Tiere hautnah im Safaripark erleben

Giraffe in Wildnis, im Hintergrund Zebras
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  • von Paradisi-Redaktion

Ein Traum, nicht nur für kleine Kinder, ist es, Wildtiere aus der Nähe zu sehen und zu beobachten, wie sie sich frei bewegen. Dieser Traum kann durch einen Besuch im Safaripark schnell wahr werden, denn hier bekommen Besucher wilde Tiere wie sonst nur in der Steppe zu sehen.

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Giraffen und Zebras dürfen in keinem Safaripark fehlen
Giraffen und Zebras dürfen in keinem Safaripark fehlen

Elefanten, Löwen und Tiger begeistern Groß und Klein, doch meist können diese Tiere nur im Zoo angeschaut werden, wo die Tiere sich nur sehr eingegrenzt bewegen können. Exotische Tiere, die sich frei bewegen, kennen viele Menschen nur aus dem Fernsehen. Das Erlebnis die Tiere in freier Wildbahn zu erleben, kann sich aus finanziellen Gründen leider nicht jeder leisten. Doch eine künstlich hergestellte Landschaften beherbergen auch in Deutschland freilaufende Wildtiere, die sich auf dem gesamten Gelände frei bewegen können.

Der Serengeti Park in Hodenhagen

Während es viele Wildparks mit einheimischen Wildtieren in Deutschland gibt, ist die Auswahl an Safariparks sehr gering. Der wohl bekannteste Safaripark Deutschlands ist der Serengeti Park in Hodenhagen. Der Safaripark ist von Ende März bis Anfang November für Gäste geöffnet. Wasserwelt, Affenwelt, Tierwelt und Freizeitwelt laden die Gäste dazu ein in die Wildnis einzutauchen. Eine Tour mit dem Safaribus ist selbstverständlich im Eintrittspreis des Serengeti Parks eingeschlossen. Der Serengeti Park sorgt mit zahlreichen Restaurants auch für das leibliche Wohl seiner Gäste. Alleine in der Affenwelt sind 20 verschiedene Affenarten angesiedelt und begeistern die Gäste jeden Alters. Auf einer Fläche von 110 ha finden die Besucher rund 1.500 frei lebende Tiere vor, mehr als in jedem anderen Park in Deutschland. Der Serengeti Park steht unter wissenschaftlicher Leitung und gehört zu den größten Tierparks Europas.

In den 70er Jahren waren einst 7 Safariparks in Deutschland ansässig, die leider nicht alle erhalten blieben. So hatte zum Beispiel Schloss Thurn einst eine Genehmigung zur Großraubtierhaltung, doch heute ist der Park ein reiner Freizeitpark mit einem kleinen Tierbestand an Haustieren und Hirschen. Heute gibt es in Deutschland keine wirkliche Konkurrenz für den Serengeti Park, denn die meisten Parks wurden zu Freizeitparks umfunktioniert oder wurden aus finanziellen Gründen geschlossen. Mit zunehmenden Auflagen wurde die Raubtierhaltung für viele als Safaripark geplante Parks unattraktiv.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: giraffe © Sebastien Burel - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: giraffe © Sebastien Burel - www.fotolia.de

Autor:

Tanja Tasci - Artikel vom

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