Haarpflege - Tipps für verschiedene Haartypen und Haarprobleme im Sommer und Winter

Die Haarpflege ist ein großes Thema. Viele Menschen verwenden viel Zeit, um das Haar regelmäßig intensiv zu pflegen und auf diese Weise ein gesundes und schönes Aussehen der Haare zu gewährleisten. Zur Haarpflege gehören natürlich der regelmäßige Friseurbesuch sowie die Pflege der Kopfhaut. Aber beispielsweise im Sommer und Winter benötigt das Haar besondere Pflege, da es durch äußere Einflüsse besonders strapaziert wird. Und dünnes Haar oder Haar, das mehr Volumen oder Glanz erhalten soll, benötigt noch einmal eine ganz andere, spezielle Pflege. Holen Sie sich effektive Tipps rund um die Haarpflege.

Die richtige Haarpflege für jeden Haartyp

Was gehört zur Haarpflege? - Die besten Haarpflegetipps für schöne Haare

Grundsätzlich gilt: Für schöne Haare sollte man diese regelmäßig pflegen und Pflegeprodukte verwenden, die den individuellen Bedürfnissen passend sind. Neben der alltäglichen Routine sollte man jedoch auch die folgenden Punkte beachten:

  • Lassen Sie sich die Haare regelmäßig nachschneiden. Denn die Haarspitzen trocknen leicht aus und der gefürchtete Spliss lässt nicht lange auf sich warten.

    Wenn Sie jetzt nicht handeln, kann sich der Spliss auf die gesamte Haarlänge ausweiten und gesundes Haar spalten. Da die Haare nur einen Zentimeter pro Monat wachsen, reicht es aus, wenn die Spitzen alle drei Monate um ein paar Millimeter gekürzt werden.

  • Bevor es unter die Dusche geht, sollten Sie Ihre Haare durchbürsten. Das befreit sie nicht nur von kleinen Knoten, sondern entfernt zusätzlich Rückstände von Haarspray, Gel und Co.

  • Damit das Haar ungehindert wachsen kann, muss die Kopfhaut frei durchatmen können. Fettige Haaransätze und Schuppen können die Haarfollikel regelrecht verstopfen. Daher sollten die Haare regelmäßig ausreichend gepflegt und die Bürste immer mal wieder mit warmem Wasser abgespült werden.

  • Wie auch die Haut, reagieren Haare sehr empfindlich auf heißes Wasser. Daher sollten Sie generell nur mit lauwarmem Wasser duschen. Wem die Kälte nichts ausmacht, kann sich kalt abduschen. Das regt den Kreislauf an und schenkt dem Haar einen schönen Glanz.

  • Die Kopfhaut liebt es, massiert zu werden. Das stimuliert die Durchblutung und regt die Haarfollikel an, die sich mit einer flinken Produktion neuer Haarsubstanz revanchieren. Wer nicht viel Zeit hat, kann die Massage mit der Haarwäsche verbinden.

  • Haare mögen es sanft. Nach der Haarwäsche also nie mit dem Handtuch in der Mähne herumrubbeln. Die Haare werden unnötig strapaziert und können brechen.

    Schonender ist es, das Wasser mit dem Handtuch vorsichtig aus dem Haar herauszudrücken. Auf den Föhn so oft wie möglich verzichten, denn die heiße Luft trocknet die Haare aus.

Tipps für die Haarwäsche

Zur Haarpflege gehört zunächst einmal ein Shampoo, mit dem die Haare bei der Wäsche gut gereinigt und von Schmutz und Fett befreit werden können. Dabei sollte es sich um ein möglichst mildes Shampoo handeln, das bereits pflegende Stoffe enthält und das Haar so schon bei der Haarwäsche pflegt. Auf diese Weise kann ein Teil der Pflege bereits bei der Haarwäsche erfolgen.

Häufigkeit der Anwendung

Das Haarshampoo sollte bei jeder Haarwäsche zum Einsatz kommen. Außerdem ist zwar es durchaus auch möglich, das Shampoo mal zu wechseln, aber grundsätzlich empfiehlt es sich, wenn möglich, bei demselben Produkt zu bleiben.

Das richtige Shampoo: Haarpflege ohne Silikone

Das Waschen der Haare sollte niemals mit zu heißem Wasser vorgenommen werden. Es sollten pH-neutrale, rückfettende Shampoos ohne

gewählt werden.

