Der Weg zu einem gesunden Selbstbewusstsein - Vorzüge und Tipps für mehr Selbstvertrauen

Das Selbstbewusstsein spielt für jeden Menschen eine zentrale Rolle. So entscheidet dieses beispielsweise darüber, wie wir auf andere Menschen wirken und zu welchen Leistungen wir imstande sind. Der Weg zu einem gesunden Selbstbewusstsein ist nicht so schwer, vie viele Menschen meinen würden. Möchten Sie wissen, wie man das eigene Selbstbewusstsein aufbauen und stärken kann, um erfolgreicher im Beruf und Privatleben zu sein? Wir zeigen es Ihnen.

Schritte zur Selbstannahme: Akzeptieren Sie sich so wie Sie sind - in dem Fall werden Sie schnell spüren, welche Wirkung ein gesundes Selbstvertrauen mit sich bringt

Ursachen für mangelndes Selbstbewusstsein

Nicht jede Unsicherheit ist nachvollziehbar und löst sich im Laufe des Älterwerdens. Es gibt Unsicherheiten, die sich festsetzen und in der Auslösung die Kraft haben, immer und immer wieder dieselbe Gefühlstiefe in der Unsicherheit auszulösen.

Werden Sie sich Ihrer eigenen Stärke bewusst. Es liegt an Ihnen selbst, ob Sie die Unsicherheit weiterhin bewahren wollen oder ob Sie sich Ihr Selbstbewusstsein nachhaltig erobern möchten.

Unsicherheiten aus der Kindheit

Meist passiert es in der Kindheit: Man fühlt sich gehänselt, ausgegrenzt, zur Zielscheibe von Witzen gemacht und kann machen, was man möchte, es hört nicht auf. Eine Ohnmacht und Angst umwittert das Kind und kann dazu führen, dass es von nun an versuchen wird, seinen Weg so zu gehen, dass es nicht mehr aneckt.

Oftmals wird in dem Zusammenhang der Kindheit und mangelndem Selbstbewusstsein das Urvertrauen genannt. Dieses bildet den Grundstein für das Selbstwertgefühl und ergibt sich aus dem Lob und der Anerkennung, die man als Kind von seinen Eltern und dem Umfeld erhalten hat.

Wird einem Kind dieses Gefühl, dass es etwas wert ist, entgegengebracht, kann sich kein Urvertrauen aufbauen. Die Folge ist das Heranwachsen eines starken inneren Kritikers: man beginnt auch selbst daran zu glauben, dass man der Schwächste ist und bleibt.

Unsicherheiten im Job beeinflussen Privatleben

Wann war es das letzte Mal, dass Sie sich wirklich sicher gefühlt haben? Heute? Gestern? Können Sie sich noch daran erinnern?

Vor allem bei Frauen stellt sich diese Frage meist im Bereich des Arbeitsplatzes. Und man weiß, dass das, was in der Arbeitswelt passiert, sich auch auf die anderen Bereiche des eigenen Lebens auswirkt.

Besonders Frauen fehlt oft das Selbstvertrauen, darüber zu sprechen. Sie üben Ihren Job aus und bekommen Ihre Anerkennung. Doch wie es im Innern der Frauen aussieht, sieht man nicht.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Im ersten Moment erscheint die Idee befremdlich. Wenn man aber darüber nachdenkt, fallen einem Frauen ein, mit denen es in Form von Freund- oder Bekanntschaften zu Gesprächen kam, die aufzeigten, dass ihnen oft unterschwellig die Selbstsicherheit fehlt, um mutig in Ihrem Leben zu sein und Ihr Leben in ihre eigenen Hände zu nehmen.

Eigenes Selbstbewusstsein bewerten

Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und bewerten Sie Ihr Selbstbewusstsein. Mit der Zahl Zehn drücken Sie aus, dass Sie sehr zuversichtlich sind. Das bedeutet, dass Sie immer Ihre Meinung sagen, Ihre Perspektive im Rahmen einer Gruppe formulieren können, Sie formulieren sehr schnell Feststellungen ohne sie selbst anzuzweifeln.

Die Zahl Null steht für niedriges oder kein Selbstbewusstsein. Das heißt, Sie halten Ihre Gedanken und Anmerkungen zurück, weil Sie denken, dass niemand Ihre Meinung und Gedanken hören möchte - es ist Ihnen unmöglich sich schnell und direkt zu entscheiden und Sie sind nicht in der Lage sich zu entscheiden, ohne vorher zwei bis drei Personen nach deren Meinung befragt zu haben.

Sind Sie über Ihre eigene Antwort überrascht? Wenn Sie sich mit vier Freunden treffen und sich jeder selbst und die anderen bewertet, glauben Sie, dass Ihre Freunde Sie mit der gleichen Punktzahl bewerten würden, wie Sie sich selbst?

Die zwei Konten eines jeden Menschen

Wussten Sie, dass jeder Mensch mit zwei so genannten "Konten" auf die Welt kommt? Man wird mit zwei sehr speziellen, permanent existierenden Konten geboren, in denen alle Handlungen, Entscheidungen und Erfahrungen in Form von Anzahlungen oder Rücktritten hinterlegt werden.

Das erste Konto beinhaltet Ihre Integrität, das zweite Konto Ihr Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen oder ihre Zuversicht. Der Unterschied zwischen diesen beiden Konten ist, dass Ihr erstes Konto vom ersten Tag Ihres Lebens an gefüllt ist und das zweite Konto dagegen leer ist.

