Labretpiercing

Beim Lippenpiercing wird der Stichkanal meist unterhalb der Unterlippe gesetzt

Das Labretpiercing ist ein Piercing das im Bereich der Lippe gestochen wird. Als Piercingschmuck werden spezielle Labretstecker, Curved Barbells oder Ball Closure Rings verwendet. Der Schmuck kann das Zahnfleisch oder den Zahnschmelz schädigen.

Gesichtsportrait junge Frau mit mehreren Piercings und blauen Dreads
Girl with blue dreads © Olga Ekaterincheva - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Labretpiercing

Variationen

Labretpiercing ist besser bekannt als Lippenpiercing. Am häufigsten wird es unterhalb der Lippe, meist genau in der Mitte, gestochen. Man hat jedoch auch die Variationen, sich dieses Piercing links oder rechts von der Lippe stechen zu lassen. Man unterscheidet somit

  • das zentrale Labretpiercing
  • das Medusa-Piercing
  • das Madonna-Piercing und
  • Piercings im Lippenrot.

Letztere haben einige Nachteile im Gegensatz zum Piercing unterhalb der Lippe. Es besteht die Möglichkeit, dass man an Dingen hängen bleibt, oder nicht mehr richtig Nahrung zu sich nehmen kann.

Mehrfachanordnungen

Auch Mehrfachanordnungen sind beliebt. Diese tragen die Namen

  • Angelbites/Whiskers
  • Cyberbites
  • Spiderbites
  • Snakebites
  • Viperbites
  • Caninebites
  • T-reXbites und
  • Shark-bites.

zu nennen.

Was einige gar nicht wissen, ist, dass das Labretpiercing seinen Ursprung bei den Naturvölkern hat und gar nicht so neu ist, wie man meint.

Wenn man sich für das Labretpiercing entschieden hat, sollte man sich nur von einem professionellen Piercer stechen lassen. Wichtig dabei ist, dass vorher und nachher gut desinfiziert wird. Auch nach dem Stechen ist eine gute Pflege wichtig, damit sich das Piercing nicht entzündet.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zum Labretpiercing

Allgemeine Artikel zum Thema Labretpiercing

Auch das könnte Sie interessieren

Verwandte Themen

Themenseite teilen