Jonglieren

Jongliertricks mit Jonglierkeulen, Jonglierbällen, Jongliertüchern oder Jonglierringen

Das Jonglieren mit den klassischen Jongliergeräten wie Bällen, Ringen oder Keulen sowie mit Fackeln, Diabolos, Stangen oder Pois stärkt das Koordinationsvermögen von Jung und Alt. Jongleure treten oft auf Jahrmärkten sowie im Zirkus oder Variete auf.

Junge Frau wirft vier Limetten in die Luft
limetten © Hannes Eichinger - www.fotolia.de

Auch das Jonglieren wird mittlerweile den Sportarten zugerechnet und ist hier eindeutig im Funsport-Bereich angesiedelt. Früher zählte es mehr zur Akrobatik und zu den künstlerischen Darbietungen.

Prinzip und Formen des Jonglierens

Jonglieren bedeutet das Aufwerfen, Fangen und Weiterwerfen mehrerer Gegenstände in der Luft. Mit rhythmischen Bewegungen werden sie dabei so lange und so kunstvoll als möglich in der Luft gehalten. Zu den Grundmustern des Jonglierens gehören

  • die Kaskade
  • Shower
  • die Säule
  • die Fontäne und
  • Mills Mess.

Sehr viele Formen und Varianten sind offiziell dokumentiert, jedoch werden immer wieder neue Spielarten erfunden. Sehr beliebt ist auch das spektakulär anzusehende Jonglieren mit brennenden Gegenständen, etwa Fackeln.

Zu den unterschiedlichen Formen - neben der klassischen Wurfjonglage - gehören mitunter

  • Passen
  • Joggling
  • Lichtjonglage
  • Kraftjonglage
  • Gentleman-Jonglage
  • Tellerjonglage und
  • Spinning.

Wirkung des Jonglierens

Jonglieren ist eine Aufgabe, die Körper und Geist fordert und schult. Es kann sehr gezielt dazu eingesetzt werden, das geistige und körperliche Wohlbefinden von Personen zu verbessern. Jonglieren

  • fördert die Konzentrationsfähigkeit
  • verbessert die Reaktionsschnelligkeit und
  • schult das räumliche Denken.

Ferner wirkt es sich positiv auf das Rhythmus- und Gleichgewichtsempfinden des Spielers aus. Die Beanspruchung der Muskulatur und des Bewegungsapparats ist sanft und gleichmäßig, damit stellt das Jonglieren ein optimales Herz-Kreislauf-Training dar. Sowohl Beweglichkeit als auch Ausdauer können signifikant verbessert werden.

Bei fortschrittlichem Können

Fortgeschrittene Jongleure berichten, dass durch die meditative Wiederholung beim Jonglieren Stress abgebaut und innere Ruhe erlangt werden kann. Das Selbstbewusstsein wächst in dem Maße, in dem diese außergewöhnliche Sportart erlernt und von Zuschauern bewundert wird.

Mögliche Beschwerden

Werden die Jonglierübungen allerdings übertrieben, so kann die starke Beanspruchung zu Beschwerden in den Gelenken und Sehnen führen. Wer mit dem Jonglieren beginnt, der sollte seine Trainingseinheiten - wie bei jedem anderen Sport auch - also möglichst langsam steigern.

Historie:
Zuletzt aktualisiert am
Erstellt am 26.08.2009
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