Häufige Inhaltsstoffe von Kosmetika

Nahaufnahme Puderpinsel, Puderdose und Spiegel auf weißem Hintergrund

Aldehyde bis Silikone - diese Bestandteile finden Sie in einem Großteil konventioneller Kosmetikprodukte

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  • von Paradisi-Redaktion

Kosmetik wirkt nicht nur an der Oberfläche der Haut. Vielmehr können die Wirkstoffe die Haut durchdringen und in den menschlichen Blutkreislauf geraten. Nicht selten sind die Inhaltsstoffe der Kosmetika selbst daran beteiligt, die die Haut durchlässiger für Pflegestoffe machen sollen – dabei aber auch gleichzeitig Schadstoffen Tor und Tür öffnen. Da aus diesem Grunde vor allem einige Inhaltsstoffe konventioneller Kosmetik in die Kritik geraten sind, greifen immer mehr Verbraucher zu Naturkosmetika. Doch sind diese in jedem Falle besser?

Die Hürde der Inhaltsstoff-Identifizierung

Zumindest in Bezug auf die Verbraucherfreundlichkeit der Inhaltsstoff-Angaben lässt sich das behaupten, denn Naturkosmetik folgt dem Prinzip: Je weniger Inhaltsstoffe, desto besser. Für so manches konventionelle Schminkprodukt hingegen reicht der Platz auf der Verpackung gar nicht mehr aus – so kommen Kosmetika auf den Markt wie etwa der Lidschatten, dessen Inhaltsliste ausgeklappt werden kann oder gleich als Extra-Faltblatt am Verkaufstresen ausliegt.

Nicht selten benötigt man eine Lupe, um sich hunderte von aufgelisteten Stoffen durchzulesen. Verstehen wird man sie deshalb aber nicht unbedingt besser, da man meist nicht weiß, was dahintersteckt.

International Nomenclature of Cosmetic Ingredients

Zumindest aber für Einheitlichkeit ist gesorgt, denn die sogenannte INCI, die "International Nomenclature of Cosmetic Ingredients", also die internationale Nomenklatur für kosmetische Inhaltsstoffe, trägt dafür Sorge, dass alle Hersteller weltweit für ein und denselben Inhaltsstoff auch ein und dieselbe Bezeichnung verwenden. Vielleicht weiß der Verbraucher dann immer noch nicht, was sich beispielsweise hinter Ammonium Lauryl Sulfate verbirgt – aber wenn er auf diesen Stoff allergisch reagiert, kann er in der Inhaltsstoffangabe gezielt nach ihm suchen und ein Produkt, welches diesen Inhaltsstoff enthält, bewusst nicht kaufen.

Verwirrung der Verbraucher

Da Inhaltsstoffe jedoch nicht alphabetisch, sondern in abnehmender Reihenfolge nach ihrem Gewichtsanteil im Produkt aufgelistet werden, kann sich dies bei einer meterlangen Inhaltsstoffliste zur wahren Detektivarbeit auswachsen.

Dazu kommt, dass in den USA hergestellte Produkte nicht durchgängig der INCI folgen, sondern einer eigenen Normenklatur, die von der INCI leicht abweicht.

All dies trägt zur Verwirrung der Verbraucher bei. Was ist wirklich drin in der Kosmetik, fragen sie sich. Schließlich wissen sie vom Hörensagen um die potenzielle Gefährlichkeit mancher Inhaltsstoffe.

Kosmetikproduke: Verloren im Siegel-Wirrwarr

Kosmetikartikel auf Spiegelablage im Badezimmer
body care © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Ob man nun besonders viel Wert auf eine umweltverträgliche Herstellung legt oder ein Produkt sucht, das wirklich optimal für sensible Haut geeignet ist: Es gibt für (fast) jeden Wunsch das richtige Kosmetik- und Pflegeprodukt. Diese zu erkennen, ist angesichts des riesigen Fundus an Symbolen und Siegeln jedoch nicht immer ganz einfach. Wir bringen Licht ins Dunkel!

Rund um die Hautverträglichkeit

Eines der simpelsten Symbole: Ein kreisrundes "Dermatologisch getestet" - das genau bedeutet, was es aussagt. Im Grunde genommen also fast gar nichts, schließlich wurden die allermeisten Produkte umfangreich getestet, bevor sie auf den Markt gekommen sind. Und eine Garantie, dass während der Tests keine Unverträglichkeiten aufgetreten sind, gibt es mit diesem Siegel ebenfalls noch nicht.

Ebenfalls gut gemeint, aber oft nur eine satte Werbelüge: Wo "Sensitiv" draufsteht, ist noch lange nicht auch sensitiv drin. Leider gibt es kein Siegel, dass ausgewiesene Produkte für sensible Haut garantieren könnte. Viele Betroffene greifen deshalb gleich zu zertifizierter Naturkosmetik, bei der klar ist, dass keine chemischen Stoffe zugesetzt wurden.

Naturkosmetik: Mit Brief und Siegel

Entsprechend ausgewiesene Naturkosmetik- und Pflegeprodukte enthalten also zum Beispiel keine chemischen Duft- oder Konservierungsstoffe. Allerdings müssen auch sie nicht unbedingt frei von Allergenen sein; ätherische Öle beispielsweise sind eine rundum natürliche Angelegenheit, können aber ebenfalls zu Reizungen führen. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch oft geringer als bei herkömmlichen Kosmetika.

Mit geprüfter Naturkosmetik tut man nicht nur der Haut etwas Gutes, sondern in der Regel auch der Umwelt. Allein aus diesem Grund entscheiden sich schon viele Menschen für entsprechende Produkte. Sie erkennt man am Gütesiegel, beispielsweise "ecocert" - oder auch an solchen, die auf eine Zugehörigkeit zum Dachverband hinweisen, wie Demeter und Co.

Kosmetika ohne Tierversuche wiederum müssen nicht zwangsläufig Naturkosmetik sein. Hier weist ein Siegel mit einem Hasen, über den eine schützende Hand gehalten wird, auf tierfreundliche Produkte ohne Tierversuche hin.

...und was man sonst noch wissen sollte

Neben den Symbolen, die man zu deuten wissen muss, gibt es noch eine Reihe fast selbst erklärender Zeichen. Eine Sanduhr mit zugehörigem Datum beispielsweise kennzeichnet das Mindesthaltbarkeitsdatum, welches bei einigen Kosmetika unbedingt eingehalten werden sollte. Das Gegenstück hierzu ist ein aufgeklappter Tiegel mit Zahl drin - sie gibt an, wie viele Monate das Produkt mindestens haltbar ist.

Im Gegensatz zur Sanduhr können diese Kosmetika in der Regel sogar länger verwendet werden, sofern sie einen guten Eindruck machen. Viele Produkte werben mit einem integrierten Sonnenschutz - eine Garantie gibt´s aber nur mit dem offiziellen "UVA"-Zeichen im Kreis.

Mögliche Gefahren

Nehmen wir zum Beispiel das weiter oben genannte Ammonium Lauryl Sulfate. Bei diesem aus Laurylsäure, Schwefeltrioxid sowie Ammoniak zusammengesetzten Alkylsulfat handelt es sich um ein recht scharfes Tensid, welches eine allergene Wirkung haben kann.

