7. August 2009
Sonnencreme findet sich meist nur in den Sommermonaten in den Regalen von Drogerien und Warenhäusern. Das liegt vor allem daran, dass die Nachfrage stark vom Wetter abhängig ist. Sonnencreme gehört aber an vielen Tagen des Jahres zum unverzichtbaren Hautschutz. Wann sie auf keinen Fall auf Sonnenschutzmittel verzichten sollten, erfahren Sie hier.
Vor allem im Frühjahr, Spätherbst und im Winter bekommen viele Menschen einen Sonnenbrand. Das Auftreten von Sonnenbränden in diesen doch eher sonnenarmen Monaten liegt vor allem daran, dass die Menschen die Kraft der Sonne unterschätzen. So denkt etwa niemand an einem sonnigen Wintertag, an die reale Gefahr sich durch einen langen Aufenthalt in der Sonne einen Sonnenbrand zuzuziehen. Trotzdem ist die Gefahr sehr hoch, sich die Haut in der Wintersonne zu verbrennen. Denn die Haut ist im Winter empfindlicher und bildet so schneller einen Sonnenbrand aus. Mitverantwortlich ist hier auch Schnee, denn dieser reflektiert die Sonnenstrahlen und intensiviert sie dadurch zusätzlich.
Darum sollte auch im Winter eine milde Sonnencreme verwendet werden. Vor allem Skifahrer sollten darauf achten, dass diese einen hohen Lichtschutzfaktor hat. Denn durch die dünner werdende Luft auf den Bergen gelangen mehr UVA- und UVB-Strahlen an die Haut. Dadurch kann es nötig sein, einen sehr hohen Lichtschutzfaktor, den sogenannten Sunblocker, zu nutzen. Bei der Auswahl sollten Sie darauf achten, einen zu wählen, der möglichst wenig Flüssigkeit enthält. Gut geeignet sind beispielsweise die festen Stifte, die einem etwas zu groß geratenen Lippenpflegestift ähneln. Denn die kalte Winterluft kann in Verbindung mit Wasser zu Erfrierungen im Gesicht führen.
Ebenso wichtig ist das Auftragen eines Sonnenschutzes in der Frühlingssonne. Die meisten Menschen genießen die ersten Sonnenstrahlen nach einem langen Winter ungeschützt. Dabei ist die Frühlingssonne meist sehr intensiv und führt fast genauso schnell zu einem Sonnenbrand wie die starke Sommersonne. Zusätzlich ist die Haut im Frühling sehr empfindlich, vor allem, wenn nach der langen Winterzeit wieder mehr Haut gezeigt wird. Hier gilt es, vor allem für sonnenempfindliche Personen, ein Sonnenschutzmittel aufzutragen.
Ganz verkannt wird von den meisten Menschen die Gefahr während eines bewölkten Himmels an einem Sonnenbrand zu erkranken. Denn entgegen dem Volksglauben verursacht nicht die direkte Sonneneinstrahlung den Sonnenbrand; die UVA- und UVB-Strahlen sind auch gefährlich, wenn Wolken vor der direkten Sonne schützen.
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