Grundlagen des Gerätetauchens und Hinweise sowie Tipps zu Ausflügen und Tauchbasen

Junges Paar mit Taucherausrüstung im Wasser machen Handzeichen "Perfekt"

Beliebte Tauchausflüge und Tauchsafaris sowie Tipps zum Tauchen am Mittelmeer

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  • von Paradisi-Redaktion

Rund um das Gerätetauchen als Angebot bei Tauchausflügen und -safaris: Der Tauchsport zählt zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen, wenn es um einen sportlichen Sommerurlaub geht. Weltweit gibt es empfehlenswerte Tauchregionen; besonders angesagt sind zum Beispiel Tauchbasen am Mittelmeer. Informieren Sie sich über die Grundlagen des Gerätetauchens und holen Sie sich Tipps zu Ausflügen und -safaris. Lesen Sie außerdem über die Qualitätsmerkmale von Tauchbasen.

Gerätetauchen - Grundlagen und Formen

Beim Gerätetauchen handelt es sich um eine Tauchform, bei dem Helmtauchgerät, Kreislauftauchgerät oder Drucklufttauchgerät Verwendung finden. Diese Geräte sichern das Überleben unter Wasser.

Es handelt sich somit um eine künstliche Versorgung mit Atemgas, sodass Tauchgänge mit einer Dauer von mehreren Stunden ermöglicht werden. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Druckluft.

Es gibt unterschiedliche Formen des Geräteauchens. So wird es sowohl als Freizeitbeschäftigung als auch als Berufstauchen durchgeführt.

Beim Sporttauchen handelt es sich um die verbreitetste Tauchform; Naturbeobachtungen, Abenteuer, Erholung, Spaß und Sport stehen hierbei im Vordergrund. Diese Tauchform kann in einige weitere Sparten aufgeteilt werden, bei denen teils auch eine spezielle Ausbildung gefordert wird. Zu den Unterformen zählen etwa

Eine weitere Rolle nimmt der Umwelt- und Denkmalschutz ein. Um die Zerstörung der Lebensräume und Nahrungsquellen von Tieren und Pflanzen durch das Tauchen zu stoppen, wurden spezielle Kurse konzipiert, die deutlich umweltverträglicher sind.

Taucher taucht durch einen Fischschwarm an einem Korallenriff
Taucher taucht durch einen Fischschwarm an einem Korallenriff

Auch das Tauchen mit Behinderung kann zu den verschiedenen Formen gezählt werden. So gibt es mittlerweile gute Möglichkeiten, auch Menschen mit Behinderungen das Tauchen näher bringen und sie sicher begleiten zu können.

Den Nachwuchs führt man beim Kindertauchen an den Sport heran. Etwa ab acht Jahren kann man Kinder mit entsprechender Ausrüstung ausstatten. Dabei wird stets im Buddyteam mit Erwachsenem getaucht.

Schließlich gibt es mittlerweile ein zunehmendes Angebot an pädagogischen Tauchangeboten. Bei diesem werden verhaltensauffällige Kinder sowie Jugendliche angesprochen. Mitunter nehmen auch geistig behinderte Menschen solche Angebote wahr.

Taucher in blau-schwarzem Neoprenanzug prüft die Tauchflasche am Beckenrand eines Schwimmbades
Taucher in blau-schwarzem Neoprenanzug prüft die Tauchflasche am Beckenrand eines Schwimmbades

Die Tätigkeitsbereiche beim Berufstauchen sind ebenso vielfältig. Zu den Aufgaben zählen beispielsweise

  • Signalisation der Wasserwege
  • Aufgaben der Polizei
  • Rettungsarbeiten
  • Bergungsarbeiten
  • Überprüfungsarbeiten und
  • Bauarbeiten.

Die Taucher können somit gewerblich, in der Industrie, als Einsatztaucher, im öffentlichen Dienst, beim Militär oder in der Forschung arbeiten.

Beim Tauchen sollte unbedingt auf den Buddy gesetzt werden...

Die Vorteile beim Tauchen mit Buddy

Das Wort "Buddy" stammt aus dem Amerikanischen und bedeutet frei übersetzt "Kumpel". Beide Teilnehmer beim Buddy Tauchen sind gleichberechtigte Tauchpartner, die sich gegenseitig unterstützen und in Notsituationen helfen.

In vielen Not- oder Stress-Situationen kann ein Buddy dem anderen wichtige Hilfestellungen leisten, was das Tauchen allgemein sicherer macht. Deshalb wird bei der modernen Taucherausbildung zunehmend immer mehr Wert auf die Etablierung des Buddy Tauchens gelegt.

Vor dem Tauchgang

Nicht nur beim Tauchen selbst bilden die beiden Buddies ein gut zusammen arbeitendes Team, sondern auch bereits in der Vorbereitung des Tauchganges. So werden Ausrüstung und Kleidung gemeinsam gecheckt und die Funktionalität von beiden Tauchern überprüft.

Diese doppelte Prüfung sorgt für mehr Sicherheit. Beim Anziehen der Ausrüstung helfen sich die Buddies gegenseitig und achten darauf, dass alle technischen Geräte richtig angeschlossen und befestigt sind.

Zwei Frauen, ein Mann stehen im Meer mit Taucherausrüstung
Zwei Frauen, ein Mann stehen im Meer mit Taucherausrüstung

Während des Tauchgangs

Während dem Tauchgang bleiben die Buddies ständig in direktem Kontakt. Ist das Wasser trübe, so wird der Kontakt über eine Leine gehalten.

