Techniken, Risiken und Nachsorge einer Tattooentfernung

Methoden zur Tattoo-Entfernung haben Vor- und Nachteile und sollten an die Tätowierung angepasst werden

Was oft mal "cool" oder "geil" war, ist es in aktuelleren Zeiten längst nicht mehr. Tattoos sind solche vergänglichen Modegags. Unbedingt gewollt in der jugendlichen Sturm-und-Drang-Zeit, sind sie im Erwachsenenalter eher anstößig für seinen Träger. Wie wegmachen, das einsgewordene und einst so beliebte Stigma? Durch eine medizinische Tattooentfernung kann man sich von seiner unliebsamen Tätowierung trennen. Im Rahmen der Nachsorge sind jedoch einige Dinge zu beachten.

Weiße Flasche auf grünen Blättern, auf denen eine Wurst weiße Creme liegt

Ziel und Zweck einer Tattooentfernung ist das Abtragen einer nicht mehr erwünschten Tätowierung auf der Haut.

Methoden der Tattooentfernung - Cover-up, Waterjet-Cutting, Vereisung und Dermabrasion

Ein Tattoo ist ein Motiv, das dauerhaft in die Haut eingestochen (tätowiert) wird. Dabei werden die Farbpigmente durch Makrophagen, körpereigene Zellen, eingekapselt. Danach können die Farbpigmente von Körper nicht mehr abgebaut werden, wodurch es zu einer dauerhaften Erhaltung der Tätowierung kommt.

Viele Menschen wollen ihren Körper durch Piercings oder Tattoowierungen verschönern. Während jedoch beim Piercing lediglich eine kleine, kaum sichtbare Narbe zurückbleibt, ist eine Tattoowierung ein Leben lang auf der Haut sichtbar. Mittlerweile können Tattoos jedoch mit Hilfe verschiedener Methoden wieder entfernt werden. Diese Methoden haben Vor- und Nachteile und sollten an die Tätowierung angepasst werden.

Wer seine Tattoos wieder loswerden will, muss erneut leiden und zahlen

Die Prozedur die Jugendsünden loszuwerden dauert Monate, ein Gelingen ist nicht garantiert

Sich eine Tätowierung stechen zu lassen ist nicht ganz billig. Das Entfernen wird meist noch teurer – und für ein kosmetisch befriedigendes Ergebnis gibt es keine Garantie.

Obwohl spezielle Laser die Körperkunst immer besser beseitigen, widerstehen einige Tattoos der Prozedur hartnäckig. Die Farben Schwarz und Blau lösen sich gut. Weiß, Gelb und Grün aber bereiten oft Probleme: "Da kann es manchmal unerwünschte Farbveränderungen geben", sagt Dr. Maja Hofmann, Oberärztin an der Berliner Charité, in der "Apotheken Umschau".

Lasern ist generell ungefährlich, bei Muttermalen sollte aber aufgepasst werden

Die Prozedur des Laserns wird dann lang und entsprechend teuer. Bis ein Tattoo restlos entfernt ist, sind unter Umständen zwölf Sitzungen oder mehr im Abstand von drei bis vier Wochen erforderlich. Ein Trost für Menschen, die den Fehlgriff rückgängig machen wollen: "Medizinisch ist der Eingriff im Prinzip unbedenklich", beteuert Dr. Hofmann.

Mit dem Lasern soll man aber nur erfahrene Dermatologen betrauen. Sollte das Tattoo eine bestimmte Art von Muttermalen überdecken, kann nur er beurteilen, ob es dort gelasert werden darf. Schlimmstenfalls könnte ein unerkannter Hautkrebs bestrahlt werden.

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    Mit Hilfe des sogenannten Nd:YAG-Lasers, den viele Praxen einsetzen, kann das Tattoo entfernt werden, ohne die umliegenden Hautpartien zu verletzen. Dieser Laser gilt daher als besonders hautverträglich und dient den unglücklich Tattoowierten als letzter Ausweg.

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    Die moderne Technik macht es zwar möglich, die Liebesschwüre und Trendpannen wieder los zu werden, doch der Abschied vom Bildchen auf der Haut ist sowohl teuer als auch schmerzhaft. Die radikale Methode heißt Skalpell. Damit lassen sich aber natürlich nur die kleinen Tattoos entfernen und eine Narbe bleibt in jedem Fall.

    Die andere Möglichkeit ist die Lasermethode. Doch auch der Laser ist nicht schmerzfrei und hat mit manchen Tattoofarben echte Schwierigkeiten. Und teuer werden beide Eingriffe, denn die Kosten müssen von jedem privat getragen werden. Daher sollte man sich immer im Vorfeld genau überleben, was man sich in den Körper tätowieren lässt.

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    Wie wird man nun die zu gut sichtbare Erinnerung an Vergangenes wieder los?

    Laser-Behandlung

    Gut bekannt und eine gängige Praxis ist das Lasern. In mehreren Sitzungen wird die Farbe unter der Haut mit einem Laserstrahl zerstört. Das wird allerdings teuer und auch schmerzhaft.

    Zudem kann der beste Laser nicht garantieren, dass die Haut danach wieder glatt und jungfräulich aussieht. Mit leichten Narben an der betroffenen Stelle muss man leben können.

    Diathermie-Methode

    Nicht so langwierig und billiger ist die Diathermie-Methode. Statt Laser kommt hier Strom zum Einsatz. Mittels der entstehenden Hitze werden die eingefärbten Hautzellen zum Absterben gebracht. Die Haut an der behandelten Stelle wird abfallen, sodass auch die Farbe vom Körper abfällt.

    In unteren Hautschichten werden neue und gesunde Zellen nachgebildet, die nun in normaler Hautfarbe das Bild ersetzen.

