14. Januar 2005
Hautärzte raten zunehmend davon ab, sich von fliegenden Straßen- und Strandkünstlern im Urlaub Henna-Tätowierungen auf die Haut malen zu lassen. Das berichtet die Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau.
Bisher hatte Henna den Ruf, harmlos und hautfreundlich zu sein, weil es ein Naturstoff ist. Zunehmend taucht in den Tuschlösungen und Pasten aber die Beimischung PPD (p-Phenylendiamin) auf. Er soll der Farbintensivierung dienen und wird für Hautschädigungen verantwortlich gemacht. Nach etwa 14 Tagen kommt es dabei zu Juckreiz, Rötung, Bläschenbildung und schließlich zu ekzemartigen Veränderungen. Auch naturbelassen kann Henna Allergikern Probleme bereiten.
Gefährdeten Menschen raten Hautärzte, vor der ersten Anwendung die Farbe zunächst an einer winzigen Stelle zu testen.
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