13. Februar 2012
Der Zahnschutz schützt den gesamten Zahn- und den Kieferbereich des Sportlers, teilweise sogar den Bereich des Jochbeins. Er wird präventiv getragen. In einigen Sportarten schreibt ihn das jeweilige Reglement vor, in anderen Sportarten bleibt es dem Sportler selbst überlassen, ob er einen Zahnschutz verwendet oder nicht.
Viele Sportarten bergen trotz ihrer allgemein positiven Einflüsse auf die Gesundheit auch gewisse Risiken für den Sportler an sich. Stürze, Stöße oder Kollisionen mit anderen Sportlern oder Ausrüstungsgegenständen können zu den unterschiedlichsten Verletzungen führen. Viele von ihnen sind schmerzhaft, langwierig oder gar lebensbedrohlich. Eine besondere Gefahr für dauerhafte Schäden geht von Verletzungen im Kopfbereich aus. Der Sportler sollte also entsprechend vorsorgen und eine stabile Ausrüstung tragen.
Während der obere Bereich des Schädels sich mit einem Helm schützen lässt, kann zur Vermeidung von Kiefer-, Jochbein- und Zahnverletzungen ein Zahnschutz eingesetzt werden.
Wer glaubt, dass es nur beim Boxen zu ausgeschlagenen Zähnen kommen kann, der irrt. Auch das unglückliche Aufschlagen des Unterkiefers auf den Boden kann im Falle eines Sturzes so eine Schädigung nach sich ziehen. Zudem kann der Unterkiefer selbst betroffen sein. Während Blutergüsse und Weichteilverletzungen vor allem schmerzhaft sind, können Kieferfrakturen und –verrenkungen zur Beeinträchtigung der Kaufunktion führen und das Sprechen erschweren beziehungsweise ganz unmöglich machen.
Besonders komplizierte Brüche machen das Einsetzen von Knochentransplantaten oder operative Korrekturen von Fehlstellungen nötig. Wichtig ist, dass diese ein Fachmann durchführt. Bei falscher oder zu spät eingesetzter Behandlung können Asymmetrien des Gesichts zurückbleiben, die später störend wirken.
Der Zahnschutz kann aber auch Verletzungen verhindern, die auf den ersten Blick gar nicht als solche erkennbar sind. Dazu zählen unter anderem Nervenverletzungen im unteren Gesichtsbereich, deren Krankheitszeichen bis in andere Bereiche des Körpers ausstrahlen können.
Auch anhaltende Taubheitsgefühle, Sensibilitätsstörungen, Schmerzen und Missempfindungen können Symptome für Nervenschädigungen sein. Einige dieser Anzeichen lassen sich langwierig behandeln oder klingen von selbst wieder ab, andere dieser gesundheitlichen Beeinträchtigungen bleiben für immer bestehen.
Selbst, wenn es heute medizinisch bereits möglich ist, einen ausgeschlagenen Zahn wieder in das entsprechende Zahnfach zurückzuschieben und zu verankern, empfiehlt es sich, einen Zahnschutz zu verwenden, um Schmerzen, langwierige Sitzungen in der Praxis und eventuelle Zuzahlungen zu den Behandlungskosten zu vermeiden.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
05.04.11 | |
![]() | ZAHNSCHUTZ |
24.01.11 | |
![]() | ZAHNSCHUTZ |
16.11.10 | |
![]() | ZAHNSCHUTZ |
11.04.10 | |
![]() | ZAHNSCHUTZ |
28.03.10 | |
![]() | ZAHNSCHUTZ |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Zahnschutz Forum

