18. Januar 2011
Das Gefühl der Nervosität und Angst sollte das Überleben unserer Vorfahren sichern. Heutzutage sind diese Gefühlsregungen aber zumeist hinderlich und sorgen beispielsweise dafür, dass wir während eines Bewerbungsgesprächs unsicher und inkompetent erscheinen. Doch was kann man tun, um die Nervosität und Angst während des Bewerbungsgesprächs zu relativeren und abzuschwächen?
Zunächst einmal sollte man sich bewusst machen, dass die bevorstehende Situation zwar wichtig ist, jedoch nicht alles im Leben ist. Viel zu oft steigern sich Arbeitnehmer vor einer Bewerbung zu sehr in die Situation hinein und machen alles von dieser abhängig. Eine realistische Sichtweise, nach welcher es sich hierbei lediglich um eine von vielen Möglichkeiten handelt, hilft dabei, das eigene Angstgefühl vor der Situation abzuschwächen.
Darüber hinaus kann man aber auch seine Fantasie spielen lassen, um die eigene Nervosität zu reduzieren. Vielen Menschen hilft es beispielsweise, wenn man sich alle Anwesenden im Raum in Unterwäsche vorstellt oder annimmt, dass der Personalchef der eigene Vater ist, der es nur gut mit einem meint. Derartige Fantasievorstellungen nehmen die Angst vor der Situation und helfen dabei, dass man sich entspannt. In diesem Zusammenhang sollte man lediglich darauf achten, dass das eigene Verhalten nicht von diesen Fantasiekonstrukten beeinflusst wird.
Der Angst kann aber auch mit gezielten Entspannungsübungen begegnet werden. Ein solches Verfahren macht schon allein aufgrund der folgenden Überlegung Sinn. Angst ist ein Gefühl der Erregung, bei welchem die Körperaktivitäten hochgefahren und die Aktivität verstärkt wird. Entspannung stellt wiederum genau das Gegenteil dessen dar, weshalb unter anderem der Puls herabgesenkt wird und die Gedanken zur Ruhe kommen. Wenn man nun ohnehin nervös ist kann ein Entspannungstraining nun dabei helfen, dem Körper in einen gesunden Normalzustand zu versetzen, welcher in diesem Fall der Zwischenwert beider beschriebener Zustände ist. Entspannungsübungen sind dabei nicht zwangsweise zeitaufwendig oder komplex in der Umsetzung. Stattdessen braucht man lediglich etwa fünf bis zehn Minuten vor Gesprächsbeginn, in welchen die Techniken angewandt werden können, ohne dass man in seiner Ruhe gestört würde. Sollte es sich anders gehen, kann deshalb auch der schnelle Gang zur Toilette ausreichen, um die Übungen auszuführen. Diesen gehören beispielsweise Atemtechniken und Mantras an, welche in vielen Kursen oder autodidaktisch erlernt werden können.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
25.02.12 | |
![]() | BEWERBUNGSGESPRäCH |
16.02.12 | |
![]() | BEWERBUNGSGESPRäCH |
02.02.12 | |
![]() | BEWERBUNGSGESPRäCH |
17.01.12 | |
![]() | BEWERBUNGSGESPRäCH |
12.01.12 | |
![]() | BEWERBUNGSGESPRäCH |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Bewerbungsgespräch Forum


Die meisten Vorstellungsgespräche folgen einem ausgeklügelten Schema, das die fachliche und die persönliche Eign...