15. März 2010
Wer ein unerwünschtes Tattoo wieder loswerden möchte, muss sich einer Tattooentfernung unterziehen. Dabei wird die Tätowierung mit Hilfe eines speziellen Lasers auf schonende Weise wieder abgetragen.
Zum Entfernen eines Tattoos sollte man sich an einen erfahrenen Arzt wenden, der über die entsprechenden Geräte verfügt und so hautschonend wie möglich vorgeht, damit es nicht zu unschönen Narben oder gar Verbrennungen kommt.
Als schonendste und wirksamste Methode zur Tattooentfernung gilt die Laserbehandlung. Dabei kommen vor allem YAG-Laser oder Rubinlaser zum Einsatz. Damit die Behandlung erfolgreich verläuft, muss die Wellenlänge des Lasers auf das Wellenlängenspektrum, also die Farbe, der Farbpigmente abgestimmt werden. So eignet sich z.B. ein YAG-Laser besonders gut zur Entfernung von schwarzen, roten, gelben und dunkelblauen Tattoos. Rubinlaser haben ein breiteres Wirkungsspektrum als die YAG-Laser, sind aber nicht so effektiv wie diese. Während der Laserbehandlung werden die eingeschlossenen Farbpigmente durch die Erhitzung wieder aufgebrochen. Da es danach jedoch zu einer erneuten Einkapselung der Pigmente kommt, sind in der Regel mehrere Behandlungssitzungen erforderlich, was auch von den verwendeten Farben abhängt. Nach der Zerstörung der Pigmente, werden diese vom Immunsystem als Fremdkörper eingestuft und aus dem Körper abgebaut. In der Regel ist für eine Tattooentfernung mit einem Laser keine Betäubung notwendig, da die Schmerzen nicht besonders groß sind. Wird die Entfernung professionell und fachgerecht durchgeführt, sind später keine Narben zu erkennen.
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