Airboarding

Airboarder erleben durch die extreme Nähe zum Boden einen besonderen Temporausch im Schnee

Auf dem Bauch liegend werden mit einem speziellen, mit Luft gefüllten Schlitten, dem Airboard, schneebedeckte Pisten oder Tiefschneehänge befahren. Gesteuert wird vorwiegend durch die Gewichtsverlagerung und gebremst durch das Querstellen des Boards.

Junges Paar in Winterkleidung auf Schlitten
Sledging couple © Kurhan - www.fotolia.de

Airboarding ist der neueste Pistentrend und wurde in der Schweiz entwickelt.

Ausrüstung und Fahrtechnik

Die Ausrüstung ist denkbar einfach: Das Airboard besteht aus einem relativ einfachen Luftkissen. Der Unterboden ist mit Rillen versehen, über die das Fahrgerät durch die Verlagerung des Körperschwerpunkts kontrolliert gesteuert wird. Zum Fahren stellt man die Rillen längs; möchte man bremsen, wird das Airboard einfach quergedreht.

An Schutzausrüstung wird nicht mehr als ein Helm benötigt. Wer noch Protektoren tragen möchte, dem sei dies freigestellt. Zum Fahren legt man sich einfach bäuchlings und Kopf voran auf das Airboard und schon kann es losgehen. Das Luftkissen sorgt dabei für eine optimale Dämpfung. Übrigens bietet es auch bei Stürzen und beim Aufprall auf Hindernisse oder andere Fahrer einen optimalen Schutz, ähnlich einem Airbag.

Ein großer Spaß auf Talfahrten sowie im Tiefschnee

Der geübte Fahrer kann in rasanten Talfahrten mit seinem Airboard Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h erreichen. Aber auch im Tiefschnee sind Spaß und ein spektakuläres Fahrgefühl garantiert. Airboarding ist relativ einfach zu erlernen und erfordert keine Vorkenntnisse und kein technisches Wissen. Mit etwas Mut und Spaß an Neuem beherrscht man die Grundelemente schon nach wenigen Abfahrten.

Schnell wird man vom Geschwindigkeitsrausch erfasst, sollte aber dennoch darauf achten, im Rahmen der eigenen Möglichkeiten zu bleiben. Das Luftkissen sorgt für eine optimale Dämpfung und gleicht die Unebenheiten des Untergrunds sanft aus. Fahrfehler fallen so weniger ins Gewicht.

Mögliche Gefahren

Stürze sind selten und eher ungefährlich und unspektakulär. Da man sich ohnehin schon am Boden befindet, kann die Sturzhöhe vernachlässigt werden. Trotzdem kommen Schleuderstürze vor, die dann gefährlich werden können, wenn sie an einem harten Hindernis enden. Mit Umsicht lässt sich dies jedoch gut vermeiden. Die weiche Polsterung des hightech-Sportgeräts schont Gelenke und garantiert ein relativ erschütterungsfreies Fahren.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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