6. Oktober 2010
Nicht selten fängt es pünktlich zu den Ferien an wie aus Eimern zu gießen. Darüber mag man sich zwar ärgern, ändern kann man jedoch nichts daran. Die Kinder wollen trotzdem beschäftigt werden, weshalb Eltern immer einen Notfallplan parat haben sollten, wenn das Wetter wieder einmal nicht mitspielt. Eine schöne Idee ist zum Beispiel ein Ausflug auf den Indoorspielplatz. Hier kann man immer toben und Spaß haben, egal bei welcher Witterung.
Wenn der Nachwuchs den ganzen Tag körperlich aktiv ist, lassen Hunger und Durst nicht lange auf sich warten. Doch bevor man sich daran macht, den Picknickkorb zu packen, sollte man sich bei dem jeweiligen Indoorspielplatz erkundigen, ob man mitgebrachte Speisen und Getränke dort überhaupt verzehren darf. Viele Betreiber haben nämlich auch einen eigenen Imbiss, mit dem sie noch ein wenig zusätzlichen Gewinn erwirtschaften möchten. Sparfüchse lassen die mitgebrachten Vorräte einfach im Auto und gehen bei Bedarf kurz nach draußen. Glasflaschen und Plastikbeutel sind jedoch in jedem Fall eher weniger gut für solch einen Ausflug geeignet. Entweder man befüllt die bruchsicheren Schultrinkflaschen der Kinder oder man besorgt kleine Trinkpäckchen aus Tetrapak, die besonders handlich sind.
Des Weiteren sollte für jedes Kind ein paar Strümpfe im Gepäck sein, am besten solche mit Stoppergummi. In den meisten Indoorspielplätzen sind Straßenschuhe nämlich verboten, damit die Geräte möglichst lange halten und sauber bleiben. Es empfiehlt sich darüber hinaus unter die Stoppersocken noch ein Paar normale Strümpfe zu ziehen, damit die empfindlichen Kinderfüße auch garantiert warm bleiben.
Die Kleinen sollten unbedingt wissen, wie sie sich innerhalb des Indoorspielplatzes zu verhalten haben. Schließlich ist die Anlage nicht mit einem herkömmlichen Spielplatz zu vergleichen, sie ist in der Regel um einiges größer und weitläufiger. Bevor es losgeht, müssen die Kinder daher darüber aufgeklärt werden, dass sie nur in Sichtweite von Mama und Papa spielen dürfen, älteren Kindern darf man natürlich auch ein wenig mehr Freiraum zugestehen.
Dass andere Kinder nicht geschubst oder geärgert werden, sollte eigentlich klar sein. Aber auch als Elternteil hat man sich an einige Dinge zu halten. Selbst wenn das Gespräch mit einer anderen Mutter gerade noch so nett ist, von Zeit zu Zeit ist ein Kontrollblick einfach Pflicht.
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