Auch das Auftauchen und die Nachbereitung des Tauchgangs erfolgen gemeinsam. Auf diese Weise kann nicht nur eine höhere Sicherheit erzielt werden, sondern auch viele gemeinsame Erlebnisse können geteilt und besprochen werden.

In gefährlichen oder kritischen Situationen

Eine wichtige Funktion kommt dem Buddy zu, wenn der Tauchpartner in Gefahr oder in eine kritische Situation gerät. Nun gilt es die Ruhe zu bewahren, und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Fällt zum Beispiel ein Atemgerät aus, so teilen sich die Buddies die verbliebene verfügbare Atemluft und begeben sich gemeinsam an ein kontrolliertes Auftauchen.

Auch bei Krämpfen oder Schwächeanfällen stehen sich die Buddies gegenseitig zur Seite. Gerät einer der Taucher in Not oder in eine Situation, in der er nicht mehr zuverlässig selbst entscheiden oder handeln kann, so ist es die Aufgabe des Buddies, ihn sicher wieder an die Wasseroberfläche oder an Land zu bringen und gegebenenfalls Hilfe zu holen.

Bei diesen Notfällen kann es sich sowohl um Verletzungen als auch um auftretende Angstzustände handeln. Häufig spielt auch der gefährliche Tiefenrausch eine Rolle. Wichtig ist es, dass der Buddy die Gefahrensituation erkennt und richtig einschätzen kann. Dann sollte er die Ruhe bewahren und die richtigen Schritte einleiten.

Studie - Atemgasgemisch Nitrox mindert bei Tauchern Gefäßelastizität

Tauchen mit Nitrox führt zur Abnahme der endothelialen Progenitorzellen

Mehrere Nitrox-Tauchflaschen stehen auf einem Steg am grünen Wasser
Gas for diving © troutnut - www.fotolia.de

Vor kurzem fand der Kongress EUROPREVENT der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in Genf statt. Dort stellte Dr. Emeline Craenenbroeck aus Antwerpen eine Studie vor, die sie mit 10 Militärtauchern gemacht hat. Die Taucher sollten drei Tage hintereinander einmal im offenen Meer tauchen. Sie verwendeten dazu normale Pressluft.

Tauchen mit Nitrox

Dann war zwei Wochen Pause. Dann wurde die gleiche Prozedur wiederholt, diesmal aber mit einem populären Atemgasgemisch namens Nitrox. In ihm ist mehr Sauerstoff enthalten als in normaler Luft. Dadurch soll das Risiko der Dekompressionskrankheit verringert werden.

Funktionsfähigkeit der vaskulären Endothele im Test

Vor und nach jedem Tauchgang wurde mit Hilfe der flussvermittelten Vasodilation die Funktionsfähigkeit der vaskulären Endothele bestimmt. Das heißt, man prüfte wie elastisch das Herz war. Beim Presslufttauchgang zeigte sich keine Einschränkung der Elastizität, sehr wohl aber bei Nitrox.

Man stellte unter Nitrox eine Abnahme der endothelialen Progenitorzellen und eine Zunahme der angeogenen Zellen fest. Der Grund dafür muss noch erforscht werden. Craenenbroeck vermutet, dass Nitrox oxidativen Stress verursacht.

Trendsport Tauchen: Nie ohne Tauschschein und Grundkurs ins Meer steigen!

Gesundheitscheck und Absolvierung eines Tauchscheines sind vor Antreten einer Tauchreise ratsam

Taucherin mit Taschenlampe beobachtet Fisch
Female diver exploring colorful reef fishes © uwimages - www.fotolia.de

Das Tauchen ist immer beliebter geworden: Bunte Korallenriffs mit exotischen Fischen in der faszinierenden Stille unter dem Wasser ziehen jährlich immer mehr Taucher in die beliebten Tauchreviere am Roten Meer, in der Karibik und in Asien. Wer jedoch nicht nur Schnorcheln will, sondern wirklich mit Flaschen tauchen will, sollte sich gründlich vorbereiten, warnen Experten.

Mit Schnupperkursen zum PADI-Schein ist unzureichend

An vielen beliebten Tauchorten der Welt werden einfache Schnupperkurse im Tauchen mit Flaschen angeboten, die zum PADI-Schein für Einsteiger (Open Water Diver) führen. Mit diesem kann überall in der Welt getaucht werden. Die Schnupperkurse kratzen jedoch meistens nur an der Oberfläche und der Lehrstoff, darunter wichtige Sicherheitsregeln und die internationale Tauchzeichensprache, wird schnell wieder vergessen.

Tauchkurs am Heimatort sinnvoll

Sinnvoller ist ein ausführlicher Tauchkurs am Heimatort, der bis zu 30 Stunden in Anspruch nimmt. Dazu gehören Theoriestunden ebenso wie Tauchgänge im Schwimmbad und in einem nahegelegenen See. Die Tauchausrüstung kann geliehen werden.

Regelmäßige ärztliche Untersuchungen

Wer einen Urlaub mit Tauchgängen plant oder einen Tauchkurs plant, sollte sich zunächst eine ärztliche Bescheinigung über die Tauchtauglichkeit ausstellen lassen. Menschen mit Vorerkrankungen an Herz und Lunge, stark Übergewichtige und Diabetiker dürfen beispielsweise nicht tauchen. Menschen über 40 müssen sich jährlich eine neue Tauchbescheinigung ausstellen lassen, für Jüngere genügt es alle drei Jahre.