Der Grund dafür ist, dass Sie als Kind auf diejenigen angewiesen sind, die sich um Sie kümmern, bis Sie es selbst können. Ihre Eltern sind die ersten, die in Ihr Konto des Selbstvertrauens kontinuierlich einzahlen.

Ihre Integrität basiert vollständig auf dem, was in Ihnen vom Anbeginn Ihrer Geburt in Ihnen ist. Ihnen fehlen die Erfahrungen und das Gelernte, um Selbstbewusstsein anzuwenden und so füllt sich das Konto des Selbstbewusstseins im Laufe des Lebens.

Vertrauen Sie darauf, dass das, was Sie lernen, Sie in Ihrem weiteren Leben unterstützt und Ihr Selbstvertrauen proportional zum Erlernten und Erlebten wachsen und stark sein lässt. So, wie Sie sich durch Ihr Leben bewegen und dabei entwickeln, beeinflussen Ihre Aktionen und Entscheidungen diese beiden Konten: Abhängig davon, ob Sie sich dafür oder dagegen entscheiden in Integrität zu leben oder ob Sie Wert darauf legen Ihr Selbstvertrauen reifen zu lassen und in der Entwicklung zu unterstützen.

An den Ursachen der Minderwertigkeitsgefühlen arbeiten

Hat man erkannt, dass man sich bezüglich seines Selbstbewusstseins häufig selbst im Weg steht, kann man an den Ursachen arbeiten. Zu den wichtigsten Punkten gehört:

  • Lernen, mit Kritik umzugehen
  • Keine Angst haben, Fehler zu machen
  • Über sich lachen zu können
  • Lernen, Nein zu sagen, ohne die Konsequenzen zu fürchten
  • Keine Angst haben, abgelehnt zu werden
  • Sich über seine Talente und Fähigkeiten klar zu werden
  • Lernen, Komplimente anzunehmen und sich zu fragen, warum man sich selbst keine macht

Im Laufe des Artikels widmen wir uns noch detaillierter den vorhandenen Möglichkeiten, sein Selbstbewusstsein zu stärken.

Die Vorzüge eines starken Selbstbewusstseins

Einige bewusste Blicke auf das eigene Verhalten können schnell dazu führen, dass Sie sich besser verstehen, zukünftig besser fühlen und die Möglichkeit ergreifen, zu einem reiferen Menschen zu wachsen. Das Gefühl dabei mag sich zu Beginn stark anfühlen, spätestens, wenn Sie reflektieren oder ein guter Freund oder Ihr Partner mit Ihnen spricht, wird Ihnen auffallen, dass Sie die ganze Zeit nicht über den anderen gewettert haben, sondern über ein Verhalten, das Sie selbst haben, das Sie unterdrücken oder das Sie von einer anderen Person aus Ihrem Umfeld kennen und verachten.

Es ist viel mehr wert, wenn Sie es schaffen, es abzulegen oder sich mit der Existenz bei anderen Menschen zu arrangieren und das Auftreten des Verhaltens nicht immer zu einer negativen Haltung in Ihnen führt. Emanzipieren Sie sich von dieser Verhaltensweise und fühlen Sie sich mehr bei sich.

Sehen Sie klarer, verstehen Sie sich besser und befähigen Sie sich dadurch zu einem reiferen Handeln. Je fairer Sie mit anderen Menschen umgehen, desto mehr positiv gestimmte und reflektierte Menschen werden sich mit Ihnen in Verbindung setzen wollen.

Ein Plus für die Partnerschaft

Ein weiterer Vorteil an sich selbst zu arbeiten und sich dadurch mehr akzeptieren und lieben zu können, ist, dass Sie ein besserer Partner sein werden. Ein selbstbewusster, reflektierender und sich annehmender Mensch kann Problemen mit sich und mit dem Partner oder der Familie souveräner begegnen, emotionale Kraft besser einsetzen und den Überblick halten, ohne dabei am Problem zu zerbrechen.

Mit diesen Fähigkeiten und dem Bewusstsein, dass Sie wissen, was Sie können, können Sie besser einen Partner finden, der gut zu Ihnen passt. Wenn Sie mit sich im Reinen sind, dann können Sie sich gelöst auf Ihren Partner einlassen und unbeschwerte Momente miteinander verbringen.

Haben Sie aber zu viele Selbstwertprobleme und zeigen sich diese innerhalb der Partnerschaft, dann wird die fehlende aufrichtige Liebe sich gegenüber schnell zu einer Belastungsprobe für die Beziehung. Es ist schwierig seinen Partner zu lieben, wenn man sich selbst nicht gleichermaßen lieben kann.

Seinen Partner kann man nur aufrichtig lieben wenn man auch sich selbst liebt
Seinen Partner kann man nur aufrichtig lieben wenn man auch sich selbst liebt

Rollenverteilung und persönliche Entwicklung

In vielen Fällen geht eine mangelnde Selbstliebe auch mit der Schwierigkeit einher, die Liebe des Partners für sich glaubhaft und fühlbar annehmen zu können. Es lohnt sich also, sich mit sich selbst und seinem Selbstwertgefühl auseinanderzusetzen und sich um den Aufbau und die gesunde Weiterentwicklung zu kümmern.

