Enduro

Langstreckenrennen durch das Gelände

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  • von Paradisi-Redaktion
Motocrossfahrer auf Gelände (Enduro)
Motocross rider. © Marcin Janiec - www.fotolia.de

Unter Enduro versteht man ein Motocrossrennen, bei dem ausschließlich mit Enduros gefahren wird. Besonders bekannt ist die Enduro-Rallye. Die Enduro ähnelt einer Motocrossmaschine, ist für die Straße zugelassen und speziell für Langstrecken ausgelegt.

Inhaltsverzeichnis

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Der Motorrad-Geländesport wird als Endurosport bezeichnet. Die Streckenführung geht dabei meist durch wildes Gelände, über Stock und Stein, bergauf und bergab sowie durch flache Gewässer und Schlamm. Beim Endurosport ist nicht unbedingt die Geschwindigkeit entscheidend, sondern eher die Ausdauer und die Geschicklichkeit des Fahrers sowie die Zuverlässigkeit der Motorräder.

Die Geschichte des Enduro-Rennsportes begann Anfang des 20. Jahrhunderts in Großbritannien. 1913 fanden dort die ersten Six-Days statt, die noch heute der Höhepunkt der Endurosaison sind. Die täglichen Etappen sind mit Prüfungsstrecken im Gelände und auf der Strasse gespickt. Es gibt mehrere Zeit- und Durchfahrtskontrollen. In den letzten Jahren ist der Endurosport durch die Einbeziehung von Steilauf- und abfahrten immer anspruchsvoller geworden. Immer mehr Elemente des Trials wurden in die Strecken eingebaut.

Am populärsten ist der Endurosport heute in Schweden, Finnland, Frankreich, Italien und Großbritannien. In Westdeutschland konnte sich der Endurosport aufgrund von Protesten und Einwänden der Umweltschützer weniger gut entwickeln als in der ehemaligen DDR. So ist es auch nicht verwunderlich, dass das bekannteste deutsche Endurorennen heute rund um Zschopau stattfindet.

Enduro-Wettkämpfe werden in zwei verschiedenen Modi durchgeführt. Beim Stunden-Enduro ist ein Rundkurs möglichst oft zu durchfahren. Der Sportler, der in der vorgegebenen Zeit am weitesten kommt, ist der Sieger. Beim klassischen Enduro starten die Sportler im Gegensatz zum Motocross Einzeln. Ein Rundkurs, meist zwischen 50 und 80 Kilometern, ist mehrmals zu absolvieren. Dabei ist ein bestimmtes Zeitlimit einzuhalten. Strafzeiten und Gutschriften sind bei den Sonderprüfungen zu erzielen.

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