Sea Trekking – Wandern durch Unterwasserwelt ist neuer Trend

Tauchen und Wandern sind auf den ersten Blick zwei unvereinbare Sportarten. Aber eben nur dem Anschein nach. Seatrekking zeigt, das man sehr wohl unter Wasser spazieren gehen kann. Erfahrung ist dazu nicht erforderlich, der Sauerstoff kommt aus einem speziellen Helm. Alles, was man tun muss, ist atmen und laufen.

Wer den Trendsport erfunden hat, ist strittig. Den Teilnehmern der Tiefseetouren kann das auch egal sein. Für knapp 40 Euro können sie in der Karibik dem Meeresleben einfach mal auf den Grund gehen: von neugierigen Fischschwärmen begleitet, stapfen die Sea Trekker auf Aruba einen Unterwasser-Rundparkour entlang.

Insgesamt 27 solcher Basen für Seewanderer gibt es inzwischen weltweit. Ausgebildete Profis passen auf, dass unter Wasser nichts passiert.

Herzstillstand statt Ertrinken: Taucher sterben häufig wegen ihrer ungesunden Lebensweise

Rauchen, Übergewicht und Sorglosigkeit sind oft die Ursachen für Todesfälle beim Tauchen

Gelbe Tauchflasche und andere Taucherausrüstung auf einem steinigen Strand
Yellow diving tank on the beach. © daviles - www.fotolia.de

Schätzungen zufolge werden sich allein 2018 gut 3,3 Millionen US-Bürger und 2,8 Millionen Europäer dafür entscheiden, die Unterwasserwelt mittels Tauchgerät zu erkunden. Angesichts dieser Zahlen sind die weltweiten Todesfälle beim Tauchen gering. 2015 waren es 181 Menschen, die beim Hobbytauchen verstarben. Dabei ging es selten um falsches Verhalten beim Tauchen, sondern der Kreislauf der Betroffenen kollabierte.

Die meisten Taucher sterben nicht durch Ertrinken, sondern durch Herzstillstand

Insgesamt zeigt sich ein Trend zu mehr Todesfällen, die nicht durch Ertrinken entstehen, sondern durch Herzstillstände aufgrund der körperlichen Anstrengung. Bei der ersten Betrachtung könnte man zu dem Schluss kommen, dass die Zahl der Todesfälle tendenziell steigt, da immer mehr ältere Menschen das Tauchen ausprobieren. Der Anteil der Taucher, die in ihren Fünfzigern sind, stieg seit 1989 von 15 auf heute 35 Prozent. Die Ü60er sind sogar von fünf auf 20 Prozent gestiegen.

Taucher leben oft ungesünder

Genauere Analysen ergaben jedoch, dass nicht das Alter der entscheidende Faktor ist, sondern die allgemeine Lebensweise. Zumindest in den USA scheint dies der Fall zu sein, wie eine Telefonumfrage mit 400.000 Menschen ergab. 113.892 Befragte waren Hobbytaucher und ihre Antworten wurden denen der Kontrollgruppe gegenübergestellt. Während in der Nicht-Taucher-Gruppe 54 Prozent noch nie geraucht hatten, kamen die Taucher nur auf 46 Prozent. Immerhin 40 Prozent der Taucher waren zwar Ex-Raucher und gaben häufig an, wegen ihres Hobbys vom Nikotin weggekommen zu sein, doch die Schäden an Lunge und Kreislauf bleiben natürlich. Zudem waren 48 Prozent übergewichtig, während es in der Kontrollgruppe nur 42 Prozent waren.

Trotz dieser tendenziell eher schlechteren Gesundheit fühlten sich die Taucher oft fitter als die Nicht-Taucher. Von ihnen hatten nur 55 Prozent in den letzten zwölf Monaten einen Gesundheitscheck machen lassen. Die Kontrollgruppe kam hingegen auf 63 Prozent.

Für die Forscher ist die Kombination aus schlechter Gesundheit und Sorglosigkeit eine gefährliche Mischung, wenn Betroffene auch noch Tauchen gehen. Die Belastung für das Herz-Kreislauf-System wird viel zu sehr unterschätzt.

Wissenwertes rund um Tauchausflug und -safari

Als "Buddy" wird im Tauchsport der persönliche Tauchpartner bezeichnet, mit dem man sich gemeinsam auf einen Tauchgang begibt. Hierbei kann es sich beispielsweise um eine einfache Tour mit dem Tagesboot handeln, oder aber auch um eine abenteuerliche Tauchsafari.

Besonders schöne Regionen zum Tauchen findet man bereits am Mittelmeer. Wir geben die entsprechenden Tipps und Ratschläge.

Tauchausflüge mit dem Tagesboot

Tauchausflüge mit dem Tagesboot sind vor allem in den großen Urlaubsregionen am Meer sehr beliebt. An einem Binnensee dagegen wird man dieses Angebot weniger oft finden, da die interessanten Tauchreviere in Seen meist in Ufernähe liegen und direkt angeschwommen werden können. Die Fahrten mit dem Tagesboot dagegen führen meist hinaus aufs Meer und haben

zum Ziel.

Wo kann man buchen?

Wenn Sie sich für einen Ausflug mit dem Tagesboot interessieren, dann haben Sie mehrere Möglichkeiten. In vielen Urlaubsgebieten können diese Ausflüge bereits von Zuhause aus per Internet gebucht werden. Sie sind meist auf der Website der Tourismusregion oder der touristischen Seite des Urlaubsorts zu finden.