Die Verbesserung der Lebensqualität und die Zunahme der Lebensfreude sind nur zwei sehr gute Gründe, sich auf dieses Arbeitsthema einzulassen. In vielen Beziehungen existieren die Verhaltensmuster der Co-Abhängigkeit oder des Ausgleiches des eigenen Defizites durch den anderen Partner. Leider entwickelt man sich in einer solchen Beziehung mit sich selbst nicht unbedingt weiter, weil die Notwendigkeit nicht gegeben ist.

Erst wenn Defizite und Ausgleich durch ungleichgewichtige Inanspruchnahme nicht mehr ohne starken Kraftaufwand in die Beziehung eingebracht werden können, kann ein solches Beziehungsmuster kippen. Solange Sie sich respektieren, kann verhindert werden, dass Sie die Rolle des immer starken Partners oder dem zu allem ja sagenden Partner von keinem von Ihnen angenommen wird. Beim Thema Respekt gilt: nur wer sich selbst respektiert, kann einen anderen Menschen respektieren.

Fehlt der Respekt in seinem eigenen Handeln, kann es leicht und schleichend passieren, dass der Partner den anderen anhimmelt oder selbst angehimmelt wird. Respekt bedingt gewisse Regeln, die sich subtil im Verhalten aufzeigen.

Weitere Vorzüge

Doch nicht nur für die Partnerschaft bringt ein gestärktes Selbstbewusstsein Vorteile. Im Grunde genommen kann der Mensch in jeder Lebenslange davon profitieren.

Sich über den eigenen Wert, die Fähigkeiten und das Leistungsvermögen im Klaren zu sein, kann das Leben in vielen Bereichen leichter machen. Man geht unbeschwert an eine Sache heran, weil man selbst an sich glaubt und weiß, dass man klarkommt, auch wenn es mal Probleme gibt.

Im Job beispielsweise kann man sich Gehör verschaffen und seine Gedanken, Ziele und Wünsche klarstellen, aber auch an andere weitergeben bzw. diese davon überzeugen.

Man fühlt sich sicherer - in der Partnerschaft, in der Familie oder im Berufsalltag. Durch das Selbstbewusstsein wird der Mensch geführt; er weiß, in welchen Situationen er sich fordern kann, um beispielsweise noch mehr zu erreichen. Ein selbstbewusster Mensch strahlt

  • Stärke
  • Zuversicht
  • Mut
  • Lebensfreude
  • Zugehörigkeit
  • Stolz und
  • Entschlossenheit

aus.

Doch wie geht man vor, wenn man an seinem Selbstvertrauen arbeiten möchte?

Tipps, um mehr Selbstbewusstsein aufzubauen

Zunächst einmal sollte man in sich hineinhören und nach Gründen für fehlendes Selbstbewusstsein suchen. Hierbei spielen vor allem Kindheitserlebnisse und einschneidende Erfahrungen eine wichtige Rolle. So lernt man sich besser zu verstehen und so zu akzeptieren, wie man ist.

Realitätsvergleich

Daraufhin sollte man versuchen, das Bild, was man von sich hat, mit der Realität zu vergleichen. Oft neigen Menschen mit mangelndem Selbstbewusstsein nämlich dazu, sich selbst ständig negativ zu sehen. Vergessen werden dabei eigene Stärken und Vorzüge, welche jedoch die Grundlage für ein gesundes Selbstbewusstsein bilden.

Das eigene Ich

Ist dieser Schritt geschafft, sollte man an seiner Einstellung arbeiten. Menschen mit wenig Selbstbewusstsein neigen dazu, sich ständig von anderen abhängig zu machen.

Es werden deshalb selten Entscheidungen getroffen, welche dem eigenen Interesse entsprechen. Stattdessen folgt man nur der allgemeinen Meinung und Anweisungen, was die Lebensgestaltung zwar deutlich erleichtert, gleichzeitig jedoch auch einen Teil der persönlichen Mündigkeit kostet.

Aus diesem Grund sollte man damit beginnen, bewusst auf das eigene Ich und nicht die Meinung der Mitmenschen zu hören. So gewinnt man nach und nach an Selbstsicherheit, da ein solches eigenständiges Handeln oft von Erfolgserlebnissen begleitet sein wird.

Kritikfähigkeit

Daneben sollte man jedoch auch noch hinsichtlich der Kritikfähigkeit an sich arbeiten. Dies bedeutet, dass Kritik neutral angenommen und nicht als Angriff auf die eigene Persönlichkeit gewertet wird. Darüber hinaus sollte man nicht alles gleich auf sich beziehen.

Menschen mit einem geringen Selbstbewusstsein vermuten hinter jeder Äußerung oftmals gleich eine Kritik. Ein Abbau dieser Ansicht hilft beim Aufbau von mehr Selbstbewusstsein.

Eigenes Erscheinungsbild

Zuletzt kann noch am eigenen Erscheinungsbild gearbeitet werden. In diesem Zusammenhang geht es dann nicht darum, sich zu verstellen um anderen zu gefallen.

Stattdessen sollte ein eigener Stil gefunden werden, in dem man sich wohl fühlt. Die entsprechende Körpersprache und Selbstsicherheit kommt dann in der Regel ganz von allein.

Insgesamt ist die Stärkung des Selbstbewusstseins kein einfacher Prozess. Gibt man sich jedoch genügend Zeit, dann dürfte dem Weg zu mehr Selbstsicherheit und Erfolg nichts mehr im Wege stehen.

