Kleintiere - Hinweise zur Erstausstattung und Tipps rund um die Haltung und Pflege

Haus- und Heimtiere werden im engen Kontakt zum Menschen gehalten - vielfach leben sie mit ihm unter einem Dach. Besonders beliebt sind Kleintiere. Als ein Mitbewohner werden sie gehegt und gepflegt. Wichtig ist eine artgerechte Haltung; besonders bei der Erstausstattung sollte man diesbezüglich einige Tipps beherzigen und sich generell gründlich vorbereiten, bevor man sich ein Tier zulegt. Lesen Sie alles Wissenswerte rund um die Kleintierhaltung.

Bei der Haltung von Kleintieren spielen mitunter die Faktoren Gehege/Käfig, Einstreu, Unterschlupf- und Beschäftigungsmöglichkeiten sowie Fütterung eine Rolle

Jedes Haustier ist ein willkommener neuer Gast in der Familie. In vielen Fällen ist es der sehnliche Wunsch kleiner Mädchen und Jungen, ein Tier aufziehen und pflegen zu können. Die Eltern erkennen darin auch den erzieherischen Wert, für ein Lebewesen Verantwortung zu übernehmen und schenken dem familiären Nachwuchs ein Haustier zum Spielen und Schmusen.

Beliebte Haustiere

Beliebt sind

Andere Haustiere sind Zuchtvögel wie

oder auch Fische im Aquarium. Die Begriffe "Heimtiere" und "Haustiere" gehen oftmals fließend ineinander über. Sie sind keine Nutztiere, sondern Tiere, die der Mensch zu seiner eigenen Freude in seinem Haushalt hält und aus diesem Grunde als seinen Gefährten ansieht.

So formuliert es das Europäische Übereinkommen zum Schutz von Heimtieren aus November 1987. Danach dürfen Heimtiere nicht ausgesetzt werden, und für den Kauf von Heimtieren gilt die Mindestaltersgrenze von sechzehn Jahren.

Doch dazu kommt es meistens nicht. Kuschelige und weiche Haustiere sind meistens ein Herzenswunsch, den die Erzieher gerne erfüllen.

Menschenbezug

Das Haustier ist als neuer Mitbewohner ein Lebewesen mit eigenem organischem Leben und Wesen. Jede Tierart hat ihre Eigenarten und Besonderheiten. Allen Haus- und Heimtieren ist jedoch gemeinsam, dass sie sich gerne in der Nähe von Menschen aufhalten - sie fühlen sich dort wohl und beschützt.

Dazu kann der Haustierhalter ganz maßgeblich beitragen, indem er sein Tier artgerecht hält und pflegt. Das beginnt mit der Unterbringung innerhalb von Haus oder Wohnung und setzt sich fort über die tägliche Pflege mit Hygiene und Ernährung, bis hin zum gemeinsamen Spielen in Haus oder Garten.

Das ist mit Haustieren wie Hunden und Katzen, sowie eingeschränkt mit Kaninchen und Meerschweinchen möglich. Andere Haustiere wie Vögel und Fische erfreuen den Tierhalter durch ihre Anwesenheit und ihre Eigenschaften.

Artgerechtes Umfeld schaffen

Für alle Haustiere gilt gleichermaßen, dass ihnen der Mensch als Tierhalter das artgerechte Umfeld schaffen muss. Wenn ein neues Tier in den Haushalt einzieht, dann müssen die Voraussetzungen dafür vorhanden sein.

Der Tierhalter selbst bezieht auch erst dann die neue Wohnung, wenn sie bewohnbar ist. Für den Vogel ist das der passende Käfig, und für die Fische das angemessen große Aquarium mit Filter, Beleuchtung sowie Belüftung.

Hund und Katze erwarten einen eigenen festen Platz mit Korb und Decke, um sich dahin zurückziehen und dort aufhalten zu können. Das ist ihr Refugium, das sie bedarfsweise auch verteidigen. Für das Hauskaninchen wird ein eigener Stall gebaut, und das Meerschweinchen als kleines Nagetier bekommt ebenfalls einen ausreichend großen Käfig.

Dem Tierhalter ist es ein Anliegen, dass es seinem Haustier gutgeht, es soll im wahrsten Sinne des Wortes nichts vermissen. Dazu gehören die regelmäßige Ernährung sowie das turnusmäßige Reinigen der Tierunterkunft.

Das, was die Hausfrau und Mutter an Putzarbeiten für die Familie erledigt, das muss der junge Tierhalter für sein Haustier ebenso ernst nehmen. Es soll sich nicht nur wohlfühlen, sondern auch gesund bleiben.