    Nachteil hier: bis die gefärbten Zellen absterben und abfallen vergeht einige Zeit, während der man eine Kruste wie nach einem Unfall hat. Der Juckreiz kann zum Teil stark werden, wie Ärzte warnen, aber Kratzen ist tabu. Dafür entstehen bei einer Diathermie kaum Narben.

    Die Schwierigkeiten der Tattooentfernung

    Es gab eine Zeit, in der Tattoos noch etwas Außergewöhnliches darstellten. Heutzutage tragen viele Menschen die bunten Bilder auf der Haut und wie Forscher der Uni Regensburg aussagen, möchte die Hälfte der tätowierten Menschen diese wieder loswerden. Diese Prozedur ist leichter gesagt als getan, denn oftmals gibt es schwere Komplikationen wie zum Beispiel dicke Vernarbungen. Zudem sind meist mehrere Sitzungen nötig und auch der Preis ist beachtlich - die Krankenkassen zahlen dabei nichts dazu.

    Bei einer Lasertherapie werden die Farbpartikel in kleine Stücke gesprengt und anschließend über die Lymphdrüsen nach außen transportiert. Dass dies Nebenwirkungen für den Körper hat, ist nicht auszuschließen. Besonders schwierig erweist sich das Entfernen eines Tattoos an den Stellen, an denen kaum Fettgewebe vorhanden ist, wie zum Beispiel am Rücken - eine Körperstelle, an die sich viele Menschen das heute so unbeliebte "Arschgeweih" haben stechen lassen. Auch bestimmte Farben wie etwa dunkles Rot ist aufwändiger zu entfernen.

    Viele Betroffene können mit den entstandenen Narben besser leben als mit der Tätowierung, doch in vielen Fällen ist das Ergebnis weitaus schlimmer als das Tattoo an sich und sollte dementsprechend - genau wie das Stechen des Tattoos selbst - sehr gut durchdacht werden.

    Das Entfernen von Tätowierungen ist riskant

    In Deutschland sind etwa 10 Millionen Menschen tätowiert, doch nicht jeder möchte mit seinem Tattoo ein Leben lang herumlaufen. Laut einer Umfrage der Klinik und Poliklinik für Dermatologie der Universität Regensburg erwägen fünf Prozent der Tätowierten in Deutschland, ihr Tattoo wieder entfernen zu lassen. Dabei geht es vor allem um Tätowierungen, die in jungen Jahren gestochen wurden, und den Tätowierten nun als Jugendsünde unliebsam erscheinen. Die Entfernung der Tattoos ist allerdings eine schmerzhafte und aufwendige Prozedur.

    Interessierte werden bei ihrer Entscheidung häufig allein gelassen. Eine professionelle Beratung über die Methoden und Risiken einer Tattooentfernung wird weder von Verbraucherzentralen, noch von den Krankenkassen oder unabhängigen Patientenberatungen angeboten.

    Mittlerweile können Tätowierungen sogar bei Kosmetikstudios oder Tätowierern entfernt werden. Experten raten jedoch dazu, die Behandlung nur von Medizinern durchführen zu lassen, da eine unsachgemäße Entfernung, etwa mit Blitzlampen oder Milchsäure, bleibende Hautschäden hinterlassen kann. Üblich ist heutzutage die Lasermethode, bei der die Farbpigmente in der Haut zerstört werden. Je nach Größe des Tattoos werden dabei bis zu zehn Sitzungen nötig, die mehrere Hundert Euro kosten können. Aber auch die Lasertherapie verspricht keinen 100-prozentigen Erfolg. Vor allem bunte Tattoos verbleiben meist hartnäckig auf der Haut.

    Die langfristigen Folgen einer Tattooentfernung, wie Nebenwirkungen oder Erkrankungen, können selbst Experten nicht abschätzen.

    Cover-up

    Um ein schönes Ergebnis zu erzielen, ist es von Vorteil, wenn die alte Tätowierung sehr hell ist. Diese sollte zudem vollkommen abgeheilt und nur wenig vernarbt sein.

    Besonders beliebt ist das Cover-up. Hierbei handelt es sich nicht um eine Tattooentfernung im eigentlichen Sinne. Durch das Cover-up Tattoo wird ein vorheriges Tattoo überdeckt. Das alte Tattoo kann hierbei entweder in das neue Motiv eingearbeitet oder übertätowiert werden.

    Ein Nachteil dieser Methode der Tattooentfernung ist, dass das neue Tattoo häufig sehr großflächig und fabintensiv (dunkel) gestochen werden kann. Teilweise kann das alte Tattoo auch überhaupt nicht gecovert werden.

    Ein großer Vorteil des Cover-ups ist, dass keine Narben oder ähnliches zurückbleiben, sondern ein neues und ansehnliches Tattoo entsteht. Zudem sind die Kosten und Schmerzen vergleichbar gering zu anderen Methoden der Tattooentfernung. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie hier.

    Leicht zu entfernende Tattoofarbe entwickelt

    Nahaufnahme junge dunkelhaarige Frau hat Gesicht auf Hand gestützt, am Arm Grafik Tattoo, geschwungene Linien
    natural beauty 4/2 sw © Patrizia Tilly - www.fotolia.de

    Chemiker aus den USA haben eine neue Tinte für das Tätowieren entwickelt. Tattoos die mit dieser Farbe gestochen wurden, können, wenn sie nicht mehr erwünscht sind, mit nur einer Laserbehandlung aus der Haut vollständig entfernen werden.

    Es kommt ein Farbstoff zum Einsatz, der sowohl in Lebensmitteln wie auch in Kosmetika und Medikamenten zugelassen ist. Die Farbpigmente werden in Polymerkügelchen mit einem Durchmesser von nur drei Mikrometern eingeschlossen und für die Tätowierung verwendet.

