29. Juli 2010
Das Ray-Boarden ist eine ganz neu entwickelte Sportart des Wassersports, die streckenweise noch gänzlich unbekannt ist. Dennoch wird sie in immer mehr Urlaubsgebieten angeboten. Das Ray-Boarden findet unter Wasser statt. Dabei erfolgt die Fortbewegung durch den Zug eines motorisierten Bootes. Allein die Tatsache, dass wohl die wenigsten Urlauber über ein eigenes Boot verfügen macht deutlich, dass Ray-Boarden vor allem dort praktiziert werden kann, wo es von professionellen Anbietern durchgeführt wird. Doch wer kann Ray-Boarden? Welche Voraussetzungen benötigt der Sportler, und wie schnell kann ein Anfänger erste Erfolgserlebnisse verzeichnen?
Beim Ray-Boarden werden die Schwimmbewegungen von Rochen (englisch: Ray) unter Wasser nachempfunden. Das Ray-Board ähnelt deshalb in Form und Aufbau der typischen Gestalt der Rochen und ermöglicht durch seine Stromlinienform das Ausüben entsprechender Schwimmbewegungen. Wer Ray-Boarden möchte, der sollte deshalb ein sehr guter und sicherer Schwimmer sein, seine Lungenfunktion und -möglichkeiten sehr gut kennen, und auch in der Tiefe keine Angst haben. Jedoch muss der Ray-Boarder kein Tauchprofi sein.
Zum Ray-Boarden wird ein herkömmlicher Schnorchel mit einer handelsüblichen Sicht- und Atemmaske verwendet. Wer als Einsteiger also bereits ein begeisterter Schnorchler ist, der wird großen Spaß an der neuen Sportart finden. Der Ray-Boarder wird von einem motorisierten Boot gezogen. Doch die Steuerung seiner Schwimmbewegung obliegt ihm dabei selbst. So wird durch entsprechendes Umklappen oder Lenken des brettartigen Ray-Boards die Richtung geändert. Es kann auf- und abgetaucht werden, es können Schlangenlinien gefahren werden, oder der Boarder dreht sich um die eigene Achse. Sehr viele Spielarten sind möglich.
Da das Brett zum größten Teil mit den Armen gesteuert wird, ist es sehr sinnvoll, eine kräftige und gut trainierte Armmuskulatur zu haben. Doch auch Ruhepausen sind beim Ray-Boarden möglich: Man lässt sich dann einfach vom Boot mitziehen und entspannt die Muskulatur über einen bestimmten Zeitraum.
Wichtig beim Ray-Boarden ist auch eine gute Körperspannung. Nicht nur, dass ein Boarder mit einer guten Spannung sehr viel eleganter aussieht. Nein, auch das Gleiten durch das Wasser kann mit einem gespannten Körper sehr viel schneller und besser erfolgen, da der Wasserwiderstand herabgesetzt wird. Stehen Gliedmaßen zum Beispiel unkoordiniert vom Körper ab, so stören sie nicht nur den Bewegungsfluss, sondern stehen auch dem Element Wasser als Hindernis im Weg. Als durchschnittlich sportlicher Mensch mit einem guten Körpergefühl und guten Schwimmfähigkeiten kann man es beim Ray-Boarden sehr schnell zu guten Leistungen bringen.
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