6. Januar 2010
Hat Ihr Kind die Trendsportart Airboarding entdeckt und möchte diese nun erlernen? Sind Sie nicht so ganz sicher, was Sie davon halten sollen? Ist Airboarding wirklich so harmlos, wie es aussieht? Ab welchem Alter ist Airboarding zu empfehlen, und wo liegen die Risiken? Ein paar Tipps dazu geben wir Ihnen gerne.
Airboarding ist eine neue Winter Funsportart, die sich vergleichsweise schnell und einfach erlernen lässt. Der Sportler liegt bäuchlings auf einem weichen Sportgerät, das er durch Verlagerung des eigenen Körpergewichts steuert. Es müssen keine aufwändigen Techniken erlernt werden; das Airboarding wird eher intuitiv erlernt. Der Fahrer benötigt eine gute körperliche Konstitution und Kondition, muss wendig und reaktionsschnell sein, und zudem Spaß am Herumtollen im Schnee mitbringen. Alle die genannten Eigenschaften und Anforderungen erfüllen Kinder meist sehr gut. Rein theoretisch wären Kinder also ideale Airboarder.
Jedoch dürfen die Gefahren beim Airboarding nicht unterschätzt werden. Sehr schnell werden sehr hohe Geschwindigkeiten erzielt. Das heißt, anders als beim Skifahren ist es einer betreuenden Person selbst schon im Anfangsstadium nicht mehr möglich, nebenher zu laufen und notfalls einzugreifen. Kinder sind im allgemeinen sehr mutig, was häufig dazu führt, dass sie Gefahren nicht erkennen, unterschätzen oder falsch einschätzen. Sie sind zwar meist in der Lage, ihren Weg mit dem Airboard zu finden, jedoch können sie häufig nicht ausreichend auf auftauchende Gefahren wie Bäume, Hindernisse oder andere Wintersportler reagieren.
Bei einem Aufprall mit dem Airboard ist meist der Kopf das erste Körperteil, das in Kontakt mit dem Hindernis tritt. Diese hohe Unfallgefahr sollten Sie bedenken, denn auch ein Helm schützt nicht zuverlässig vor Verletzungen.
Lassen Sie deshalb Ihr Kind nicht Airboarden, bevor es nicht in der Lage ist, die verbundenen Gefahren richtig einzuschätzen und richtig mit ihnen umzugehen. In den meisten Fällen ist dies frühestens im Teenageralter der Fall, da Kinder häufig alle Vorsicht vergessen, wenn ihnen etwas Spaß macht.
Mancherorts gibt es bereits Pisten, die speziell zum Airboarding und nur für Kinder frei gegeben sind. Diese Pisten sind meist flach und weisen kaum Unebenheiten aus. Hindernisse sind nicht vorhanden, und die Pistenränder sind mit Schaumstoffmatten präpariert. Hier können auch kleinere Kinder unter Aufsicht und Anleitung das Airboarden erlernen, und die Verletzungsgefahr ist vergleichsweise gering.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
12.11.11 | |
![]() | AIRBOARDING |
13.06.11 | |
![]() | AIRBOARDING |
30.12.10 | |
![]() | AIRBOARDING |
![]() | AIRBOARDING |
10.11.10 | |
![]() | AIRBOARDING |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Airboarding Forum

