Trainingstiefs gekonnt durchbrechen

Junge Frau im Sportoutfit hält Hula-Hoop-Reifen
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  • von Paradisi-Redaktion

Ein Trainingstief kann jeden noch so motivierten Fitness-Fan zur Verzweiflung bringen. Mit den folgenden Tipps geht es wieder vorwärts.

Eine gesunde, regelmäßige Veränderung des Trainingsprogramms führt einerseits zur besseren Beobachtung und Überprüfung der tatsächlichen Trainingsfortschritte und –erfolge, andererseits verhindert es ein Stagnieren im Training und erhält die Motivation, Freude und Leichtigkeit am Training selbst. Lesen Sie im Folgenden wertvolle Tipps, um ein Trainingstief zu umgehen und durchgängig Freude an Ihrem Trainingsleben zu haben.

Ein Trainingstief muss nicht sein!

Verpassen Sie Ihren Muskeln einen Kick

Fordern Sie unterschiedliche Muskelgruppen, indem Sie die einzelnen Gruppen an deren Grenzen bringen, so dass Sie dann die Möglichkeit haben, die jeweils letzte Trainingseinheit mit einem höheren Gewicht zu absolvieren. Machen Sie sich während des Trainings bewusst, was Sie gerade trainieren und nehmen Sie aufmerksam die Kontraktion der jeweiligen Muskelpartien wahr.

Tatsächlich ist diese Form des bewussten Trainings nachweislich mit höheren Trainingserfolgen verbunden.

Steigern Sie die Intensität Ihres Cardioworkouts

Benutzen Sie das Intervalltraining, um sich selbst zu neuen Fitnesserfolgen zu bringen. Wenn Sie sonst immer auf dem Laufband zu finden sind, wählen Sie den Fahrrad-Hometrainer oder den elliptischen Trainer: Erhöhen Sie Ihre Trainingsgeschwindigkeit und –intensität für eine Minute.

Ergänzen Sie diese Übung zu Ihrem gewöhnlichen Trainingstempo. Wiederholen Sie diese Schnell-Einheit alle 3-5 Minuten.

Betten Sie dieses Trainingsmuster am besten in Ihre Aufwärmphase ein. Nach ein paar Tagen werden Sie die zunehmende Intensität spüren können.

Überdenken Sie die Größe Ihrer Mahlzeiten

Wenn Ihr Stoffwechsel träge geworden ist, dann überprüfen Sie Ihre Kalorienaufnahme. Das kann Ihren Stoffwechsel wieder auf Hochtouren bringen. Anstelle der täglichen drei Mahlzeiten teilen Sie die gleiche Kalorienanzahl auf 5-6 Mahlzeiten über den Tag auf. Diese neue Aufteilung kann Ihrem Stoffwechsel einen wahren Kickstart geben.

Achten Sie zudem darauf, dass Sie in Ihrer Ernährung nicht immer die selben Lebensmittel essen. Tauschen Sie Lebensmittel aus. Ernähren Sie sich gesund und versuchen Sie neue Rezepte und neue Küchenideen auszuprobieren und bisherige dadurch zu ersetzen. Auf diese Weise gehen Sie präventiv gegen eine einseitige Ernährung vor und beugen einer dadurch einsetzenden Verlangsamung Ihres Stoffwechsels vor.

Wenn Sie zum Beispiel zum Frühstück eine Haferspeise und zum Lunch einen Salat zu sich nehmen, werden Sie bei einer daraus entstehenden Gewohnheit schnell davon gelangweilt sein. Sorgen Sie daher frühzeitig für einen abwechslungsreichen Speiseplan.

Überlisten Sie die Langeweile in Ihrem Kopf

Neben den körperlichen gibt es auch psychische Aspekte, die ein Trainingstief einleiten und unterstützen. Vermutlich sind Sie so gelangweilt und frustriert von Ihren immer geringer werdenden Trainingsfortschritten, dass Sie Gefahr laufen Dinge zu tun, die kontraproduktiv zu Ihren gesundheitlichen Zielen sind. In Phasen der stagnierenden Trainingserfolge wird nachweislich oft zu Junk Food gegriffen oder es werden Trainingseinheiten ausgelassen.

Nicki Anderson erklärt, dass die sich einstellende Langeweile und die nicht mehr ersichtlichen, beobachtbaren und messbaren Fortschritte für einige Menschen den Grund darstellt, mit Ihren bisherigen regelmäßigen Trainingseinheiten aufzuhören.

Neben der Änderung Ihres Trainingsplans können Sie Ihr Trainingsprogramm auflockern, indem Sie sich einen zusätzlichen Kurs suchen oder ein paar Trainingseinheiten mit einem Personaltrainer durchführen. Diese Möglichkeiten werden Sie motivieren härter, kontinuierlicher und besser zu arbeiten und zu trainieren. Die Kursteilnahme kann zudem lustig sein und eine zusätzliche Herausforderung für Ihren Körper und Ihren Geist darstellen.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: girl with a hoop © Andrey Kiselev - www.fotolia.de

Autor:

Andreas Hadel - Artikel vom

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