22. November 2011
Fahrradtaschen ermöglichen das Mitführen von Gepäck oder Werkzeug am Fahrrad. Art und Größe der Fahrradtasche unterscheiden sich nach dem Einsatzgebiet, wobei an jede Fahrradtasche Mindestanforderungen im Hinblick auf Verarbeitung und Sicherheit gestellt werden.
Die Größe einer Fahrradtasche wird zunächst abhängig sein von der Vielzahl und Größe des mitzuführenden Gepäcks. Wer auf lange Touren geht, wird sich für doppelte oder dreiteilige Satteltaschen entscheiden, die ein Fassungsvermögen von über 30 Litern aufweisen können. Wer lediglich sicherstellen möchte, das nötige Werkzeug im Falle eines geplatzten Reifens dabei zu haben, wird mit einer kleinen Sattel- oder Rahmenfahrradtasche auskommen. Angeboten werden auch bereits befüllte Werkzeugtaschen. Doch egal, für welches Modell sich der Radfahrer entscheidet, eine Fahrradtasche sollte bestimmte Anforderungen erfüllen, damit sie für den Alltag tauglich ist.
Fahrradtaschen bestehen in der Regel aus einem reißfesten Material, das möglichst wasserabweisend ist. Immerhin sind Fahrräder und ihre Taschen auf längeren Touren extremen Witterungseinflüssen ausgesetzt. Fehlt die Wasserdichtheit, kann dies Auswirkungen auf den Inhalt der Tasche haben. Während Textilien nach einer gewissen Zeit wieder trocken sind, können einige Lebensmittel, erst recht technische Geräte, im schlimmsten Fall unwiederbringlich verdorben sein. Bei hochwertigen Fahrradtaschen ist häufig eine zusätzliche Regenabdeckung im Lieferumfang enthalten, die bei Bedarf über die Tasche gezogen werden kann.
Ebenfalls können schlecht verarbeitete Nähte und Befestigungssysteme zu einem Totalverlust des Gepäcks führen. Ein Reißen derselben führt nicht nur dazu, dass das Gepäck verloren geht, es stellt auch ein gefährliches Unfallrisiko dar, insbesondere, wenn es durch das verloren gegangene Gepäck zu Dysbalancen innerhalb des Lastgewichtes kommt. Auch können abfallende Lenkertaschen ins Vorderrad fallen. Es empfiehlt sich also, nicht nur auf die Optik einer Fahrradtasche zu setzen, sondern in erster Linie auf deren Qualität.
Kinderfahrräder sollten übrigens gar nicht oder nur mit sehr kleinen Fahrradtaschen ausgestattet werden, damit die Kinder sich ausschließlich auf das Fahren konzentrieren können. Zudem könnten sie durch falsch beladene Fahrradtaschen die Balance verlieren. Empfehlenswert sind kleine Werkzeugsatteltaschen oder Lenkertaschen, keinesfalls aber große Packtaschen für den Rahmen.
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