Snowboarding - Merkmale, Techniken und Gefahren

Noch vor 20 Jahren war das Snowboarding in Europa so gut wie unbekannt. Erst Anfang der 90er Jahre verbreitete es sich als Trendsport auch auf hiesigen Skipisten. Inzwischen gehören Snowboarder ebenso zum typischen Bild des Wintersports wie Skifahrer. Mehr noch: Viele Jugendlich erlernen das Skifahren gar nicht mehr, sondern steigen direkt beim Snowboarding ein. Wo liegen die Unterschiede zwischen Snowboarding und klassischem Skifahren, und welche Techniken werden dabei angewandt? Informieren Sie sich hier.

Unterschiede zum Skifahren und die verschiedenen Snowboarding-Techniken im Überblick

Snowboarding - Generelle Merkmale

Das Snowboarding ist ein Wintersport, bei dem man auf einem Brett stehend auf Schnee fährt. Der Fahrer steht dabei seitlich zur Fahrtrichtung.

Man unterscheidet grundsätzlich zwei Körperhaltungen bzw. Standpositionen. Steht der linke Fuß in Fahrtrichtung, wird die Position als regular bezeichnet, während goofy die Haltung mit rechtem Fuß in Fahrtrichtung beschreibt. Entschieden wird nach subjektiver Präferenz.

Auch die Winkel, in denen die Bindungen auf dem Snowboard angebracht werden, können unterschiedlich ausfallen. Ein "richtig" oder "falsch" gibt es hier ebenso wenig.

Laut Empfehlungen des Deutschen Skiverbands wählen Einsteiger am besten einen Winkel von 30° vorne und 15° hinten. Dieser Rat gilt ebenso für fortgeschrittene Fahrer, die keinen besondern Stil verfolgen.

Immer beliebter ist zudem die Position "Duckstance" mit 18° vorn und -12° hinten. Freestyler wählen in der Regel einen eher flachen Winkel, während man beim Freeride auf steilere Winkel setzt.

Wenn Sie mehr über die unterschiedlichen Bindungsarten und Snowboards wissen möchten, informieren Sie sich hier.

Snowboarder sitzt auf Skipiste unter blauem Himmel
Snowboarder sitzt auf Skipiste unter blauem Himmel

Skifahren und Snowboarden im Vergleich

Im Folgenden gehen wir auf die entscheidenden Unterschiede zwischen dem Snowboarden und Skifahren ein.

Unterschiede in der Ausrüstung

Der augenfälligste Unterschied liegt natürlich im Material. Ein Skifahrer benutzt zwei separate Ski, auf denen seine Füße in hartschaligen Skistiefeln mittels einer ebenfalls sehr starren Bindung fixiert werden. Um die Balance zu halten, benutzt der Skifahrer zwei Skistöcke.

Der Snowboarder dagegen steht auf einem einzelnen Brett, dem Snowboard. Es ist in den Abmessungen breiter als beide Ski zusammen, aber auch sehr viel kürzer.

Die Snowboardstiefel sind sehr viel weicher als Skistiefel, und auch die Bindung ist lockerer. Stöcke kommen beim Snowboarden nicht zum Einsatz.

Unterschiede in der Fahrtechnik

Der Skifahrer steht in Fahrtrichtung auf den Skiern. Das heißt, die Zehen zeigen zu den Skispitzen. Der Snowboarder dagegen steht seitlich zur Fahrtrichtung auf dem Brett.

Während der Skifahrer auf diese Weise mehr mit der Gewichtsverlagerung über die Beine seine Fahrtrichtung bestimmen kann, so funktioniert das Snowboarding doch ganz anders. Hier wird auch sehr viel mit Gewichtsverlagerung gearbeitet, jedoch mehr über die Knie und den Oberkörper. In den Kurven wird beim Snowboarden das komplette Körpergewicht eingesetzt.

Gemeinsam ist beiden Sportarten das Auf- und Einkanten. Das Snowboarding gilt jedoch als die körperbetontere der Sportarten.

Der Körper liegt flacher im Gelände und nähert sich dem Schnee sehr oft stark an. Zum Teil werden die Hände eingesetzt, um die Kurven optimal zu durchfahren.