Es können Natur-Kosmetika zum Einsatz kommen oder Produkte, die auf die Bedürfnisse sensibler Kopfhaut abgestimmt sind, aber auch Kindershampoos sind für die empfindliche Haut von Erwachsenen gut geeignet.

Weniger ist mehr

Nicht die Menge des Shampoos entscheidet, wie sauber das Haar wird. Vielmehr tragen die meisten Menschen zu viel Shampoo auf, welches sich im Anschluss nur schwer oder unzureichend ausspülen lässt. Das Haar bleibt unsauber und erhält keine Möglichkeit zur Regeneration.

Wie oft das Haar gewaschen werden sollte, hängt vom Haartyp und von den individuellen Bedürfnissen des Einzelnen ab. Wer in einer geruchsintensiven Umgebung arbeitet, wird eventuell um die tägliche Haarwäsche nicht herumkommen können.

Bei anderen Menschen kann das ein- bis zweimalige Waschen pro Woche ausreichend sein. Nach dem Waschen wird das Haar sanft ausgedrückt - niemals gewrungen oder mit dem Handtuch gerubbelt.

Pflege nach der Haarwäsche

Pflegende Produkte, mit denen das Haar und die Kopfhaut behandelt werden, sollten viel Feuchtigkeit spenden. Aggressive Pflegeprodukte haben auf sensibler Kopfhaut nichts zu suchen.

Spezielle Pflegeprodukte lassen sich in das handtuchtrockene Haar und in die Kopfhaut einmassieren. Sie enthalten beruhigende und hautpflegende Inhaltsstoffe, beispielsweise Kokos- und Palmkernöl.

Andere Kosmetika lassen sich auf natürlicher Basis selbst herstellen. Unter anderem trägt eine Spülung mit Salbeitee zur Entzündungshemmung und Hautberuhigung bei.

Anwendung einer Spülung

Nach jeder Reinigung des Haares unter mit Shampoo ist als Ergänzung eine Spülung zu empfehlen. Diese

  • pflegt die Haare,
  • verleiht ihnen viel Feuchtigkeit und
  • macht sie schön weich und geschmeidig, so dass sie sich später gut kämmen lassen.

Ebenso wird durch die Spülung auch die unter Umständen aufgeraute Haaroberfläche wieder geglättet, wodurch die Haarstruktur weniger schnell geschädigt werden kann.

Anwendung einer Haarkur

Perfekt ergänzt werden Shampoo und Spülung in einem Haarpflege-Set mit einem zusätzlichen, stark pflegenden Mittel, wie beispielsweise einer Haarkur. Diese sollte regelmäßig, bis zu ein Mal pro Woche, angewendet werden, um den Haaren eine besonders reichhaltige Pflege zu geben.

Allerdings ist das stark pflegende Mittel nicht zu häufig oder gar täglich anzuwenden. Andernfalls kann das Haar zu stark gepflegt werden und aufgrund der sehr reichhaltigen Pflegestoffe unnötig beschweren.

Tipps zur Kopfhautpflege

Kopfhautprobleme Ursachen
Mögliche Ursachen von Kopfhautproblemen

"Kopfhaut" bezeichnet die Hautregion auf dem oberen, seitlichen und hinteren Kopf des Menschen. Bei vollem Haar wird sie durch den Haaransatz begrenzt. Im Gegensatz zu anderen Hautregionen kann die Kopfhaut besonders empfindlich reagieren, da sie unterschiedlichen inneren und äußeren Reizen ausgesetzt ist.

Die Kopfhaut besitzt eine natürliche Schutzfunktion, außerdem hat sie einen großen Einfluss auf die Versorgung der Haare. Wechselnde klimatische Bedingungen, eine falsche und übertriebene Pflege sowie psychische Belastungen können die Funktion der Kopfhaut negativ beeinflussen.

Mindestens jeder fünfte Erwachsene in den industrialisierten Länden leidet unter Kopfhautproblemen, die akut oder chronisch auftreten können.

Der Betroffene spürt

  • ein unangenehmes Kribbeln,
  • ein Jucken oder
  • Brennen.

Das Kratzen auf dem Kopf lindert zwar kurzfristig die unangenehmen Symptome, langfristig jedoch verstärken diese sich noch. Es kommt zur Schuppenbildung und zu Entzündungen.