Emotionen annehmen und erleben

Es ist bei positiven wie auch negativen Emotionen wichtig, dass man sie zulassen kann. Nur wenn man Emotionen situationsnah annimmt und erlebt, kann man daraus Erkenntnisse und Lehren ziehen, die einen reifen lassen.

Das Verdrängen von Emotionen kostet Kraft und bringt kein neues Verständnis der Situation, der betreffenden Personen und sich selbst. Vergeuden Sie keine Emotion durch Verdrängung, sondern nehmen Sie sie an, durchleben Sie diese und fühlen Sie sich selbstbewusst und klar.

Versuchen Sie sich daran, Ihre Emotionen zu intensivieren, indem Sie die gefühlte Emotion zum nächsttieferen Gefühl steigern. Auf diese Art erleben Sie die Situationen stärker und werden dazu veranlasst, über Veränderungen in Ihrem Agieren und Reagieren nachzudenken.

Emotionen als Wegweiser wahrnehmen

Verstehen Sie Emotionen nicht als Schwäche, sondern vielmehr als Helfer und als Mittler zwischen Ihrer Handlung und Ihrem Inneren. Lernen Sie sich über Ihre Emotionen kennen und erfahren Sie das Gefühl, wenn sich mehr und mehr die Intuition einstellt und es Situationen geben wird, in denen Sie sich in erster Linie nicht auf Ihren Kopf, sondern Ihre Intuition verlassen werden.

Verstehen Sie, wann Sie wie reagieren und machen Sie sich für sich selbst transparent und verständlich. Je tiefer und regelmäßiger Sie sich erfahren, desto selbstsicherer werden Sie sich fühlen.

Stecken Sie sich Ziele!

Wählen und schaffen Sie sich Herausforderungen, die Ihrer Leistung, Ihrem Mut und Ihren zeitlichen Kapazitäten entsprechen. Stecken Sie sich Ziele, die unter Betrachtung Ihrer Ressourcen für Sie tatsächlich erreichbar sein werden.

Die Erreichung von Zielen und das Überwinden von Herausforderungen setzen starke Kräfte frei und bauen das Selbstbewusstsein auf gesunde und stabile Art auf. Blicken Sie nicht auf die Fertigkeiten des Nachbarn und fühlen sich dadurch vielleicht demotiviert oder eingeschüchtert.

Wenn Sie zum Nachbarn blicken, dann nur, um sich inspirieren zu lassen. Seien Sie Ihr eigener positiver Maßstab und lassen Sie es nicht zu, dass Sie sich oder jemand anderes klein redet oder anderweitig respektlos behandelt.

Setzen sie sich erreichbare Ziele für Erfolgserlebnisse
Setzen sie sich erreichbare Ziele für Erfolgserlebnisse

Souveränität ist ein Prozess

Lernen Sie, sich zu vertrauen und an sich zu arbeiten. Mit der Zeit werden sich immer mehr Menschen an Sie wenden, weil diese Menschen spüren, dass Sie tatsächlich wissen, worüber Sie reden.

Hören Sie nicht auf sich immer weiter zu verbessern und zu verändern. Suchen Sie sich Aufgaben und Sie interessierende und glücklich machende Themen.

Achten Sie auf ausreichende Regenerationsphasen, wenn Sie zum Beispiel einer Herausforderung gestellt haben und sich schwach fühlen. Ziehen Sie sich zurück, gönnen Sie sich Ruhe und seien Sie mit sich zufrieden. Bewahren Sie sich dieses Gefühl und lassen Sie auf diese Weise Ihr Selbstbewusstsein wachsen.

Vergessen Sie bitte nicht: Aus Selbstvertrauen wächst Qualitätssicherung und Belastbarkeit. Mit jedem in Integrität gemachten Schritt erhöhen Sie Ihr Selbstbewusstsein und damit Ihre Belastbarkeit.

Motivation aus sich selber schöpfen

Versuchen Sie also bitte nicht, Ihr Selbstvertrauen durch die alleinige Bestätigung von außen zu erhalten. Natürlich ist positives Feedback immer gut und sehr wichtig. Verlassen Sie sich aber nicht darauf und fordern Sie es auch nie ein.

Beginnen Sie stattdessen selbst mit der Arbeit an sich und bauen Sie Stück für Stück und aus eigener Kraft Ihr gesundes Selbstvertrauen auf. Ihre Lebensart wird sich bereits in kurzer Zeit merklich ändern. Sie werden ein positiveres, starkes und selbstbestimmtes Leben erleben können.

Auf einen besonders wichtigen Punkt gehen wir im Folgenden noch ein...

Schritte zur Selbstannahme: Akzeptieren Sie sich so wie Sie sind

So werden Sie sich immer besser mit sich fühlen, weil Sie nicht nur die anderen sehen und fühlen, sondern auch mehr und mehr sich. Sie werden authentischer mit Ihren Handlungen und Worten und Ihrer Körperhaltung im Einklang stehen und sich in Ihrem ganzen Sein besser fühlen.

Erst annehmen, dann verändern

Natürlich werden Sie im Laufe dieses Prozesses auch feststellen, dass Sie Verhaltensmuster haben, die Ihnen in einer gewissen Lebensphase geholfen haben, allerdings mit Ihrem eigentlichen Sein und Fühlen nichts zu tun haben und eher konträr sind.