Unterschiede im Liften

Auch das Liften mit dem Snowboard ist anspruchsvoller als mit den Skiern. Hier muss der Boarder mit einem Schuh aus der Bindung gehen, um einen optimalen Stand im Bügellift zu erhalten. Auch im Sessellift wird ein Bein aus der Bindung gelöst, damit das Board bequem gedreht werden kann.

Möchte der Snowboarder sich in der Ebene fortbewegen, so kann er dies nicht mithilfe von Stöcken tun, sondern muss sich ebenfalls von der Bindung befreien. Stürze mit dem Snowboard gehen in der Regel glimpflich ab, kommen aber sehr viel häufiger vor als auf Skiern.

Die verschiedenen Techniken des Snowboardings

Ebenso wie beim Skifahren, so gibt es auch beim Snowboarding ganz unterschiedliche Techniken. Sie werden benötigt, um

  • Kurven zu fahren
  • Geschwindigkeit aufzunehmen
  • zu bremsen oder
  • die Fahrtrichtung zu bestimmen.

Die grundlegenden Techniken des Snowboardings stellen wir Ihnen hier vor.

Die richtige Haltung

Grundlegende Voraussetzung für eine gute Figur auf dem Snowboard ist die Haltung. Die Bindung muss so montiert sein, dass die Füße in der Mitte des Boards zu stehen kommen, der Abstand zur Vorderkante entspricht dem Abstand zur Hinterkante. Die Füße stehen etwa schulterbreit.

Wichtig ist es nun, während der Fahrt die optimale Balance zu finden. Diese ist erreicht, wenn der Hang bewältigt werden kann, ohne dass der Fahrer stürzt.

Transition und Extension

Die drei Grundbewegungen des Snowboardens sind mit dem Körper auszuführen. Bei der "Extension" wird eine Kurve gefahren, und der Körper dabei vom Schnee aus nach oben gestoßen. Bei der "Transition" dagegen wird lediglich das Board um 180 Grad gedreht.

Häufig wird die Transition mit der Extension kombiniert. Für den Anfänger sind besonders die Transitions eine große Herausforderung, da das Board kurzfristig den Kontakt zum Schnee verliert. Eine gute Balance ist hier sehr wichtig.

Die dritte Technik ist die "Compression". Bei ihr findet eine Gewichtsverlagerung zur neuen Seite hin statt, nachdem die Kurve gefahren wurde.

Körperbeherrschung und eine schnelle Gewichtsverlagerung sind also das A und O beim Boarden. Dabei entwickelt jeder Fahrer ganz individuelle Methoden, so dass es eine allzu einheitliche Schulung häufig gar nicht geben kann.

Das Bremsen

Die letzte wichtige Technik, die beim Boarden zu erlernen ist, ist das Bremsen. Dies mag lapidar klingen, ist aber mitunter gar nicht so einfach.

Zum Bremsen muss das Board quer zur Fahrtrichtung gestellt und leicht aufgekantet werden. Nicht selten führt dies zu Stürzen. Sehr beliebt vor allem bei der jüngeren Zielgruppe ist auch die offiziell so genannte "Arschbremse", die vielfach zu beabachten ist.

Snowboarder in der Luft vor blauem Himmel mit gelbem Snowboard
Snowboarder in der Luft vor blauem Himmel mit gelbem Snowboard

Die Ausrüstung für Snowboarder

Board, Stiefel, weite Kleidung, Helm und Protektoren zählen zur Snowboardkleidung
Snowboard-Ausrüstung

Möchten Sie sich einmal am Snowboarding versuchen? Dann haben Sie sich sicher auch schon Gedanken darüber gemacht, welche Ausrüstung Sie dafür benötigen. Wir helfen Ihnen gerne mit einer kleinen Aufstellung weiter, damit Sie auch nichts vergessen oder übersehen.

Das Board

Wer Snowboarden möchte, der benötigt das entsprechende Sportgerät, das Snowboard. Es besteht aus einer kurzen und breiten Planke, die an den Enden leicht aufgebogen ist.

Auf der Oberseite ist es mit einer Bindung versehen, mit der die Stiefel des Fahrers sicher auf dem Board verankert werden. Sie gehört in der Regel zum Board dazu.

