängen sehr an ihnen, auch Erwachsene schließen die flauschigen Kleinen schnell in ihr Herz.

      Allergien bei unseren Haustieren

      Allerdings muss man Hund und Katze auch gut pflegen, damit sie alle gesund bleiben. Verbraucher sollten daher schon beim Kauf des Futters sehr gut aufpassen. Ebenso wie ein Mensch kann nämlich auch die Katze oder der Hund eine Allergie haben. Betrifft diese Allergie einen Bestandteil des Futters, so kann das Essen die Vierbeiner sehr schnell krank machen. Ob das Tier eine Allergie hat, zeigt sich durch Symptome, wie auch der Mensch sie kennt: die Haut wird rot und kann Zeichen von Ausschlag haben.

      Wann ist ein Futterwechsel nötig?

      Außerdem juckt es die Tiere an diesen Stellen und auch das Fell kann nach und nach ausfallen. Wer diese Zeichen bemerkt, sollte vorsichtshalber einmal die Marke des Futters wechseln und mit dem kleinen Patienten zum Tierarzt gehen. Dort kann der Arzt Blut entnehmen und dieses analysieren.

      Gestörtes Immunsystem bei Züchtungen

      Ein Allergietest für Tiere gibt es inzwischen auch. Eine Futtermittelallergie zeigt sich übrigens besonders bei gezüchteten Rassen. Diese Tiere haben durch die Züchtung oft kein normales Immunsystem mehr und reagieren schneller als andere auf Bestandteile im Futter allergisch.

      Kranke Hamster - Wenn Goldi und Krümel Diabetes bekommen

      Teddyhamster schaut in Kamera, weißer Hintergrund
      sweet hamster © Stockcity - www.fotolia.de

      Diabetes gilt als typische Zivilisationskrankheit, die in vielen Fällen durch unausgewogene Ernährung und einen Mangel an Bewegung begünstigt wird. Dabei sind längst nicht nur Menschen von der umgangssprachlichen Zuckerkrankheit betroffen: Auch Haustiere wie zum Beispiel Hamster können Diabetes bekommen.

      Ganz einfach zu erkennen ist diese Krankheit für seinen Besitzer übrigens nicht - schließlich kann der kleine Nager keine Auskunft über sein Befinden geben. Die Symptome sind jedoch ähnlich wie bei der Diabetes-1-Erkrankung beim Menschen: Vermehrter Durst und Appetit bei gleichzeitiger Gewichtsabnahme. Wer dies bei seinem Hamster entdeckt, der sollte das Tier am besten gleich zum Arzt bringen. Der kann mit Hilfe eines Zuckertests feststellen, ob eine Diabetes vorliegt oder ob die Symptome doch mit einer anderen Erkrankung zusammenhängen könnten.

      Die Ursachen für die Zuckerkrankheit bei Haustieren sind übrigens ähnlich gelagert wie beim Menschen: Eine falsche Nahrungszusammenstellung mit stark zuckerhaltigen Lebensmitteln (zum Beispiel Obst) und wenig Ballaststoffen begünstigt die Krankheit enorm.

      Aggressionen bei Kaninchen sind nicht so selten

      Mädchen in lila Kleidung kuschelt mit einem kleinen Kaninchen
      Girl is holding a little rabbit © Serhiy Kobyakov - www.fotolia.de

      Halter von Kaninchen sind oftmals geschockt, wenn ihr Haustier plötzlich aggressiv wird und knurrt, faucht, springt oder beißt. Aggressionen sind bei diesen Tieren nicht mal so selten und die Tiere lassen sich auch ziemlich schnell wieder beruhigen.

      Werden Kaninchen aggressiv, handelt es sich hier meist um Tiere, die als junge Tiere keinen Kontakt zu ihren Artgenossen oder auch zu Menschen hatten und alleine gehalten wurden. Die Tiere sind dann Gesellschaft nicht gewöhnt. Wird also ihr Kaninchen plötzlich unruhig und geht in Angriffsposition über, dann bitte dem Tier nicht die Ohren langziehen, denn das stresst das arme Tier noch mehr.