Da es häufiger in konventionellen Haarshampoos anzutreffen ist, kann es in diesem Anwendungsbereich Kopfhautreizungen und -irritationen hervorrufen, aber auch von Schleimhautreizungen wurde im Zusammenhang mit Ammonium Lauryl Sulfate berichtet. Verbraucherschützer setzen es deshalb oft auf die schwarze Liste der Kosmetikinhaltsstoffe.

Aus diesem Grund findet sich im Folgenden ein kleines Lexikon möglicher Inhaltsstoffe von alltäglich genutzten Kosmetika, für das man nicht Chemie studiert haben muss, um es zu verstehen.

Die neue EG-Kosmetik-Verordnung

Einheitliche und klare Produktkennzeichnungen gelten u.a. in der neuen EG-Kosmetik-Verordnung

Sortiment an diversen Kosmetikartikeln wie Cremes, Reinigungsmilch etc.
53- vials © Dmitry Ersler - www.fotolia.de

Nach langwierigen, teilweise schwierigen Beratungen hat die EG-Kommission am 22. Dezember 2009 die neue EG-Kosmetik-Verordnung veröffentlicht. Diese Verordnung hat weitreichende Konsequenzen für die gesamte Kosmetikbranche. Einerseits wegen einiger neuer inhaltlicher Änderungen und Anforderungen, andererseits aber auch in regulatorischer Hinsicht.

Auf die Sicherheitsbewertung kosmetischer Mittel wird künftig ein besonderer Schwerpunkt gelegt werden.

Da diese Neuerungen für die tägliche Pressearbeit von Wichtigkeit sind, hat der IKW bei einem Round-Table-Gespräch mit Pressevertretern, darunter war auch beautypress Onlineredakteur Pascal Schwaab, umfassend über diese und die daraus resultierenden Konsequenzen informiert.

Birgit Huber hatte die wichtigsten Inhalte der EG-Kosmetik-Verordnung zusammengefasst. Als Gastreferent präsentierte Dr. Elisabeth Gerber, Beiersdorf AG, den Pressevertreten, wie eine Sicherheitsbewertung eines kosmetischen Mittels aufgebaut ist, welche Daten über der Rohstoffe dazu benötigt werden, und welche weiteren Informationen ein Hersteller noch vorliegen haben sollte.

Wie sieht die Kosmetiküberwachung in Deutschland und in der EU aus?

Die wesentlichen Elemente sind: die Überführung der Richtlinien in eine Verordnung (direktes Inkrafttreten in den Mitgliedsstaaten der EU), die Beibehaltung des bisherigen Grundgedankens (die Verantwortung liegt ausschließlich beim Hersteller – und kein Zulassungsverfahren, wie in der Arzneimittelherstellung), die Stärkung der Sicherheitsbewertung, ein einheitliches Produktmeldeverfahren in der EU, eine Positivliste der Haarfarbstoffe sowie eine europaweite Zusammenarbeit der Behörden bei der Überwachung kosmetischer Mittel.

Die EG-Kosmetik-Verordnung ist am 11. Januar dieses Jahres in Kraft getreten und die Übergangsfristen enden nach 42 Monaten am 11. Juli 2013. Die Übergangsfristen sind notwendig für die Hersteller, um die Umsetzung der Verordnung durchzuführen. Die Regelung für Nanomaterialien gilt bereits ab am 11. Januar 2013; die Regelung für CMR-Stoffe ab 1. Dezember 2010.

In der Verordnung sind eine Vielzahl von Definitionen verankert, z.B. der Begriff kosmetisches Mittel, Stoff, Gemisch, aber auch Händler oder Hersteller. Weiterhin ist die Voraussetzung für die Vermarktung von kosmetischen Produkten festgeschrieben.

Anhand von einigen Beispielen wurden Änderungen aufgezeigt, die ein Hersteller künftig erfüllen muss, die allerdings „nach außen“ nicht sichtbar sind: die Produktinformationsdatei für jedes kosmetische Mittel, ein Meldesystem ernster unerwünschter Nebenwirkungen, die Herstellung nach Kosmetik-GMP, die erste Regelung für Verbraucherprodukte hinsichtlich der Verwendung von Nanopartikeln weltweit, ein Zulassungsverfahren für bestimmte CMR-Stoffe, eine zentrale Produktmeldung in Brüssel, die Einführung einer Liste von Kriterien für Werbeaussagen.

Was ändert sich für den Verbraucher?

Die Kennzeichnung. Die Einführung eines neuen Symbols: die Sanduhr – diese steht für „mind. haltbar bis“, sofern das Produkt kürzer als 30 Monate haltbar ist. Auch die Kennzeichnung des Ursprungslandes bei Produkten, die außerhalb der EU hergestellt werden (z.B. Made in Switzerland) und alle INCI-Bezeichnungen der in einem Produkt enthaltenen Nanomaterialien müssen in der Inhaltsstoffliste mit dem Suffix „(nano)“ gekennzeichnet werden – Beispiel: Titanium Dioxide (nano). Die Auslobung „tierversuchsfrei“ ist möglich, wenn Hersteller und Zulieferer keine Tierversuche durchgeführt haben, keine in Auftrag gegeben haben und keine Bestandteile verwenden, die in Tierversuchen zum Zweck der Entwicklung neuer kosmetischer Mittel durch Dritte geprüft wurden.

Wie geht es weiter? Folgende Leitlinien der Kommission sind geplant: Erläuterungen zu den Stofflisten und CMR-Stoffen, Erstellung des Sicherheitsberichtes, Nanomaterialien, Produktmeldungen, Umgang mit unerwünschten Nebenwirkungen, Werbeaussagen, etc. Alle diese Schritte werden in nächster Zeit weiter ausgebaut und in der Verordnung niedergelegt.

Kosmetika nur noch ohne Tierversuche - EU führt neue Richtlinie ein

Kosmetikregal mit Lippenstiften, Puder, Rouge etc.
Cosmetics © .shock - www.fotolia.de

Darauf haben Tierfreunde lange gewartet: Ab Montag gilt eine neue Richtlinie in der EU, wonach nur noch Kosmetika verkauft werden dürfen, die ohne Tierversuche entwickelt wurden. Die Richtlinie gilt nicht nur für Produkte, die innerhalb der EU hergestellt wurden, sondern für Produkte aus aller Welt. Kritiker halten die neue Richtlinie jedoch für Augenwischerei.

Der Bundesverband der Tierversuchsgegner wies darauf hin, dass für bestimmte kosmetische Substanzen, die auch in anderen Bereichen eingesetzt werden, das Chemikalienrecht gilt. Und bei Substanzen, die unter dieses Recht fallen, sind Tierversuche weiterhin zulässig. Der Dachverband Cosmetics Europe hält den Begriff tierversuchsfrei ebenfalls für irreführend, denn die verwendeten Inhaltsstoffe wurden schon zuvor bei Tieren auf ihre Sicherheit getestet.

Schon 2004 wurde ein Verbot eingeführt, wonach fertige Produkte nicht mehr an Tieren getestet werden durften, später wurde dieses Verbot auf einzelne Inhaltsstoffe erweitert. Zuletzt durften nur noch Produkte getestet werden, die möglicherweise komplizierte Nebenwirkungen bei längerer Anwendung mit sich bringen.

