18. Januar 2011
Wo früher Kohle gefördert wurde, befinden sich heute blühende Großstädte mit vielen Hunderttausend Einwohnern. Das Ruhrgebiet ist bis weit über seine Grenzen hinaus bekannt, und das nicht nur innerhalb der Bundesrepublik. Die Mienen und Aushebungen gehören heute größtenteils der Vergangenheit an. An ihrer Stelle entstehen immer mehr Naherholungsgebiete für die zahlreichen Einwohner Nordrhein-Westfalens.
Eine attraktive Ausflugsmöglichkeit für Jung und Alt ist der Kaisergarten in Oberhausen. Der Stadtpark liegt nicht nur sehr malerisch, sondern verfügt auch seinerseits über zahlreiche Wiesen- und Waldflächen, die den Park in eine herrliche, grüne Oase verwandeln. Die vielen Spazierwege laden zum Joggen und Spazierengehen ein. Durch die sorgfältige Pflege der verschiedenen Hauptpfade, kann man den Kaisergarten auch bequem mit dem Kinderwagen, Buggy oder Rollstuhl passieren.
Der Oberhausener Park hat neben schönen Spazierwegen jedoch noch viel mehr zu bieten. Zahlreiche kleine Gewässer durchziehen das Gelände, wodurch der Kaisergarten ein ganz besonderes Flair bekommt. Für Kinder und Tierliebhaber sind wohl die Tiergehege mit insgesamt über 120 Bewohnern das absolute Highlight des Parks. Bestaunt werden können sie auf einem separaten Zoo-Gelände. Es gibt sogar einen Streichelzoo, der es den kleinen Besuchern ermöglicht, die Vierbeiner hautnah kennenzulernen.
Um Aktivitäten mit der ganzen Familie zu ermöglichen, wurden außerdem ein Minigolfplatz, eine Bogenschießanlage sowie ein Tennisplatz eingerichtet.
Ähnlich wie der Kaisergarten in Oberhausen wurde auch der Kölner Stadtwald gestaltet. Bei der Konzeption des künstlich angelegten Parks wurde stark darauf geachtet, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Wiesen, Waldflächen und Gewässern zu schaffen. Dadurch entstand ein harmonisches Ambiente, das zum Baden, Joggen und Spazierengehen einlädt.
Wie auch in Oberhausen beschränkte man sich jedoch nicht darauf, den Anwohnern eine attraktive Grünfläche zu bieten. Der Stadtwald wartet auch mit einem Tiergarten, einem Streichelzoo und einer Ponyreitanlage auf. So haben Stadtkinder nicht nur die Möglichkeit, unbelebte Natur näher kennen und schätzen zu lernen, sondern auch mehr über den richtigen Umgang mit Tieren verschiedenster Art zu erfahren.
Wer viel Zeit mitbringt, sollte sich unbedingt einmal den Grugapark in Essen ansehen. Hier gibt es neben verschiedenen Themengärten wie zum Beispiel dem Bauergarten, dem Mittelmeergarten und dem Rosengarten auch eine Therme und einen Skulpturenpark. Darüber hinaus finden in regelmäßigen Abständen Konzerte und Kunstausstellungen direkt im Park statt.
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