Nordic-Blading

Ganzkörpertraining auf Inline-Skates mit Laufstöcken

Nordic-Blading ist Inline-Skaten mit Stöcken. Der Sport ist vergleichbar mit der Skating-Technik der Ski-Langläufer und zählt als eine optimale Ergänzung zum herkömmlichen Inline-Skaten.

Inline-Skater mit Stöcken beim Nordic Blading
Spass beim Nordic Blading © Alexander Rochau - www.fotolia.de

Das Nordic Blading wird auch Nordic Inline Skating genannt und zählt zu den Ausdauersportarten im Funbereich. Nordic Blading wird in der schneefreien Jahreszeit gefahren, als Trainingsgeräte dienen herkömmliche Inline Skates mit für die Sportart modifizierten Walking-, Langlauf- oder Wanderstöcken.

Technik

Die Lauftechnik entspricht ungefähr der Skating-Technik des Skilanglaufs, weshalb viele Skilangläufer Nordic Blading im Sommer als Alternative trainieren. Zu den Zu den Grundelemente/-techniken gehören:

  • der Schlittschuhschritt
  • der Doppelstockschub und
  • der Halbschlittschuhschritt

Die Bewegungstechniken bestehen aus:

  • der Diagonalskating
  • der Führarmtechnik
  • dem Eintakter
  • der Armschwungtechnik
  • der Dreipunkttechnik und
  • dem Permanentschub.

Herkunft und Entwicklung

Ebenso wie das Nordic Walking stammt das Nordic Blading aus Finnland. In den letzten Jahren hat sich die Sportart in Deutschland sehr stark umgesetzt und wird auch von Inline Skatern mehr und mehr akzeptiert.

Fitnessbewusste nutzen sie zu einem ausgewogenen Ganzköper- und Herz-Kreislauftraining. Erstmals konnte man das Nordic Blading in Deutschland als offiziellen Wettkampfsport im Jahr 2000 bewundern.

Der Deutsche Skiverband schrieb die Deutschen Meisterschaften in der Nordischen Kombination aus. Der Wettkampf fand in Oberstdorf statt und bestand aus Mattenspringen und Nordic Blading. Als Geräte waren Wettkampfskates mit 4 Rollen von maximal 80 mm Durchmesser vorgeschrieben.

Nordic Blading sollte auf möglichst freien Wegen und in nicht zu eng gedrängten Gruppen gefahren werden, da sonst die Gefahr groß ist, sich mit dem Stock bei einem Mitfahrer zu verhaken und einen schlimmen Sturz zu provozieren. Wer schnell fahren will, der sollte möglichst in einer Reihe, der so genannten Perlenschnur, fahren.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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