Synchronspringen

Das synchrone Springen zweier Springer von verschiedenen Sprunganlagen in das Wasser

Im Synchronspringen springen zwei Springer vom gleichen Geschlecht gleichzeitig von einer Plattform oder einem Sprungbrett ins Wasser. Beim Wettkampf wird die individuelle Ausführung der Sprünge sowie die synchronisierte Aktion der Paare beurteilt.

Schwimmwettkampf: Sportler kurz vor Absprung ins Wasser
swimming start © .shock - www.fotolia.de

Das Synchronspringen bezeichnet das gleichzeitige Springen zweier Athleten gleichen Geschlechts von zwei nebeneinander platzierten Sprungbrettern oder Sprungtürmen. Beide Springer führen einen identischen Sprung aus. Ziel ist es, so gleichförmig, perfekt und parallel zu springen wie nur möglich. Damit gehört das Synchronspringen zum Turm- und Kunstspringen.

Bewertungskriterien

Seit 2000 ist das Syncrhonspringen eine Olympische Disziplin. In die Bewertung fließt

  • die persönliche Ausführung des Sprungs pro Springer

ein, so als ob es sich um einen Einzelsprung handeln würde. Aber auch

  • die Synchronizität beider Springer und ihrer Sprungfolge

wird bewertet. Die Sprünge können dabei entweder komplett identisch oder symmetrisch zueinander ausgeführt werden. Das Training und der systemische Aufbau der Sprünge des Synchronspringens sind identisch mit den Methoden des individuellen Turm- und Kunstspringens.

Sprünge und Figuren

Zu den verschiedenen Sprüngen und Figuren zählen

  • Salti und Saltodrehungen
  • Schrauben
  • Handstandsprünge
  • gestreckte Sprünge
  • gehechtete Sprünge und
  • gehockte Sprünge

Anforderungen und Training

Von den Athleten wird

  • eine extrem hohe Körperbeherrschung

erwartet. Häufig kommen Kunst- und Turmspringer ursprünglich vom Turnen, wo sie die Grundlage ihrer Fertigkeiten bereits als Kinder erlernt haben. Um den künstlerischen Ausdruck, Haltung und Stil zu verbessern, nehmen viele Kunst- und Turmspringer zusätzlich auch

Das Profil wird abgerundet durch

denn nicht nur die Sprungkraft beim Absprung muss gestärkt werden, sondern auch die Arme müssen sehr kräftig sein, um Drehbewegungen mit Schwung einzuleiten oder aufzulösen.

Die Sprungtechniken selber erfordern

  • höchste Konzentrationsfähigkeit.

Im Wettkampf muss der Athlet über starke Nerven verfügen, da ein einziger verpatzter Sprung schon das Ende einer Karriere bedeuten kann. Turm- und Kunstspringen ist deshalb eine Sportart, die einen starken Charakter voraussetzt und viel Leidensfähigkeit verlangt.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen und Hinweise zum Synchronspringen

Allgemeine Artikel zum Thema Synchronspringen

Auch das könnte Sie interessieren

Verwandte Themen

Themenseite teilen