Wenn Sie einen Snowboardkurs belegen, dann haben Sie vermutlich die Möglichkeit, sich das Board erst einmal zu leihen. Anfänger können kaum wissen, welches Board für sie am geeignetsten ist. Fortgeschrittene Fahrer tun sich mit dem Kauf eines eigenen Boards meist wesentlich leichter.

Die Stiefel

Zum Snowboarding werden spezielle Stiefel benötigt. Sie sind am ehesten vergleichbar mit sehr dicken und weichen Winterstiefeln. Snoboardstiefel verfügen über eine dicke Plastiksohle und werden meist über eine Schnürung geschlossen.

Wichtig ist, dass Sie zum Snowboarden reine Boardingstiefel verwenden und nicht einfach irgendwelches Schuhwerk. Nur so finden Sie optimalen Halt in Ihrer Bindung.

Die Kleidung

Junge Frau in Skibekleidung mit weißem Helm und Snowboard unter dem Arm, im Hintergrund stehen drei
Junge Frau in Skibekleidung mit weißem Helm und Snowboard unter dem Arm, im Hintergrund stehen drei Freunde

Der Kleidungsstil der Boarder ist betont weit und sehr lässig. Dies hat jedoch nicht nur modische, sondern auch ganz praktische Gründe: Denn in der weiten Kleidung können Sie sich gut bewegen. Tragen können Sie im Prinzip jede Wintersportkleidung, die Sie nicht einengt.

Die Kleidung sollte mit Bündchen versehen sein, damit kein Schnee eindringen kann. Spezielle Anoraks besitzen auch einen integrierten Schneestopper. Für den Anfang jedoch können Sie auch in Ihrer Skikleidung üben.

Der Helm

Mittlerweile ebenso unverzichtbar wie beim Skifahren ist der Helm auch beim Snowboarding. Sie können Ihren Skihelm benutzen.

Spezielle Snowboard-Helme sind jedoch meist etwas anders geschnitten. Sie sitzen höher auf dem Kopf und sind insgesamt etwas kürzer als der klassische Skihelm. Doch Hauptsache ist, dass Ihr Kopf gut geschützt wird.

Die Schoner und Protektoren

Besorgen Sie sich ein Paar dick wattierte Handschuhe, die nicht nur gegen Kälte schützen, sondern auch Stürze gut abfedern. Viele Boarder tragen unter der Kleidung auch noch spezielle Protektoren für

Streit mit Skifahrern: Spezielle Bahnen für Snowboarder

Immer wieder hört man, dass es zwischen Skifahrern und Snowboardern zum Streit kommt. Beide Fraktionen fühlen sich von der jeweils anderen gestört und verlangen mehr Rücksichtnahme.

Auf überfüllten Pisten ist gerade dies leider manchmal jedoch sehr schwierig. Denn die unterschiedlichen Fahrtechniken von Ski und Snowboard bedingen leider, dass sich die jeweiligen Fahrer sehr leicht ins Gehege kommen.

Mit dem Snowboard wird der Hang meist gequert. Schnelle Fahrt wird schräg zum Hang aufgenommen, so dass die Fahrlinie mehr oder weniger waagrecht stattfindet. Skifahrer dagegen, vor allem die sehr geübten, fahren häufig direkt in der Falllinie des Hangs, und finden dort ihre Ideallinie.

So sind es Skifahrer gewohnt, nur auf diejenigen Personen zu achten und ihnen auszuweichen, die sich unterhalb von ihnen am Hang befinden. Kommt nun ein schneller Snowboardfahrer plötzlich von der Seite auf sie zugeschossen, fällt es häufig schwer, die richtige Entscheidung zu treffen und gut zu reagieren.

Sind die Pisten frei, kann dieses kleine Problem mit etwas Umsicht schnell vermieden werden. Gerade in der Hauptsaison und an den Wochenenden jedoch sind viele Pisten häufig so voll, dass es sowohl für Skifahrer als auch für Snowboarder wirklich schwierig werden kann, den idealen Kurs zu finden und Spaß zu haben.

Vorteile und Merkmale spezieller Bereiche für Snowboarder

Um dieser Tatsache Rechnung zu tragen, wurden in vielen Skigebieten bereits die Pisten der Skifahrer von denen der Snowboarder getrennt. Dabei werden natürlich keine expliziten Verbote ausgesprochen, und die Einhaltung der Pistentrennung wird auch nicht überwacht.