Auch das Fremdenverkehrsbüro hilft gerne weiter. In den meisten Hotels sind Informationen und Broschüren zu Ausflügen mit dem Tagesboot hinterlegt. Die Anfahrt zur Sammelstelle wird häufig auch gegen einen kleinen Aufpreis direkt vom Hotel aus angeboten.

Was muss selbst mitgebracht werden?

Wenn Sie einen Tauchausflug mit dem Tagesboot planen, dann erkundigen Sie sich vorab genau, welche Ausrüstungsgegenstände Sie selbst mitbringen müssen, und welche gestellt werden oder geliehen werden können. Ist das Boot erst einmal gestartet, dann kann keine Rücksicht mehr darauf genommen werden, wenn einzelne Taucher Teile ihrer Ausrüstung noch nicht beisammen haben.

Achten Sie auch auf das Verpflegungsangebot. Nicht bei jeder Ausfahrt mit dem Tagesboot ist die Verpflegung grundsätzlich inclusive.

Bei vielen Touren wird auch erwartet, dass Sie Ihre Verpflegung selbst mitbringen. Achten Sie deshalb besonders darauf, dass Sie vor allem genügend Getränke mit sich führen.

Ein heißer Tag auf einem Boot kann ohne die ausreichende Aufnahme von Wasser schnell zu einer Tortur werden. Riskieren Sie keine Kreislaufprobleme, sondern nehmen Sie sich entsprechend viel Proviant mit.

Darf man jemanden mitnehmen?

Bei Ausflügen mit dem Tagesboot können meist nicht nur die Taucher selbst mitfahren, sondern auch nicht tauchende Begleitpersonen. Klären Sie diesen Punkt auch im Vorfeld ab, dann bietet sich häufig die Gelegenheit zu einem schönen gemeinsamen Erlebnis mit dem Partner oder der Familie.

Bei manchen Riffen oder Ausflugszielen ist auch das Schnorcheln sehr gut möglich. So können auch Ihre Begleitpersonen viel erleben, selbst wenn sie nicht tauchen können oder möchten.

Wie sieht die Sicherheitslage aus?

Klären Sie vor dem Antritt der Reise mit dem Tagesboot auch die Sicherheitsvorkehrungen ab. Sind erfahrene Taucher unter den Ausflugsleitern, die Ihnen im Notfall auch Hilfestellungen geben können? Dies ist nicht bei allen Anbietern der Fall.

Frau im Neoprenanzug prüft auf einem Boot einen Lungenautomat an einer Tauchflasche
Frau im Neoprenanzug prüft auf einem Boot einen Lungenautomat an einer Tauchflasche

Die Teilnahme an einer Tauchsafari - nur für erfahrene Taucher

Träumen Sie davon, einmal an einer richtigen Tauchsafari teilzunehmen? Sind Sie unsicher, ob Sie sich anmelden können, da Ihnen vielleicht noch die nötige Erfahrung fehlt?

Dann ist Ihre Vorsicht berechtigt: Denn viele Taucher haben sich schon dadurch in Gefahr gebracht, dass sie die eigene Leistungsfähigkeit überschätzt oder falsch eingeschätzt haben.

Die Ausschreibung genau prüfen

Prüfen Sie die Ausschreibung der Tauchsafari ganz genau. Bei einem guten und verantwortungsbewussten Veranstalter müssten Sie in der Ausschreibung oder im Programmheft ganz exakte Hinweise darauf finden, ab welchem Leistungsstand eine Teilnahme an der Tauchsafari möglich ist.

Meist wird angegeben, welcher Tauchschein für das ausgewählte Gebiet notwendig ist und wieviel Erfahrung teilnehmende Taucher haben sollten. Ist die Beschreibung nicht ganz eindeutig, dann haben Sie immer noch die Möglichkeit, direkt beim Veranstalter nachzufragen.

Er wird Ihnen sagen können, ob eine Teilnahme für Sie empfehlenswert ist oder nicht. Dazu sollten Sie aber in der Lage sein, Ihr eigenes Können richtig einzuschätzen und zu beschreiben.

Meeresschildkröte schwimmt am Meeresgrund, im Hintergrund ein Taucher
Meeresschildkröte schwimmt am Meeresgrund, im Hintergrund ein Taucher
Über einen Vorbereitungskurs nachdenken

Wenn Ihr Können für die Teilnahme an einer freien Tauchsafari vielleicht noch nicht ganz ausreicht, Sie aber schon über solide Grundkenntnisse und etwas Erfahrung verfügen, dann bietet sich ein spezieller Vorbereitungskurs an. Diesen kann man ebenfalls bei vielen Anbietern buchen, denen eine Tauchschule angegliedert ist.

So werden hier zum Beispiel Wochenkurse angeboten, die Sie in der Urlaubszeit belegen können, die die Teilnehmer optimal auf eine Tauchsafari als Abschluss und Höhepunkt des Kurses vorbereiten. Hierbei haben Sie den Vorteil, dass die Tauchlehrer das Ziel der Tauchsafari ganz genau kennen, und Ihnen deshalb exakt die Dinge beibringen und vermitteln werden, die Sie dort benötigen.