Ein Haustier zu halten und zu pflegen ist zwar kein Fulltimejob, aber doch eine täglich wiederkehrende Arbeit. Wird sie vergessen oder nachlässig getan, dann hat das Tier Hunger und fühlt sich in einer verschmutzten Umgebung äußerst unwohl. Dazu darf es nicht kommen.

Wer sich ein, sein Haustier wünscht, der hat sich mit seinem Wunsch beschäftigt und weiß, was mit Haltung und Pflege auf ihn zukommt. Eine Erstausstattung für die Bleibe des Haustieres ist Bestandteil des Tiergeschenks.

Ab jetzt ist der Tierhalter gefragt. Er ist tagtäglich für sein Haustier verantwortlich - am Wochenende, zu Weihnachten, in den Schulferien und während des Urlaubs.

Im Folgenden gehen wir auf die unterschiedlichen Faktoren der Kleintierhaltung etwas genauer ein...

Der richtige Vogelkäfig

Das Material des Vogelkäfigs muss gegenüber dem Vogelschnabel ausreichend widerstandsfähig, und alle Metallgitter müssen waagerecht angebracht sein. Der richtige Vogelkäfig ist ausreichend groß.

Dem Tierhalter muss bewusst sein, dass auch der domestizierte Vogel gerne fliegt. Diese Möglichkeit empfindet er als Freiheit, die ihn insgesamt weniger stresst und physisch sowie psychisch gesund hält.

Maße

Der Käfig sollte rechteckig sein. Passende Maße sind 100x50x50 Zentimeter für den einzelnen Kanarienvogel oder Wellensittich, die doppelte Größe für einen Graupapageien sowie die vierfachen Maße für die Papageiengattung Ara.

Das sind die ausreichenden Mindestmaße für die Einzeltierhaltung. Bei zwei und mehr Vögeln wird entsprechend mehr Raum benötigt.

Käfiggestaltung

Der Käfigboden ist herausnehmbar, ebenso wie die Näpfe für Futter und Wasser. Der Käfigboden wird mit speziellem Vogelsand bestreut, der im Fachhandel am Ort und im Internet erhältlich ist. Für die Sitzstangen ist unbehandeltes Naturholz am besten geeignet. Ihr Umfang muss so bemessen sein, dass sich Vorder- und Hinterzehe der Vogelfüße nicht treffen.

Für eine Auflockerung im Käfig sorgen frische sowie natürliche Äste und Zweige. Und jeder Vogel freut sich über den täglichen Freiflug im Zimmer. Der Zugang zum Vogelkäfig wird geöffnet, Türen und Fenster im Zimmer bleiben geschlossen.

Kaninchenstall

Das Kaninchen ist eher ein Heim- als ein Haustier. Es fühlt sich in seinem eigenen Stall dann am wohlsten, wenn es dort einen direkten Zugang zum eingegrenzten Auslauf im Garten hat. Zum Spielen und Streicheln lässt es sich auch gerne einmal auf den Arm nehmen.

Maße

Das Freigehege, bestehend aus Stall und Freifläche, muss der Größe des Tieres angepasst sein. Bis zu einem Körpergewicht von drei bis vier Kilogramm sollte die Stallfläche mindestens zwei, besser drei Quadratmeter je Tier betragen. Bei einer doppelten Größe des Freigeheges fühlt sich das Tier regelrecht befreit.

Das Freigehege muss zumindest teilweise sonnengeschützt sein. Das Tier sollte die Möglichkeit haben, sich außerhalb des Stalls sonnengeschützt aufhalten zu können.

Der Stall und das Freigehege müssen für den Tierhalter begehbar sein. Der Stall hat mit eineinhalb Metern die ideale Höhe. Er selbst und Gehege müssen mit verzinktem Draht verkleidet werden. Der muss bestenfalls bis zu knapp einem Meter in den Erdboden eingelassen werden, um ein Tunnelbuddeln und Entweichen des Tieres zu verhindern.

Käfiggestaltung

Im Stall sowie im Freigehege werden Näpfe für Futter und Getränke platziert. Auch im Freigehege freut sich das Kaninchen über die eine oder andere Schlupfmöglichkeit.

Als ein typisches Fluchttier rennt es hakenschlagend durch das Gehege und sucht ein geeignetes Versteck. Der liebevolle Tierhalter kann hier vorbeugen und mit Rindenröhren eine zumindest provisorische Behausung schaffen.