Jedoch sorgt allein das Angebot zugeordneter Pisten und deren Ausstattung schon dafür, dass sich Snowboarder und Skifahrer auf die jeweils ihnen zugedachten Hänge begeben. Hier können die Snowboarder auch einmal im Schnee sitzend ausruhen, ohne gleich ein Verkehrshindernis darzustellen.

Die Pisten und Bahnen der Snowboarder enthalten häufig spezielle Gimmicks wie Schanzen oder Rampen. Das höchste der Gefühle ist jedoch die Halfpipe, eine aus Schnee mühsam gebildete Fahrrinne, in der Anlauf genommen wird und Sprünge und Kunststücke geübt werden können.

Bekannt ist diese Fahrform vom Skateboarden, bei dem die Halfpipes jedoch aus Beton gefertigt sind. Genau wie die Pisten der Skifahrer, so müssen auch die Bahnen der Snowboarder täglich intensiv und aufwändig gepflegt werden, damit sie ihre typische Charakteristik beibehalten.

Fahren lernen: Tipps für Snowboard-Einsteiger

Längst ist das Snowboarding keine exotische und seltene Funsportart mehr, sondern gehört ganz selbstverständlich zu den am häufigsten betriebenen Wintersportarten überhaupt. Deshalb ist auch das Angebot an Unterrichtsmöglichkeiten sehr groß und vielfältig. Gerne stellen wir Ihnen einige davon vor, damit Sie die für Sie am besten geeignetste Unterrichtsform ganz leicht auswählen können.

Mit Freunden trainieren

Wenn Sie Freunde haben, die bereits gute Snowboardfahrer sind, und diese Zeit und Lust haben, es Ihnen beizubringen, dann können Sie das Snowboarden ganz einfach mit deren Hilfe erlernen. Vieles davon lässt sich einfach erklären und bei guten Fahrern abschauen. Mit etwas Übung kann so ein sportlicher Mensch mit einer guten Körperbeherrschung schnell erste Erfolgserlebnisse erzielen.

Einen Snowboardkurs machen

Mit System und anhand eines ausgefeilten und pragmatischen Lernprogramms dagegen kann man das Snowboarding in einer speziellen Snowboardschule erlernen. Hier gibt es Kurse für Einsteiger, Fortgeschrittene und Spezialisten. Unter der Anleitung eines erfahrenen Lehrers werden die Schüler hier systematisch an das Fahren heran geführt.

Der Vorteil der Snowboardschule ist eindeutig, dass sie neben der Fahrpraxis sehr gut auch die notwendige Theorie vermittelt. Zudem kommen auch soziale Aspekte nicht zu kurz.

Fahranfänger fühlen sich in einer Gruppe meist sehr gut aufgehoben, und gemeinsam kann das Lernen sehr viel mehr Spaß machen als alleine. Der Anschluss an eine nette Gruppe ist meist garantiert.

Durch die permanenten Korrekturen und Tipps des Snowboardlehrers können sich Fahrfehler gar nicht erst festsetzen. Snowboardschulen sind häufig in Skischulen integriert, deshalb lohnt es sich, zum Vergleich der Angebote auch bei den Skischulen am Urlaubsort nachzufragen.

Passende Gelände und Skigebiete

Für Snowboardanfänger eignet sich am besten ein mittelsteiles Übungsgelände ohne Hindernisse und zu viele Wellen. Eine Buckelpiste ist also denkbar ungeeignet.

Ist das Gelände zu flach, so ist es für den Einsteiger ebenfalls ungeeignet, da sich die typischen Bewegungsabläufe auf einem abfallenden Hang einfach besser üben lassen. Idealerweise ist das Übungsgelände über einen Sessellift oder eine Gondel zu erreichen, da auch das Liften im Bügellift nicht ganz einfach ist und einiger Übung bedarf.

Schulen für Snowboardingunterricht finden sich in allen größeren und auch in den meisten kleineren Skigebieten. Wer sich vorab informieren möchte, kann im Internet meist umfassende Informationen zu seinem Urlaubsort finden.

