Typische Verletzungen beim Snowboarden

Frauenarm bekommt Verband um Handgelenk

Besonders häufig trifft es das Handgelenk eines Snowboarders, doch auch Arme und Kniegelenke können bei einem Sturz schnell verletzt werden

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  • von Paradisi-Redaktion

Snowboarden macht großen Spaß, doch wie gefährlich ist es tatsächlich? Wie häufig sind Verletzungen, und welche Verletzungen sind fürs Snowboarden besonders typisch? Welche Körperteile sollte man also besonders schützen? Hier lesen Sie mehr.

Das sagen die Statistiken

Statistische Auswertungen haben ergeben, dass die Verletzungshäufigkeit beim Snowboarding etwas höher liegt als beim Skifahren. Jedoch sind die meisten der Verletzungen dafür auch weniger gravierend.

Beim Skifahren dominieren

sowie Probleme mit

Durch ein verdrehtes Knie können schnell Bänderdehnungen und -risse entstehen.

Diese Verletzungsarten gibt es beim Snowboarden genau so häufig. Beinbrüche dagegen sind etwas weniger häufig, da der Boarder meist mit beiden Beinen auf dem Board befestigt ist, und anders als beim Skifahren die Beine nicht durch die Kraft des Geräts in körperfremde Positionen verdreht werden können. Die typischen Spiralbrüche bleiben also aus.

Verletzungen der Hand

Dafür stürzt der Snowboarder sehr häufig nach vorne oder nach hinten. Stürze nach vorne werden mit den Händen abgefangen und enden häufig auf den Knien. Sehr häufig sind deshalb Brüche oder Prellungen der Handwurzelknochen.

Beim Boarden kommt es u.a. zu Verletzungen der Hand, des Knies, des Rückens und des Kopfes
Gefährdete Körperregionen beim Snowboarding

Diese umgehen umsichtige Fahrer mit der Verwendung spezieller Handgelenksprotektoren, die auch beim Skateboarden eingesetzt werden. Dick gepolsterte Handschuhe stellen einen zusätzlichen Schutz dar.

Verletzungen des Kniegelenks

Auch Knieprotektoren kommen häufig zum Einsatz. Denn ein starker Aufprall auf die Knie kann nicht nur die Kniescheibe schwer schädigen, sondern auch Sehnen und Bänder in Mitleidenschaft ziehen. Prellungen am Knie sind zudem sehr schmerzhaft. Deshalb ist es eher ein Zeichen von Umsicht, sich mit den entsprechenden Protektoren auszustatten.

Verletzungen des Gesäßes und des Rückens

Stürze nach hinten werden meist mit dem Gesäß abgefangen. Das Gesäß bildet den größten Muskel des Körpers und ist vergleichsweise unempfindlich gegen Stöße. So werden hier häufig nur ein paar Prellungen oder blaue Flecke davon getragen.

Stürze auf den Rücken dagegen können sehr gefährlich sein. Deshalb tragen viele Boarder heute bereits Rückenprotektoren, wie man sie vom Motorradfahren kennt. peziell bei Fahrern, die Akrobatik und Sprünge üben, sollten diese Protektoren zur Grundausstattung gehören.

Verletzungen des Kopfes

Stürze auf den Hinterkopf können zu

führen. Spezielle Snowboarding-Helme können den Kopf schützen und werden deshalb heute von fast jedem Fahrer getragen. Einen verbindlichen Schutz vor Verletzungen können sie jedoch leider nicht zuverlässig bieten.

Grundinformationen und Hinweise zum Snowboarding

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Bandage auf den Handgelenk anlegen © Marina Bartel - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: White Paper Notes © Giraphics - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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