Eine Alternative dazu ist der wetterfeste Stall mit integriertem Freilaufgehege. Das Freilaufgehege befindet sich ebenerdig, also im Erdgeschoss, im Geschoss darüber der Aufenthaltsort für das Tier.

Eine Schrägleiter verbindet beide Etagen miteinander. Das Kaninchen kann so jederzeit frei entscheiden, wo es sich aufhalten möchte.

Den Kaninchenstall winterfest machen

Das Hauskaninchen, im Alltag kurz Kaninchen genannt, ist besonders bei kleinen Jungen und Mädchen ein beliebtes Heim-, zeitweise auch Haustier. Mit seinem weichen Fell ist es anschmiegsam und buchstäblich warm.

Die Haltung in einem Kaninchenstall im Garten schließt nicht aus, dass das Tier zeitweise in das Haus oder in die Wohnung mitgenommen werden kann. Hier wird es mit Spielen und Füttern verwöhnt, bevor es sich anschließend in seinem Kaninchenstall ausruhen und dort die Nacht verbringen kann.

Wie jedes andere Haustier, so muss auch das Kaninchen laufend gepflegt und betreut werden. Für den familiären Nachwuchs ist das eine gute Gelegenheit, erste Verantwortung zu übernehmen. Die beginnt mit der Kontrolle, dass es dem Tier gutgeht und geht weiter über die Pflege, die tägliche Ernährung bis hin zur Vorbereitung des Kaninchenstalls auf die Wintermonate.

Damit es dem kleinen Pelztier auch bei Eis und Schnee an nichts fehlt, muss dabei einiges Grundsätzliche berücksichtigt werden.

  • Das Kaninchen ist vom Wildkaninchen domestiziert, das heißt genetisch so weit abgewandelt und isoliert, dass ein Zusammenleben mit dem Menschen möglich ist. Umgekehrt würde das Hauskaninchen in der freien Natur kaum überleben können. Ungeachtet dessen bildet auch das Hauskaninchen in den ersten Herbstwochen ein Winterfell. Sein Fellschutz wird insgesamt dichter und auch wärmer.
  • Ein winterfester Kaninchenstall sollte schon von seiner Beschaffenheit her aus massivem Holz gebaut sein. Für den bevorstehenden Winter wird er mit Styropor isoliert. Styropor ist im Baumarkt oder im Fachhandel am Ort plattenweise in unterschiedlichen Stärken erhältlich und lässt sich ganz bedarfsweise zurechtschneiden.
  • Der Kaninchenstall muss regen- und winddicht isoliert sein. In den nassen Wintermonaten mit Eis, Schnee, Regen oder Hagel darf bei den niedrigen Temperaturen keine Nässe eindringen.
  • Dabei muss auf eine ausreichende Belüftung geachtet werden. Durchzug ist für das Heimtier ebenso ungesund wie für seinen Halter. Wenn sich dauerhaft im Kaninchenstall kein Kondenswasser bildet, dann stimmt seine Belüftung.
  • Die Einstreu muss gravierend erneuert werden. Auf eine Höhe von etwa zehn Zentimetern sind Rindenmulche und Stroh im Kaninchenstall zu verteilen. Diese Schicht muss den Kaninchenstall vor Bodenfrost schützen. Etwas mehr ist besser als zu wenig. Im Kaninchenstall sollte so viel Heu liegen, dass sich der Stallbewohner daraus ein großzügiges Nest bauen kann.
  • Präventiv sollte eine Wärmelampe funktionsfähig montiert werden. Sie ist dann hilfreich und vonnöten, wenn die Außentemperatur über einen längeren Zeitraum deutlich unter null Grad Celsius absinkt. Hier sollte der Tierhalter nicht mit dem Euro rechnen, sondern unbedingt auf eine gute Qualität und auf die TÜV-Zertifizierung achten. Wenn die Wärmelampe eingeschaltet wird, dann brennt sie ohne nähere Kontrolle für längere Zeit. Schäden wie Schwel- oder Kabelbrand müssen ausgeschlossen sein. Nicht deklarierte Importware ist ein No-Go, und Montage- sowie Bedienungsanleitung sind zu beachten.
  • Ergänzend zum Winterfestmachen des Kaninchenstalls ändert sich auch die Versorgung des kleinen Tieres. Um das Einfrieren von Trinkwasser zu vermeiden, muss anstelle einmal in diesen Tagen und Wochen mehrere Male täglich das Trinkwasser ausgewechselt werden. Vergleichbar mit den Mahlzeiten des Tierhalters sollte das drei- bis viermal am Tag geschehen.
  • Sofern der Kaninchenstall mit einem Auslauf verbunden ist, sollte der Vierbeiner auch in den Wintermonaten die Gelegenheit zu dem einen oder anderen Ausflug erhalten. Auch bei kälteren Temperaturen sowie bei Eis und Schnee bewegt sich das Kaninchen gerne im Freien. Sein Winterfell ist ein ausreichender Schutz, zumal es jederzeit in seinen Stall zurückkehren kann. Eine überbehütende Vorsicht des jungen Kaninchenhalters wäre hier fehl am Platz.

