Barren

Das Turngerät wird eingeteilt in Schülerbarren, Mehrzweckbarren und Wettkampfbarren

Der Barren ist ein Sportgerät, an dem Turnübungen wie Schwung- und Flugelemente ausgeführt werden. Er ist weiten- und höhenverstellbar, besteht aus zwei langen durchbruchgesicherten Holzholmen und wird von einem massiven Stahlrohrgrundrahmen getragen.

Erschöpfte Sportlerin wischt sich die Stirn und lächelt
sport02 © Andrey Voznjuk - www.fotolia.de

Größe und Konstruktion des Barrens

Der Barren besteht aus zwei parallelen Holmen, die auf einer Höhe von 1,95 Metern angebracht sind. Die Holme sind etwa 3,50 Meter lang. Die Holme bestehen aus Holz mit einem Kunststoffkern, weshalb sie als mittelmäßig elastisch gelten. Unterhalb des Barrens liegen Turnmatten, die einen Durchmesser von ungefähr 20 cm haben.

Der Abstand zwischen den beiden Holmen ist von jedem Athleten variabel einzustellen. Er sollte etwas enger als schulterbreit gewählt werden, sodass der Sportler genügend Freiheiten beim Turnen hat, aber keine Angst haben muss, abzustürzen.

Übungen auf dem Barren

  • Schwung- und Flugelemente

dominieren die Übungen an diesem Gerät. Der Kraftanteil einer jeden Übung spielt eine eher untergeordnete Rolle. So sind einzelne Kraftelemente zwar erlaubt, nicht aber unbedingt gefordert. Wenn man während einer Kür mehr als dreimal stoppt, gilt die Übung als nicht geschafft und man wird disqualifiziert.

Früher wurde hauptsächlich "entlang der Holmengasse" geturnt. Doch mittlerweile hat das

  • "Turnen in jede Richtung"

sich enorm entwickelt. Heute kann man genauso gut quer zum Barren turnen. Auch mit reckähnlichen

  • Riesenfelgen
  • Flugeinlagen
  • Schraubenkombinationen oder
  • Flanken

kann man heut zu Tage die Jury überzeugen. Die Männer turnen am normalen oder Parallelbarren. Das Wettkampfgerät für die Frauen ist der Stufenbarren, wobei ein Holm höher angebracht ist als der andere.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen und Hinweise zum Barren

Der Aufbau eines Barren

Der Aufbau eines Barren

Als Grifflächen des Barrens dienen zwei in der Höhe gleichmäßig verstellbare Holmen. Stabilität erhält der Barren durch einen Untersatz aus schwerem Metall.

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