15. März 2010
Mit den richtigen Joggingschuhen meistert man fast jedes Gelände. Sie dämpfen Stöße auf steinigem Untergrund genauso gut wie auf einer weichen Wiese. Wer barfuß läuft, kann sich jedoch nicht auf diesen Schutz auf Gummi und Leder verlassen. Damit Haut und Bewegungsapparat keinen ernsthaften Schaden davon tragen, muss die Wahl des Geländes beim Barfußlaufen höchste Priorität haben.
Viele Jogger laufen gerne auf Straßen oder Gehwegen. Der Grund dafür ist schnell gefunden: durch die harte Oberfläche sinkt der Fuß nicht ein, man braucht also folglich auch weniger Kraft, um sich abzustoßen. Das bedeutet natürlich eine enorme Erleichterung für das Laufen. Hierbei darf aber nicht vergessen werden, dass die Sportschuhe eine wirklich zentrale Rolle spielen. Sie fangen die gewaltigen Stöße des Asphaltuntergrunds ab und schützen so die Gelenke.
Eine dicht asphaltierte Straße ist zuerst einmal ziemlich angenehm unter den Füßen, da sie sehr glatt und im Sommer auch herrlich warm ist. Fängt man jedoch an zu laufen, so wird man schnell Schmerzen in den Knien und anderen Gelenken haben. Nun gibt es nämlich keinen Dämpfer mehr, der die Stöße abfängt. Asphalt, Beton und Pflaster sollten daher von Barfußläufern stets gemieden werden.
Optimal sind hingegen Wald- und Wiesenwege. Durch das Gras beziehungsweise die Tannennadeln entsteht ein federnder Untergrund, in den der Fuß leicht einsinken kann. Das Laufen wird dadurch zwar ein bisschen anstrengender, dafür werden die Gelenke optimal entlastet.
Selbstverständlich sollte der Weg nicht gerade an einem hochfrequentierten Badesee oder Grillplatz liegen. Hier besteht nämlich die Gefahr, dass sich Glasscherben und anderer gefährlicher Müll im Gras verbergen.
Auch auf herausstehende Wurzeln ist besonders Acht zu geben. Ohne den Schutz durch feste Schuhe kann man sich schnell eine Zehe brechen oder doch zumindest schmerzhafte Hautabschürfungen zuziehen.
Besonders viel Spaß macht Barfußlaufen am Strand. Wer wirklich schnell laufen möchte, sollte sich jedoch Stellen suchen, an denen der Sand nicht besonders tief ist. Versinkt man bei jedem Schritt zentimetertief, so besteht die Gefahr einer Überdehnung von Sehnen und Bändern.
Auch ein Abstecher ins Flache Wasser macht Spaß. Um Verletzungen vorzubeugen sollte man sich jedoch vorher darüber informieren, ob sich im Wasser eventuell viele spitze Steinchen oder Muscheln befinden.
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