Tiere ins Haus holen

Plötzlicher Temperaturwechsel von ganz kalt hin zu kuschelig warm tut dem Kaninchen nicht gut. Auch wenn es bei zweistelligen Minusgraden gut gemeint ist, sollte das Tier nicht ad hoc in die warmen vier Wände geholt werden.

Es muss sich, auch kreislaufmäßig, an die Umstellung von bis zu vierzig Grad Celsius erst einmal gewöhnen. Und wenn das Kaninchen einmal ins Haus geholt worden ist, dann darf es erst wieder in seinen Stall, wenn der durch die erste Frühlingssonne erwärmt wird und sommerfest gemacht worden ist.

Hinweise zur Wahl des richtigen Einstreus

Die Einstreu ist bei der Klein- und Haustierhaltung je nach Tierart recht unterschiedlich. Die Materialien reichen

  • von Weichholzspänen
  • über Heu als getrocknetes Wiesengras oder Maisspindelgranulat
  • bis hin zu Sand sowie Papier.

Der Vogelkäfig wird mit Einstreusand bedeckt, und für die Hygiene von Hund oder Katze, das Hunde- beziehungsweise Katzenklo, sind saugfähige Granulate auf pflanzlicher oder mineralischer Basis geeignet.

Der Halter kann seinem Haustier auch mit einer richtigen Auswahl der Einstreu den Alltag erleichtern. Besonders die Haustiere sind um ihre Hygiene bemüht. Katzen pflegen ihr Fell, und auch das Meerschweinchen fühlt sich nur in einer sauberen Umgebung so richtig wohl. Somit gilt der Grundsatz: Für jede Tierart das zu ihm passende Einstreu.

Einstreu für Kaninchenstall

Zur Einstreu des Kaninchenstalls eignen sich

  • Heu
  • Holzspäne
  • Stroh
  • Stroh- oder Holzpellets sowie
  • Weichholzgranulat.

Jede Einstreu hat ihre Vorteile, aber auch den einen oder anderen Schwachpunkt. Heu ist ein Hauptnahrungsmittel des Kaninchens. Es durchnässt und schimmelt schnell.

Stroh ist sehr angenehm für das Tier. Seiner geringen Saugfähigkeit wegen sollte es auf eine zusätzliche Einstreuschicht von Holzpellets ausgelegt werden. Die verheddern sich nicht im Fell und quellen nicht auf, sondern zerfallen.

Einstreu für Meerschweinchenkäfig

Meerschweinchen fühlen sich auf der Kleintierstreu aus zerkleinerten Holzspänen besonders wohl. Darauf wird eine Schicht Stroh gelegt, die mit einer Lage aus frischem Heu bedeckt wird. Das Kleintier kann darin krabbeln und wühlen.

Diese buchstäbliche Vielschichtigkeit macht einen regelmäßigen Austausch der Einstreu in kürzeren Abständen notwendig. Der aufmerksame Tierhalter erkennt das an den Nassstellen. Eine solche Einstreu ist zwar nicht ganz billig, jedoch absolut tierfreundlich.

Einstreu fürs Katzenklo

Katzen sind bekanntermaßen sehr sensible und saubere Haustiere. Der Katzenliebhaber kann unter

  • Silikatstreu
  • mineralischer sowie
  • natürlicher Einstreu

auswählen. Die Einstreuen selbst unterscheiden sich von der Funktion her in die klumpende sowie in die nichtklumpende Einstreu.

Die Hygieneanforderungen der Katze an sich selbst sowie an den Tierhalter sind groß. Die Einstreu muss geruchsneutral sein und regelmäßig erneuert werden. Der Katzenliebhaber sollte sein Tier daraufhin beobachten, bei welcher Einstreuart es sich besonders wohl fühlt.

