Boards sind Gegenstand vieler Wassersportarten. Man ist dynamisch unterwegs und hat ein super Gefühl auf dem Wasser. Das Ray-Board aber wird Unterwasser benutzt. Wendig wie ein Rochen dreht man beim Schnorcheln seine Runden im Meer, gezogen von einem Boot.
Als Ray-Boarding wird eine neue Fun- und Trendsportart entwickelt, die in den letzten Jahren auf Mallorca entwickelt und perfektioniert wurde.
Die Grundtechnik ist überraschend einfach: Der mit Tauch- oder Schnorchelausrüstung ausgestattete Sportler hält sich mit den Händen an einem Sportgerät fest, das optisch sehr entfernt mit einem Bumerang vergleichen werden könnte. Dieser anatomisch an ein Flossensystem erinnernde Bogen ist an einem Seil befestigt, das wiederum von einem Motorboot gezogen wird.
Der Sportler steuert die Bewegungen des Ray-Boards mit der Muskelkraft seiner Arme. Wird das Board nach unten gedrückt, so taucht der Sportler in die Wassertiefe ab. Zum Auftauchen muss das Board schräg nach oben gelenkt werden.
Diese Technologie und die aquadynamische Form des Boards ermöglichen ein elegantes Gleiten unter Wasser, das den Schwimmbewegungen der Fische nachempfunden ist.
Fortgeschrittene Sportler üben unter Wasser Figuren und Kunststücke ein. Zum Luftholen wird kurz aufgetaucht, dort in einer kurzen Gleitphase verharrt, und dann gleich wieder abgetaucht. Obwohl das Ray-Boarding wie eine eher passive Sportart wirkt, sind dennoch einige körperliche Fähigkeiten gefragt.
Ein gutes Lungenvolumen ist Grundvoraussetzung ebenso wie die benötigte Kraft in Armen und Händen. Wer zudem über eine gute Körperbeherrschung und eine fortgeschrittene Wasserlage verfügt, wird die Sportart vergleichsweise schnell erlernen können.
Ray-Boarding ist zwar von der Grundtechnik her vergleichsweise ungefährlich, doch sollte der Sportler über einige Vorsichtsmaßnahmen informiert sein und diese auch beachten. So ist es zum Beispiel wichtig, nicht zu tief abzutauchen.
Wer sich am Meeresgrund - zum Beispiel an hoch gelegenen Riffen - entlang ziehen lässt, der sollte den Blick immer nach vorne richten, um auf mögliche Erhebungen und Hindernisse frühzeitig reagieren zu können. Wichtig ist es auch, die Zugleine stets gespannt zu lassen, und alle Formen und Figuren hinter ihr und nicht unter ihrer Einbeziehung auszuführen.
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