Nehmen Sie diese Verhaltensmuster erst einmal wissend an und arbeiten Sie im Laufe der Zeit daran, diese Ihrem eigentlichen Sein entsprechend zu verändern. Bei der Liebe und Selbstliebe geht es darum, sich angenommen zu fühlen und das Gefühl des Annehmens weiterzugeben. Mit der Zeit werden Sie sich immer wohler mit sich fühlen und sollten Sie bisher auf die Rückmeldungen anderer Menschen angewiesen sein, weniger Notwendigkeit danach verspüren und einfach zufrieden mit sich sein.

Sie werden erfahren, dass sich positiv gestimmte und glückliche Menschen in Ihr Umfeld bewegen werden und dass Sie sich innerlich größer, reifer und klarer fühlen und durch die ganzen Veränderungen und immer mehr im Reinen mit sich zu sein, beginnen zu strahlen und positive Gefühle bei anderen auslösen werden.

Sich den eigenen Schwächen stellen und Kampfgeist zeigen

Um seinen eigenen Weg zu gehen, bedarf es oftmals Kampfgeist und den Mut, sich Menschen zu suchen, die ebenfalls anders sind und sich in deren Umgebung zu entfalten, zu wachsen und seiner inneren Kräfte, Eigenarten und Bejahung klar zu werden. Dieser Weg ermöglicht es, sich Situationen mit gewachsenem Selbstvertrauen zu stellen, weil man nun das Gefühl kennt, nicht allein zu sein und sich klar machen konnte, dass die anderen es sind, die kein Selbstbewusstsein haben.

Sich den eigenen Schwächen zu stellen, wird früher oder später entscheiden, welche Art von Leben Sie leben und welche Persönlichkeit Sie annehmen und ausgründen. In vielen Fällen hören Menschen im Laufe des Alters damit auf, neue Erfahrungen zu machen und bewusst über die eigenen Grenzen zu gehen.

Sie hören damit auf, sich ihren Schwächen zu stellen. Dabei sind es genau die Situationen, in denen man mit seiner Vergangenheit und tiefen Gefühlen konfrontiert wird, die man überwinden muss, damit das Selbstbewusstsein wieder zurückkehrt oder endlich größer werden kann.

Sie können auf einen selbstbewussten Menschen treffen. Konfrontiert man diesen mit seiner Schwäche, dann kann dieser auch noch in zehn Jahren mit der gleichen Reaktion aufwarten. So gesehen hat der Mensch im Laufe seines Lebens geschafft, ohne Veränderung und Wachstum im Bereich seiner Schwäche damit zu leben. Findet er keinen Weg, sich mit der Schwäche positiv auseinanderzusetzen, diese anzunehmen und daraus eine Stärke zu machen, dann trägt diese Schwäche jedes Mal das Potenzial, wieder eine aktive Schwächung zu bewirken.

Unsicherheiten entdecken

Sollten Sie an mangelndem Selbstbewusstsein leiden, dann verschaffen Sie sich einen Überblick über die einzelnen Bereiche, in denen Ihr mangelndes Selbstbewusstsein ganz offensichtlich auftritt. Im Laufe des Erwachsenseins entwickeln sich automatisch Mechanismen, mit denen man Unsicherheiten überspielen lernt.

Finden Sie Ihre Muster und lernen Sie Ihre Unsicherheiten in ihrer Nacktheit kennen. Erst dann können Sie sich darüber Gedanken machen, welche Situationen Ihnen dazu verhelfen können, tiefsitzende Unsicherheiten zu verstehen und zu erkennen.

Konfrontation mit unangenehmen Situationen

Eine Methode, die sich bewährt hat, ist die stete Konfrontation mit der Situation, welches die Unsicherheit auslöst. Entwickeln Sie für sich die Erkenntnis, dass Sie keine Unsicherheit verspüren müssen und dass es sich um Angst handelt, die in Ihnen ist und Ihnen immer wieder die Unsicherheit hervorruft.

Nehmen Sie die Angst in Angriff und stärken Sie sich in der jeweiligen Situation durch Konfrontation. Erlauben Sie sich, in das alte Muster zu verfallen, aber lassen Sie immer wieder den Gedanken gewinnen, dass Sie keine Unsicherheit verspüren wollen.

Entwickeln Sie auf diese Weise Ihren eigenen Weg, mit Ihrer noch vorläufig aktiven Unsicherheit umzugehen und wandeln Sie Ihre Unsicherheit in anhaltende Selbstsicherheit. Binden Sie auch Freunde ein, mit denen Sie die Situationen simulieren können. Oft genügen vertraute Personen, um die Unsicherheit zu aktivieren, so dass Sie auf diese Weise nicht lange nach Probanden oder Beispielsituationen für Ihr Thema zu suchen brauchen.

Leben Sie im Jetzt!

Es wird Ihnen psychisch und auch physisch besser gehen, sobald Sie damit beginnen, sich anzunehmen. Es ist nachgewiesen, dass negative Gedanken und Verhaltensweisen mit der Zeit Auswirkungen auf die Körperhaltung, die Ernährungsgewohnheiten und damit auf die Gesundheit haben.

Oft verbringen wir viel Zeit mit dem Erreichen des glücklichen und einzigartigen Augenblicks und nehmen ansonsten anstrengende Beziehungen, zu viel ungesundes Essen, zu wenig Bewegung und zu geringes Einbringen der eigenen Stimme in Kauf. Der Preis sollte ein anderer sein und der Ertrag in dem Zusammenhang auch: Lernen Sie ein erfülltes und glückliches Leben zu leben, in dem es ebenfalls glückliche und einzigartige Momente zu erleben gibt, das aber durchgängig positiv und fürwollend ausgerichtet ist.