Einstreu fürs Hundeklo

Eine Einstreu für Hunde ist notwendig, solange der Welpe, wie es heißt, noch nicht stubenrein ist. Die spezielle Hundeeinstreu im Fachhandel ist geruchsbindend, klumpend und sollte kompostierbar sowie komplett biologisch abbaubar sein.

Die Toilette für den Welpen ist mit der für die Hauskatze weitgehend vergleichbar. Kritisch werden die Tage des Übergangs hin zum Gassi gehen. Der Hundehalter muss genau wissen, wann das eine reibungslos funktioniert, damit sich das andere erübrigt.

Einstreu für den Vogelkäfig

Beliebte Einstreue bei den Vögeln im heimischen Käfig sind

  • Heu
  • Mais
  • Buchenholzgranulat und
  • der Vogelsand mit Grit.

Das ist ein granulates Futtermittel aus kleinsten Steinen und aus Kalk - es fördert die Zerkleinerung der Nahrung im Vogelmagen. Ungeeignet ist Sandpapier wegen der darin enthaltenen Klebstoffe sowie gedüngte Blumen- oder Gartenerde.

Bei einem Mix aus eigenem Wissen und fachlicher Beratung kann der Tierhalter bei der Einstreu keine Fehler machen. Mit der richtigen Wahl hat er jedoch viel Einfluss darauf, wie angenehm er den Tieralltag gestaltet.

Unterschlupfmöglichkeiten

Die Bezeichnung "Unterschlupf" beinhaltet das sich Zurückziehen in ein eigenes, vertrautes und für Außenstehende unzugängliches Refugium. Wenn es dem Tier zu viel wird oder wenn es verängstigt ist, dann sucht es einen Unterschlupf. In der freien Natur ist das ein Schlupfloch, in dem es vor natürlichen Feinden sicher ist.

Für das domestizierte Haustier schafft der Halter die eine oder andere Unterschlupfmöglichkeit. Dem Tier wird damit die Gelegenheit geboten, sich ganz bedarfsgerecht zurückziehen zu können. Dort fühlt es sich unbeobachtet und sicher.

...für Meerschweinchen

Ein Meerschweinchen freut sich über einen Weidentunnel oder ein Häuschen. Beide Unterschlupfe dürfen nicht größer als das Tier selbst sein. Es muss hineinschlüpfen und sich darin verkriechen können.

...für Kaninchen

Kaninchen lieben einen Unterschlupf mit Ausblick. Der Unterschlupf besteht aus einer Spanplatte sowie aus vier Holzlatten.

An denen wird die Spanplatte in einer Höhe von etwa zwanzig Zentimetern befestigt. Das Kaninchen schlüpft unter die Abdeckung, fühlt sich sicher und kann neugierig in alle vier Richtungen schauen.

...für Vögel

Im Vogelkäfig sind frische Äste als Unterschlupf ausreichend. Der Vogel möchte nicht komplett unterschlüpfen, sondern sich eher einmal außerhalb des Blickfeldes verstecken. Tut er das, dann sollte das der Vogelhalter erkennen und darauf verzichten, um den Käfig herumzugehen.

Beschäftigungsmöglichkeiten

Tiere können sich selbst beschäftigen, sie werden aber auch ebenso gerne beschäftigt und gefordert.

...für Hunde

Das beste Beispiel dafür ist das Stöckchen werfen. Der Vierbeiner wird nicht müde, auf seine Weise zu apportieren, sich erwartungsvoll vor seinen Herrn zu setzen und auf das Leckerli zu warten.

Hunde spielen und lernen gerne. Im Anschluss an den gemeinsamen Besuch der Hundeschule sollte das Miteinander zwischen Halter und Hund fortgesetzt werden.

Es schafft Vertrauen und fördert die Kommunikation. Mit dem Erlernen von neuen Übungen wird der Hund sowohl geistig als auch körperlich beschäftigt. Die Atmosphäre muss entspannt sein, damit der Hund buchstäblich Spaß am Spiel hat.

...für Hauskatzen

Eine Beschäftigung der Hauskatze steht im direkten Zusammenhang mit ihrem Alter sowie mit der Rasse. Katzen lieben raschelndes, knisterndes oder piepsendes Spielzeug. Die Katzenhöhle mit ihrer verschlungenen Öffnung sorgt für täglich neue Beschäftigung im Katzenleben.

Und ein immer wieder interessanter Zeitvertreib für die Katze ist das Verstecken von Leckerli zwischen buntem Papier. Die Katze lässt nicht locker und ist solange gut beschäftigt, bis sie sich ermüdet auf ihre Katzendecke zurückzieht.

