Skateboarding

Die Faszination auf dem Brett mit vier Rollen

  • ,
  • von Paradisi-Redaktion
Nahaufnahme zwei Beine auf Skateboard
skateboarder © NorthShoreSurfPhotos - www.fotolia.de

Skateboarding ist auf der Straße, in Skateparks oder Skatehallen zu lernen. Man benötigt eine gute Körperbeherrschung und Gleichgewichtssinn um skaten zu können.

Werbung

Der Trend des Skateboardens kam Mitte der 80er Jahre aus den USA nach Europa. Damals musste jeder Teenager mindestens ein eigenes Skateboard besitzen. Einsteigermodelle lagen bei einem Preis von um die 200 D-Mark.

Mittlerweile hat sich das Skateboarden als Szenesportart so gut etabliert, und das Material derart weiter entwickelt, dass auch die Preise sprunghaft gestiegen sind.

Aufbau des Skateboards

Das Skateboard ist ein biegsames und sehr stabiles Brett, dessen Vorder- und Hinterkante leicht nach oben gezogen ist. Es verfügt über 4 Räder, die mittels 2 Achsen montiert sind. Das Skateboard ist über die Achsen flexibel neigbar. Die Steuerung erfolgt mit dem Körpergewicht.

Der Fahrer steht meist seitlich auf dem Board und nimmt durch gezielte Gewichtsverlagerung Geschwindigkeit auf.

Beim Skateboarden werden Figuren gefahren, die immer wieder neu erfunden werden. Mitunter geht es auch um Geschwindigkeit. Die spektakulärsten Vorführungen jedoch kann man in der so genannten Half Pipe beobachten. Dabei handelt es sich um eine eigens für den Boarder angelegte halbe Betonröhre mit mehreren Metern Durchmesser.

Gefahren wird von den Kanten aus. Mit Anlauf sind akrobatische Kunststücke wie Überschläge oder Drehungen in der Luft machbar.

Die richtige Schutzausrüstung zur Vorbeugung von Verletzungen

Die Verletzungsgefahr beim Skateboarding ist hoch, da meist auf glatten, betonierten Flächen gefahren wird. Es wird empfohlen, folgende Schutzausrüstung zu tragen:

Verschiedene Tricks und Disziplinen

Das Ausführen verschiedener Tricks erfreut sich beim Skateboarden großer Beliebtheit. Zu den Basistricks gehören mitunter:

  • der Ollie
  • Flips und Shove-its
  • Slides und Grinds und
  • Grab Tricks

Des Weiteren gibt es unterschiedliche Disziplinen bei diesem Sport. Erwähnenswert sind dabei

  • das Streetskaten (in der Stadt)
  • das Vertskaten (in der Halfpipe)
  • das Bowl- oder Poolskaten (in entleerten Schwimmbecken)
  • das Flatlandskaten (auf ebener Fläche, ohne Hindernisse)
  • das Slalomboarden (auf einer Slalomstrecke) sowie
  • das Downhillskaten (auf einer Abfahrtsstrecke)

Themenseite teilen

Grundinformationen und Hinweise zum Skateboarding

Disziplinen beim Skateboarden

Disziplinen beim Skateboarden

Meist sieht man Skateboarder auf Rampen oder Halfpipes. Geskatet werden kann jedoch auch in leeren Pools, wie zum Beispiel beim Poolskaten.

  • 2277 Lesungen
  • 3 von 5 Sternen

Allgemeine Artikel rund ums Skateboarden

Funsport Allterrainboarding (ATB) - Herkunft und Merkmale

Funsport Allterrainboarding (ATB) - Herkunft und Merkmale

Der Name ist Programm: Das Allterrainboard lässt sich auf jedem Untergrund fahren - sogar Sand und Schlamm werden mühelos bewältigt. Dieser Trend aus den USA vermittelt das Gefühl von grenzenloser Freiheit.

  • 1453 Lesungen
  • 3 von 5 Sternen
Der Aufbau eines Skateboards

Der Aufbau eines Skateboards

Ohne extrem bewegliche Achsen, rutschfeste Beläge und die beiden nach oben gebogenen Enden wäre das Skateboard nur halb so gut geeignet für Tricks.

  • 1668 Lesungen
  • 2.5 von 5 Sternen

Verwandte Themen