Die Gefahren beim Downhill Rennen liegen auf der Hand: Im unwegsamen Gelände sind Stürze vorprogrammiert. Schwere Verletzungen können durch den Aufprall auf Hindernisse verursacht werden. Sehr hoch und allgegenwärtig ist das Risiko, dass der Fahrer die Kontrolle über sein Rad verliert. Doch auch ohne Stürze werden die Gelenke und der Körper der Fahrer stark beansprucht und belastet.
Deshalb sollte ein Downhill Fahrer über eine überdurchschnittlich hohe körperliche Fitness verfügen. Eine handelsübliche oder gute Kondition allein reichen nicht aus. Arme und Beine müssen häufig das gesamte Körpergewicht tragen, und zusätzlich muss der Fahrer noch in der Lage sein, sein Rad zu steuern. Darum ist ein regelmäßiges Kraft- und Konditionstraining für Downhill Fahrer unerlässlich.
Zu beachten sind auch die Kräfte, die im Rennverlauf durch das Rad direkt auf den Fahrer zurückwirken. Stöße, Dämpfe und Aufpralle werden direkt an den Fahrer weiter gegeben. Dieser muss in der Lage sein, sie durch Muskelkraft abzufangen. Durch diese impulsartigen Bewegungen wird nicht nur die Muskulatur belastet. Auch Gelenke, Sehnen und Wirbel werden einer hohen und stoßweisen Belastung ausgesetzt. Die unterschiedlichen Kräfte, die beim Fahren auf den Biker einwirken, müssen durch Muskulatur und Reaktionsschnelligkeit kompensiert werden. Zusätzlich benötigt der Fahrer Kraft, um das Rad zu kontrollieren und Ausdauer, um den Anforderungen des Sports gerecht zu werden.
Das Downhill Fahren ist mit verschiedenen Gefährdungen verbunden. Jedoch kann es nicht prinzipiell als sehr gefährlicher Sport eingestuft werden, denn viele Gefahrenquellen des Straßenradfahrens existieren hier nicht. In einer moderaten Form ausgeführt, kann das gemäßigte Downhill Fahren sogar zu den eher ungefährlichen Sportarten gezählt werden. So gibt es beispielsweise keine Gefährdung durch andere Verkehrsteilnehmer. Moderate Stürze werden auf dem meist weichen Untergrund ebenfalls gut abgefedert. Wer nicht aktiv im Wettkampf, sondern nur zum eigenen Freizeitvergnügen Downhill fährt, kann die Höhe seiner eigenen Gefährdung also selbst beeinflussen.
Häufige Stürze jedoch stellen eine hohe Gefahrenquelle dar, dann meist wird mit dem Rad zusammen gestürzt, und Verletzungen entstehen durch den Aufprall in der Gabel oder in sonstigen Radteilen beim Überschlag. Auch natürliche Hindernisse wie Steine oder Bäume können einen Gefahrenquelle darstellen. Ebenso gut können sie aber auch vorsichtig umfahren werden. Die höchste Gefahr beim Downhill Fahren geht von einer Selbstüberschätzung des Fahrers aus.
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08.05.13 | |
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08.03.13 | |
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21.01.13 | |
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