7. Februar 2007
Deutschlands Mädchen und Jungen haben einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Sie ärgern sich hierzulande nämlich am allermeisten darüber, wenn sie von ihren Vätern und Müttern unfair behandelt werden. Dies ergab eine aktuell vom Apotheken- Postermagazin medizini in Auftrag gegebene Umfrage des Marktforschungsinstituts iconkids & youth.
Neun von zehn der befragten Kinder (89,0 Prozent) im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren sagen, „es stört mich (total), wenn meine Eltern mich ungerecht behandeln.“ Auf dem zweiten Platz der Ärgernis-Rangliste steht das elterliche Schimpfen (85,3 Prozent). Auf Platz drei folgt lautes Schreien: Es stört 80,0 Prozent der Kleinen (sehr), wenn sie von den Eltern angeschrien werden.
Auf Platz vier bei Deutschlands Kindern liegt der Ärger darüber, dass ihre Eltern ihnen nicht zuhören (76,4 Prozent). „Wenn ich traurig bin und meine Eltern mich nicht trösten“ ärgert 74,3 Prozent der Kinder. Auf Rang 6 rangieren streitende Eltern. Fast drei Viertel der Jungs und Mädchen (72,5 Prozent) kommen damit überhaupt nicht zurecht.
Am ärgsten damit zu kämpfen haben vor allem die Jüngeren: Inkonsequentes Verhalten der Erziehungsberechtigten wird von den Kindern sofort durchschaut: Über sieben von Zehn (71,2 Prozent) finden es unmöglich, wenn ihre Eltern ihnen etwas verbieten und es dann selbst tun.
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