      Ein aggressives Tier sollte auch eventuell vom Tierarzt durchgecheckt werden, ob es vielleicht krank ist und Schmerzen hat, was dann zu Aggressivität führen kann. Hier eine Checkliste für Kaninchen, die aggressiv mit ihren Artgenossen umgehen:

      • Stimmen die Verhältnisse zwischen den Geschlechtern? (Weibchen sind grundsätzlich zickiger als Böcke und ein Weibchen kommt am besten mit einem oder auch zwei Böcken aus, die kastriert wurden.)
      • Steht den Tieren genug Freiraum zur Verfügung? (Jedes Tier sollte ein Häuschen für sich haben - das Häuschen sollte zwei Eingänge haben und das Tier einen eigenen Wasser-und Futternapf. Geringfügige Rangeleien unter den Tieren sind absolut normal und auch kein Grund zur Besorgnis. Wenn sich aber Tiere verletzen und absolut keine Ruhe im Stall mehr einkehrt, dann sollte man sich von einem Kaninchen trennen.)

      Hier eine Checkliste für Kaninchen, die aggressiv gegen Menschen reagieren:

      • Muss das Kaninchen ein einsames Dasein fristen - in Einzelhaft? (Kaninchen lieben Geselligkeit, ohne ihre Artgenossen sind sie einfach gelangweilt und frustriert.)
      • Bietet der Käfig genügend Platz? (Kaninchen benötigen genügend Bewegungsspielraum, damit sie glücklich sind - hier gilt zwei Quadratmeter pro Tier.)
      • Wird das Kaninchen zu oft gegen seinen Willen hoch genommen? (Ein Kaninchen ist eigentlich ein Beutetier und es bekommt dann einfach Angst, wenn es von oben her angepackt wird - behutsame Streicheleinheiten jedoch genießt ein Kaninchen sehr.)

      Erste Hilfe-Tipps für Hunde und Katzen

      Wenn sich das Haustier verletzt, ist oftmals der Gang zum Tierarzt nötig. Bis man diesen erreicht hat, kann man auch bei Hunden und Katzen Erste Hilfe leisten.

      Erste Hilfe bei Hunden

      Das Schlimmste, was einem Hund passieren kann, ist wenn dieser von einem Auto angefahren wird und möglicherweise innere Verletzungen davonträgt. In diesem Fall muss der Halter darauf achten, das Tier nicht unnötig zu bewegen und bestenfalls auf einer flachen Unterlage transportiert werden. In diesem Fall kann nur ein Tierarzt weiter helfen, und den sollte man dann umgehend aufsuchen.

      Bei kleineren Verletzungen der Pfote sollte die Wunde gesäubert und mit einem Verband versehen werden. Um weitere Infektionen zu verhindern, sollte auch hier ein Tierarzt zu Rate gezogen werden. Gleiches gilt für Bisswunden und natürlich Knochenbrüche.

      Wenn beim Apportieren und Spielen mit Stöcken Splitter im Mund stecken bleiben, können diese mit einer Pinzette entfernt werden. Voraussetzung ist hierbei natürlich, dass es ein gutmütiger Hund ist und man nicht Gefahr läuft, gebissen zu werden.

      Erste Hilfe bei Katzen

      Besonders Katzen, die Freigang haben, können sich immer wieder Verletzungen zuziehen, beispielsweise bei Revierkämpfen mit anderen Samtpfoten. Doch auch Wohnungskatzen leben nicht ganz ungefährlich, beispielsweise wenn sie mit Reinigungsmitteln in Berührung kommen, denn oftmals kann dies zu Vergiftungen führen. Landet Waschpulver und Co. auf dem Fell, muss dieses ausgebürstet oder abgeduscht werden. Hat die Katze jedoch etwas geschluckt, sollte sie zum Erbrechen gebracht werden, beispielsweise durch das Verabreichen von Salzwasser. Dies ist nicht unbedingt einfach und meistens auch eher ein Fall für den Tierarzt.

      Kleinere Wunden können auch bei Katzen desinfiziert und bandagiert werden. Sollte sich die Wunde weiter entzünden oder anschwellen, ist der Gang zum Tierarzt notwendig.

      Bald freiwilliger Führerschein für Tierhaltung in Rheinland-Pfalz

      Einen Vorstoß im Bereich Tierschutz überlegt derzeit die Regierung von Rheinland-Pfalz. Die Grüne Umweltministerin Ulrike Höfken denkt dabei an eine Art Tierführerschein, bei dem Tierhalter ihre Kompetenz nachweisen können. Wichtig sei ihr, die enge Zusammenarbeit mit Züchtern und Verbänden. Damit nicht unzählige Tiere in Tierheime abgegeben werden, soll die Heimtierschutzverordnung verbessert werden.