Verbringen Sie nicht die Zeit damit, an Themen zu arbeiten, die Ihnen irgendwann eine bessere Lebenssituation versprechen. Ihr Leben findet jetzt statt.

Werten Sie andere nicht ab

Dementsprechend teilen Sie Ihre Ressourcen auf und arbeiten Sie mit sich selbst und an Ihren anderen Projekten. Aber lassen Sie sich nicht mehr fallen. Sehen Sie sich nicht als Nebensache, sondern als den wesentlichen Kern des mit Glücklichseins.

Hinterfragen Sie Ihre Haltung zu anderen Menschen, wenn Sie Menschen sehr stark bewerten. Es fühlt sich im Inneren nie gut an, wenn man Menschen aufgrund von lapidaren Aspekten abwertet.

Ein schlechtes Reden über andere kann einen Rückschluss darauf zulassen, dass Sie dieses Verhalten an sich selbst nicht schätzen und daher das Verhalten, wenn Sie es an anderen Menschen sehen, schnell abwerten. Dieser Umgang bringt Sie leider nicht weiter.

Nur, wenn Sie begreifen, dass Sie den anderen Menschen durch die Bewertung angreifen und verletzen und dass diese Verletzung unnötig wird, wenn Sie die Eigenschaft im ersten Schritt an sich akzeptieren und dann verändern lernen, dann verbessern Sie so Ihren Umgang mit Ihren Mitmenschen. Reflektierte Menschen umgeben sich ungern mit anderen Menschen, die vorschnell urteilen und abwerten.

Hierbei handelt es sich um einen negativen Verhaltenszug, der in einer neuen Runde an Bekanntschaften schnell die Stimmung in der Gruppe kippen lassen kann. Wenn man sich trifft und zusammen sein möchte, dann ist es ein menschlicher Zug über andere zu reden aber ein unreflektierter, wenn es in bodenlose Abwertung abwandert.

Sich selbst zu akzeptieren, bedeutet auch, sich nicht schlecht zu reden...

Der innere Kritiker - Reden Sie sich nicht selbst schlecht

Warum sollten Sie auf die Stimme in Ihnen hören, die Sie verunsichert, klein redet und auch sonst jegliche, negativen Register zieht? Fragen und Aussagen wie "Wie konntest du nur so dumm sein? Kein Wunder, dass keiner mit dir ausgehen will, bei dem Übergewicht! Warum hast du das schon wieder getan?" mögen täglich bei Ihnen im Kopf herumschwirren, bekommen damit aber noch keine Gültigkeit.

Können Sie sich vorstellen, dass es jemand wagt, Ihnen von Angesicht zu Angesicht diese Fragen direkt zu stellen? Was würden Sie tun, wenn jemand so mit Ihnen sprechen würde? Wenn eine andere und vor allem reale Person diese Sätze an Sie richten würde, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Sie das in keinster Weise dulden würden.

Doch in diesem Fall handelt es sich nicht um eine andere Person, sondern um Sie selbst.

Sprechen Sie nicht abwertend mit sich selbst

Seien Sie aufmerksam und Sie werden schnell feststellen, wie oft und auf welche Art Sie zu sich selbst sprechen. Und oft ist das, was gesagt wird nicht angenehm und aufbauend. Nachweislich ist, dass 99,9 Prozent der Menschen so, wie sie mit sich selbst reden, nicht mit anderen Menschen reden würden.

Dieser Umstand wird auch als "freundliches Feuer" bezeichnet. Im Militärjargon wird auf diese Weise das Erschießen eines Soldaten bezeichnet, wenn er von seinem eigenen Kameraden versehentlich erschossen wurde. Dies kommt zum Glück relativ selten vor.

Ganz anders zu unserem eigenen freundlichen Feuer in uns. Es erfolgt regelmäßig, bewusst und ist jedes Mal schmerzhaft. Es ist das so genannte negative Selbstgespräch, das auch als innerer Dialog eines mit Schelm und Schalk besetzten Schurkens in uns verstanden werden kann. Es ist die kleine Stimme im Kopf, die immer eingeschalten ist und sich so lose wie manches Mundwerk verhält.

Der innere Kritiker

Doch woher kommt diese Stimme? Manche nennen sie den inneren Kritiker. Es gibt zahlreiche Bezeichnungen. Wie zum Beispiel das mittlere Mädchen oder der mittlere Junge. Das Kind ist bösartig, grausam und beleidigend.

Es kann die Person in seinen Stärken, seinem Guten und seinen Erfolgen nicht sehen und auch nicht ausstehen. Das Kind wird dann laut, wenn man es am wenigsten erwartet.

Es stellt sich also weiterhin die Frage, wem diese Stimme eigentlich gehört. Man kommen schließlich nicht auf die Welt, um andere und vor allem uns selbst zu kritisieren. Nein, im Gegenteil.

Wir lernen es oder übernehmen diese Aussagen von anderen, die das mal zu oder über einen selbst gesagt haben. Ob es die eigene Mutter war, der Schulfeind aus der sechsten Klasse oder einer der Exfreunde.

Die meisten Menschen haben eine Gruppe von Teamplayern in ihrem Kopf ansässig. Je nach Situation wird der Spieler laut, der den meisten Schaden anrichten kann.