    Mit dem Laser müssen dann nur noch die Hüllen der Kügelchen zerstört werden, die Farbe tritt aus und wird vom Körper abgebaut.

    Waterjet-Cutting

    Da es sich um eine kleine Operation handelt, müssen hier die üblichen Risiken einer OP, wie zum Beispiel Infektionen, in Kauf genommen werden.

    Die Methode des Waterjet-Cutting ist mit einer kleinen Operation vergleichbar. Durch einen sehr dünnen Wasserstrahl wird die Haut um die Tätowierung aufgeschnitten. Nachdem die Haut leicht angehoben wurde, können die unter der Haut befindlichen Farbpartikel einfach herausgespült werden. Anschließend wird die Wunde genäht.

    Wird der Eingriff nicht sorgfältig vorgenommen, können ausgeprägte Narben die Folge sein. Ein weiterer Nachteil ist, dass auf die Tattooentfernung meist eine stationäre Aufnahme in der Klinik vorgeschrieben ist. Die Kosten des Waterjet-Cutting sind zudem vergleichsweise hoch.

    Ein großer Vorteil dieser Methode der Tattooentfernung ist, dass keine weiteren Sitzungen notwendig sind und auch dunkle Farbpigmente gut entfernt werden können.

    Milchsäure als neues Verfahren

    Neben dem Lasern und dem Rausschneiden, kann man sein Tattoo nun mit Milchsäure loswerden

    Nahaufnahme Tätowierer bei der Arbeit, macht Tattoo auf Rücken
    Taetowierer bei der Arbeit © bilderbox - www.fotolia.de

    Stars wie Johnny Depp können ein Liedchen davon singen, was es heißt, wenn ein einst bedeutungsvolles Tattoo auf einmal nicht mehr aktuell ist. Nicht alle tragen ihre Tattoo-Sünden dann so galant wie er seinen "Wino Forever"-Schriftzug.

    Die Möglichkeiten zur Tattoo-Entfernung

    Auch unter Normalos wird Tattoo-Entfernung immer beliebter. Ganz vorne steht dabei das Lasern. Doch diese Prozedur ist nicht nur langwierig, schmerzhaft und teuer, sie funktioniert auch nur bei schwarzen Tattoos richtig gut. Bunte Farben absorbieren die Licht-Wellenlängen nicht so gut wie schwarze Tinte.

    Mutige lassen sich das Tattoo herausschneiden. Dabei wird die Haut, die um das Tattoo liegt gedehnt, bis sie die Lücke auffüllen kann. Dieser Eingriff erfolgt unter Vollnarkose und auch hier bleiben Narben zurück.

    Bisher unbekannt aber Experten zufolge recht vielversprechend ist das "Enttätowieren". Dabei wird mit einer Tattoonadel Milchsäure unter die Haut gebracht, die die Farbpartikel nach oben treibt. Auch hier bleiben jedoch Narben. Deswegen gilt umso mehr: Tattoos wollen vorher wohlüberlegt sein, bevor es hinterher zu spät ist.

    Neue Methode zur Tattoo-Entfernung birgt große Nebenwirkungen

    Hat man sich beim Stechen seines Tattoos für das falsche Motiv entschieden und möchte die Farbe unter der Haut wieder loswerden, gab es bislang nur eine effektive Methode: die Laser-Behandlung, bei der jedoch hässliche Narben zurückbleiben können.

    Nun preisen immer mehr Anbieter eine neue Methode zur Tattoo-Entfernung an, bei der eine 40-prozentige Milchsäurelösung angeblich risikofrei unter die tattoowierte Hautstelle gespritzt wird. Doch auch diese Methode ist nicht ungefährlich. Dem Bundesinstitut für Risikobewertung zufolge ist es bei einigen Behandlungen schon zu schweren Hautentzündungen gekommen.

    Vereisung

    Die Vereisung ist auch als Kryotherapie bekannt. Bei dieser Methode der Tattooentfernung werden die oberen Hautschichten vereist, sterben ab und können nach und nach abgetragen werden.

    Die Vereisung kann je nach Empfinden sehr unangenehm sein - es bilden sich große schmerzhafte Blasen, vergleichbar mit denen einer Verbrennung. Zudem sind je nach Farbintensität der Tätowierung mehrere Sitzungen nötig. Ein Vorteil dieser Methode ist, dass sich zwar Narben bilden, diese jedoch auf den ersten Blick nicht sichtbar sind.

    Nicht-invasive Tätowierungsentfernung nun auch in Deutschland möglich

    Mann mit nacktem Oberkörper und Leopard Tattoo auf Oberarm stützt Ellbogen auf Knie, Kopf in Hände
    leopard tattoo © Dmitri MIkitenko - www.fotolia.de

    Tätowierungen sind nach wie vor in und doch wünschen sich rund 12% der Menschen genau diese wieder weg und weitere 72% überlegen es sich irgendwann das Tattoo wieder entfernen zu lassen. Bislang war solch eine Entfernung nur mittels Laser oder eine Art Abschleifen möglich.

    Beide Methoden sind nicht nur langwierig, sondern auch mit Schmerzen und oft auch einer anschließenden Narbenbildung verbunden. Aus Großbritannien gibt es nun jedoch eine neue Methode der Tätowierungsentfernung, die ohne Laser oder Operation auskommt. Bei dieser Behandlungsmethode wird eine spezielle Creme ähnlich wie beim Tätowieren selbst als Mikropigmentierung in die tätowierte Hautstelle eingebracht. Die Tätowierungstinte selbst ist so hergestellt, dass der Körper diese nicht erkennen kann. Mit der eingebrachten Entfernungscreme wird nun die "Tinte" erkennbar und folglich abgestoßen.

    Dieses neue System ist nicht nur preisgünstiger, sondern ist auch schmerzfreier und beinhaltet nur ein geringes Risiko einer folgenden Narbenbildung.