Hinweise zur Wahl des richtigen Futters sowie Futternapf und Tränke

Seine eigenen Speisen bereitet sich der Tierhalter in der Küche zu. Er nimmt die Mahlzeiten in der Wohn-/Essküche oder im Esszimmer ein. Die verdaute Nahrung wird Stunden oder Tage später im Sanitärbereich der Wohnung ausgeschieden.

Dem Haustier wird die Nahrung entweder zubereitet oder zubereitet gekauft. Serviert wird sie im Futternapf, und das Wasser wird im separaten Trinknapf angeboten.

Einige Haustiere haben ihren eigenen Sanitärbereich, den der Tierhalter ebenso regelmäßig und hygienisch gründlich reinigen muss wie seinen eigenen. Dabei kann ihm sein Haustier nicht behilflich sein, abgesehen von dem abgerichteten, dem stubenreinen Hund.

Damit der Tierhalter alles richtig macht, muss er Futter, Futternapf und Tränke im wahrsten Sinne des Wortes richtig auswählen. Das Angebot ist oftmals so groß, dass er der Qual der Wahl hat.

Futter und Futternapf für Hunde

Für den Hund muss sein Futter altersgerecht sein. Welpen haben andere Bedürfnisse als ausgewachsene Hunde.

Das Hundefutter muss aus frischen und gesunden Produkten hergestellt sein. Der Haushund liebt nach wie vor

Jede Mahlzeit wird gewichtsmäßig zugeteilt. Der Fressnapf ist hygienisch sauber und gewaschen, so dass der Hund mit Appetit fressen kann. In der separaten Tränke befindet sich dauerhaft frisches Wasser.

Futter und Futternapf für Katzen

Katzen bevorzugen eine gesunde Mischkost aus

Nicht alles durch-, sondern eher nacheinander. Gewählt wird zwischen Trocken- und Feuchtfutter. Die Futtermenge und die damit verbundene Kalorienzufuhr muss der Tierhalter vorgeben und beobachten.

Katzen legen sehr großen Wert auf frisches Futter und Wasser. Das Wasser in der Tränke muss eher einmal mehr als zu wenig ausgetauscht werden.

Der Tierliebhaber stellt schon nach einigen Wochen des Probierens fest, welche Nahrung seine Katze besonders liebt beziehungsweise ablehnt. Beim Verwöhnen muss trotzdem auf die Ausgewogenheit der Ernährung geachtet werden.

Futter und Futternapf für Kaninchen

Direkt im Anschluss an die Muttermilch kann das Jungkaninchen an das normale Futter gewöhnt werden. Auch hier wird in Trocken- sowie in Frischfutter unterschieden. Wenn das Tier genügend Frischnahrung zu sich nimmt, dann ist Trockenfutter überflüssig.

Auf Gemüse und die rote Mohrrübe, die Karotte mit ihrem Grün, möchte das junge Pelztier gar nicht mehr verzichten, wenn es erst einmal daran gewöhnt ist. Unter Broccoli, Schlangengurke, Eisbergsalat und Staudensellerie wählt das Tier sein Lieblingsgemüse aus.

Der Tierhalter sieht alsbald, wann der Fressnapf ganz oder nur teilweise leergefressen ist. Das Wasser in der Tränke muss auch für das Kaninchen buchstäblich taufrisch sein.

Futter und Futternapf für Vögel

Das Vogelfutter wird in unserer Region industriell hergestellt. Die Mischungen sind für die hiesigen Zuchtvögel wie Kanarienvögel oder Wellensittiche sowie Papageien geeignet.

Das Vogelfutter ist insgesamt ausgewogen, sodass der Tierhalter mit dem Kauf dieser oder jener Marke nichts falsch machen kann. Auch für den Vogel im heimischen Käfig sind regemäßige Fütterung sowie frisches Wasser in getrennten Näpfen gesundheitserhaltend bis hin zu lebensnotwendig.

Fazit

Der liebevolle Haustierhalter ist darauf bedacht und achtet von selbst darauf, dass sein Tier gut sowie regelmäßig ernährt wird. Mangelndes Wissen wird durch vielfältige Informationen sowie die Anleitungen zu industriell hergestelltem Futter mehr als ausgeglichen. Im Endeffekt kennt der Halter sein Tier und sieht mit einem Blick, ob es ihm gutgeht, oder ob es ihm momentan an etwas fehlt.

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  • Pair of lovebirds agapornis-fischeri isolated on white © Dmitry Pichugin - www.fotolia.de

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