8. Februar 2011
Durch eine medizinische Tattooentfernung kann man sich von seiner unliebsamen Tätowierung trennen. Im Rahmen der Nachsorge sind jedoch einige Dinge zu beachten.
Eine professionelle Tattooentfernung wird von verschiedenen Fachärzten wie z.B. Plastischen Chirurgen oder Hautärzten angeboten. Meist wird das Tattoo mit dem Laser entfernt. Je nach Art und Größe des Tattoos sind mehrere Sitzungen notwendig, bis das Tattoo verschwunden ist.
Nach jeder Laserbehandlung bildet sich meist ein Schorf auf der Haut. Dieser darf keinesfalls abgekratzt werden, da dies sonst zu Narben führen könnte. Zudem können Keime in die Wunde gelangen und zu schweren Infektionen führen. Ist der Schorf von alleine abgefallen, so kann man die Haut mit Wundschutzcreme dabei unterstützen, dass sie sich schnell regenerieren kann.
Duschen ist nach einer Tattooentfernung erlaubt, Schwimmbad, Sauna und Solarium hingegen nicht, da dies die Haut zu sehr reizen würde. Auch auf direkte Sonneneinstrahlung sollte man verzichten. Im Sommer sollte man Sonnenschutzcreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor auf die behandelte Hautstelle auftragen.
Nach jeder Laserbehandlung ist die Haut gereizt und sollte daher schonend behandelt werden. Das bedeutet, man muss darauf achten, dass die Hautstelle sauber ist und nicht feucht wird. Nach dem Waschen oder Duschen muss die Haut vorsichtig trocken getupft werden. Zudem sollte viel Luft an die Hautstelle gelangen. Luftdichtes Abkleben ist daher nicht das Wahre.
Je nachdem, wo sich das Tattoo befindet oder befunden hat, sollte man an dieser Stelle nach der Behandlung keine engen Kleidungsstücke tragen, die an der Haut scheuern. Dies würde die Haut zusätzlich reizen.
Ist die Haut direkt nach der Tattooentfernung gerötet und geschwollen, so kann sie z.B. mit einem Kühlpack gekühlt werden. Viele Ärzte empfehlen auch, Ananassaft zu trinken. Dieser enthält viele Enzyme und kann dem Körper dabei helfen, die Heilung der Haut zu beschleunigen. Dazu sollte für die Dauer von zwei Wochen jeweils morgens und abends ein Glas Saft getrunken werden.
Im Rahmen der Nachsorge empfehlen die Ärzte zudem auch, erst einmal auf Kraftsportarten zu verzichten, damit die Haut in Ruhe heilen kann.
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29.03.12 | |
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