Die klassische Kniebeuge - was Sie beachten sollten

Junge Frau trainiert mit Hanteln, weißer Hintergrund

Die klassische Kniebeuge kennt jeder, egal ob jung oder alt. Schon die Begründer der Fitnessbewegung im Gefolge des berühmten Turnvater Jahn praktizierten sie mit Hingabe. Lange Zeit geriet die effektive und sinnvolle Übung jedoch außer Mode, ja fast in Vergessenheit. Inzwischen jedoch ist die Kniebeuge wieder Bestandteil eines jeden Fitnesssprogramms, da sie ideal als Krafttraining für die Oberschenkelmuskulatur genutzt werden kann. Die Kniebeuge ist einfach auszuführen, jedoch sollten Sie auf einige Details achten, um die Übung sauber durchführen zu können. Die wichtigsten Tipps haben wir für Sie zusammen gestellt.

Mit der Kniebeuge trainieren Sie nicht nur Ihre Oberschenkel, sondern auch den Gesäßmuskel sowie die Muskelgruppen von Rücken und Rumpf. Auch die Wade wird beansprucht. Die Trainingseffekte lassen sich durch den Einsatz von zusätzlichen Gewichten - meist in Form von Hantelstangen - noch vergrößern. Mit dem Einsatz von Gewichten ist die Kniebeuge auch eine der Disziplinen des Kraftdreikampfes.

Aufwärmen nicht vergessen

Da so viele verschiedene Muskelgruppen belastet werden, empfehlen wir Ihnen unbedingt, sich vor dem Beginn der Übungen gut aufzuwärmen. Die Muskeln werden stark belastet, und sollten deshalb bei Beginn der Übung bereits warm und geschmeidig sein. So können Sie den Verletzungen vorbeugen.

Richtige Körperhaltung

Achten Sie bei der Ausführung der Kniebeugen besonders auf Ihre Körperhaltung. Spannen Sie die Bauchmuskeln an und halten Sie Ihren Rücken aufrecht, auch wenn Ihnen die Haltung etwas unnatürlich vorkommt.

Führen Sie die Kniebeugen stets mit einem leichten Hohlkreuz aus. Verhindern Sie unbedingt eine Haltung, bei der der Rücken einen "Katzenbuckel" macht. Bei einem gebeugten Rücken riskieren Sie schnell eine Zerrung oder andere Verletzung, und auch die Effizienz der Übung an sich wird herabgesetzt.

Zudem wird die Atmung durch die gekrümmte Haltung eingeschränkt, was sich besonders bei einer hohen Wiederholungszahl der Übung negativ auswirkt.

Achten Sie auf die Stellung Ihrer Füße und auf einen sicheren Stand. Wählen Sie einen ebenen und flachen Untergrund, und stehen Sie in der Grundstellung bequem etwa schulterbreit. In der Ruheposition sind die Knie bereits leicht gebeugt.

Wenn Sie die Bewegung der Kniebeuge nach unten ausführen, dann achten Sie neben der geraden Rückenhaltung auch darauf, dass Ihre Knie nach vorne geschoben werden, so dass das Gesäß seine Position über den Fersen beibehält. Ein Absitzen nach vorne oder hinten wäre falsch.

Grundinformationen und Hinweise zu Kniebeugen

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Young beautiful woman with dumb-bells in hands © Dash - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom

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