    Dermabrasion

    Die Dermabrasion eignet sich, wenn überhaupt, lediglich für kleine Tätowierungen an unauffälligen Stellen.

    Die Dermabrasion ist die am seltensten genutzte Methode der Tattooentfernung. Die Tätowierung wird durch das Abschleifen der Haut entfernt. Um alle Farbpartikel zu erreichen muss dieser Vorgang bis zu den unteren Hautschichten vollzogen werden.

    Diese Methode weißt besonders viele Nachteile auf. Die Dermabrasion verursacht während der Behandlung sehr starke Schmerzen, welche weiterhin über Wochen anhalten können. Zudem hinterlässt diese Methode stark sichtbare Narben.

    Auch die Kosten von bis zu 1.500 Euro je nach Größe des Tattoos sind im Vergleich zu anderen Methoden ein Nachteil. Der einzige Vorteil dieser Methode ist, dass das Tattoo rückstandslos entfernt wird.

    Tattoos lassen sich mit flüssigem Entferner lediglich aufhellen, nicht entfernen

    Rückansicht eines Models vor grauem Hintergrund, lange glatte und braune Haare, Tattoos auf Wirbelsäule und Oberarm
    Fashion portrait of elegant woman with magnificent hair © Oleg Gekman - www.fotolia.de

    Immer mehr Tattoostudios und Kosmetikstudios bieten an, ungewünschte Tattoos mit flüssigem Entferner verschwinden zu lassen, falls diese nicht mehr erwünscht sind. Dies ist aber nicht möglich.

    Für die Entfernung wird 40-prozentige Milchsäure benutzt. Diese muss - wie auch zuvor das Tattoo - unter die Haut gestochen werden. Verschwinden wird das Tattoo aber nicht, sondern lediglich verblassen. Je bunter, umso stärker ist es nach der Entfernung noch zu sehen. Die Risiken sind vergleichbar mit den denen beim Stechen eines Tattoos. Es sollte stets gut überlegt werden, ob man diesen Schritt tut.

    Die Diathermie

    Während bei der Laserbehandlung jeder Laser für andere Farben zuständig ist, ist es bei der Diathermie nicht entscheidend, aus welchen Farben das Tattoo besteht.

    Als Gegenstück zur Vereisung kann ein Tattoo auch durch die Diathermie entfernt werden. Hierbei wird die tätowierte Haut mit elektrischem Strom behandelt und so die Flüssigkeit der Zellen zum verdampfen gebracht.

    Beim anschließenden Heilungsprozess werden diese Hautzellen zusammen mit den Farbpigmenten ausgeschieden. Dieses Behandlungsverfahren muss zwingend von erfahrenen Ärzten durchgeführt werden, da sonst Folgeerkrankungen wie

    • Infektionen,
    • Verbrennungen und
    • unschöne Narben

    die Folge sein können. Bei dieser Behandlung wird die Haut gezielt "verbrannt", was auch mit teils größeren Schmerzen verbunden ist. Hochfrequente Ströme werden auf die Haut geleitet und verursachen so das "Verbrennen" des Tattoos.

    Tattoo-Entfernung durch Laser

    Die am häufigsten angewandte und wohl auch beste Methode ein Tattoo zu entfernen, ist die Laserbehandlung. Die Laserbehandlung verursacht nur geringe Schmerzen und hinterlässt kaum Narben. Diese Methode ist allerdings die kostenintensivste Variante von allen.

    Die moderne Technologie macht's möglich. Auch wenn unterschiedliche Laserarten verwendet werden, ist das Prinzip einfach:

    1. Die Laserenergie bricht die Kollagenfasern auf und zertrümmert die Farbpigmente des Tattoos in kleinste Teile.
    2. Dann setzt das körpereigene Abwehrsystem ein: die Überbleibsel werden abtransportiert.

    Die Laserbehandlung wird als unterschiedlich schmerzhaft beschrieben. Jeder Laserstrahl fühlt sich wie ein kleiner Stich auf der Haut an. Der Laser zerstört dabei nur das Tattoo, die umliegende Haut wird nicht geschädigt.

    Nach der Laserbehandlung ist die behandelte Hautstelle leicht gerötet und geschwollen. Nach einigen Tagen bildet sich meist auch Schorf auf der Haut, der nach maximal zwei Wochen wieder abfällt.

    Dank Laserbehandlung das unerwünschte Tattoo schmerzfrei loswerden

    Zur Entfernung von Tattoos kommen verschiedene Laserarten zur Anwendung

    Tattoos gehören mittlerweile zu dem Körperschmuck, den man sich "mal eben" zulegt. Heutzutage sind die Körperbilder nichts Besonderes mehr. Oftmals werden sie jedoch auch zu spontan gewählt, ohne darüber nachzudenken, ob sie einem in 20 Jahren noch gefallen. Auch kann es zu Problemen im Berufsleben führen.

    Prinzip der Laser-Tattooentfernung

    Zu diesem Zweck gibt es glücklicherweise die Tattooentfernung durch Laserbehandlung. Dabei saugen die Farbpigmente in der Hautschicht das Laserlicht auf und werden erhitzt, was sie daraufhin zerplatzen lässt. Wenige Tage später werden die kleinen Teilchen über das Lymphsystem durch bestimmte Zellen, die Makrophagen, abtransportiert

    Dabei ist es wichtig, dass man während der Behandlungszeit, die in mehreren Sitzungen durchgeführt werden muss, - je nachdem wie groß das Tattoo und dessen Qualität ist - genügend trinkt und auf Pausen von 2 bis 3 Wochen zwischen den Sitzungen achtet.