Aldehyde

Aldehyde sind erst einmal Alkohole, denen das Wasser entzogen wurde. Es gibtv einfache, von den Alkanen abgeleitete Aldehyde, sowie Mehrfachaldehyde, beispielsweise Dialdehyde. Zu den von den Alkanen abgeleiteten Aldehyden zählen:

  • Methanal (Formaldehyd),
  • Ethanal (Acetaldehyd),
  • Propanal (Propylaldehyd),
  • Butanal (Butylaldehyd),
  • Pentanal (Amylaldehyd),
  • Hexanal (Capronaldehyd),
  • Heptanal (Heptylaldehyd),
  • Octanal,
  • Nonanal und
  • Decanal.

Das mit Abstand am häufigsten und in den größten Mengen produzierte Aldehyd, das Formaldehyd, ist ein farbloses Gas und gilt als hochproblematisch, da es stark allergen und sogar krebserregend wirken kann. In der konventionellen Kosmetik wird es noch immer häufig eingesetzt, allen voran als Konservierungsmittel.

Auch in Zahnpasta oder im Mundwasser ist Formaldehyd zu finden, ebenso in Nagelhärtern und Nagellacken.

Das stark allergen und sogar krebserregend wirkende Formaldehyd ist auch in Zahnpasta enthalten
Das stark allergen und sogar krebserregend wirkende Formaldehyd ist auch in Zahnpasta enthalten

Formaldehyd-Abspalter

Aber auch sogenannte Formaldehyd-Abspalter genießen bei Verbraucherorganisationen ein eher fragwürdiges Image, da sie zum Teil über noch stärkere konservierende Eigenschaften und damit auch Nebenwirkungen verfügen, als das Formaldehyd selbst: Sie sind in der Lage, Proteine zu denaturieren. Zu den Formaldehyd-Abspaltern gehören unter anderem:

  • Imidazolidinyl-Urea,
  • 2-Bromo-2-Nitropropane-1,3-Diol und
  • Hexamidine Diisethionate.

In vielen konventionellen Selbstbräunern ist der Formaldehyd-Abspalter Dihydroxyaceton zu finden.

Alkohol

Da Alkohol desodorierend wirkt, steckt er auch in Deodorants
Da Alkohol desodorierend wirkt, steckt er auch in Deodorants

Alkohol in der Kosmetik dient vor allem als Lösungsmittel für Fette und Öle, wird manchmal aber auch als Konservierungsstoff eingesetzt. Ab einem Alkoholgehalt von sechzehn Prozent wirkt er auch keimabtötend. Dies macht man sich beispielsweise bei Gesichtswässern gegen unreine Haut zunutze.

Da er nicht nur desinfizierend und entfettend wirkt, sondern auch desodorierend, steckt Alkohol auch in Deodorants.

Alkohol (Ethanol) als natürlicher Rohstoff schadet der Haut nicht, ist jedoch sehr teuer. Um die Trinkalkoholsteuer zu umgehen, wird Kosmetikalkohol synthetisch vergällt, welcher bei Hautkontakt allergen wirken kann.

Kosmetischer Alkohol verbirgt sich oft unter dem Namen Propanol in der Kosmetik.

  • Isopropyl dient als Lösungs- und Konservierungsstoff und wirkt reinigend,
  • während Benzylalkohol nicht nur als Lösungs- und Konservierungsmittel Verwendung findet, sondern auch als Trägersubstanz von Duftstoffen – ebenso wie Penethyl-Alkohol.

Beide sind häufig in Parfums anzutreffen. Viele Naturkosmetikfirmen setzen auf Alkohol aus kontrolliert biologischem Anbau, welches aus nachwachsenden Rohstoffen oder aus Pflanzen gewonnen wird.

Jedes dritte Kosmetikprodukt enthält hormonell wirksame Chemikalien

Junge Frau schaut in Kosmetikspiegel, streicht sich über Wange
Closeup portrait of young lady holding a mirror © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Jede Frau überlegt lange, ob sie ihrem Körper künstliche Hormone zumutet. Eine neue Studie zeigt jedoch, dass wir auch ohne Pille und Co. hormonell wirksamen Substanzen ausgesetzt sind: in Sonnencreme und Lippenstift, Zahnpasta und Rasierschaum.

Wie stark die Kosmetikindustrie ihre Produkte mit hormonellen Stoffen anreichert, hat der BUND an über 60.000 Proben getestet. So enthalten rund ein Drittel aller Sonnenschutzmittel Wirkstoffe, die das Hormonsystem beeinflussen. Auch jedes dritte Haarwachs ist belastet, lediglich bei Babyshampoos weisen nur 10 Prozent der Produkte hormonell wirksame Substanzen auf.

Einzeln betrachtet, liegen die Werte meist niedrig. Da wir täglich mehrere Produkte anwenden, bildet sich im Körper jedoch schnell ein kritischer Hormoncocktail, der die Spermienqualität beeinträchtigen oder ungeborene Babys gefährden kann.

Unbelastet ist allein Naturkosmetik. Denn Hersteller setzen die hormonellen Substanzen hauptsächlich als Konservierungsmittel ein. In Sonnenschutzmitteln dienen sie als UV-Filter – vor allem bei hochpreisigen Markenprodukten. Wer wissen möchte, ob die Lieblingscreme oder der tolle neue Lipgloss betroffen sind, kann die Werte online nachlesen.

Frühere Pubertät durch Schminke? BUND warnt vor Hormonen in Pflegeprodukten

Teenager mit weißem Stirnband steht vor einem Kosmetikspiegel und drückt sich einen Pickel auf der Stirn aus
Teenager's skin problem concept © Szasz-Fabian Jozsef - www.fotolia.de

Laut dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) enthalten gut zwei Drittel der in der Bundesrepublik vertriebenen Körperpflegeprodukte Hormone oder solche Stoffe, die hormonell wirksam sind. Das ist zwar legal, doch welche Auswirkungen es hat, so die Experten, ist nicht absehbar.

Möglich ist beispielsweise eine Minderung der weiblichen Fruchtbarkeit oder auch ein früheres Einsetzen der Pubertät bei Jugendlichen. Problematisch ist dabei nicht einmal die Menge, die in Sonnenschutzmitteln (33 Prozent aller getesteten Produkte sind hier belastet), Rasierschaum (30 Prozent) oder auch Schminke gefunden wurden. Problematisch ist, dass wir diese Produkte beinahe täglich nutzen und vor allem, dass sich die belastenden Stoffe, die von Produkt zu Produkt unterschiedlich sein können, miteinander kombinieren. Auf die Dauer summiere sich dies zu einem Cocktail, so der BUND, von dessen Auswirkungen man zu wenig wisse.

Der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) kritisierte die Untersuchung. Es sei nicht im Sinne des Verbrauchers, auf diese Weise Alarm zu schlagen. Konservierungsstoffe und UV-Filter seien wichtig für die Haltbarkeit und die Qualität der Kosmetika. Außerdem seien die Konzentrationen gesundheitlich nicht bedenklich.