Sätze wie "Ich habe dir gesagt, dass dich niemand will!" kurz vor einem Bewerbungsgespräch im Kopf herumgeistern oder bei der Bearbeitung der Abschlußarbeit Ihnen der Satz Ihres Professors im Kopf immer und wieder vertont wird – "Ich wusste, dass Sie es zu nichts bringen werden!" – dann stellt das jeder positiven Handlung im realen Leben ein Bein. Es ist ungefähr so zu verstehen, als wenn es immer jemanden im Hintergrund Ihres Lebens gibt, der sich einmischt und Sie in Situationen kleinmacht, in denen Sie es am allerwenigsten gebrauchen können.

Treten Sie für sich selbst ein!

Wenn dies die Arten von innerer Konversation sind, die uns davon abhalten, das Beste aus uns herauszuholen, die uns von unseren bestmöglichen Beziehungen zu unserem Partner, unseren Kindern, unseren Arbeitskollegen oder unseren Freunden abhält, dann ist es an der Zeit, unbedingt aktiv zu werden und zu handeln. Die Grundlage einer jeden guten Beziehung ist eine großartige Beziehung mit sich selbst zu haben.

Gerne spricht man hier auch vom Geerdetsein. Würden Sie einfach daneben stehen, wenn jemand anders so behandelt wird, wie Sie es bei sich durch Ihre innere Stimme zulassen? Auf keinen Fall, richtig.

Sie können nie jemand anderen lieben oder von jemand anderen geliebt werden, wenn Sie sich nicht wirklich und aus der Grundtiefe Ihrer selbst selber lieben, wertschätzen und respektieren. Das Geheimnis besteht also darin, sich zu lieben.

Beginnen Sie damit noch heute. Sie werden überrascht sein, wie schnell die Stimmen leiser werden bis Sie eines absehbaren Tages ganz verschwinden.

Haben Sie Geduld mit sich und geben Sie sich Zeit für Veränderung. Liebe muss wachsen und ein stabiles Wachstum benötigt Zeit. Nehmen Sie sich diese.

Abgesehen davon, dass man sich oft selbst schlecht redet, sind es auch eigene Grenzen und Zwänge, die man sich setzt und die am Selbstbewusstsein nagen...

Die Befreiung aus eigenen Zwängen und Grenzen

Das Zusammensein mit sich selbst kann sehr anstrengend sein. Vor allem, wenn man in eine Lebensphase kommt, in der man häufig an eigene Grenzen stößt.

Bei genauerem Hinsehen können sich diese Grenzen als eigen auferlegte Zwänge zeigen. Für jede Grenze wurde von einem anderen Menschen oder einem selbst der erste Grenzstein gesetzt.

Selbst auferlegte Grenzen erkennen

Im Älterwerden und mit dem Wachsen der Verantwortungsbereiche und Aufgaben liegt es in der Hand eines Erwachsenen, sich seiner Grenzen bewusst zu werden und diese anzunehmen, zu weiten oder gänzlich aufzulösen. Eine erreichte Grenze kann zum Beispiel die Einstellung sein, immer eine Festanstellung zu haben - und im Idealfall - immer den Arbeitgeber zu haben, den man bisher hat. Daraus folgt in vielen Fällen allerdings auch, dass Sie sich an Ihren Arbeitgeber emotional tief binden, in ein starkes Abhängigkeitsverhältnis begeben und sich absprechen, dass Sie frei über Ihre Arbeitskraft verfügen können und nicht auf die Bezahlung Ihrer Überstunden verzichten, nur um beim Chef nicht negativ aufzufallen.

Die in Ihnen wohnenden Grenzen sind unter diesem Gesichtspunkt frei von Ihnen gewählt. Sie haben jeden Tag die Chance, sich einer Grenze anzunehmen und diese weiter zu stecken. Das Einhalten von Grenzen ist eine gesunde Bequemlichkeit, die in uns Menschen wohnt.

Von Zeit zu Zeit gibt es einen Ruck und die eine oder andere Grenze wird aufgebrochen, weil es zum Beispiel die Lebensumstände erfordern. Schränken Sie sich nicht selbst ein und üben Sie, in Ihrem Alltag wieder beweglicher zu werden.

Der Preis der Sicherheit

Natürlich ist eine Festanstellung ein gutes Ziel und kann Ruhe und Sicherheit im Bereich der Finanzen versprechen. Was aber ist der Preis für die vermeintliche Sicherheit in der Zukunft? Mitunter das regelmäßige Zittern um die Verlängerung der Anstellung oder das Aushalten von Konditionen des Arbeitgebers, die an Ihren Arbeitnehmerbedürfnissen zehren können.

Verkaufen Sie sich nicht mit Haut und Haar und begeben Sie sich nicht in die reine Abhängigkeit. Erkennen Sie vielmehr Ihr Potenzial und Ihre Freiheiten und vor allem Ihren Eigenanteil in der Legung von emotionalen und körperlichen Grenzen.

Flexibilität und Leichtigkeit wieder erlangen

Es empfiehlt sich, sich seiner eigenen Grenzen bewusst zu werden und die eine oder andere Grenze in ihrer Festigkeit zu hinterfragen. Menschen haben in zunehmendem Alter das Bedürfnis nach klaren Strukturen, zu denen Grenzen nun einmal beitragen. Der Nebeneffekt ist leider oft, dass sich die Menschen belastet und unfrei fühlen, weil Grenzen nun einmal den Preis an Leichtigkeit und Flexibilität bedingen.