      In den letzten Jahren sind auch immer mehr exotische Tiere im Tierschutz gelandet. Nicht nur die artgerechte Haltung der Tiere soll mit dem Plan verbessert werden. Außerdem muss schon im Vorfeld eines Tierkaufes dem zukünftigen Besitzer klar werden, welche Kosten auf ihn zukommen. Dieser Faktor wird häufig unterschätzt.

      In Zeiten der Wirtschaftskrise leiden vermehrt Tiere darunter, dass den Besitzern das nötige Geld zum Unterhalt fehlt. Für Ulrike Höfken ist darum eine verbesserte Überwachung der Millionen von Haustieren dringend nötig.

      Ein verbindlicher Nachweis der Kenntnisse, den sich Rheinland-Pfalz zuerst vorgestellt hat, ist vom Bundesrat bereits abgewiesen worden. Daher wäre eine freiwillige Variante eine weitere Option.

      Das neue Tierschutzgesetz, das in den nächsten Monaten kommen soll, ist für Ulrike Höfken nicht umfassend genug. Sie würde gerne auch die Tierbörsen, mit dem Verkauf von schwierig zu haltenden Tieren, wie Schlangen etc. verbieten lassen.

      Herzkrankheiten beim Hund: Wenn das Haustier ins Alter kommt

      Tierärztin reißt das Maul eines Hundes weit auf und begutachtet die Zähne
      Veterinarian checking dog's teeth © goodluz - www.fotolia.de

      Wenn Hunde im höheren Alter beim Spaziergang nicht mehr so herumtoben wie früher und nur noch kurzatmig hinterher hecheln, schieben die Besitzer dies gewöhnlich auf natürliche Alterserscheinungen. Doch häufig steckt eine Herzkrankheit dahinter, warnen Tierärzte. Ihren Angaben zufolge ist jeder zehnte Hund in Deutschland in irgendeiner Form herzkrank. Herzklappen-Erkrankungen, Herzrhythmus-Störungen und Wasser in der Lunge führen die Liste dabei an.

      Kleine Rassen, darunter die in Deutschland beliebten Dackel, Pudel und Shi Tzus, neigen schon aus genetischen Gründen zu Herzklappenproblemen, so die Experten. Bei großen Hunden wie dem Boxer und dem Dobermann treten im fortgeschrittenen Alter dagegen häufig Herzmuskelerkrankungen auf. Katzen kann dieses Leiden übrigens genauso treffen.

      Wird die Diagnose erfolgreich gestellt, können die betroffenen Tiere mit Medikamenten behandelt werden und toben bald wieder so vergnügt herum wie früher. Billig ist eine Herzerkrankung jedoch nicht: Schon für die richtige Diagnose verlangen spezialisierte Tierärzte bis zu 250 Euro. Die Medikamente, die lebenslang eingenommen werden müssen, schlagen mit etwa 50 Euro monatlich zu Buche. Doch was ist das schon gegen die neue Lebensfreude des geliebten Haustieres?

      Die häufigsten Allergien bei Haustieren und deren Symptome

      Braune Katze und kleiner schwarz, brauner Hund liegen aneinandergelehnt
      The puppy and kitten © Ulf - www.fotolia.de

      Wenn sich Hund oder Katze ständig kratzen, unter Durchfall leiden oder sich häufig übergeben, müssen nicht immer Flöhe oder Würmer dahinter stecken. Auch Haustiere leiden zunehmend an Allergien, die meist durch Umweltallergene, Futtermittel oder Flohkot und -bisse hervorgerufen werden. Bei Hunden etwa ist eine Futtermittelallergie keine Seltenheit mehr. Bei Katzen hingegen ist die Flohallergie weit verbreitet.

      Die Symptome reichen je nach Allergietyp und Ausprägung von Hautreaktionen wie Juckreiz und Rötungen, über Durchfall und Erbrechen bis hin zu Atemwegsbeschwerden wie Husten, Niesen und Augenausfluss. Sollten Tierbesitzer den Verdacht auf eine Allergie haben, sollten sie ihren Vierbeiner tierärztlich untersuchen lassen.

      Bei einer Futtermittelallergie ist die Diagnose meist schwierig. Hier ist die Aufmerksamkeit der Besitzer gefragt, die zukünftig nach einem Zusammenhang zwischen speziellen Futtersorten und dem Auftreten der Symptome Ausschau halten müssen. Andere Allergien, wie eine Flohallergie oder eine Pollenallergie, können ganz leicht mit Hilfe eines Blut- oder Hauttests abgeklärt werden.