In diesem Fall erfahren Sie eine optimale Vorbereitung und können die abschließende Tauchsafari in vollen Zügen und ohne Risiko genießen. Bei dieser Art von Angeboten tauchen die Teilnehmer abschließend dann auch nicht alleine, sondern meist in einer geführten und kontrollierten Gruppe oder zusammen mit dem Buddy.

Verantwortungsbewusst handeln

Handeln Sie verantwortungsbewusst und bringen Sie sich nicht selbst dadurch in Gefahr, dass Sie Ihr Können überschätzen. Wenn Sie sich einer Tauchgruppe mit erfahrenen Tauchern anschließen, selbst aber nur über wenig Erfahrung verfügen, dann sollten Sie Ihren Wissensstand von Anfang an offen legen und andere um Unterstützung und Hilfestellung bitten.

Traumhafte Tauchspots für Abenteurer und Familien mit Kindern

Taucher mit Taucherausrüstung unter Wasser bei Korallen
diving © Irmina Mamot - www.fotolia.de

Attraktive Tauchspots gibt es weltweit – manchen Orte bieten Abenteurer oder Familien, Schnorchlern oder Naturfreunden aber besonders intensive Erlebnisse. Tauchtour mit Kids vor Gran Canaria

Tauchtouren mit Kindern auf Gran Canaria

In Gran Canaria beginnt der Tauchspaß schon früh: Kinder ab acht Jahren können im Pool üben, ab zehn geht es mit den Eltern und einem ortskundigen Führer ins Meer. Vor der Küste ist der Fischreichtum so groß, dass es auch in geringen Tiefen viel zu entdecken gibt. Bei den meist guten Sichtweiten lassen sich neben Barrakudas und Kugelfischen auch Schmetterlingsrochen auf dem Sandgrund beobachten.

Eine familienfreundliche Tauchbasis liegt in Puerto de Mogán. dessen feiner Strand und die beschauliche Altstadt bieten auch Landratten genug Abwechslung.

Adrenalin-Kick vor Südafrika

Das Gegenteil von Beschaulichkeit erwartet Taucher vor Südafrika. Zwar gibt es auch hier viel zu sehen, bevorzugt zeigen sich jedoch Haie. Ob kleiner Schwarzspitzenhai, imposanter Bullenhai oder eine Formation aus Hammerhaien – an den Protea Banks tummeln sich die gefährlichen Kerle. Wer mit einem Führer abtaucht, etwa von African Dive Adventures, braucht jedoch keine Angst zu haben.

Schnorcheln in der Dominikanischen Republik

Noch riesiger sind die Meeresbewohner vor der Dominikanischen Republik. Statt bunter Fischchen bekommen Schnorchler hier Giganten wie Buckelwale zu sehen. Von Januar bis April treffen sich an den Silver Banks rund 4000 Buckelwale zu einem gigantischen Familientreffen. Über den richtigen Umgang mit den Meeressäugern wacht ein Team von Biologen.

Fische und Farben satt auf Bonaire

Die kleine Insel Bonaire vor Venezuela trägt auch den Beinamen "Divers Paradise". Seit 35 Jahren ist der gesamte Küstenbereich als Marine Park geschützt. Die Wassertemperaturen liegen zwischen 26 und 29 Grad, mehr als 60 Tauchplätze erlauben bis zu 40 Meter entspannte Sicht auf Schnapper und Seepferdchen, Rochen, Schildkröten und Tarpune.

Richelieu Rock - Thailands Tauchparadies

Obwohl ein paar thailändische Tauchgebiete gesperrt werden mussten, gibt es für Touristen noch immer viel zu entdecken

Taucher mit Taucherausrüstung unter Wasser bei Korallen
diving © Irmina Mamot - www.fotolia.de

Um Thailands Tauchgebiete ist es aktuell nicht besonders gut bestellt - aufgrund von politischen Ausschreitungen sowie Überschwemmungen musste die Tourismusbranche ein dickes Minus verzeichnen. Vor allem die Tauchregionen traf es hart, denn wie die thailändische Regierung sagte, seien in zu vielen Gebieten - vor allem auf den beliebten Similan-Inseln - von den Tauchern zu viele Schäden angerichtet worden, sodass diese gesperrt werden mussten.

Der Besitzer der größten deutschsprachigen Tauchschule in Thailand bezeichnet solche Meldungen schlichtweg als übertrieben und natürlich schlecht für das Geschäft. Seiner Meinung nach sei die Korallenbleiche vor allem Schuld daran, dass einige wenige Gebiete gesperrt worden sind.

Tauchen am Richelieu Rock als ganz besonderes Erlebnis

Thailand hält also nach wie vor einiges für den Tauchliebhaber bereit, vor allem der Richelieu Rock ist hierbei zu empfehlen, ein echter Geheimtipp! In diesem Gebiet stößt der Taucher auf eine Farbenpracht, die man nur aus Werbeprospekten kennt - hier kann man sie live miterleben.

Der Tourismus ist hier noch nicht vollständig durchgedrungen, sodass viele besondere Fischarten sich hierher zurückziehen. Wer Glück hat, wird einem Walhai oder einem Manta begegnen können. Doch auch die kleinen Meeresbewohner hinterlassen mächtig Eindruck, wie zum Beispiel Geisterfetzenfische mit einem fabelhaften Aussehen - ein Tauchgang, der garantiert in Erinnerung bleibt!