Flexibilität und Leichtigkeit treten dann ein, wenn man sich von festen Strukturen und Ansichten löst und auch innerlich loslassen lernt. Auf diese Weise kann man die Erfahrung machen, dass Grenzen wichtig, aber nicht immer erforderlich sind.

Viele Grenzen stellen sich im Laufe eines Lebens auf, weil sie in gewissen Situationen gebraucht wurden. Ist die Situation vorbei, ist die Grenze eigentlich wertlos. Leider erinnert sich das Gehirn immer wieder daran und lässt die Grenze aufgestellt, auch wenn es die Situation nicht mehr gibt.

Finden Sie Ihre eigenen Grenzen und trennen Sie die aktiven von den inaktiven. Arbeiten Sie daran, alte Grenzen Schritt für Schritt zu lösen. Steigern Sie Ihre Leichtigkeit, Ihre Flexibilität und Ihr Leistungsvermögen in allen Bereichen Ihres Lebens.

Die Stärkung des Selbstbewusstseins sollte schon Teil der kindlichen Entwicklung sein...

So stärken Sie das Selbstbewusstsein Ihrer Kinder

Während unserer Entwicklung durchlaufen wir viele Phasen, welche uns letztendlich dazu befähigen sollen, als Erwachsener und mündiger Mensch in der Gesellschaft auftreten zu können. Dabei treten nicht selten Probleme auf, wie es bei einem Mangel an Selbstbewusstsein der Fall wäre. Doch wie kann man das Selbstbewusstsein seines Kindes gezielt stärken, so dass es zu einer normalen Entwicklung kommt?

Vertrauen schenken

Zunächst einmal sollte man dem Kind stets signalisieren, dass man in dessen Fähigkeiten vertraut. Dies kann einerseits durch das Gewähren von Freiheiten geschehen, so dass das Kind Probleme und Aufgaben selbst lösen muss. Hierdurch sammelt das Kind nicht nur Erfahrungen, sondern lernt immer wieder aufs Neue, dass es solchen Herausforderungen gewachsen ist.

Dieser Aspekt bezieht sich dabei auch auf Kleinigkeiten im Alltag, deren Bedeutung den Eltern oftmals überhaupt nicht bewusst werden. So kann es für ein Kind bereits ein Erfolgserlebnis sein, seine Schuhe immer selbst binden zu können.

Mut zusprechen

Sollte eine solche Herausforderung dann doch einmal nicht gemeistert werden können, dann sollte man dem Kind zeigen, dass man dennoch in dessen Fähigkeiten vertraut. Es ist deshalb ratsam, dem Kind Mut zuzusprechen und ihm zu zeigen, dass man es lieb hat.

Ein absolutes Tabu ist im Versagensfall hingegen das Auslachen des Kindes. Selbst wenn man das Ganze nicht ernst meint und nur lacht, weil die Situation etwa so süß und unbeholfen wirkt, kann dies fatale Folgen für das Selbstbewusstsein des Kindes haben. Insbesondere Kleinkinder verhalten sich daraufhin weitaus gehemmter und haben bei jeder Aktion Angst, ausgelacht zu werden.

Loben

Nachdem das Kind eine Aufgabe eigenständig und zufriedenstellend gelöst hat, muss es dafür natürlich honoriert werden. Dies geschieht am besten durch ehrliches Lob, welches zeitnah zur Aktion folgen sollte.

Auch hier gilt, dass man nicht zu streng sein sollte. Stattdessen sollte man stets die positiven Aspekte einer Aktion sehen. Hat das Kind beispielsweise Plätzchen für die Familie gebacken und dabei ein Chaos in der Küche hinterlassen, dann sollte trotzdem das Lob für die Plätzchen überwiegen.

Ein Vorbild sein

Letztendlich sollte man sich als Elternteil stets darum bemühen, ein Vorbild für seine Kinder zu sein. Schließlich lernen Kinder auch viel durch Imitation und Beobachtung.

Verhält man sich selbst gehemmt und legt ein niedriges Selbstbewusstsein an den Tag, dann ist es wahrscheinlich, dass sich die Kinder ebenso in diese Richtung entwickeln.

Quellen:

  • Joseph Murphy: Für das richtige Selbstbewußtsein: Schule des positiven Denkens, Ullstein Tb, 2006, ISBN 3548743056
  • Bettina Stackelberg: Selbstbewusstsein - Das Trainingsbuch, Beck Juristischer Verlag, 2009, ISBN 3406585582
  • Roy Leighton, Ros Taylor und Sandra Scott: Selbstvertrauen in sieben Tagen: Ihr Trainingsbuch für souveränes Auftreten, Moderne Verlagsges. Mvg, 2007, ISBN 3636071947
  • Matthew McKay, Patrick Fanning, Carole Honeychurch und Catharine Sutker: Selbstwert. Die beste Investition Ihres Lebens: Ein Trainingsbuch. So entwickeln Sie Selbstwertgefühl - Schritt für Schritt zu mehr Lebensqualität, Junfermann, 2008, ISBN 3873874326
  • Peter Lauster: Stärkung des Ich. Selbstbewusstsein: Die zweite Geburt der Selbstwerdung. Sensibel bleiben, selbstsicher werden, Rowohlt Tb., 2006, ISBN 349962043X

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