Als Ursachen der Kopfhautprobleme kommen äußere und innere Faktoren in Betracht, die sich durch sanfte Pflegemaßnahmen teilweise beseitigen lassen. Wichtig ist, dass der Betroffene bei der Behandlung Geduld aufbringt.

Feuchtigkeitsspender

In erster Linie benötigt die Haut eine ausgewogene Ernährung, zu der unter anderem eine ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit zählt. Insbesondere in der kalten Jahreszeit, in der Heizungsluft und eisige Temperaturen sich abwechseln, trocknet die Haut besonders schnell aus. Die natürliche Schutzbarriere der Haut wird stark strapaziert.

Tipps zum Haarstyling

Strapazierende Stylingmaßnahmen, wie das Färben der Haare und die Anwendung einer Dauerwelle sollten möglichst selten erfolgen. Beim Fönen sollte das Gerät höchstens auf die mittlere Temperaturstufe eingestellt werden, besser noch auf die kälteste.

Beim Kämmen von langem Haar wird ein weicher Kamm mit groben Zinken benutzt. Man beginnt an den Spitzen und arbeitet sich bis zu den Haaransätzen vor.

Die Kopfhaut selbst sollte nicht allzu stark mit den Kammspitzen in Berührung kommen. Dies würde zu Verletzungen und zu weiteren Hautreizungen führen.

Das Thema Haarstyling behandeln wir hier noch einmal separat.

Mehr Glanz bitte: Tipps für glänzendes Haar

Glänzendes Haar ist keine Zauberei. In Werbespots oder Zeitschriften sieht man leuchtende Traummähnen, wie sie sich wohl jede Frau wünscht. Mit einigen Tipps und Tricks lässt sich das Haar aber tatsächlich zum Glänzen bringen.

Glänzendes Haar mit der richtigen Pflege

Die Inhaltsstoffe in den Pflegeprodukten müssen perfekt auf den jeweiligen Haartyp abgestimmt sein. Das Einheitsshampoo für die ganze Familie ist ein absolutes Tabu, denn jedes Haar benötigt eine individuelle Pflege.

Die Hersteller von

  • Shampoos,
  • Pflegespülungen,
  • Conditioner,
  • Haarkuren und
  • allen anderen Haarpflegeprodukten

stimmen ihre Inhaltsstoffe auf die unterschiedlichen Haartypen ab. Pflegeserien für trockenes Haar dürfen auch nur für trockenes Haar verwendet werden, gleiches gilt für strapaziertes und dünnes Haar sowie fettiges Haar, das nur mit Produkten der Serie für fettiges Haar gepflegt werden sollte.

Eine "Überpflegung" vermeiden

Viele meinen es nun gut und gönnen ihrem Haar besonders viel Pflege, in der Hoffnung, eine glänzende Mähne zu erhalten. Ein Trugschluss, denn Haare können auch überpflegt werden. Das Haar wird dann schwer, wodurch es platt herunterhängt und stumpf aussieht. Die richtige Balance zu finden ist manchmal gar nicht so leicht.

Für Abhilfe sorgt ein mildes, reinigendes Shampoo, das alle Überreste der vorherigen Pflegeprodukte restlos aus dem Haar wäscht. Hierfür wird nur ein kleiner Klecks Shampoo benötigt, eine Schaumarie ist überflüssig. Besonders wichtig ist es, das Haar nach der Wäsche mit lauwarmem Wasser gut auszuspülen.

Richtiges Kämmen

Nach dem Waschen wird das Haar nur leicht in einem Handtuch ausgedrückt, dabei nicht rubbeln. Feuchtes Haar sollte grundsätzlich nicht gekämmt oder gebürstet werden, weil es dann sehr leicht bricht.

Damit das Haar nach der Wäsche aber nicht ganz verzottelt ist, bürstet man es vorher gut durch. Die Pflegeprodukte können dann unter der Dusche mit einem sehr grobzinkigen Kamm vorsichtig in das Haar gekämmt werden. Das klappt eigentlich sehr gut, auch ohne am empfindlichen Haar zu reißen oder es unnötig zu strapazieren.

Hausmittelchen für glänzendes Haar

Alte Hausmittelchen aus Omas Jugend helfen selbstverständlich auch heute noch. Für glänzendes Haar sorgt beispielsweise ein geschlagenes Ei, das in der Mähne verteilt und dann gründlich ausgespült wird.

