31. August 2009
Viele Duschlotionen werden mit dem Versprechen beworben, man könne mit ihrer Verwendung auf das Eincremen des Körpers verzichten. Das spart Zeit und ist zudem sehr praktisch, beispielsweise im Fitnessstudio. Aber ist dieses Versprechen wirklich realistisch?
Als die Duschlotion zu Beginn der 80 er Jahre aufkam, war sie nichts anderes als eine flüssige Seife. Diese erfüllte ihren Zweck, nämlich den Körper zu reinigen, mehr leistete sie aber nicht. Heute sind Duschlotionen wahre Wunderwerke, sie straffen den Körper beim Duschen, halten die Haut länger braun, verlangsamen das Haarwachstum und sollen so pflegend sein das man nach der Dusche keine weitere Körperpflege verwenden muss. Vor allem der große Wettbewerb unter den verschiedenen Herstellern führt zu immer neuen Kreationen auf dem Markt der Waschlotion.
Nicht alle dieser Innovationen sind sinnvoll, oder gar gesund für den Körper. So werden beispielsweise bei den hautstraffenden Duschgels, Substanzen verwendet welche im Verdacht stehen Krebs auszulösen. Auf andere hingegen hat wie es scheint die ganze Welt gewartet und das sind die Duschlotionen die pflegende Substanzen enthalten. Mit Hilfe von speziellen Rezepturen ist es in diesem Bereich möglich, bis zu einem Drittel des Duschgels durch eine hautpflegende Creme oder Lotion zu ersetzen. Solche Produkte halten, was sie versprechen: Sie pflegen die Haut während des Duschens so gut, das in vielen Fällen die Verwendung einer Körperlotion entfallen kann. Das spart Zeit und Geld.
Aber nicht in jedem Fall ist es sinnvoll auf die Körperlotion zu verzichten und sich ganz auf die pflegende Wirkung des Duschgels zu verlassen. Dann etwa, wenn man unter besonders trockener Haut leidet. Diese wird nämlich durch häufiges Duschen weiter ausgetrocknet, sodass sich der Zustand der Haut trotz pflegender Wirkstoffe des Duschgels verschlechtern kann. Deswegen sollten Menschen mit trockener Haut auf häufiges Duschen verzichten. Jedoch spricht nichts dagegen sich, zwei- bis dreimal die Woche, das Eincremen durch die Verwendung einer reichhaltigen Duschemulsion zu sparen.
Und auch im Winter kann es problematisch sein, sich nur auf die Pflege zu verlassen, die im Duschgel steckt. Denn vor allem wenn die Temperaturen Richtung Nullpunkt gehen, benötigt die Haut zusätzliche Pflege. Fehlt bei kalten Temperaturen ein schützender Fettfilm auf der Haut, kann die Haut durch die Witterungseinflüsse leiden.
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