3. August 2010
Die meisten Menschen wissen, wie ein Bumerang aussieht. Jedoch wissen viele nicht, dass es nicht nur den klassischen, gebogenen Bumerang gibt, sondern eine ganze Vielzahl von Modellen und Varianten. Diese zeichnen sich durch unterschiedliche Flugeigenschaften, Flugbahnen und Einsatzmöglichkeiten aus. Etliche Modelle verfügen über ein so ausgefallenes Design und eine so ungewöhnliche Form, dass man hinter ihnen nicht automatisch einen Bumerang vermuten würde. Hier stellen wir Ihnen einige der wichtigsten Eigenschaften vor, die Bumerangs für Anfänger und für Profis haben müssen.
Nur noch sehr selten werden Bumerangs heute zur Jagd benutzt. Am häufigsten geschieht dies in ihrem Ursprungsland Australien, wo sie zur Vogeljagd eingesetzt werden. Der Bumerang wird dann in einen Schwarm geworfen. Je leichter er ist, desto schneller kann er geworfen werden und eine desto höhere Geschwindigkeit und Flugbahn kann er erreichen. Jagdbumerangs sind so geformt, dass sie nicht zum Werfer zurückkehren. Sie werden also auf ein Ziel gerichtet und müssen dort wieder eingesammelt werden.
Am häufigsten ist der Bumerang im Sport- und Freizeitbereich zu finden. Hier sind spezielle Modelle schon für Kinder ab 8 Jahren auf dem Markt. Sie sind aus einem sehr leichten Kunststoff gefertigt und wiegen meist weniger als 100 Gramm. Die Griffmulden sind für kleine Hände gearbeitet, so dass die Kinder das Gerät gut greifen und auch abwerfen können. Bumerangs für Kinder sollten gute Flugeigenschaften haben und eine vergleichsweise lange Rückkehrzeit. Short-return Bumerangs, die schon nach 3 - 5 Sekunden ihre Flugrichtung ändern und zurück kehren, sind für Anfänger und Kinder nicht geeignet. Bumerangs für Kinder sind meist in sehr farbenfrohen Designs gehalten. Damit sie bei ihrem niedrigen Gewicht eine gute Flugbahn einnehmen, sind sie meist mehrflügelig. Ist der klassische Bumerang 2-flügelig, so sind die Anfängermodelle in der Regel 3- bis 5-flügelig. Die Kanten sind zwar ergonomisch auf den Wind ausgerichtet, jedoch nicht scharf zulaufend.
Fortgeschrittene Sportler dagegen und Profisportler arbeiten meist mit etwas schwereren Modellen, die je nach angestrebter Disziplin häufig auch nur 2-flügelig sind. Hier wird zum Abwurf ein hoher Krafteinsatz benötigt, damit die optimale Flugbahn generiert werden kann. Die schwereren Modelle müssen hin und wieder auch beidhändig geworfen werden. Aufgrund ihrer Geschwindigkeit können sie ein Sicherheitsrisiko darstellen und sollten deshalb nur in übersichtlichem Gelände genutzt werden.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
04.04.11 | |
![]() | BUMERANG |
14.01.11 | |
![]() | BUMERANG |
28.12.10 | |
![]() | BUMERANG |
05.09.10 | |
![]() | BUMERANG |
06.01.10 | |
![]() | BUMERANG |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Bumerang Forum


Lebenszeit ist das kostbarste Gut, das wir besitzen. Doch anstatt sie für unser Glück zu nutzen, fühlen wir uns ...