Basen

Basen in der Kosmetik dienen vor allem dazu, die verwendeten Säuren zu neutralisieren und die Kosmetik pH-neutral zu halten. Vor allem folgende Stoffe dienen in der Kosmetik als basische Neutralisierungsmittel:

  • Amine,
  • Ammoniumhydroxid,
  • Kaliumhydroxid (Potassium Hydroxide) sowie
  • Natriumhydroxid (Sodium Hydroxide).

Duftstoffe

Duftstoffe sind für die Kosmetikindustrie essenziell. Nicht nur Parfums sollen gut duften, auch Cremes, Seifen und selbst dekorative Kosmetika kommen ohne die synthetischen Nasenschmeichler nicht aus, denn sie verleihen dem Produkt eine höhere Attraktivität.

Und selbst in der Naturkosmetik werden Duftstoffe eingesetzt, hier allerdings zumeist auf Basis ätherischer Öle. Da auch diese Allergien hervorrufen können – besonders im Kreuzfeuer stehen hier:

  • Geraniumöl (Pelargonium graveolens),
  • Citronellol,
  • Citral,
  • Geraniol und
  • Linalool.

Besonders empfindliche Menschen sollten auf sogenannte Pur-Serien setzen, die ohne Duftstoffe auskommen.

Synthetische Duftstoffe bestehen dagegen aus teils gar giftigen Komponenten. Gegner argumentieren, dass sie durch den Kontakt mit dem Körperschweiß zerfallen und dann in den menschlichen Körper eindringen, wo sie in den Hormonhaushalt eingreifen, die Erbsubstanz schädigen oder krebsauslösend wirken. Beispiele für möglichst zu vermeidende synthetische Duftstoffe sind:

  • Acetyl Hexamethyl Tetralin, welches in Kosmetika maskierend wirkt – das heißt, es überdeckt einen anderen, unangenehmen Geruch (tatsächlich ist Acetyl Hexamethyl ein Nervengift!) und
  • Dimethyl-Moleküle wie beispielsweise Dimethyl Aspartic Acid, die im Verdacht stehen, Krebs zu erregen.
Auch Cremes und Seifen sollen gut riechen und kommen deshalb nicht ohne Duftstoffe aus
Auch Cremes und Seifen sollen gut riechen und kommen deshalb nicht ohne Duftstoffe aus

Emugaltoren

Emulgatoren werden dazu benötigt, zwei oder mehrere eigentlich nicht miteinander vermischbare Stoffe - wie beispielsweise Wasser und Öl - erst zu einer sogenannten Emulsion zu verbinden und diese dann zu stabilisieren. Manchmal werden Emulgatoren aufgrund ihrer reinigenden Wirkung auch Tenside genannt.

Emulsan

Beispiele für in Kosmetika verwendete Emulgatoren sind:

  • vor allem das Methyl Glucose Sesquistearate, welches auch schlicht als Emulsan bekannt ist,
  • Glyceryl Stearate SE,
  • Lanolin Anhydrid,
  • Lecithin,
  • Laureth-4 oder
  • Hydrogenated Palm Glyceride.

Das erstgenannte Emulsan, das die Creme besonders zart macht, findet sich vor allem in Gesichtscremes für empfindliche und trockene Haut, da es die Feuchtigkeit der Haut bewahrt.

Natriumlaurylsulfat

Kritisch zu betrachten ist der Emulgator Natriumlaurylsulfat bzw. Natriumdodecylsulfat, das nach INCI als Sodium Lauryl Sulfate bezeichnet wird. Es findet sich nicht nur als reinigende Komponente in vielen Haarshampoos und Duschgels, sondern wird in Cremes und Lotionen als Emulgator eingesetzt. Sodium Lauryl Sulfate ist für seine hautreizende Wirkung bekannt und entsprechend umstritten.

Das als Sodum Lauryl Sulfat bezeichnete Derivat des Emulgators wird gern Kindershampoos beigegeben, das Tränen beim Haarewaschen verhindern soll. Dies geschieht allerdings nicht, weil der Inhaltsstoff so mild ist, sondern weil er die Nervenenden betäubt.

Polyethylenglykol

Der Emulgator Polyethylenglykol sowie seine Derivate wie etwa Sodium Laureth Sulfate machen die Haut durchlässiger für die Wirkstoffe der Kosmetika. Der schädliche Nebeneffekt ist, dass so auch Toxine schneller in den Körper eindringen können.

Inhaltsstoffe in Kosmetika kritisch betrachten

Junge Frau steht vor Kosmetikregal
Young blond woman looking at cosmetics in a store © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Stoffe die dem Duft und der Konservierung von kosmetischen Produkten dienen, können nachweislich Allergien im Gebrauch auslösen. Zur Regulation der Inhaltsstoffe wird durch ein zuständiges Bundesinstitut die unbedenkliche Konzentration aller Inhaltsstoffe festgelegt und trotzdem zeigen sich bei ca. 80.000 deutschen Nutzern allergische Reaktionen.

Wissenschaftliche Studien mit den konservierenden Paranebe weckten den Verdacht, dass sie die Fähigkeit besitzen Brustkrebs auszulösen. Dieser Studie wurden Fehler nachgesagt, jedoch sorgen weitere Faktoren dafür, dass Paranebe nur noch sehr selten in Produkten genutzt wird.

Tierversuche zeigten auf, dass sie eine vergleichbare Wirkung wie Hormone haben. Eine zu frühe Pubertät und Schwierigkeiten bei der Fortpflanzung machen diesen Konservierungsstoff nicht attraktiv für den Verbraucher.

Ebenfalls bedenklich erwiesen sich Farben für Haare und Tattoos. Sie gelangten durch den Nachweis von krebserregenden Inhaltsstoffen stark unter Beschuss. Schockierend ist hier auch die Tatsache, dass Farbstoffe die keine Zulassung hatten verwendet wurden.

Alarmierende Hinweise gab es über die Nanopartikel in kosmetischen Produkten. Entzündungen, Krebs und Schäden an Organen wurden bei Testtieren festgestellt. Ob sich dies jedoch auf den Menschen gleich auswirken kann ist noch nicht geklärt. Wichtig für den Verbraucher ist, dass Nano auf dem Produkt angegeben werden muss.

Hilfsstoffe

Als Hilfsstoffe werden all diejenigen Stoffe zusammengefasst, die in der Kosmetik nicht die primären Produkteigenschaften bilden, die also nicht reinigen, pflegen oder colorieren. Vielmehr dienen sie dazu,

  • ein Kosmetikprodukt haltbarer zu machen,
  • seine Stabilität zu gewährleisten sowie
  • seine Optik und seinen Duft zu verbessern.

Hilfsstoffe sind deshalb beispielsweise Duftstoffe, Emulgatoren und Konservierungsstoffe, die unter dem jeweiligen Begriff in diesem Lexikon näher beschrieben sind. Auch Antioxidantien fallen in die Kategorie der Hilfsstoffe. Sie werden dem Produkt beigefügt, um ein vorzeitiges Ranzigwerden seiner Öle und Fette zu verhindern.

Ketone

Wie Aldehyde sind auch Ketone sauerstoffhaltige Kohlenwasserstoffe. Sie sind als Oxidationsprodukte bestimmter Alkohole chemisch sehr reaktionsfreudig und wirken unter anderem antimikrobiell.