Verschiedene Teesorten für unterschiedliche Haarfarben

Blonde Frauen können ihr Haar mit Kamillentee spülen, dazu ein Spritzer Zitrone und das Haar wird nicht nur schön glänzend, es wirkt auch aufgehellt.

Frauen mit dunklem Haar sollten einmal schwarzen Tee oder schwarzen Kaffee als Spülung verwenden - das Ergebnis wird überzeugen. Auch das Spülen der Haare mit Bier soll das Haar zum Glänzen bringen.

Ausgewogene Ernährung für glänzende Haare

Selbstverständlich spielen auch eine gesunde Ernährung mit vielen Vitaminen und eine generelle gesunde Lebensweise eine große Rolle, möchte man schönes, glänzendes Haar haben. Dieses erhält man nicht nur durch äußere Pflege - auch von innen will der Körper gepflegt sein, dann strahlt auch das Haar.

Aus der Natur - Natürliche Haarpflege

Nicht immer muss es das (teure) Haarpflegeprodukt aus der Drogerie oder dem Friseursalon sein. Auch mit natürlichen Mitteln kann man dem Haar Gutes tun. Hier geben wir eine Übersicht über hilfreiche natürliche Stoffe für die Haarpflege.

Haarpflege selber machen: Bewährte Hausmittel für die Haare

Und auch in der Küche finden sich einige Hausmittel, die zur Haarpflege benutzt werden können. Besonders bei

finden sich viele Helfer.

Zusätzlich zu den Pflegemaßnahmen, die zuhause durchgeführt werden, sollte man sich auch hin und wieder in Profihände begeben...

Regelmäßige Friseurbesuche sind wichtig für gepflegtes Haar

Schönes, gepflegt aussehendes Haar ist ein absolutes Muss für ein insgesamt ansprechendes Erscheinungsbild und nimmt dementsprechend grundsätzlich einen hohen Stellenwert ein. Damit das Haar gepflegt aussieht, werden oftmals zahlreiche verschiedene Pflegeprodukte verwendet und auch der erneute Schnitt des Haares ist in einem bestimmten zeitlichen Abstand Gang und Gäbe.

Aber warum ist ein regelmäßiger Friseurbesuch für eine optimale Haarpflege überhaupt wichtig?

Für den regelmäßigen Nachschnitt und die Vermeidung von Spliss

Möchte man eine immer gepflegt und gesund aussehende Haarpracht mit einer ideal sitzenden Frisur sein Eigen nennen, dann ist ein regelmäßiger Friseurbesuch durchaus wichtig, denn nur wenn das Haar in regelmäßigen Abständen nachgeschnitten wird, ergibt sich ein gepflegtes Aussehen des Haares.

Gleichgültig, um welche Frisur oder Haarlänge es sich handelt, sollte folglich alle paar Wochen ein Besuch bei dem Friseur seines Vertrauens eingeplant werden oder zumindest ein Nachschnitt des Haares erfolgen, der bei nicht allzu komplizierten Frisuren durchaus auch selber durchgeführt werden kann.

Der Friseur ist besser ausgerüstet

Der Friseurbesuch empfiehlt sich jedoch auch insbesondere aufgrund der Tatsache, dass ein Friseur das fachgerechte Nachschneiden des Haares anbietet, sodass das empfindliche Haar auf die schonendste Art ein Stück gekürzt wird. Hierzu sind in der Regel hochwertige Scheren von Nöten, die nicht den üblicherweise im Haushalt vorrätigen Modellen entsprechen.

Um

  • Spliss,
  • abbrechende Haarenden und
  • Schädigungen der Haarstruktur

zu vermeiden, sollte man daher nach Möglichkeit auf einen regelmäßigen Friseurbesuch Wert legen.

Im Folgenden geben wir Haarpflegetipps für spezielle Bedürfnisse und Haartypen...

Haarpflegetipps für die Sommerzeit

Haarpflege Sommer
Haare im Sommer pflegen

Ein azurblauer Pool, das Meer direkt vor der Hoteltüre und die Sonne strahlt auch vom Himmel: Eigentlich ideale Voraussetzungen für einen unbeschwerten Urlaubstag. Unsere Haare jedoch dürften das Szenario eher wie einen Angriffsplan empfinden.

Überall lauern schädigende Einflüsse, die die Haarstruktur austrocknen und spröde machen. Deshalb ist ein umfassender Schutz gegen Sonne und Co. erste Maßnahme für schön gepflegtes Sommerhaar.

