Kniebeugen

Um die Kniegelenke zu schützen sollte die Übung mit Gewicht nur als Halbkniebeuge ausgeführt werden

Das Kniebeugen ist eine wirkungsvolle Kraftübung, da sie neben der Oberschenkelmuskulatur mehr als die Hälfte der gesamten Muskelmasse trainiert. Eine Langhantel wird im Nacken platziert, damit wird in die Hocke gegangen und dann wieder aufgerichtet.

Heutzutage wird das Beintraining insbesondere von Freizeitsportlern regelmäßig vernachlässigt. Dieses wird als lästig empfunden und ein Fokus auf die so genannte "Spiegelmuskulatur," also Brust, Bizeps und Bauchmuskulatur gelegt. Indes ist dies aus verschiedenen Gründen suboptimal.

Warum die Beinmuskulatur so wichtig ist

Zunächst gehört die Beinmuskulatur zu den größten Muskeln im Körper. Wird diese intensiv trainiert, schüttet der Körper große Mengen an anabolen Hormonen aus, die den Muskelaufbau im ganzen Körper begünstigen. Darüber hinaus ist gerade für die Optik eine gut ausgeprägte Beinmuskulatur entscheidend.

Wirkung und Durchführung der Kniebeuge

Die effektivste Übung für den gesamten Unterleib ist die Kniebeuge. Hier wird vorrangig der Quadrizeps trainiert, aber ebenso auch die innere Beinmuskulatur, die Bauchmuskulatur und die Pomuskulatur. Gerade für Frauen spielt die Kniebeuge daher im Rahmen eines Bauch-Beine-Po Programms eine entscheidende Rolle. Äußerst wichtig ist die korrekte Übungsausführung, da andernfalls eine gewisse Verletzungsgefahr gegeben ist.

Der Sportler stellt sich mit schulterbreiten Beinen an das Rack, und legt die Hantel im Nacken ab. Alternativ ist auch die Ablage auf der Brust möglich, dann spricht man von so genannten Frontkniebeugen, die allerdings technisch anspruchsvoll sind und daher nur von fortgeschrittenen Sportlern durchgeführt werden sollten. Nunmehr spannt der Sportler Bauch- und Rückenmuskulatur an, um eine gerade Position zu gewährleisten.

Es ist absolut entscheidend, dass für die gesamte Bewegung der Rücken gerade gehalten wird. Der Sportler geht nun langsam und kontrolliert in die Knie. Ist er am tiefsten Punkt angekommen, richtet er sich auf und atmet dabei aus.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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