Aceton

Ein einfaches Keton ist Aceton. In der Kosmetik dient Aceton als Lösungsmittel und wird beispielsweise in Nagellackentfernern eingesetzt. Da es entfettend auf die Haut wirkt, kann es nach der Verwendung von Aceton-haltigem Nagellackentferner zu spröder Nagelhaut und rissigen Nägeln kommen, weshalb sie unmittelbar nach der Anwendung nachgefettet werden sollten.

Zudem sollte Aceton nicht eingeatmet werden, da dies zu Reizungen der Bronchien führen kann.

Das giftige Lösungsmittel Aceton ist häufig in Nagellackentfernern zu finden
Das giftige Lösungsmittel Aceton ist häufig in Nagellackentfernern zu finden

Benzophenon

Ein Derivat des aromatoschen Ketons Benzophenon, das 2-Hydroxy-4-methoxy-benzophenon, wird unter dem Namen "Benzophenon-3" in Sonnenschutzmitteln als Lichtschutzfaktor verwendet. Zudem schützt es Farb- und Duftstoffe in Kosmetika vor der Zerstörung durch Sonneneinstrahlung.

Da Benzophenon in der Lage ist, durch die Haut in den menschlichen Körper zu gelangen und auch dort als Fotoinitiator wirkt, gilt der Stoff als bedenklich. Im Tierversuch hat sich gezeigt, dass er Geschwüre an Nieren und Leber verursachen kann.

Konservierungsstoffe

Fast alle Kosmetikprodukte enthalten Konservierungsstoffe – und dies ist prinzipiell auch gut so. Konservierungsstoffe stellen sicher, dass flüssige Kosmetikprodukte auf Wasserbasis mehr als nur einige Wochen haltbar sind, denn sie garantieren, dass das Produkt selbst bei Verunreinigung durch Bakterien oder Keime nicht vorzeitig verdirbt.

So gesehen dienen Konservierungsstoffe auch der Gesundheit des Verbrauchers. So beispielsweise haben dienen viele ätherische Öle dank ihrer keimtötenden Eigenschaften als natürliche Konservierungsstoffe, ebenso wie die häufig verwendeten Vitamine C und E. Leider finden aber auch viele bedenkliche Konservierungsmittel nach wie vor Verwendung:

  • beispielsweise Formaldehyd – siehe Aldehyde.
  • Auch als hochgradig krebserregend bekannte Stoffe wie Nitrosamine, Laurylamine Dipropylenediamine oder Toluene-2,5-Diamine werden in manchen konventionellen Kosmetika noch als Hilfsmittel zur Konservierung eingesetzt.
  • Auch Phenol- und Phenylzusammensetzungen wie Phenylenediamine Sulfate oder N-phenyl-P-Phenylenediamine gelten als bedenklich.
  • Nicht zuletzt steht Methylparaben (4-Hydroxybenzoesäuremethylester) im Kreuzfeuer der Kritik.

In Kosmetikprodukten wie Shampoos, Duschgelen, Körperlotionen und vor allem dekorativer Kosmetik wie Puder und Rouge, Lidschatten, Mascara oder Lippenstiften soll er gegen Bakterien und Pilze wirken – greift dabei aber auch den natürlichen Hautschutzmantel an. Allergische Reaktionen wurden hier beobachtet.

Zudem gelten Parabene generell als Stoffe, die im Verdacht stehen, Krebserkrankungen auszulösen.

Verbraucherschützer gegen Nivea: Konservierungsmittel Paraben soll ersetzt werden

Grafik zwei Döschen mit Creme, weißer Hintergrund
cosmetic cream blue © Franck Boston - www.fotolia.de

Die Nivea Creme gehört zu den ganz großen Klassikern in deutschen Badezimmern. Häufig wird ihr nachgesagt, dass sie bei weit niedrigerem Preis genauso effektiv ist wie teure Kosmetikprodukte.

Doch nun steht Nivea auf einmal am Pranger. Der Bund für Umwelt- und Naturschützer hat eine Petition gegen die Firma gestartet, weil sie noch immer das Konservierungsmittel Paraben in ihren Produkten benutzt. Paraben ähnelt stark dem weiblichen Hormon Östrogen und könnte bei jahrelanger Verwendung möglicherweise Brustkrebs auslösen.

Während eine vergleichbare Petition gegen die Firma Johnson & Johnson schon erfolgreich verlief - das Unternehmen verzichtet mittlerweile vollständig auf Paraben - erklärte Beiersdorf in einer Pressemitteilung lediglich, dass ohnehin 80 Prozent der Nivea-Produkte ohne Paraben auskommen. Und selbst wenn Paraben verwendet wird, ist dessen Wirkung längst nicht eindeutig belegt. Lediglich eine britische Studie von 2004 an Ratten (!) hatte gezeigt, dass bei weiblichen Tieren der Uterus vergrößert war und die männlichen Tiere einen niedrigeren Testosteronspiegel aufwiesen, wenn sie Paraben ausgesetzt waren.

Auf Menschen lassen sich derartige Tierversuche jedoch nie eindeutig übertragen. Es gibt zudem echte Alternativen zur Konservierung der Kosmetikprodukte, Deos und Hautcremes. Das Ersatzprodukt Methylsothiazolinon besitzt zum Beispiel ein fünfmal höheres Allergierisiko als Paraben.

Liposome

Liposome sind grundsätzlich positiv zu sehen, da sie pflanzlichen Ursprungs und nicht schädlich sind. Man macht sich ihre Eigenschaft als wasserbindende Hohlkügelchen zunutze, indem sie Pflegestoffe leicht aufnehmen und in die tieferen Hautschichten einschleusen können.

Liposome können jedoch nicht zwischen der pflegenden Substanz und einer schädlichen Substanz unterscheiden. So etwa transportieren sie nicht nur den Anti Age-Wirkstoff der entsprechenden Creme in die tieferen Faltenschichten, sondern können auch unterwünschte Substanzen tief unter die Haut befördern.

Enthält die liposomhaltige Creme etwa weitere bedenkliche Inhaltsstoffe, werden diese von den Liposomen in die tiefere Haut verbracht. Aus diesem Grund sollten liposomhaltige Gesichtcremes nur dann verwendet werden, wenn die übrigen Inhaltsstoffe der Creme unbedenklich sind.

Auch sollte nach der Verwendung einer liposomhaltigen Creme keine weiteren synthetischen Substanzen wie Puder oder Parfüme auf die Haut aufgetragen werden.

Eine liposomhaltige Creme muss genau auf weitere Inhaltsstoffe geprüft werden
Eine liposomhaltige Creme muss genau auf weitere Inhaltsstoffe geprüft werden

Mineralöle

Mineralöle entstammen - ebenso wie Paraffinöle - dem Erdöl, welches für kosmetische Zwecke umgewandelt wird. Nach INCI finden sie sich in den Inhaltslisten der Kosmetikprodukte unter den Bezeichnungen:

  • Mineral Oil,
  • Paraffinum liquidum,
  • Vaseline,
  • Petrolatum,
  • Microcrystalline Wax,
  • Ceresin oder
  • Ozokerite wieder.