    Verschiedene Laserarten

    Bei der Tattooentfernung kommen zwei Arten von Laser in Frage, einmal der Neodym(ND)-YAG-Laser sowie der Rubinlaser, je nachdem, ob es sich um eine farbige oder dunkle Tätowierung handelt. Selbst schmerzempfindliche Menschen müssen keine Angst haben, die Behandlung ist sehr gut erträglich - mit dem Tätowieren kaum zu vergleichen - und zudem ohne Narben.

    Die erfolgreichste und schonendste Methode zur Tattoo-Entfernung ist das Lasern

    Nahaufnahme junge dunkelhaarige Frau hat Gesicht auf Hand gestützt, am Arm Grafik Tattoo, geschwungene Linien
    natural beauty 4/2 sw © Patrizia Tilly - www.fotolia.de

    Tattoos liegen nach wie vor voll im Trend. Rund 20% aller Deutschen hat sich bereits tattoowieren lassen, doch die Motive sollten gut gewählt und wohl überlegt sein, denn wer die Bildchen und Sprüche irgendwann leid ist, dem bleibt nur noch die Tattoo-Entfernung und die ist schmerzhaft, langwierig und teuer. Wem dennoch ein Fehltritt passiert ist, der kann zwischen verschiedenen Methoden der Tattoo-Entfernung wählen.

    Methoden zur Tattoo-Entferung

    Die wohl gängigste ist die Laserbehandlung. Dabei wird die Haut mit Hilfe eines Lasers so lange erhitzt, bis die Farbpigmente des Tattoos zersprengt werden. Die kleinen Farbteilchen werden dann nach und nach von der Lymphflüssigkeit abtransportiert und das Tattoo verblasst. Um ein Tattoo komplett loszuwerden, sind je nach Hautdicke, sowie Farbe und Größe des Tattoos zwischen sechs und zehn Sitzungen notwendig, die jeweils bis zu 400 Euro kosten können.

    Die Folgen der Laserbehandlung können leichte Narben und ein dauerhafter Pigmentverlust sein. Weitere Methoden, das ungeliebte Tattoo loszuwerden, sind flüssige Tattoo-Entferner und das so genannte "Wegblitzen". Experten raten auf Grund der hohen Risiken jedoch von beiden Methoden ab. Flüssige Entfernungsmittel enthalten Milchsäure, die die Haut stark angreift und zu schlimmen Entzündungen führen kann. Beim Wegblitzen werden spezielle Blitzlampen verwendet, die meist schwere Verbrennungen nach sich ziehen.

    Ein Tattoo lasern lassen: Ärzte bemängeln die fehlende Kontrolle der Anbieter

    Rücken eines Mannes wird von einem Tätowierer tätowiert
    tattoo © terex - www.fotolia.de

    Die moderne Lasertechnik macht es möglich, dass man mit einem einst geliebten aber nun gehassten Tattoo nicht länger herumlaufen muss. Durch mehrere Sitzungen unter dem Laser wird das Tattoo nach und nach blasser, bis es am Ende verschwindet. Die Farbstoffe in der Haut werden dabei zerkleinert und durch den Körper selbst abgebaut.

    Dermatologen sehen den aktuellen Trend zur Tattoo-Entfernung mit Unbehagen. Sie kennen die Kraft hinter den Lasermaschinen und sorgen sich um einen zu sorglosen Umgang beim Lasern. Fakt ist, dass es bisher in Deutschland eine gefährliche Grauzone gibt.

    Fehlende Pflicht zur Ausbildung birgt Gefahren für Kunden

    Die Betreiber müssen keine medizinische Ausbildung besitzen, um die Maschinen kaufen und an ihren Kunden anwenden zu dürfen. So kann jeder Kosmetiker oder jedes Nagelstudio sich einen Laser kaufen und den Kunden die Dienstleistung anbieten. Für Ärzte ist das unverantwortlich.

    Beim Umgang mit den Geräten kann vieles falsch gemacht werden und nicht alle Fehler fallen direkt bei der Anwendung auf. Die Möglichkeit der Langzeitschäden ist kaum abzusehen.

    Außerdem haben die Laien keine Ahnung von möglichen Hautkrankheiten, die der Tattoo-Besitzer mitbringt. Es müssen sogar nicht einmal Krankheiten sein, denn schon Besonderheiten der Haut und der Hauttyp können wichtig sein, um die Laserbehandlung richtig einzustellen.

    Forderung nach größerer Sicherheit

    Die Ärzte fordern daher im Interesse der Gesundheit, dass nur geprüfte Stellen das Lasern von Tattoos anbieten dürfen. Man muss eine rechtliche Grundlage schaffen und entsprechende Prüfstellen einrichten.

    Diese sollten nicht nur das Können der Anwender zertifizieren, sondern auch die Maschinen. Es gibt vom bedenklichen Billig-Laser bis zum Hightech-Gerät viele Zwischenstufen und nichts ist reglementiert.

    Solange die Situation wie im Moment ist, sollten alle Tattoo-Besitzer mit Laserwunsch erst zu einem Hautarzt gehen und über ihr Vorhaben reden. Der Dermatologe kann sich dann die betreffende Körperstelle ansehen. Idealerweise empfiehlt der Arzt direkt eine Stelle, wo der Patient sein Tattoo professionell entfernen lassen kann.

    Verschiedene Laser für unterschiedliche Farben

    Als schonendste und wirksamste Methode zur Tattooentfernung gilt die Laserbehandlung. Dabei kommen vor allem YAG-Laser oder Rubinlaser zum Einsatz. Damit die Behandlung erfolgreich verläuft, muss die Wellenlänge des Lasers auf das Wellenlängenspektrum, also die Farbe, der Farbpigmente abgestimmt werden:

    • So eignet sich z.B. ein YAG-Laser besonders gut zur Entfernung von schwarzen, roten, gelben und dunkelblauen Tattoos.