      Handelt es sich um eine Futtermittelallergie ist eine Diät mit Spezialfutter das Behandlungsmittel der Wahl. Flohallergikern kann meist schon mit einer regelmäßigen und gründlichen Flohbekämpfung geholfen werden und bei Pollenallergikern muss das Tier in der Regel medikamentös eingestellt werden.

      Haustiere und Kinder: Sorgfältige Hygiene nicht vergessen!

      Haustiere können, bei fehlender Hygiene, für Kinder sehr gefährliche Krankheiten übertragen

      Kleiner Junge mit aufgerissenem Mund liegt auf dem Bauch neben einem Hund
      boy and his dog © Jaimie Duplass - www.fotolia.de

      Viele Kinder wünschen sich nichts sehnlicher als ein eigenes Haustier zum Spielen, Kuscheln und Verwöhnen. Die positiven Effekte eines Tieres wurden schon häufiger wissenschaftlich belegt. So lernen Kinder durch das Betreuen eines eigenen Haustieres:

      Allerdings erinnern Kinderärzte daran, dass beim Umgang mit dem Haustier die Hygiene keinesfalls außer Acht gelassen werden darf. So können Haustiere bestimmte Parasiten auf den Menschen übertragen, die gerade bei Kindern zu schweren Erkrankungen führen können.

      Die gesundheitlichen Gefahren durch Haustiere

      Katzen übertragen zum Beispiel die Toxoplasmose, die sie selbst mit dem Fressen von Mäusen und anderen lebenden Tieren aufnehmen und über den Kot ausscheiden. Gelangen die Eier des Parasiten (Oozyten) in den Blutkreislauf eines Kindes mit Immunschwäche, kann dies zu Lungen- oder Hirnhautentzündungen führen.

      Hunde hingegen können Band- und Spulwürmer haben, deren Eier über den Kot ausgeschieden werden. Gelangen sie in den Menschen, können sie Zysten bilden.

      Tierbesitzer sollten daher sowohl beim Hund als auch bei der Katze stets auf regelmäßige Entwurmungen achten und nach dem direkten Kontakt zum Tier (z.B. nach dem Streicheln) die Hände waschen. Auch haben Haustiere nichts am Esstisch ihrer Menschen oder in deren Betten zu suchen.

      Haustiere als Virenüberträger: Vorsicht vor zu herzigem Kuscheln

      Unsere tierischen Freunde können Viren, Bakterien und andere Krankheitserreger auf den Menschen übertragen

      Junge Frau schmiegt ihr Gesicht an das ihrer Katze
      loved cat 5 © Patrizia Tilly - www.fotolia.de

      Für viele Menschen ist ihr Haustier ein so enges Familienmitglied wie das eigene Kind: Hund und Katze werden geherzt und geknuddelt und dürfen sogar im Bett übernachten.

      Kaum jemand bedenkt dabei, dass Haustiere durchaus auch Viren, Bakterien und andere Krankheitserreger auf den Menschen übertragen können.

      So legen sich viele Menschen ihre Meerschweinchen oder Hamster an die Wangen, weil das Fells so wunderbar weich und kuschelig ist.

      Übertragungskreislauf

      Dadurch können jedoch Hautpilze auf die menschliche Haut überwechseln und zu schuppigen Rötungen führen, die oft auch noch stark jucken.

      Katzen und Hunde können auch den gefährlichen Krankenhauskeim MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) in sich tragen: Wird das Bakterien an den Menschen weitergegeben, kann es komplizierte Entzündungen und Blutvergiftungen auslösen.

      Mehr noch: Der Mensch kann den Erreger dann wieder auf das Haustier übertragen und so entsteht ein Kreislauf, der sich nur schwer durchbrechen lässt.

      Kot als Parasitenherd

      Vom Kot aller Haustiere sollten sich Besitzer ganz allgemein fernhalten, raten Experten.

      In den Hinterlassenschaften tummeln sich

      die schweren Durchfall beim Menschen auslösen können.

      Schutzmaßnahmen

      Zu den besten Schutzmaßnahmen gehören u.a. das Tragen von Handschuhen beim Reinigen von Käfigen und Katzenklos und häufiges Händewaschen.

      Auch sollten sich Tierbesitzer niemals das Gesicht vom Tier ablecken lassen und es konsequent aus dem Bett und vom Esstisch verbannen.

      Grundinformationen und Hinweise zu Haustieren

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      Quellenangaben

      • Bildnachweis: Pair of lovebirds agapornis-fischeri isolated on white © Dmitry Pichugin - www.fotolia.de

      Autor:

      Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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