Paraffinderivate sind beispielsweise Eucerin oder Eucerinum anhydricum. Diese für die Industrie äußerst kostengünstigen Stoffe gaukeln dem Benutzer – ebenso wie die Silikone – eine seidenweiche Haut vor, weshalb sie in vielen Kosmetikprodukten enthalten sind - dabei sucht man Vitamine und Spurenelemente in den Erdölprodukten vergeblich.

Ihre angebliche Wirkung basiert lediglich darauf, dass die gesättigten Kohlenwasserstoffketten der Mineralöle einen wasserunlöslichen Film auf die Haut legen. Zwar fühlt sich die Haut jetzt weich an, tatsächlich aber ist sie gewissermaßen abgedichtet und kann nicht frei atmen.

Auch während der Hautreinigung kann der Film nicht vollständig von der Haut entfernt werden. Aufgrund der verstopften Poren aber können Stoffwechselprodukte, Schweiß und Giftstoffe nur noch schwer ausgeschieden werden, weshalb die Haut immer mehr austrocknet und das Bedürfnis nach immer schnellerem Nachcremen hat.

Manche Paraffine, etwa aus Lippenstiften, können sich sogar in den Lymphknoten anreichern, denn sie sind biologisch nicht abbaubar.

Ein gutes Pflanzenöl oder pflanzliche Wachse sind hier die Alternative.

Nanopartikel

Nanopartikel sind auch auf dem Kosmetikmarkt der neueste Trend. Dank Nanotechnologie ist es möglich, dass die Wirkstoffe von Produkten per Nanokapsel direkt in die Hautzellen gelangen – schließlich ist ein Nanopartikel etwa fünfzigtausend Mal kleiner als der Durchmesser eines Haares!

Da Nanopartikel so winzig sind, ist es ihnen ein Leichtes, nicht nur in die Hautzellen, sondern auch in andere Körperzellen einzudringen, in das Gewebe und die Organe einzuwandern. Langzeitstudien fehlen bei dieser relativ neuen High-Tech-Variante noch, es ist nicht abzusehen, welche Auswirkungen die Nanotechnologie auf die menschliche Gesundheit hat. Nach aktuellem Wissensstand stehen sie im Verdacht, beim Einatmen Entzündungsreaktionen der Lunge hervorrufen zu können.

Seit 2012 unterliegen Nanopartikel in Kosmetikprodukten der Kennzeichnungspflicht. Verbraucherschützer fordern jedoch eine generelle Sicherheitsbewertung von Nanopartikeln, bevor sie großflächig in Kosmetika eingesetzt werden.

Pflanzenöle

Pflanzenöle sind eine gute, wenngleich teure, Alternative zu Mineralölen in der Kosmetik. Allerdings sind auch hier Allergien möglich. Zudem sind ökologische Aspekte zu beachten: Für die Gewinnung von Palmöl (nach INCI "Elaeis guineensis") werden oftmals tropische Regenwälder abgeholzt.

Ansonsten dienen die Inhaltsstoffe von hochwertigen, nativen Pflanzenölen vor allem der Rückfettung, haben aber auch noch andere positive Wirkungen auf die Haut. Folgende in Pflanzenölen enthaltene Fettsäuren wirken wie folgt:

  • Laurinsäure und Myristinsäure - antimikrobiell,
  • Stearinsäure – rückfettend,
  • Ölsäure – feuchtigkeitsspendend,
  • Linolsäure - entzündungshemmend,
  • α-Linolensäure – zellregenerierend,
  • γ-Linolensäure – entzündungshemmend.

Linolen ist nicht zu verwechseln mit Lanolin, dem aus Schafwolle gewonnenen Wollwachs. Lanolin kann mit Pestiziden belastet sein, zudem können empfindliche Menschen mit Allergien reagieren. Wie bei allen Naturprodukten auch, muss hier die individuelle Verträglichkeit getestet werden.

Inhaltsstoffe, die nichts für den schwachen Magen sind

Gesichtspflege - Kosmetikerin trägt helle Gesichtsmaske auf
facial mask © doug Olson - www.fotolia.de

Für die eigene Schönheit ist die Frau bereit einen Preis zu bezahlen. Selbst der Ekel wird unterdrückt, wenn damit das Altern der Haut in Zaum gehalten werden kann. Die Inhaltsstoffe vieler Produkte jagen wahre Schauer über den Rücken!

Erdöl, Tierkadaver und Plazentas für die Schönheit?

Geschickt wird Erdöl in den Produkten als Paraffin deklariert. Lippenstifte und Cremes hinterlassen durch diese Zusätze einen kaum mehr zu entfernenden Film in den Poren. Hier muss zum Beispiel bei der Couperose mit einer Verschlechterung gerechnet werden. Dies geschieht durch eine Art von Hitzestau auf der Haut. Ebenfalls schafft das enthaltene Erdöl für noch mehr Probleme bei Akne.

Wirklich ekelhaft ist auch die Tatsache, dass der verführerische Glimmer von einem Lippenstift durch Fischschuppen erzeugt wird. Verführerisches Rot in Lack und Lippenstift verdanken diese Produkte ausgedrückten Schildläusen. Tote Tiere liefern durch ihre Hufe, Hörner, Haare und Federn das gewünschte Keratin für die Haarpflege. Tierkadaver zur Fettgewinnung, Knochenmark vom Huhn, die Schale von Krebsen, sorgen für die Schönheit von Haut und Haaren.

Cremes aus tierischen Plazentas begeistern als Creme so manche Prominente. Spermien, Schneckenschleim für die Herstellung von Cremes und die Ausscheidungen der Nachtigall erscheinen als Inhaltsstoffe für einige Frauen sehr verheißungsvoll. Urin im Shampoo klingt bei diesen Inhaltsstoffen schon fast harmlos. Diese Inhaltsstoffe sind im Grunde keine Gefahr für die Gesundheit.

Polyethylenglykole

Polyethylenglykole werden in der Kosmetik als Emulgatoren eingesetzt, sorgen aber auch dafür, dass die Haut für einen bestimmten Wirkstoff durchlässiger wird. Die Derivate der Polyethylenglykole finden sich in Kosmetika unter Namen wie:

  • Ceteareth,
  • PEG-8,
  • Sodium Laureth Sulfate oder
  • Steareth.

Theoretisch ist es eine gute Sache, die Haut durchlässiger für Pflegestoffe zu machen, denn dies garantiert, dass die Pflege nicht an der Hautoberfläche verpufft, sondern dahin gelangt, wo sie wirken kann. Praktisch bedeutet eine höhere Hautdurchlässigkeit jedoch auch, dass Schadstoffe und Toxine ebenfalls tiefer in die Haut eindringen können.

Dies gilt besonders für die Schadstoffe, die zeitgleich mit den Polyethylenglykolen auf die Haut aufgebracht werden – die also aus demselben Cremetopf stammen. Auch unmittelbar danach aufgetragene bedenkliche Inhaltsstoffe, beispielsweise aus dekorativer Kosmetik oder Parfumen, gelangen so tiefer in die Haut.

Polyethylenglykole stecken als Emulgatoren in Cremes und Lotionen, werden aber auch in Haarshampoos, Duschgels oder Aftershaves als Tenside eingesetzt.