    • Rubinlaser haben ein breiteres Wirkungsspektrum als die YAG-Laser, sind aber nicht so effektiv wie diese.

    Risiken und mögliche Nebenwirkungen einer Tattooentfernung mit Laser

    Erst nach dem Abfall des Schorfs kann man erkennen, wie viel Tattooreste übrig geblieben sind. Dementsprechend muss die Sitzung wiederholt werden, bis alles weg ist. Dies ist abhängig davon,

    • aus welchen Farben das Tattoo besteht,
    • ob es professionell gestochen wurde und
    • wie groß das Tattoo ist.

    Wie fast jede andere Behandlung auch, so hat auch eine Laserbehandlung Nebenwirkungen.

    Blutungen und Hämatome

    Nach einer Laserbehandlung können Blutungen unter der Haut und blaue Flecke auftreten. Meist muss hier jedoch keine weitere ärztliche Behandlung erfolgen. Die Blutungen und Hämatome bilden sich von selbst zurück.

    Hautrötungen und Schwellungen

    Zu weiteren Nebenwirkungen zählt zum Beispiel eine Hautrötung nach der Behandlung. Zudem ist die behandelte Stelle oft auch geschwollen.

    Spätestens nach 1,5 Monaten verschwinden diese Hauterscheinungen jedoch wieder.

    Schwindel und Übelkeit

    Während der ärztlichen Behandlung fühlen sich einige Patienten schwindelig und bemerken Übelkeit.

    Allergien und unerwünschtes Ergebnis

    Wie bei jedem anderen medizinischen Eingriff auch, so kann auch bei der Tattooentfernung eine allergische Reaktion auftreten, auf die verwendeten

    In einigen Fällen kann es passieren, dass die Farbe des Tattoos durch eine Laserbehandlung deutlich dunkler wird, als sie zuvor war. Hier kann dann keine weitere Laserbehandlung mehr durchgeführt werden. Es gibt jedoch andere Methoden, wie das Tattoo in diesem Fall entfernt werden kann.

    Krebsrisiko und Narben

    Wurde das Tattoo unprofessionell gestochen und billige Farben dazu verwendet, so gelangen diese Farben durch die Behandlung mit dem Laser in den menschlichen Körper. Die Farben können dann krebserregend wirken.

    Nach einer Laserbehandlung zur Tattooentfernung können unschöne Narben auftreten. Teilweise müssen diese in einem weiteren Eingriff chirurgisch korrigiert werden.

    Welche Methode zur Tattoo-Entfernung wählen?

    Aufgrund dieser Risiken und Nebenwirkungen der Tattooentfernung sollte man sich im Vorfeld Gedanken darüber machen, ob und welches Tattoo man sich stechen lassen möchte. Die Entfernung eines Tattoos ist weitaus komplizierter als das Tätowieren. Und auch die Haut leidet sehr unter einer Tattooentfernung.

    Welche Methode zur Tattooentferung angewendet wird, muss ein Arzt im Einzelfall entscheiden. Keinesfalls sollte man sich sein Tattoo von einem Laien entfernen lassen. Dies kann schwerwiegende Folgen wie zum Beispiel hässliche Narben oder Infektionen nach sich ziehen.

    Die richtige Nachsorge nach einer Tattooentfernung

    Nach jeder Laserbehandlung ist die Haut gereizt und sollte daher schonend behandelt werden. Das bedeutet, man muss darauf achten, dass die Hautstelle sauber ist und nicht feucht wird.

    • Nach jeder Laserbehandlung bildet sich meist ein Schorf auf der Haut. Dieser darf keinesfalls abgekratzt werden, da dies sonst zu Narben führen könnte. Zudem können Keime in die Wunde gelangen und zu schweren Infektionen führen.

    • Ist der Schorf von alleine abgefallen, so kann man die Haut mit Wundschutzcreme dabei unterstützen, dass sie sich schnell regenerieren kann.

    • Nach dem Waschen oder Duschen muss die Haut vorsichtig trocken getupft werden. Zudem sollte viel Luft an die Hautstelle gelangen. Luftdichtes Abkleben ist daher nicht das Wahre.

    • Je nachdem, wo sich das Tattoo befindet oder befunden hat, sollte man an dieser Stelle nach der Behandlung keine engen Kleidungsstücke tragen, die an der Haut scheuern. Dies würde die Haut zusätzlich reizen.

    • Ist die Haut direkt nach der Tattooentfernung gerötet und geschwollen, so kann sie zum Beispiel mit einem Kühlpack gekühlt werden.

    • Viele Ärzte empfehlen auch, Ananassaft zu trinken. Dieser enthält viele Enzyme und kann dem Körper dabei helfen, die Heilung der Haut zu beschleunigen. Dazu sollte für die Dauer von zwei Wochen jeweils morgens und abends ein Glas Saft getrunken werden.

    • Im Rahmen der Nachsorge empfehlen die Ärzte zudem auch, erst einmal auf Kraftsportarten zu verzichten, damit die Haut in Ruhe heilen kann.

    Mark Wahlberg lässt sich Tattoo entfernen

    Hollywood-Star Mark Wahlberg trennt sich - von seinem Tattoo. So wurde der Schauspieler kürzlich auf dem Weg zur Roxbury Clinic in Beverly Hills gesichtet, um sich dort von Spezialisten ein Tattoo auf seinem linken Oberarm weglasern zu lassen.

    Endgültig die Nase voll von dem lästigen Körperschmuck schien der Hollywood-Star, der übrigens am 16. September letzten Jahres zum dritten Mal Vater geworden ist, sichtlich erleichtert über seine Entscheidung.

