19. Mai 2011
Igelbälle sind kleine Kunststoff- oder Gummibälle, die mit einer noppenartigen Oberfläche ausgestattet sind. Diese sorgt dafür, dass durch gezielte Übungen nicht nur die Beweglichkeit einzelner Muskelgruppen gefördert wird, gleichzeitig werden die Muskeln massiert, gelockert und besser durchblutet. Die jeweilige Körperzone, der Druck während der Ausführung und die Massagerichtung entscheiden darüber, welche Muskelpartien angesprochen werden.
Wird der Igelball zur Massage von Körperteilen eingesetzt, beginnt man grundsätzlich mit geringem Kraftaufwand und rollt leicht an den großen Körpermuskeln entlang. Dadurch werden die oberen Muskelpartien stimuliert und erwärmt. Vergleichbar ist diese Phase mit der Aufwärmphase vor jedem sportlichen Training. Anschließend wird der Druck des Igelballes verstärkt, damit auch die tiefer liegende Muskulatur erreicht wird. Die Rollbewegung mit stärkerem Druck erfolgt dabei immer in Richtung Herz, die Rückrollbewegung wird mit weniger Druck ausgeführt. Abschließend wird in einer Art Abwärmphase wieder leicht an den großen Körpermuskeln entlang gerollt. Diese Massagebewegungen dienen der Entspannung.
Wer viel am Schreibtisch sitzt, leidet häufig unter Verspannungen im Hals-, Schulter- und Rückenbereich und bei entsprechender Arbeit am Computer zudem unter einem Mausarm. Auch hier kann der Igelball mit unterschiedlichen Übungen Abhilfe schaffen. Für die erste Übung wird der Igelball mit einer Hand umschlossen, während die Hand auf der Tischplatte liegt. Die Faust wird mit dem Ball kurz zusammengepresst, danach wird die Faust so weit geöffnet, dass die Finger gestreckt sind. Diese Übung ist mehrfach zu wiederholen und anschließend die Hand zu wechseln. Verspannungen in den Händen lösen sich, die verkürzte Fingermuskulatur wird gedehnt.
Die nächste Übung führen einige Menschen mit den unterschiedlichsten Gegenständen ohnehin unbewusst während ihrer Denkphasen aus. Ein Igelball in entsprechender Größe macht diese Übung leichter: Beide Ellenbogen werden in einem Abstand von etwa 30 Zentimetern auf der Tischplatte aufgestellt. Dann wird der Igelball von einer Hand in die andere geworfen. Die Geschwindigkeit des Zuwerfens kann während der Übung variiert werden, der Abstand der Ellenbogen erweitert. Diese Übung ist einige Minuten lang durchzuführen. Sie löst Verspannungen im Hand- und Handgelenkbereich und lockert die Muskulatur der Unterarme.
Um die Muskulatur im Schulterbereich zu lockern, führt man beide Arme über dem Kopf zusammen und rollt zwischen beiden Handflächen kräftig den Igelball.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
11.06.11 | |
![]() | IGELBäLLE |
13.01.11 | |
![]() | IGELBäLLE |
27.11.10 | |
![]() | IGELBäLLE |
30.05.10 | |
![]() | IGELBäLLE |
22.04.10 | |
![]() | IGELBäLLE |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Igelbälle Forum