Snowboarder auf der Piste macht gerade einen Flip
Snowboarder auf der Piste macht gerade einen Flip

Gefahren: Typische Verletzungen beim Snowboarden

Snowboarden macht großen Spaß, doch wie gefährlich ist es tatsächlich? Wie häufig sind Verletzungen, und welche Verletzungen sind fürs Snowboarden besonders typisch? Welche Körperteile sollte man also besonders schützen? Hier lesen Sie mehr.

Das sagen die Statistiken

Statistische Auswertungen haben ergeben, dass die Verletzungshäufigkeit beim Snowboarding etwas höher liegt als beim Skifahren. Jedoch sind die meisten der Verletzungen dafür auch weniger gravierend.

Beim Boarden kommt es u.a. zu Verletzungen der Hand, des Knies, des Rückens und des Kopfes
Gefährdete Körperregionen beim Snowboarding

Beim Skifahren dominieren Bein- und Armbrüche sowie Probleme mit

Durch ein verdrehtes Knie können schnell Bänderdehnungen und -risse entstehen.

Diese Verletzungsarten gibt es beim Snowboarden genau so häufig. Beinbrüche dagegen sind etwas weniger häufig, da der Boarder meist mit beiden Beinen auf dem Board befestigt ist, und anders als beim Skifahren die Beine nicht durch die Kraft des Geräts in körperfremde Positionen verdreht werden können. Die typischen Spiralbrüche bleiben also aus.

Verletzungen der Hand

Dafür stürzt der Snowboarder sehr häufig nach vorne oder nach hinten. Stürze nach vorne werden mit den Händen abgefangen und enden häufig auf den Knien. Sehr häufig sind deshalb Brüche oder Prellungen der Handwurzelknochen.

Diese umgehen umsichtige Fahrer mit der Verwendung spezieller Handgelenksprotektoren, die auch beim Skateboarden eingesetzt werden. Dick gepolsterte Handschuhe stellen einen zusätzlichen Schutz dar.

Verletzungen des Kniegelenks

Auch Knieprotektoren kommen häufig zum Einsatz. Denn ein starker Aufprall auf die Knie kann nicht nur die Kniescheibe schwer schädigen, sondern auch Sehnen und Bänder in Mitleidenschaft ziehen.

Prellungen am Knie sind zudem sehr schmerzhaft. Deshalb ist es eher ein Zeichen von Umsicht, sich mit den entsprechenden Protektoren auszustatten.

Verletzungen des Gesäßes und des Rückens

Stürze nach hinten werden meist mit dem Gesäß abgefangen. Das Gesäß bildet den größten Muskel des Körpers und ist vergleichsweise unempfindlich gegen Stöße. So werden hier häufig nur ein paar Prellungen oder blaue Flecke davon getragen.

Stürze auf den Rücken dagegen können sehr gefährlich sein. Deshalb tragen viele Boarder heute bereits Rückenprotektoren, wie man sie vom Motorradfahren kennt. peziell bei Fahrern, die Akrobatik und Sprünge üben, sollten diese Protektoren zur Grundausstattung gehören.

Verletzungen des Kopfes

Stürze auf den Hinterkopf können zu

führen. Spezielle Snowboarding-Helme können den Kopf schützen und werden deshalb heute von fast jedem Fahrer getragen. Einen verbindlichen Schutz vor Verletzungen können sie jedoch leider nicht zuverlässig bieten.

Quellen:

  • Tobias Kurzeder, Holger Feist, Patrick Reimann, Peter Oster und Patrik Reimann: Powderguide Lawinen: Risiko-Check für Freerider, Tyrolia Verlaganstalt, 2002, ISBN 3702223525
  • Pius Disler: Snowboard. Vom Anfänger zum Könner, Rowohlt Tb., 2001, ISBN 3499186675
  • Patrick Beier: Snowboarden, Rowohlt Tb., 1999, ISBN 3499194910
  • Christof Weiss: Snowboarden: Freestyle Basics, BLV Verlagsgesellschaft, 2000, ISBN 3405159601
  • Christof Weiß: Snowboarding Experts. Freeriding - Race - Freestyle, Blv Buchverlag, 1996, ISBN 3405150272
  • Christof Weiß: Snowboarding Know-how, Blv Buchverlag, 1996, ISBN 3405144507
  • Birgit Budelmann und Thomas Ofenreiter: Snowboarding. Das Kultbuch, Econ Tb., 1997, ISBN 3612120417

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