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    Abtauchen mit den Haien: Indoor-Tauchen wird immer beliebter

    In Oberhausen und Köln kommen Tauchanfänger und Interessierte voll auf ihre Kosten

    Gruppe von Kindern mit Tauchausrüstung im Pool - Tauchschule
    scuba diving lesson © wiktor bubniak - www.fotolia.de

    Wer sich keinen Tauchkurs im warmen Wasser der Karibik leisten kann, braucht nicht verzagen: Indoor-Tauchen ist in Deutschland stark im Kommen. Anders als deutsche Seen, die im Winter eisig kalt sind, bieten die Indoor-Tauchzentren beheizte Becken mit bis zu 28 Grad Wassertemperatur. Ideal für Anfänger, die einen Grundkurs absolvieren wollen und in den Becken erst gar nicht von wunderschönen Korallenriffen und vorbeiziehenden Fischschwärmen abgelenkt werden.

    Versunkende Schätze in Köln

    Langweilig sind die Indoor-Tauchzentren deswegen noch lange nicht. Im bekannten monte mare Tauchzentrum bei Köln stoßen Taucher auf

    • Schiffswracks,
    • sprudelnde Vulkane und
    • scheinbar im Meer versunkende Götterstatuen.

    Unter Haien in Oberhausen

    Die Duisburger Tauchschule "einfach nur tauchen" bietet dagegen Tauchgänge im Oberhausener SeaLife Aquarium an, wo erfahrene Taucher mit echten Haien und anderen Meeresbewohnern tauchen dürfen.

    Vielfältige Angebote

    Dass das Angebot gerne angenommen wird, beweisen die Zahlen: Alleine im monte mare absolvieren jedes Jahr rund 400 Taucher einen Einsteigerkurs. Dazu kommen gut 2500 Schnuppertauchgänge und eine Vielzahl erfahrener Taucher, die vor einer größeren Tauchreise noch einmal ihre Kenntnisse auffrischen wollen. Und auch für nicht-tauchende Begleiter ist gesorgt: Viele Zentren verfügen über zusätzliche Schwimmbäder, Saunen und ähnliche Angebote.

    Tauchtrips unterschiedlicher Art werden in so genannten Tauchbasen angeboten...

    Wissenswertes rund um die Tauchbasis

    Eine Tauchbasis ist die Tauchstation an einem Urlaubsort oder in einem Tauchgebiet. Sie ist mit zuständigem Personal besetzt, das die Tauchbasis leitet und kontrolliert. Alle organisierten Tauchgänge in dem betreffenden Gebiet werden von der Tauchbasis aus gestartet und sind ihr gemeldet.

    Qualitätsmerkmale

    Ob eine Tauchbasis gut geführt ist, können Sie anhand einiger Kriterien selbst überprüfen.

    Nach der Tauchorganisationen erkundigen

    Informieren Sie sich, ob die entsprechende Tauchbasis an Ihrem Urlaubsort einer der großen Tauchorganisationen angeschlossen ist und/oder entsprechend deren Regelwerk und Qualitätsvorgaben geleitet wird. Nahezu in jedem Land, in dem das Tauchen eine verbreitete Sportart ist, gibt es einen übergeordneten Tauchverband, der für die Qualität der ihm angegliederten Tauchbasen durch regelmäßige Zertifizierungen und Überprüfungen sorgt. Auch die Tauchlehrer, die auf solchen Tauchbasen arbeiten, können Ausbildungszertifikate des jeweiligen regionalen Tauchverbands vorweisen und sind nach einheitlichen Kriterien geschult.

    Ausrüstung checken

    Werfen Sie einen Blick auf die vorhandene Ausrüstung. Bei gut geführten Tauchbasen können Sie

    • nicht nur Equipment ausleihen, sondern
    • auch kleinere Ersatzteile beziehen oder
    • einen Reparatur- und Wartungsservice Ihrer Geräte in Anspruch nehmen.

    Die angebotenen Leihgeräte sollten in gutem Zustand sein und modernen technischen Anforderungen entsprechen. Das Personal sollte technische Fragen beantworten und Hilfestellung leisten können.

    Über Überwachungssysteme informieren

    Informieren Sie sich über die Notfall- und Überwachungssysteme. Bei einer guten Tauchbasis ist es Pflicht, die geplanten Tauchgänge anzumelden und sich auch nach dem Tauchgang wieder zurück zu melden. Lassen Sie sich erklären,

    • wie das entsprechende Überwachungssystem funktioniert
    • wie schnell die Rettungswege sind und
    • ob genügend Rettungskräfte und auch Rettungsboote zur Verfügung stehen.

    Je nach Beschaffenheit des Gewässers müssen Rettungsboote über eine ausreichend starke Motorisierung verfügen. Lassen Sie sich die Boote zeigen.

    Internationalität prüfen

    Prüfen Sie die Internationalität der Tauchbasis. Sind die dort beschäftigten Mitarbeiter allesamt ausschließlich der eigenen Landessprache mächtig, so kann es schnell zu Missverständnissen in der Kommunikation kommen. Besonders in Urlaubsgebieten ist es wichtig, dass zumindest Englisch gesprochen wird.

    Auch das Kursangebot und das Lehr- und Ausbildungsprogramm geben Aufschluss über die Qualität der Tauchbasis. Bei guten Tauchbasen werden die einzelnen Trainingskurse und ihre Lerninhalte sehr exakt ausgewiesen.

    Sie orientieren sich am Ausbildungsprogramm des jeweiligen Tauchverbands. Für abgeschlossene Trainings oder Kurse werden Zertifikate nach internationalen Standards ausgehändigt, die die Taucher auf einen einheitlichen Wissensstand bringen, so dass sie ihre Ausbildung auch an anderen Orten fortsetzen können.

