Auszubildende

Die Ausbildung endet für Lehrlinge mit einer Gesellenprüfung

Viele junge Leute entscheiden sich anstatt eines Studiums für eine Ausbildung. Die Auszubildenden befinden sich dann in einer Berufsausbildung und können danach mit etwas Glück auch in dem jeweiligen Ausbildungsbetrieb übernommen werden.

Mechaniker mit Auszubildender an Maschine, beide mit Schutzbrille und Blaumann
Two machinists working on machine © Monkey Business - www.fotolia.de

Die Bezeichnung "Auszubildende/Auszubildender" ist inhaltlich gleichzusetzen mit dem veralteten Begriff "Lehrling". Unter einem Auszubildenden versteht man eine Person männlichen oder weiblichen Geschlechts, die sich in der Berufsausbildung befindet, was umgangssprachlich als "Lehre" bezeichnet wird. Der Abschluss einer solchen Ausbildung besteht in der Regel aus einer Prüfung. Auszubildende stehen bis zur Volljährigkeit unter einem besonderen Schutz, was Arbeitszeit, Versicherung, Kündigungsschutz und verschiedene andere Dinge betrifft.

Ausbildungsbestandteile

Auszubildende durchlaufen ihre Ausbildungszeit zweigleisig: Während sie ihre praktischen Erfahrungen in einem Ausbildungsbetrieb erhalten, wird ihnen die Theorie in einer Berufsschule vermittelt. Die Auszubildenden bekommen in den verschiedenen Betrieben unterschiedliche Inhalte, die sich an den jeweiligen betrieblichen Belangen orientieren, vermittelt.

Ausbilden darf nur ein Betrieb, der die Berechtigung hierzu erlangt hat, ein so genannter Meisterbetrieb. Die Berechtigung selbst ist personenbezogen, was bedeutet, dass nicht jeder im Betrieb ausbilden darf. Der Auszubildende wird seinem individuellen Meister zugeordnet.

Ein spezieller Ausbildungsvertrag wird zwischen dem Auszubildenden und seiner Ausbildungsstätte abgeschlossen. Hierin werden die Ausbildungsinhalte ebenso festgehalten wie die beiderseitigen Rechte und Pflichten. Ferner wird ein Ausbildungsplan entwickelt. An der parallel laufenden Berufsschule werden fachdidaktische Aspekte gelehrt. Zudem bekommt der Auszubildende allgemein bildende Inhalte vermittelt.

Die Ausbildung an den Berufsschulen kann für die Auszubildenden entweder an ein bis zwei Tagen pro Woche oder aber wochenweise im Wechsel mit dem Ausbildungsbetrieb geschehen. An den Berufsschulen lehren ausgebildete Pädagogen, die einen Abschluss in einem bestimmten Berufszweig vorweisen können.

Dauer und Gehalt

Die berufliche Ausbildung dauert in der Regel drei bis vier Jahre. Auszubildende schließen ihre Lehre mit einer Prüfung zum Gesellen, zum Facharbeiter oder einer vergleichbaren Qualifikation ab. Das Gehalt während der Ausbildung wird vertraglich festgelegt und ist nach Ausbildungsjahr gestaffelt. Es ist deutlich niedriger als das eines fertig ausgebildeten Angestellten.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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Jeder Auszubildende hat einen Anspruch auf regelmäßige Pausen und geregelte Arbeitszeiten. Dies gilt vor allem für Auszubildende unter 18 Jahren.

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