Jeder, der ein über mehrere Monate anhaltendes Trainingsprogramm absolviert hat, kennt die Phase, in der die Trainingserfolge sichtlich nachlassen. Ist man auf diese Phase nicht eingestellt, kann dies zu Frustration und Ratlosigkeit führen. Verstehen Sie den Grund für ein Trainingstief und lernen Sie Möglichkeiten kennen Ihre Trainingserfolge dennoch konstant zu halten.
Wenn Sie immer die gleichen Übungen machen, wird Ihr Körper mit der Zeit gelangweilt sein. Achten Sie darauf Ihre Übungen in regelmäßigen Abständen zu wechseln und auszutauschen und somit Ihren Körper neu und anders zu fordern. So schaffen Sie es an einem Trainingstief vorbei.
Sie machen alles richtig: Sie ernähren sich gesund und in Maßen. Sie trainieren regelmäßig. Trotzdem erreichen Sie den Punkt ab dem nichts mehr geht: Ihr Körpergewicht verändert sich nicht, Sie bauen keine zusätzliche Muskelmasse auf und Ihre Motivation lässt nach. Was ist zu tun?
Das Problem liegt in der eigentlich guten Fähigkeit des menschlichen Körpers sich über die Zeit an Anforderungen und Aufgaben anzupassen. Leider trifft das sowohl auf Dinge zu, die Ihnen gut tun, als auch auf Dinge, die Ihnen schaden. Je fitter Sie werden, desto besser wird Ihr Körper mit der Zeit mit den Anstrengungen umgehen können, so dass Sie sich neuen Herausforderungen stellen müssen. Sie verbrennen weniger Kalorien, Ihre Stoffwechseltätigkeit sinkt und Sie stellen fest, dass Ihre Fortschritte ganzheitlich nachlassen.
Wenn Sie einen Personaltrainer um Rat fragen würden, würde er Ihnen sagen, dass man in diesem Fall auf einem sogenannten körperlichen Komfortlevel angekommen ist. Der Körper hat sich an die neuen Anforderungen gewöhnt und benötigt für Veränderungen und Wachstum von nun an größere oder ganz andere Anforderungen. Die Empfehlung lautet, hinaus aus diesem Komfortzustand zu kommen, indem man seine körperliche Fitness unter neue Herausforderungen stellt.
Der beste Weg um Ihren Körper wieder zu fordern und ein Trainingstief zu überwinden ist das Abschütteln von bisherigen Tagesabläufen. Die folgenden Taktiken und Blickweisen, die Ihnen bei der Neustrukturierung und Formulierung eines neuen Trainingsplans hilfreich sind, können leicht im Alltag umgesetzt werden.
Lassen Sie Ihr Training eine Woche lang pausieren. Somit geben Sie Ihren Muskeln die Chance ihre Grundstärke wiederzuerlangen. Konfrontieren Sie Ihren Geist und Ihren Körper mit neuen Erfahrungen. Strengen Sie Ihren Körper auf die nicht bisherige Art und Weise an, sondern suchen Sie nach alternativen Bewegungsmöglichkeiten. Wenn Sie beispielsweise eine Krafttraining absolvieren, legen Sie es für ein bis zwei Wochen auf Eis und wenden Sie sich stattdessen einem nicht zu intensiven Kardio-Training zu: Fahren Sie Fahrrad, gehen Sie schwimmen oder beginnen Sie mit einem zwei wöchigen Joggingprogramm.
Sie werden sich wundern mit welcher neuen Energie Sie Ihren Körper fühlen können und wie schnelle Sie sich wieder auf Ihr Training freuen. Ihr Kopf wird sich vor und während des alternativen Trainings freier fühlen. Dieser Effekt wird sich bei der Wiederaufnahme Ihres vorherigen Trainings, wie dem Krafttraining, übrigens übertragen!
Fordern Sie Ihren Körper und Ihren Geist heraus, indem Sie Ihr Trainingsprogramm regelmäßig ändern. Wenn Sie oft in der Tretmühle der Gewohnheit stecken, dann verlassen Sie das Fitnessstudio ein bis zwei Mal in der Woche und verlegen Sie Ihr Training auf eine Radtour oder in die Schwimmhalle. Falls Sie üblicherweise mit freien Gewichten trainieren, gehen Sie ab und an auch an die Geräte und heben dort Ihre Gewichte.
Legen Sie den Fokus auf bisher vernachlässigte Trainingseinheiten oder schwache, weniger entwickelte Partien Ihres Körpers. Wenn Sie beispielsweise Stunden für das Sit-up-Training verwenden, lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auch mal auf Ihre Schultern und Ihren Rücken.
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20.05.13 | |
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