Polyethylenglykole werden als Emulgatoren in Cremes verwendet
Polyethylenglykole werden als Emulgatoren in Cremes verwendet

Polysaccharide

Als Mehrfachzucker setzen sich Polysaccharide aus Zuckermolekülen zusammen und sind in der Kosmetik allgegenwärtig. Sie sind preiswert und natürlichen Ursprungs, können von der Industrie aber veredelt werden. Polysaccharide sind wasserunlöslich.

  • Cellulose sowie Chitin sind Beispiele für Polysaccharide.
  • Auch als Alginate, Pektine oder Xanthan Gum finden sie Eingang in die Kosmetik.

Algin

Algin beispielswseise wird aus Braunalgen gewonnen. Da es zwar wasserunlöslich ist, aber über hervorragende Quelleigenschaften verfügt, kann es bis zum Hundertfachen seines Gewichts ans Wasser aufnehmen – ähnlich wie Hyaluronsäure, die ein körpereigenes Polysaccharid ist.

Es bildet einen feuchtigkeitsbindenden Film auf der Oberfläche der Haut und wirkt leicht straffend. Zudem fängt es freie Radikale und wirkt dadurch als Antioxidans.

Cyamopsis tetragonoloba

Ein weiteres Polysaccharid ist das aus der Guarbohne gewonnene Guarkernmehl, nach INCI Cyamopsis tetragonoloba genannt. Dieses wird häufig tensidhaltigen (waschaktiven) Präparaten wie Haarshampoos beigesetzt, da es einen antistatischen Effekt hat und dem Haar eine gute Griffigkeit verleiht.

Glykogen

Ein anderes Polysaccharid, das Glykogen, besteht größtenteils aus Glucose, die wiederum ein Baustein pflanzlicher Stärke ist. Sie kann, ebenso wie Cellulose, in mikrokristalliner Form als Puderhilfsmittel verwendet werden. Auch bei Gesichtsmasken, die flüssig aufgetragen, später aber als gummiartiges Ganzes vom Gesicht abgenommen werden, spielen Polysaccharide eine wichtige Rolle.

Der einzig bekannte Nachteil der Polysaccharide ist der Umstand, dass es bei natürlich nachwachsenden Rohstoffen zu schwankenden Qualitäten sowie Unreinheiten kommen kann, sodass im Einzelfall Hautreaktionen möglich sind.

Alleskönner Hyaluronsäure

Hyaluronsäure kommt heutzutage in zahlreichen Kosmetika vor und wird außerdem in der Medizin verwendet

Frau kippt Shampoo aus Flasche auf ihre Hand
Shampoo and woman's hands © Kirill Kleykov - www.fotolia.de

Bestimmt sind auch Sie ihr schon einmal begegnet: Hyaluronsäure ist ein kaum mehr wegzudenkender Bestandteil unserer täglichen Pflege- und Kosmetikprodukte. Sowohl Shampoos als auch Pflegecremes nutzen den natürlichen Bestandteil, um Feuchtigkeit zu speichern und abzugeben.

Darüber hinaus wird sie auch in der Ästhetischen Chirurgie geschätzt, um zum Beispiel Falten aufzupolstern. Und auch in der Medizin kommt sie zum Einsatz: Um verloren gegangene Gelenkschmiere wieder "aufzufüllen", werden Injektionen mit Hyaluronsäure gegeben. Auch trockene Augen fühlen sich dank Hyaluronsäurehaltiger Tropfen wieder angenehm an.

Hyaluronsäure kommt in unserem Bindegewebe vor

Gut zu wissen: Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil unseres Bindegewebes. Sie wird heute meist bakteriell gewonnen, wodurch Creme und Co. mit diesem Wirkstoff meist sehr gut verträglich sind.

(Mono-)Saccharide

Ähnliches gilt für die (Mono-)Saccharide. Als Vertreter sind hier zu nennen:

  • Glucose wie Dextrose oder Traubenzucker,
  • Fructose und
  • Galactose.

Im Gegensatz zu den Polysacchariden sind Monosaccharide wasserlöslich. In der Kosmetik werden sie als Binde- und Verdickungsmittel eingesetzt, als Gelbildner und Konsistenzmittel. Die pflanzlichen Inhaltsstoffe Saccharide Hydrolysate und Saccharide Isomerate werden auch als Feuchthaltemittel eingesetzt und finden sich insbesondere in der Bio-Kosmetik.

Säuren

In der Kosmetik werden viele verschiedene Säuren verwendet. Diese können entweder direkten Einfluss auf die Haut haben, wie beispielsweise Fruchtsäuren oder Milchsäuren, die in vielen Produkten zur Pflege unreiner Haut stecken, da sie diese sanft schälen. Ein anderes Beispiel sind Aminosäuren, die als Radikalfänger vor allem in der Anti-Age-Kosmetik eingesetzt werden.

Andererseits dienen Säuren als Hilfsstoffe. Beispielsweise die Adipinsäure, nach INCI als Adipic Acid angegeben. Sie ist eine Dicarbonsäure, die in Form ihrer Ester, also Dibutyl Adipate oder Diisopropyl Adipate, als Spreiter eingesetzt wird. Spreiter sind dünnflüssige Öle, die etwa das Verteilen einer zähen Creme erleichtern. Oder die Benzosäure (Benzoic Acid), die als Konservierungsstoff dient.

Seifen

Chemisch gesehen sind Seifen die Natrium- bzw. Kaliumsalze von Fettsäuren, die in ihrer Eigenschaft als Tenside (waschaktive Substanzen) zum Reinigen genutzt werden.

Seifen in der Kosmetik, in der Fachsprache als Fein- oder Toilettenseifen bezeichnet, werden auf Basis der Natriumsalze von Fettsäuren zubereitet. Diese Fettsäuren können pflanzlichen oder tierischen Ursprungs sein. Wer nicht auf das Knochenfett setzen möchte, das bei der sogenannten Tierkörperverwertung anfällt, greift hier zu Seifen auf der Basis von

Bei Seifen auf Palmfettbasis ist allerdings dem Umweltgedanken Rechnung zu tragen, denn für die Gewinnung von herkömmlichem Palmfett werden oftmals tropische Regenwälder abgeholzt. Zudem werden herkömmlichen Seifen oftmals synthetische Parfüme und Farbstoffe beigesetzt.

In der Naturkosmetik findet sich häufiger Seife mit pflegenden Zusätzen auf Wollwachs-Basis (Lanolin), auf welches von besonders empfindlichen Menschen ebenfalls allergisch reagiert werden kann.

Flüssigseifen

Moderne Flüssigseifen sind chemisch gesehen keine Seifen, sondern ähneln eher Duschgels, Haarshampoos oder Schaumbädern und beinhalten entsprechende Zusatzstoffe.

Antibakterielle Kosmetik- und Pflegeprodukte in der Kritik

Linke Frauenhand mit Seifenschaum darauf, daneben Seifenspender, weißer Hintergrund
Liquid Soap © Marc Dietrich - www.fotolia.de

Es klingt einfach zu gut: Ein Mal Händewaschen, schon sind Bakterien und Krankheitserreger verschwunden. Wirkstoffe wie das bakterienhemmende Triclosan kommen heute fast schon im großen Stil zum Einsatz. Neben Flüssigseife und ähnlichen Pflegeprodukten findet sich der antibakterielle Zusatz unter anderem auch in Cremes, Zahnpasta und sogar Spielzeug.