Kopfbedeckung und Haare ausspülen

Konkret bedeutet dies zum Beispiel: Bei heißen Temperaturen und direkter Sonnenstrahlung am besten eine Kopfbedeckung wählen, nach dem Bad im gechlorten Poolwasser oder auch im Meer die Haare mit klarem, kalten Wasser ausspülen.

Überhaupt ist kaltes Wasser ein toller und so einfacher Helfer, um den Haaren im Sommer etwas Gutes zu tun. Zum einen kühlt es den erhitzten Kopf und somit auch die Haare. Zum anderen kann es auch vorbereitend auf das erfrischende Bad wahre Wunder wirken - sind die Haare bereits angefeuchtet, können ihnen Chlor und Salz nicht so leicht etwas anhaben.

Pflege für die Spitzen

Wer auf Nummer sicher gehen will, der versorgt insbesondere die empfindlichen Haarspitzen mit einer Extraportion Feuchtigkeit. Einfach einen Spritzer Kokosnuss- oder wahlweise auch Olivenöl in die Haare einkneten und erst dann ins Wasser gehen.

Wöchentliche Spezialkur

Und ja, auch nach dem wohltuenden Bad in der Brandung (oder wahlweise im Hotelpool) sind die Haare noch besonders pflegebedürftig. Mindestens einmal die Woche sollte man ihnen eine Spezialkur gönnen. Wer sonst nur Shampoo benutzt, der sollte in den warmen Sommermonaten zumindest hin und wieder auch zur Spülung greifen.

Weitere Tipps:

Weitere Helfer aus dem Kosmetikregal: Spezielles UV-Spray schützt die Haare vor schädigender Strahlung, Spitzenfluid repariert kleine Schäden sofort und sorgt für ein gepflegtes Aussehen.

Haarpflegetipps für die Winterzeit

Auch die langen kalten Wintermonate bedeuten für die Haare den reinsten Stress. Während die trockene Luft in den Räumen im wahrsten Sinne des Wortes die Haare zu Berge stehen lässt, erweisen sich die eisigen Temperaturen sowie das Tragen von Mützen und Co. als richtige Stressoren für Kopfhaut und Haare. Doch eine gezielte Pflege lässt aus den widerborstigen Haaren wieder eine glänzende Haarpracht werden.

Das richtige Shampoo

Trockene Haare zicken reichlich auf dem Kopf herum, was anderseits nicht verwunderlich ist, wenn man all die Einflüsse des Winters betrachtet. Durch die Kälte und das Zusammenziehen der Haut produziert der Organismus weniger Fett und das umso weniger ausgerechnet unter dem Bezug des Kopfes, den Haaren.

Schuppenbildung ist dann fast schon vorprogrammiert inklusive Haaren ohne Schwung und Glanz. Rückfettende Shampoos sind bei diesem Haarproblem die Retter in der Not.

Mit einem Spezialshampoo lassen sich die gestressten Haare gezielt vor Haarbruch schützen. Sehr gut geeignet sind bei diesem Haarproblem Shampoos, die wertvolle B-Vitamine enthalten und das Haar wieder kräftigen.

Zusätzlich auf ein zu heißes Föhnen und chemische Behandlungen zu verzichten, hilft den Haaren beim regenerieren.

Pflegende Spülungen

Die winterlichen Temperaturen in Kombination mit der trockenen Luft in den Räumen entziehen den Haaren viel Feuchtigkeit. Deshalb können sich diese statisch aufladen und die berühmten fliegenden Haare entstehen. Abhilfe bringt schafft eine reichhaltigen Pflege, die beispielsweise durch eine Spülung oder Haarkur ermöglicht wird.

Ist man unterwegs und die Haare "fliegen hoch", dann hilft es sehr gut, eine kleine Dose mit Gel oder Creme in der Tasche zu haben. Nur ein Hauch davon leicht über die Haare gestrichen stellt die Haare wieder ruhig.

Ölkuren

Nährende Öle hingegen sind besonders bei Spliss hervorragend zur Pflege geeignet. Für die Haare sind gerade Reibungen aufgrund des Trages von Kopfbedeckungen und Haargummis oder auch ein häufiges Colorieren die reinsten Strapazen. Splissiges und sprödes Haar wird wieder zu einer gepflegten Haarpracht, wenn man es mit einer Verwöhnpackung regelmäßig pflegt.