    Mehrere Nitrox-Tauchflaschen stehen auf einem Steg am grünen Wasser
    Mehrere Nitrox-Tauchflaschen stehen auf einem Steg am grünen Wasser

    Tipps zum Check-In - Benötigte Papiere und Ausrüstung

    Wenn Sie in einem fremden Tauchrevier tauchen möchten - beispielsweise am Ihrem Urlaubsort oder auf einer Ausfahrt - so ist es sinnvoll, die Tauchgänge von einer offiziellen, bestehenden Tauchbasis aus zu starten. In vielen Gebieten ist es mittlerweile sogar vorgeschrieben, sich bei einer Tauchbasis registrieren zu lassen, und das freie Tauchen ist gar nicht mehr zulässig.

    Diese strengen Vorschriften dienen in erster Linie der Sicherheit der Taucher und der anderen Wassersportler und sollten daher im eigenen Interesse eingehalten werden. Doch wie checkt man am besten in eine Tauchbasis ein?

    Vorab online informieren

    Bringen Sie zuerst einmal viel Zeit und Geduld mit. Gerade in den Zeiten der Hauptsaison werden Sie nicht der einzige Taucher sein, der den Kontakt zur Tauchbasis sucht und dort eintrifft. Zwar können Sie sich bereits im Vorfeld anmelden, doch das heißt nicht automatisch, dass Sie keine Wartezeiten haben werden.

    Um das Einchecken jedoch gut vorzubereiten und Zeit zu sparen, können Sie sich erste Informationen häufig schon auf der Website der Tauchbasis besorgen. Häufig finden Sie hier auch eine Liste der Nachweise und Ausrüstungsgegenstände, die Sie zu Ihrem Check-In mitbringen sollten.

    Den richtigen Tauchgang wählen

    Informieren Sie sich über das Schulungsprogramm Ihrer Tauchbasis und auch über das Programm der geführten Tauchgänge. So können Sie vor Ort schnell sagen, was Sie buchen möchten oder zu welchen Angeboten Sie noch weitere Informationen benötigen.

    Wenn Sie einen Kurs belegen, so wird ein Großteil des Materials vermutlich von der Tauchbasis gestellt. Ganz besonders ist dies bei Anfänger- und Einsteigerkursen der Fall. Möchten Sie sich dagegen auf einen Tauchgang begeben, so müssen Sie unter Umständen über eigenes Material verfügen.

    Legitimation nachweisen können

    Bevor Sie sich einem geführten Tauchgang anschließen oder als Mitglied der Tauchbasis von dieser aus starten, wird Ihre Legitimation geprüft. Dazu werden nicht nur Ihre Personalien aufgenommen, sondern auch geprüft, ob Sie über die entsprechenden Tauchscheine für das jeweilige Gewässer und die vorliegenden Bedingungen verfügen.

    Dies geschieht zum Schutz der Taucher, damit sicher gestellt wird, dass jeder Taucher nur Tauchgänge beginnt, für die er genügend Erfahrung und die entsprechende Ausbildung mitbringt. In manchen Tauchbasen müssen die Scheine und Zertifikate vorgelegt werden, ebenso wie ein Personalausweis oder ein anderes Identitätspapier. Bereiten Sie also alles gut vor und halten Sie die entsprechenden Dokumente griffbereit.

    Tauchausrüstung in Tauchbasen leihen

    In vielen gut geführten Tauchbasen können Sie die erforderliche Tauchausrüstung oder Teile davon auch ganz bequem ausleihen. Meist fällt nur eine vertretbar geringe Gebühr für das Entleihen an. Verlassen Sie sich jedoch nicht auf pauschale Aussagen, sondern klären Sie am besten bereits im Vorfeld ab, ob die von Ihnen benötigten Ausrüstungsgegenstände auch tatsächlich vorhanden sind.

    Probleme bei Übergrößen

    Dies ist besonders dann empfehlenswert, wenn Sie ausgefallenere Dinge benötigen. Menschen von sehr großer oder sehr kleiner Statur haben es zum Beispiel häufig schwer, einen passenden Tauchanzug auszuleihen. In den meisten Tauchbasen sind die Anzüge eher in den Standardgrößen vorrätig, und nur wenige sehr große oder sehr kleine Exemplare verfügbar.

    Wenn Sie bereits vor Antritt Ihres Urlaubs wissen, dass Sie ganz spezielle Ausrüstungsgegenstände benötigen, dann klären Sie deren Verfügbarkeit am besten im Vorfeld ab.

    Entspricht die Ausrüstung der Norm?
    Tauchjackets hängen an gelben Bügeln an einer Stange
    Tauchjackets hängen an gelben Bügeln an einer Stange

    Grundsätzlich sollten Sie sich auch im Klaren darüber sein, dass es zwar internationale Standards für die Führung und Ausstattung von Tauchbasen gibt, dass diese aber nicht automatisch überall erfüllt werden. Prüfen Sie also, ob die von Ihnen gewählte Tauchbasis einer entsprechenden Organisation oder einem Verband angeschlossen ist, der für die Vollständigkeit und die Qualität des Materials und die Ausbildung der Coaches Standards gesetzt hat. Die meisten guten Tauchbasen erfüllen diese Kriterien schon im eigenen Interesse.

