Macher, Denker, Suchende, Helfer und Moralisten: die Hauttypen im Bezug auf Charakter und Gefühle

Frau mit Gesichtsmaske aus Banane und Kiwi

Je nachdem, wie man sein Leben gestaltet und wie viel Pflegeaufwand man betreibt, wirkt sich dies auf den Hauttyp aus

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  • von Paradisi-Redaktion

Das Gesicht ist der Spiegel unserer Seele! Da ist es nicht verwunderlich, dass sich die Charaktereigenschaften von Menschen in der Mimik ablesen lassen. Das Leben "zeichnet" uns, was besonders im Alter deutlich sichtbar wird.

Zusammenhänge zwischen den Hauttypen und dem Charakter

Persönlichkeitsmerkmale, Biografie und Hauttyp spielen bei der Hautgesundheit eine entscheidende Rolle, unabhängig von kultureller Zusammengehörigkeit und Geschlecht - jeder Mensch misst der Haut unterschiedliche Bedeutung zu. Entsprechend gering oder hoch ist der tägliche Pflegeauswand unsers größten Organs.

  • Wenn der Haut immer genügend Vitamine, Fett und Feuchtigkeit zugeführt wird und dadurch im Gleichgewicht ist, bleibt sie lange schön, straff und rosig.

  • Fehlt der Haut ein wichtiger Bestandteil zur Regenerierung sieht sie schnell fad aus und verliert an Spannkraft. Die Folgen sind: vorzeitige Hautalterung, unebenes Hautbild und ein müde wirkender Teint.

Aber auch die Mimik der einzelnen Person spielt besonders bei der Fältchen- und Faltenbildung eine große Rolle. Wer häufig Grübelnd durchs Leben geht, muss sich nicht über sogenannte Denkerfalten wundern, die sich über die Jahre in die Haut eingraben. Lachfalten sind da schon beliebter, sie bilden sich um die Mundwinkel und Augen.

Die Charakter-Hauttypen im Überblick

  • Macher: Die Gruppe der "Macher" ist am häufigsten vertreten. Sie übernehmen Verantwortung für sich und ihre Haut, entsprechend regelmäßig verwenden sie hochwertige Pflegeprodukte.

    "Macher" sind aktive, erfolgsorientierte Realisten, denen die Wirkung auf andere besonders wichtig ist. Häufig haben Menschen mit dieser Charaktereigenschaft fettige oder ölige Haut, deren Beseitigung von ihnen lösungsorientiert angegangen wird.

  • Denker: Der "Denker" wird als introvertierter Pragmatiker gesehen, dem sein privates Umfeld besonders wichtig ist. Auf soziale Interaktionen legt der "Denker" keinen großen Wert. Entsprechend rational sieht er auch sein Haut, sie ist für ihn nur eine Hülle, die mit einer praktischen Basis-Hautpflege auskommen muss. Meistens besitzt der "Denker" eine normale Haut.

  • Suchende: Der "Suchende" schwankt zwischen seinen Gefühlen, möchte anerkannt und akzeptiert werden. Er leidet sehr häufig unter Hautunreinheiten und Mitessern, weil seiner Haut Balance fehlt.

  • Helfer: Der "Helfer" ist lebensfreudig und sozial engagiert. Er liebt Berührungen, leidet aber unter sehr sensibler Haut bis hin zu allergischen Reaktionen. Der "Helfer" liebt es, sich einzucremen.

  • Moralisten: Der introvertierte "Moralist" strebt nach Sicherheit und Ruhm. Sein Hautbild ist selten im Gleichgewicht, der Teint wirkt häufig matt und sehr blass.

Verborgene Merkmale der Geschlechter

Gesicht eines dunkelhaarigen, sportlichen Mannes mit 3-Tage-Baart
macho mann © soschoenbistdu - www.fotolia.de

Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es ein verborgenes Merkmal gibt, welches das Geschlecht eines Menschen erkennen lässt.

Untersuchungen zeigten, dass wir unbewusst den rötlichen Teint bei Männern und den grünlichen Teint bei Frauen wahrnehmen. Zu Studienzwecken hatten die Forscher 10.000 Fotos von Männern und 10.000 Fotos von Frauen so verfremdet, dass das Geschlecht nicht mehr zu erkennen war. Man hatte die Anzahl der grünlichen und rötlichen Pixel verändert und die Fotos den Probanden gezeigt, die dann spontan das Geschlecht des Fotos benennen sollten.

Das Testergebnis zeigt, dass die Bilder mit den rötlichen Pixeln Männern und Bilder mit den grünen Pixeln den Frauen zugeordnet wurden.

Unterschiedliche Hautfarbe bei Männern und Frauen

Zwei amerikanische Forscher stellten fest, dass Frauen und Männer unterschiedliche Hautfarben haben. So haben die Frauen mehr grünliche und Männer mehr rote Pigmente in der Haut. Aufgrund einer Analyse von 200 Fotografien von Gesichtern mit Hilfe eines Computers stellten die beiden Psychologen Michael Tarr und Adrian Nestor dies fest.