Da gerade die Spitzen - im Besonderen bei langen Haaren - schnell trocken und anfällig für Spliss werden, empfiehlt es, sich ab und zu etwas Olivenöl in diese leicht einzukneten und das Öl über Nacht einwirken zu lassen.

Pflegetipps für dünnes Haar

Unter dünnem Haar haben Blondinen besonders häufig zu leiden. Es mangelt dem Haar an Volumen und Standfestigkeit, was das Stylen besonders schwierig macht.

Gleichzeitig ist dünnes Haar meist auch noch überaus empfindlich und bricht schnell oder löst sich leicht aus der Kopfhaut, wodurch es zu Haarausfall kommt.

Häufige Stylingsünden bei dünnem Haar

Stylingaktionen mit

strapazieren das feine Haar zusätzlich. Kurzfristig scheint das Haar voluminöser zu sein, allerdings nur bis zum nächsten Waschen. Geht man regelmäßig so unsanft mit dünnem Haar um, kommen zu mangelndem Volumen auch noch kaputte Spitzen hinzu.

Vorsicht vor zu viel Pflege

Viele begehen nun den Fehler, das Haar mit übermäßig vielen Pflegestoffen zu versorgen. Pflegeprodukte gegen Spliss und Co. sind aber viel zu schwer und ziehen das platte Haar nur noch mehr in die Länge.

Auf silikonhaltige oder ölhaltige Produkte fürs Haar sollten Menschen mit dünnem Haar ganz verzichten. Ebenso auf 2-in-1 Produkte, sie beschweren das Haar zusätzlich.

Um erst gar nicht in den Teufelskreis aus falscher Pflege und übermäßigem Styling zu geraten, hat sich die Stylingindustrie etwas einfallen lassen.

Die richtige Pflege - spezielle Produkte für feines Haar

Grundlage für perfektes Volumen ist die Haarpflege und die ist somit Pflicht bei dünnem Haar - das anschließende Styling die Kür! Die Lösung für feines, plattes Haar sind spezielle Haarpflegemittel für feines Haar.

Schon das richtige Shampoo ist Wegbereiter für mehr Volumen, darauf aufbauend bieten sich spezielle pflegende Produkte an. Besonders wichtig ist es, dass alle Haarpflegemittel frei von Silikonen sind.

Schaumfestiger und Volumen-Sprühkuren

Für noch mehr Fülle im Haar sorgen Schaumfestiger, die in den Haaransatz geknetet werden. Für den Ansatz bieten sich auch leichte Volumen-Sprühkuren, sogenannte Push-Up Sprays an, die es von vielen Herstellern gibt. Die enthaltenen haareigenen Substanzen (wie z.B. Keratin) polstern das Haar leicht auf.

Leider sind in Shampoos für sehr feines Haar nicht ganz so viele Pflegestoffe enthalten, wie wir es etwa von Produkten für strapaziertes Haar kennen. Bei splissigem oder glanzlosem Haar muss da etwas nachgeholfen werden. Für die Spitzen eignen sich Haarkuren, man sollte sie aber sparsam verwenden.

Dünnes Haar trocknen und stylen

Dünnes Haar sollte bestenfalls an der Luft getrocknet werden und erst danach mit einer Bürste in Form gestylt werden. Soll das Haar

  • geflochten,
  • gesteckt oder
  • gezwirbelt

werden und dabei nicht wegrutschen, hilft Volumenpuder, der auf dem Haar verteilt wird.

Beim Föhnen sollte man sehr vorsichtig vorgehen, den Föhn auf niedrigster Stufe einstellen und möglichst weit vom Kopf entfernt halten. Mit einer großen Rundbürste wird Schwung in dünnes Haar gebracht.

Volumen durch die passende Frisur

Dünnes Haar sollte an den Spitzen gerade abgeschnitten werden (dumpfer Schnitt), keinesfalls fransig oder fedrig. Das gesamte Haar ist somit gleichlang und bekommt dadurch mehr Fülle. Das regelmäßige Nachschneiden sollte selbstverständlich sein, um Spliss vorzubeugen.

Eine mittellange oder kurze Frisur eignet sich zum Kaschieren von dünnem Haar am besten. Langes Haar wird häufig zu schwer und zieht es nach unten, wodurch es platt aussieht.

Ein kleiner Tipp: Wechselt man häufig die Seiten des Scheitels von rechts nach links und zurück, stellen sich die Haare am Ansatz von ganz alleine auf.