    Allgemeinzustand der Gegenstände checken

    Vor Ort sollten Sie prüfen, in welchem Zustand die vorhandenen Ausrüstungsgegenstände sind. Dazu zählt nicht nur die Sauberkeit, sondern auch der Allgemeinzustand des Materials. Sind Tauchgeräte und -anzüge hoffnungslos veraltet und machen einen eher ungepflegten und schlecht gewarteten Eindruck, so sollten Sie besser nicht Ihre Sicherheit aufs Spiel setzen, sondern in den sauren Apfel beißen und sich eine andere, besser geführte Tauchbasis in der Nähe suchen.

    Sicherheitsvorkehrungen genauestens überprüfen

    Machen Sie keine Kompromisse, wenn es um Ihre Sicherheit geht. Gerade in vielen außereuropäischen Reiseländern werden die Vorschriften und Vorgaben häufig sehr individuell ausgelegt.

    Prüfen Sie deshalb auch die Sicherheitsvorkehrungen der Tauchbasis und die Rettungsausrüstung. Wenn Sie deutsche oder europäische Standards kennen, dann werden Sie die Qualität und den Zustand des angebotenen Materials sicher sehr gut einschätzen können.

    Nach Gebrauch sollten Sie die geliehene Ausrüstung in sauberem und gutem Zustand zurück geben und auch von selbst Bescheid geben, wenn kleine Beschädigungen oder Defekte aufgetreten sind.

    Zu guter Letzt möchten wir Ihnen noch einige Reiseziele am Mittelmeer vorstellen, wenn es ums Tauchen geht...

    Beliebte Tauchregionen am Mittelmeer

    Wenn vom Urlaubsflair die Rede ist, kommen Erinnerungen an mediterranes Klima, gute Küche und perfekte Tauchmöglichkeiten auf. Das mag auch an der Gastfreundlichkeit der Bevölkerung im Mittelmeerraum liegen. Vielerorts hat man sich auf den Tourismus, insbesondere auf den Tauchsport, eingestellt.

    Griechenland

    Trotz finanzieller Misere ist Griechenland ein beliebtes Reiseziel für Tauchsportler geblieben. Tauchschulen befinden sich unter anderem in

    • Athen
    • Thessaloniki oder
    • auf Korfu.

    Besondere Tauchsporterlebnisse bietet die ostägäische Insel Chios. Im Norden liegen zwei riesige Bergmassive, nach Süden hin wird das Gelände flacher. Den Taucher erwarten milde Wassertemperaturen, bei denen er archäologische Unterwasserfunde bestaunen kann.

    Malta

    Gozo gehört zur Republik Malta. Inselhauptstadt ist Victoria, die restlichen Orte besitzen einen ländlichen Charakter.

    Gozo lässt sich komfortabel erreichen, Autofähren pendeln im Dreiviertelstundentakt, das Busliniensystem ist ausgebaut, es verkehrt ein Wasserflugzeug. Man lebt von Meersalzgewinnung, Kalksandsteinabbau, Landwirtschaft und Tourismus.

    Madeira

    Madeira liegt neben Gozo, die Insel weist allerdings weniger Pflanzenwachstum auf. Der Tourismus hat Madeira stark erobert.

    Die erste Tauchbasis gibt es seit 1982. Sie besitzt ein eigenes Hotel mit ISO-Zertifizierung und daher einen hohen Standard.

    Costa Brava

    Costa Brava zeichnet sich durch

    • zerklüftete Felsmassive
    • malerische Strände und
    • Fischerdörfer

    aus, in denen hochwertige Ferienappartements erbaut wurden. Die Küste ist 220 Meter lang und bietet derzeit einen phantastischen Waldbestand aus Akazien, Pinien und Korkeichen, der allerdings auszusterben droht. Die Unterwasserwelt ist phantastisch entwickelt.

    Türkei

    Die Lykische Küste in der Türkei zieht Liebhaber des Tauchsports an. Sie ist gut erschlossen und kann diverse Tauchbasen vorweisen.

    Massentourismus gibt es dort nicht. Unter anderem zählt Kas zu den attraktivsten Orten, insbesondere ist die landestypische Aufgeschlossenheit liebenswert.

    Inmitten einer Bucht zu Füßen der Taurusberge liegt Adrasan. Der Ort hat sich auf den Tauchsport spezialisiert. Das Adrasan Diving Center ist eine Tauchbasis unter deutscher Leitung, das sich als besonders familienfreundlich bezeichnet.

    Zypern

    Zypern ist die drittgrößte Insel im Mittelmeer mit stark mediterranem Klima. Heiße Wüstenwinde beeinflussen die Insel. Bezeichnend sind die hohen Wassertemperaturen, die im Sommer bei 28 Grad Celsius liegen können.

    San Remo bietet Tauchsportlern etliche Sehenswürdigkeiten. Während im flacheren Gewässer Krustenanemonen riesige Kolonien bilden, krallen sich in tieferen Regionen Korallen an die Felswände. Als besonderes Higlight kann das Wrack Amoco Milfort Haven anvisiert werden.

    Grundinformationen und Hinweise zum Tauchen

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    • Bildnachweis: Diver swims through tropical fish on coral reef © frantisek hojdysz - www.fotolia.de
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    • Bildnachweis: Frau überprüft Lungenautomat vor Tauchausflug im Tauchurlaub © Kzenon - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Sea Turtle and Scuba Diver © Richard Carey - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Gas for diving © troutnut - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Diving equipment © evilbeau - www.fotolia.de

    Autor:

    Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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