    Tattoo-Entfernung bei Jessica Alba

    Ihr Nackentattoo, das Jessica Alba erst seit zwei Jahren hat, hat sie sich nun entfernen lassen. Und dabei haben ihre Mutter und auch ihre Tante sich das gleiche Tattoo machen lassen! Das Gänseblümchen und der Marienkäfer, die vorher ihren Nacken zierten, sind jetzt nicht mehr zu sehen.

    Bis zu 15 Sitzungen wird sie dafür gebraucht haben. Fragt sich, ob die Entfernung der Erinnerung auf der Haut nur mit ihrem Styling-Wandel oder auch mit familiären Problemen zu tun hat.

    Eva Longoria - Tattooentfernung hinterlässt hässliche weiße Narbe am Handgelenk

    Zur Feier ihres Hochzeitstages am 07.07.2007 ließ sich "Desperate Housewives"-Darstellerin Eva Longoria dieses Datum auf ihr Handgelenk tätowieren.

    Jetzt, wo die Ehe mit Tony Parker beendet ist, wollte Eva wohl nicht mehr länger an ihre zerflossene Liebe erinnert werden und ließ sich das Tattoo entfernen. Dafür verziert nun eine hässliche weiße Narbe das Handgelenk der Schauspielerin, wie man auf einem Paparazzi-Foto erkennen konnte. Ob es ihr damit gelingt den Liebeskummer hinter sich zu lassen?

    Megan Fox will ihr Monroe-Tattoo nicht mehr

    Um die US-amerikanische Schauspielerin Megan Fox ist es recht ruhig geworden. Zumindest im Hinblick auf neue Filmdrehs.

    In der Werbung hingehen dreht sie richtig auf. Seit 2010 modelt sie für Armani. Scheinbar stören sie nun ihre Tattoos.

    Eines davon, das Porträt von Marilyn Monroe, lässt sie derzeit weglasern. Schon jetzt ist das Gesicht nur noch schemenhaft zu erkennen.

    Megan Fox spricht über die Entfernung ihres Marilyn Monroe-Tattoos

    Megan Fox ließ sich vor einigen Jahren das Antlitz von Marilyn Monroe auf ihren rechten Unterarm tätowieren, damit es sie immer daran erinnert sich von der Filmindustrie nicht seelisch kaputtmachen zu lassen. Doch nun unterzieht sich die Hollywoodschauspielerin einer schmerzhaften Laserbehandlung, um das Tattoo wieder loszuwerden.

    In einem Interview mit der Zeitschrift "Amica" sagte die 25-Jährige zu ihrer Entscheidung, dass Marilyn Monroe eine gestörte, negative und labile Person war und sie diese schlechten Energien mit dem Tattoo nicht weiter anziehen möchte. Auch ihre anderen Tattoos würde sie irgendwann vielleicht noch entfernen lassen, obwohl die Laserbehandlung sehr schmerzhaft sei, so Fox.

    Doch woher kommt der plötzliche Sinneswandel? Hat Megan Fox etwa erkannt, dass das Marilyn Monroe-Tattoo an einer solch sichtbaren Stelle ein K.O.-Kriterium für gute Filmrollen sein könnte?

    Ehemaliger Nazi bekommt Laserbehandlung für Hass-Tattoos bezahlt

    Der ehemalige amerikanische Neonazi Bryon Widner war 16 Jahre lang als gewaltätiger Nazi auf Amerikas Straßen unterwegs. Seine Hassbotschaften trug er in Form von Tattoos auch auf seinem gesamten Körper, vor allem im Gesicht. Als er im Jahr 2006 schließlich die Liebe seines Lebens kennenlernte, wollte Widner sein Leben von Grund auf ändern. Er brach jeglichen Kontakt zu seinen ehemaligen Kumpels ab, zog um und gründete eine eigene Familie. Die einzigen Erinnerungen an sein früheres Leben waren seine zahlreichen Tattoos, darunter auch ein riesiges Hakenkreuz.

    Da es die Familie mit den eigenen finanziellen Mitteln niemals geschafft hätte, die Erinnerungen per Laserbehandlung vom Körper des Ex-Nazis zu entfernen, erklärte sich die Bürgerrechtsbewegung "Southern Poverty Law Center" dazu bereit, die Rechnungen zu tragen.

    Insgesamt zwei Jahre hat es gedauert, bis die Tattoos auf Widners Haut vollständig verblassten. Heute sieht er aus wie ein ganz normaler Familienvater.

    Kelly Osbourne hat keine Lust mehr auf Tattoos

    Hätte sie sich das früher überlegt, dann müsste sie jetzt nicht über schmerzhafte Laserbehandlungen nachdenken. Wie Kelly Osbourne jetzt feststellen muss, können unschöne Jugendsünden lange nachhängen. Ihre zahlreichen Tattoos, insgesamt 15 Stück, möchte Osborne nun in mehreren Laserbehandlungen loswerden.

    Einige wenige Verzierungen auf ihrem Körper, verbindet Osbourne allerdings mit bestimmten Erinnerungen. Deshalb sollen nicht alle Verzierungen verschwinden. So darf zum Beispiel der Name ihres Bruders weiterhin ihre Haut schmücken.

    Das Stechen der Tattoos war sicherlich nicht angenehm. Um die gesamte Farbe jetzt wieder zu löschen, muss sie sich weiteren Schmerzen unterziehen. Denn auch die Sitzungen unter dem Lasergerät werden sicherlich wenig angenehm sein.

    Eva Longoria will Tätowierungen loswerden

    Eva Longoria und Tony Parker sind schon lange kein Paar mehr. Doch obwohl die Schauspielerin und den Basketballspieler nichts mehr verbindet, wird Longoria ständig an ihren Ex-Mann erinnert.

    Auf dem Nacken Longorias prangt noch immer ein Tattoo, das sie sich damals aus Liebe zu Parker hat stechen lassen. Neben der „Neun“, der Rückennummer ihres damaligen Ehemannes, findet sich außerdem das Hochzeitsdatum der beiden in römischer Schrift auf ihrem rechten Handgelenk.