Doch Experten schlagen Alarm: Die Desinfektionsmittel könnten die Gesundheit schädigen, heißt es seit einiger Zeit. Bedenklich ist vor allem, dass sich einmal aufgenommenes Triclosan überall wiederfindet - im Blut der Verbraucher, sogar in der Muttermilch von stillenden Frauen. Eine Anreicherung im Organismus kann aber kaum erwünscht sein.

Hinzu kommt, dass die antibakteriellen Wundermittel in Tierversuchen einige gesundheitliche Nebenwirkungen mit sich brachten. Hier zeigte sich eine deutliche Schwächung der Muskelzellen, hervorgerufen durch Triclosan. Neben spezifischen körperlichen Nebenwirkungen, die beim Menschen noch konkreter erforscht werden müssen, ist auch das Risiko einer Resistenzbildung gegeben: Je mehr Bakterien mit den antibakteriellen Wirkstoffen in Kontakt kommen, desto weniger wirksam sind letztere auf mittelfristige Sicht.

Silikate

Silikate sind die Ester und Salze der Kieselsäure und damit natürlichen Ursprungs. In der Kosmetik spielen anorganische Silikate eine große Rolle, daneben die Kieselsäure selbst sowie das verwandte Siliziumoxid. Letzteres ist in gewerblichen Handreinigungsmitteln zu finden, die groben Schmutz von der Haut scheuern können müssen.

Kieselsäure und -gel

Die Kieselsäure wiederum ist ein hydratisiertes Siliziumoxid und wird gern als Zusatz in Gesichtstonics verwendet, da es die Haut stärken soll. Kieselgel (Silicage) wiederum hat keine primär pflegenden Eigenschaften, sondern wird von der Kosmetikindustrie genutzt, um Blumendüfte in Hautöle zu übertragen.

Kaolin

Alumosilikate wiederum findet man in der Natur in jenen Mineralien, in denen Kieselsäure und Aluminiumoxid miteinander reagieren. Kaolin ist eines der bekanntesten Alumosilikate. Es dient bei dekorativer Kosmetik wie Puder oder Make-up als Weißpigment, hat aber auch pflegende Eigenschaften, indem es den Talg der Haut wie ein Schwamm aufsaugt.

Pflegemasken für fettige Haut enthalten deshalb oftmals Kaolin.

Bentonit

Das Alumosililat Bentonit wiederum wird aufgrund seiner wasserspeichernden Wirkung gern dazu verwendet, um zusammen mit Farbpigmenten, Ölen und Glykolen flüssige Make-ups herzustellen.

Silikone

Silikone sind mit den Silikaten nicht zu verwechseln, denn sie sind synthetisch hergestellt. Chemisch exakt bezeichnet werden sie als Poly(organo)siloxane. Sie machen Haut und Haare weich und glänzend, das Make-up schaumig-leicht, den Lippenstift cremig.

Sogenannte flüchtige Silikone sorgen für den leichten Auftrag eines Farbproduktes – und garantieren gleichzeitig dafür, dass die Farben über Stunden an ihrem Bestimmungsort bleiben. In mehr als neunzig Prozent aller Haarspülungen ist deshalb Silikon enthalten, denn es legt sich wie ein Schutzfilm um das Haar, der das Licht reflektiert.

Allerdings können sich die Rückstände von Silikonen im Haar ansammeln, es fettig und schwer erscheinen lassen. Auch auf der Haut bilden Silikone einen wasserabweisenden Film, der sie zwar vor Feuchtigkeitsverlust schützt, sie andererseits aber nicht merh atmen lässt. Auch Schweiß kann nicht abtransportiert werden.

In jüngster Zeit sind Silikone und deren Derivate wie:

  • Cyclomethicone,
  • Polymethylsiloxan-Polyethylenglykol,
  • Dimethicone Copolyol oder
  • Polypropylen-glykol-Copolymer

besonders in sogenannten Falten-Fillern beliebt, da sie wie ein Fugenfüller funktionieren. Allerdings enthalten Silikone bzw. Silikonöle keine eigenen Pflegestoffe – es bedarf immer eines weiteren Wirkstoffzusatzes.

  • Als günstig gilt, dass Allergien gegen Silikone nicht bekannt sind.
  • Negativ ist die Öko-Bilanz bei der Herstellung von Silikon zu verbuchen und zudem sind Silikone schlecht abbaubar – ihre Rückstände gelangen ins Grundwasser.

Krokodil-Öl statt Kokosöl: In der Schönheitsindustrie brodelt der Ethik-Streit

Tierschützer und Schönheits-Fanatiker streiten um die moralische Vertretbarkeit von Krokodil-Öl

Wellness - Öle, heiße Steine, Blüten und Teelichter
spa oils, stones and candles © MAXFX - www.fotolia.de

Für die Schönheit sind manche Menschen bereit, sehr weit zu gehen und auch gewisse Grenzen der Ethik zu überschreiten. Aktuell gibt es einen neuen Streit, bei dem über Krokodil-Öl debattiert wird.

Die Hersteller versprechen den Kunden eine großartige Wirkung des tierischen Öls.

Um diese Wirkung zu erzielen, müssen die Anwender sich nur regelmäßig das Öl auf die Haut auftragen. Bei dem Öl jedoch handelt es sich nicht um ein pflanzliches Produkt wie etwa Kokosöl, sondern um Fett aus dem Körper von Krokodilen. Diese müssen dafür getötet werden.

Tierquälerei oder lediglich ein weiterer Gewinn von Tieren, die ohnehin getötet werden?

Gegner dieses neuen Schönheitstrends betonen, dass es sich um bewusste Tierquälerei handelt und alle Käufer dieser Produkte sich wissentlich ebenfalls moralisch schuldig machen. Es gäbe deutlich bessere Produkte aus pflanzlichem Anbau.

Die Befürworter des Krokodil-Öls betonen, dass es um die Art der Fettgewinnung geht. Wird ein Krokodil beispielsweise für den Restaurantbedarf getötet und vorab wird Fett für die Schönheitsindustrie gewonnen, ist das eher vertretbar, denn das Tier wäre ohnehin geschlachtet worden.

Krokodilfarmen züchten und töten Krokodile für Restaurants und die Modeindustrie

Tatsächlich gibt es auf der Welt sogenannte "Krokodilfarmen", in denen die Reptilien gezielt für die menschliche Nutzung gezüchtet werden. Die Tiere werden getötet, um das Fleisch an Restaurants und die Haut an die Modeindustrie zu verkaufen.

Nun kommt in diesen Farmen die Fettgewinnung für die Beauty-Öle hinzu. Die Tiere leben innerhalb dieser Farmen gemäß der strengen Richtlinien der "Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora", kurz CITES.

Für Tierschützer ist das freilich ein kleiner Trost. Am Ende muss jeder Konsument für sich entscheiden, ob er auf Krokodil-Öl im Badezimmer setzen möchte.

Grundinformationen und Tipps zu Kosmetika

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: maquillage © rainette - www.fotolia.de
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Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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