Splashdiving

Eine Wassersportart, die als Show- oder Turnier-Freestylespringen ausgeführt werden kann

Das Splashdiving ist eine recht neue Fun- und Trendsportart, die aus dem Wasserspringen entstanden ist. Der Splashdiver kann seine Sprünge, Saltos oder Schrauben ohne festgelegte Regeln im Freestyle vorführen und somit seine eigene Show gestalten.

Mann beim Sprung ins Wasser
big splash © DTEurope - www.fotolia.de

Splashdiving ist eine vergnügliche Freizeitbeschäftigung, hat sich aber mittlerweile zu einer ernst zu nehmenden Sportart entwickelt, in der auch internationale Wettkämpfe und Weltmeisterschaften ausgetragen werden. Unter Splasdiving versteht man alle Sprünge in das glatte, ruhige Wasser eines Schwimmbeckens, bei denen als erstes Körperteil das Gesäß auf dem Wasser auftrifft. Dabei können die Sprünge gleichermaßen

  • vom Beckenrand
  • vom Brett oder
  • vom Sprungturm

erfolgen.

Ziele und Disziplinen

Ziel eines solchen Sprunges ist es, beim Aufkommen möglichst viel Wasser in die Höhe zu spritzen. Auch die Spritzrichtung des Wassers kann für die Bewertung relevant sein - sie kann durch den Aufprallwinkel gesteuert werden. Diese sehr exakten Sprünge erfordern natürlich einiges an Körperbeherrschung. Die einzelnen Wettkämpfe werden ausgetragen in den Disziplinen

  • Dauerbombenspringen
  • Messung der Fontänenhöhe und auch
  • Messung der Lautstärke beim Auftreffen auf das Wasser.

Athleten stellen sich beim "Sportclub Bombing Bounce" vor, der international tätig ist und Prüfungen abnimmt sowie Abzeichen verleiht. Kurse und Trainingslager werden ebenfalls angeboten.

Sprungvarianten

Die beliebtesten Sprungvarianten sind

  • die Cannonball/Arschbombe
  • die offene Arschbombe
  • die Yogi-Arschbombe
  • die schmale und die breite Katze
  • die Kartoffel
  • das Brett
  • der Reißer
  • verschiedene Schrauben und Salti
  • der Splitt und der Blind sowie
  • der Anker.

Paketsprung

Offiziell werden diese Sprünge auch als Paketsprünge bezeichnet. Der Paketsprung wird offiziell von der DLRG (Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft) als Rettungssprung empfohlen, wenn es darum geht, dass ein Retter in unbekanntes Gewässer springen muss. Die Eintauchtiefe ist vergleichsweise gering und die Schmerzintensität beim Aufprall ebenso.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen und Hinweise zum Splashdiving

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