    Nach der Trennung ist es kein Wunder, dass die Schauspielerin, bekannt aus der US-Serie „Desperate-Housewives“, die Farbe unter ihrer Haut nun los werden möchte. Doch Tattoos sind bekanntlich nicht einfach abwaschbar. Laut der „Daily Mail“ soll Longoria bereits versucht haben, die Tattoos anhand einer Laserbehandlung verblassen zu lassen. Angeblich sei dies aber nicht geglückt und auch der Grund dafür, dass die Schauspielerin nun den Spezialisten Dr. Tattoff aufgesucht hat.

    Lomgorias Bemühen sich von den Bildern zu trennen, mag vor allem an ihrem neuen Freund, dem Bruder von Penelope Cruz, liegen. Denn laut der „Daily Mail“ soll dieser wenig begeistert von den Überresten seines Vorgängers auf der Haut seiner Liebsten sein.

    Mark Wahlberg´s ungewöhnliche Erziehungsmethoden

    Angeblich muss ja jeder Mensch seine eigenen Erfahrungen sammeln. Mark Wahlberg sieht die Sache offensichtlich etwas anders: Er ist davon überzeugt, dass Beziehung auch durch Anschauung funktioniert.

    Wie das? Ganz einfach: Um seine Kids davon abzuhalten, sich selbst eine Tätowierung zuzulegen, nimmt er sie einfach mit ins Tattoo-Studio. Dieser Besuch hat für ihn vor allem einen pädagogischen Zweck: Indem die Kleinen sehen, wie schmerzhaft die Entfernung von Papa´s Tätowierungen ist, soll ihnen selbst die Lust auf die bunte Körperkunst vergehen.

    Ob das funktioniert, kann man jedoch noch nicht mit Gewissheit sagen. Schließlich sind die besagten Kids heute gerade einmal fünf und acht Jahre alt - zu jung also, um selbst schon an Tätowierungen zu denken.

    Aus Fehlern lernt man - Christina Ricci entfernt Tattoos

    In einem Interview mit dem Magazin "Neon" äußerte die Schauspielerin Christina Ricci, dass sie zwei ihrer 7 Tattoos entfernen lassen möchte. Für die Schauspielerin sind Tattoos offenbar nicht für die Ewigkeit gedacht, denn sie ließ bereits eines entfernen. Der Spruch "Move or bleed" war auf ihre Rippen tätowiert und stammt von den fleißigen Hilfskräften auf dem Filmset, die damit meinen, dass man schnell aus dem Weg soll.

    Gute Ratschläge bedeuten Christina Ricci nicht viel, denn sie ist der Überzeugung, dass man am besten durch Fehler lernt, die man selbst begeht.

    Chris Brown entfernt Tattoo für Rihanna

    Rihanna hat scheinbar nicht daraus gelernt. Sie geht wieder mit ihrem Ex Chris Brown, der sie vor einigen Jahren geschlagen hat. Chris beweist mit aller Liebe, dass er es ernst meint. Er ließ zum Beispiel ein Tattoo mit dem Namen seiner Ex entfernen. Alles nur für Rihanna.

    Die Sängerin nimmt scheinbar alles ernst, was Chris Brown tut. Ob er sie wirklich liebt, ist eine Sache, ob er sie nie wieder schlägt eine andere. Auf jeden Fall verbrachten sie gemeinsam die Weihnachtsfeiertage und schon gab es gemeinsame Fotos von Rihanna und Chris.

    Hoffentlich geht diesmal alles gut. Noch einen Skandal wie damals braucht niemand und auch Rihanna würde niemand mehr ernst nehmen.

    Die Tattoos müssen weg - Drew Barrymore konvertiert zum Judentum

    Die ehemalige Skandalnudel Drew Barrymore ist erwachsen geworden: Seit einem halben Jahr ist sie mit dem Kunsthändler Will Kopelman verheiratet und will für ihren jüdischen Mann nun selbst zum Judentum konvertieren. Auch ihre vier Monate alte Tochter Olive soll traditionell jüdisch erzogen werden.

    Das einzige Problem, das Barrymore noch im Weg steht, sind ihre Tattoos: Im konservativen Judentum sind Tätowierungen auf der Haut nicht erlaubt. Daher will sich die Schauspielerin ihre sechs Tattoos nun mit Laser entfernen lassen.

    Die jüdischen Traditionen ihres Ehemanns nimmt Drew Barrymore bereits sehr ernst: In der US-Talkshow "The View" erzählte sie nun, dass sie das Pessachfest im Kreis der Familie begeht und auch den vorausgehenden Sederabend mit symbolischen Speisen begeht.

    Auch ihre Hochzeit mit Rabbi Rubenstein verlief konservativ und wurde mit der Unterzeichnung der Ketubba besiegt, des traditionellen jüdischen Ehevertrags, durch den der Ehemann zur Einhaltung der drei Rechte seiner Frau verpflichtet wird - Unterhalt, Bekleidung und Sex.

    Der ehemalige Kinderstar Drew Barrymore wurde mit sieben Jahren durch ihre Hauptrolle in "E.T." weltberühmt und machte kurz darauf Schlagzeilen, als sie sich mit neun Jahren zum ersten Mal betrank und mit zwölf zum ersten Mal Kokain nahm. Seit 2000 konnte sie sich als ernstzunehmende erwachsene Schauspielerin etablieren und ist nun auch im Privatleben zur Ruhe gekommen.

    Grundinformationen zur Tattooentfernung

    • Techniken, Risiken und Nachsorge einer Tattooentfernung

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    • Bildnachweis: Tatooist adding shadows © esolla - www.fotolia.de

    Autor:

    Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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