Betrachter nutzen diesen Unterschied für das Beurteilen des Geschlechts, besonders wenn weitere Einzelheiten des Gesichts nicht genau zu erkennen sind. In der Fachzeitschrift "Psychological Science" kann man die Forschungsergebnisse von den beiden Wissenschaftlern nachlesen.

Europäer haben erst seit 5.500 Jahren eine helle Hautfarbe

Neandertaler mit Tierfell und Stock
neanderthal © procy_ab - www.fotolia.de

Nachdem in Europa die Jäger und Sammler sesshaft wurden und Ackerbau betrieben, veränderte sich auch die Nahrung, so dass sie weniger Vitamin D enthielt. Dieses Vitamin produziert der Mensch auch selber, aber wenn wenig Sonne und dazu noch dunkle Haut zusammenkommen, reicht dies nicht aus und die Haut der Menschen wurde hell.

Dies ist eine Theorie von amerikanischen Biophysikern in Brookhaven, aber die Besiedelung in Europa erfolgte in mehreren Etappen, die durch Eiszeiten unterbrochen wurden. Infolge der verschiedenen klimatischen Veränderungen entstand später auch der Neandertaler, wobei der Fund aus dem Neandertal heute auf ein Alter von 42.000 Jahren datiert wird. Zu jener Zeit soll auch die Entwicklung der Sprache stattgefunden haben.

Dunkelhäutige Franzosen bleichen ihre Haut mit schädlichen Mitteln

Frankreich: schon junge Mädchen bleichen sich die Haut - Schockplakate sollen davon abhalten

Untere Gesichtshälfte einer jungen Frau, lächelnd mit weißen Zähnen, rechte Hand an der Wange, vor weißem Hintergrund
Half face with arm. Isolated on white © Solovieva Ekaterina - www.fotolia.de

Um eine hellere Haut zu bekommen, hat es sich vor allem in Frankreich nun durchgesetzt, verbotene und hochschädliche Bleichmittel zu nutzen. Damit auf die Gefahren dieser Vorgehensweise aufmerksam gemacht wird, hat die Stadt Paris 6.000 abschreckende Plakate mit Opfern von misslungenen Versuchen des Bleichens in der ganzen Stadt aufhängen lassen.

Schönheitsideal für afrikanische Männer

Eine Betroffene erzählt, dass die Mädchen teilweise im Alter von 13 Jahren beginnen, ihre Haut mit den gefährlichen Cremes zu behandeln. Der Grund dafür sei, dass die afrikanischen Männer weiße Haut schöner fänden. Schätzungen zufolge hat schon jede fünfte dunkelhäutige Frau aus Paris die Mittel benutzt, die unter anderem Ekzeme, Verbrennungen, Dünnhäutigkeit, aber auch Diabetes, Augenleiden und Krebserkrankungen hervorrufen können.

Experten meinen, es könne ähnlich wie bei Hellhäutigen, die süchtig nach einem brauneren Teint sind (Tanorexie), zu einer Sucht kommen, die nach einer immer helleren Hautfarbe verlangt. Hierbei handelt es sich nicht nur um ein Gesundheitsproblem, sondern auch um ein Problem der Gesellschaft und der Identität.

Frauen achten unbewusst besonders auf den Teint eines Mannes - gelb ist am beliebtesten

Junges Paar steht am Weihnachtsbaum, sie schauen sich lächelnd ins Gesicht und stoßen an
Portrait of sweet couple gazing at each other © pressmaster - www.fotolia.de

Forscher aus England haben sich angesehen, worauf Frauen bei der Partnerwahl am ehesten achten. Sie legten Probandinnen Bilder von Männern vor, wobei diese Bilder teilweise so bearbeitet waren, dass ein leichter Gelbstich auftrat. Das Ergebnis nun war recht verblüffend. Das Äußere ist wichtig, aber nicht die Details, die man vielleicht vom Alltagswissen her vermutet. Die Form des Gesichtes und die Augen sind gar nicht so entscheidend, viel wichtiger ist die Farbe des Gesichtsteints.

Noch überraschender ist, dass eine gelbliche Verfärbung der Haut dabei am Attraktivsten empfunden wird. Warum ausgerechnet gelb? Genau können die britischen Wissenschaftler das nicht sagen, aber sie vermuten, dass diese Teintfarbe Gesundheit suggeriert. Männliche Züge des Gesichtes sind demnach weniger wichtig, als körperliche Gesundheit, die man vom potentiellen Partner wünscht, um gesunde Nachkommen zu zeugen. Ob dieses unbewusste Kriterium der Frauen wirklich auf solche evolutionäre Gründe zurück geht, ist aber noch nicht bewiesen.

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  • Bildnachweis: fruity face treatment © Agb - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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