Volumen, bitte: Tipps für voluminöses Haar

Haare Volumen
Das Haar voluminöser aussehen lassen

Nicht jedem ist von Natur aus voluminöses, volles Haar gegeben. Doch auch aus feinem Haar, welches schlapp am Kopf herunter hängt, lässt sich mit ein paar simplen Tricks eine voluminöse Frisur zaubern.

Der richtige Schnitt

Zunächst einmal empfiehlt es sich, den Frisör seines Vertrauens aufzusuchen. Denn auch feines Haar kann von Natur aus voluminöser wirken, wenn der richtige Schnitt im Haar ist.

Wer wirklich feines und dünnes Haar hat, sollte unbedingt Abstand von langen Haaren nehmen. Denn hier Volumen reinzubringen ist auch mit gutem Styling ein enormer Aufwand.

Stufen und Bob

Wer dennoch nicht auf langes Haar verzichten möchte, der sollte die Frisur gut durchstufen lassen. Denn das kürzere Deckhaar mogelt jede Menge Volumen ins Haar. Ohnehin sind stufig geschnittene Frisuren ideal, wenn Volumen gefragt ist.

Für einen besonders ausdruckstarken Hinterkopf ist ein kinnlanger Bob die ideale Frisur. Insbesondere dann, wenn die Seiten nach vorne ein wenig länger geschnitten sind.

Highlights setzen

Neben dem richtigen Schnitt kann man sich auch mit der Haarfarbe mehr Volumen ins Haar zaubern. Für den erwünschten Effekt sind Strähnchen besonders gut geeignet. Die unterschiedlich gefärbten Haarsträhnen lassen die Frisur lebendiger und voller erscheinen.

Und gerade blondierte Strähnen sorgen für eine Extraportion Fülle. Denn die blondierten Highlights haben eine rauere Oberfläche und liegen somit nicht so glatt aufeinander.

Waschen, föhnen, stylen

Fehlt es trotz der richtigen Frisur und effektgeladener Farbpalette noch immer an Volumen, dann kann man sich mit einem Shampoo behelfen, dass das Haar durch seine spezielle Zusammensetzung aufpolstert und somit fülliger erscheinen lässt. Von diesen Volumen-Shampoos gibt es in den Drogeriemärkten inzwischen eine derart große Auswahl, dass man leicht den Überblick verlieren kann. Für welches man sich entscheidet, hängt natürlich von verschiedenen persönlichen Faktoren ab.

Silikone meiden

Allerdings sollte man unbedingt darauf achten, dass das ausgewählte Shampoo keine Silikone enthält. Die enthaltenen Silikone sorgen zwar für mehr Volumen, ummanteln das Haar aber derart stark, dass keine pflegenden Stoffe mehr an das Haar gelangen können. Pflegende oder aufbauende Haarkuren, die man seinem Haar hin und wieder gönnt, sind so praktisch nutzlos.

Außerdem beschweren Silikone das Haar. Und dadurch hängen die Haare früher oder später doch wieder platt am Kopf herunter.

Haarpflege vor dem Föhnen

Nach dem Waschen wird das Haar getrocknet. Und auch hierbei kann wieder ein wenig mehr Volumen in die Frisur gezaubert werden.

Bevor man nun den Föhn einschaltet, sollte man ein wenig Schaumfestiger ins Haar geben. Auch hiervon gibt es verschiedene Produkte. Ideal ist ein Volumenfestiger, der einen Hitzeschutz beinhaltet.

Ründbürste benutzen

Hat man den Festiger gut in das noch feuchte Haar eingearbeitet, föhnt man die Haare am besten über eine Rundbürste. Das sorgt für Fülle im Haar und verleiht den Haaren zudem einen schönen Glanz.

Wer nicht mit der Rundbürste arbeiten möchte, der kann das fast trockene Haar auch auf große Lockenwickler drehen. Diese werden so lange im Haar gelassen, bis es vollständig getrocknet ist. Wer nicht warten kann, der hilft mit dem Föhn nach.

Toupieren und Extensions

Zu guter Letzt lässt sich auch mit dem Styling noch etwas mehr Volumen in die eigene Haarpracht zaubern. Vor allem am Hinterkopf kann mit Toupieren ein tolles Volumen erzeugt werden. Die richtige Technik lässt man sich am besten von seinem Frisör zeigen.

Möchte man das eigene Haar noch voller und dichter erscheinen lassen, so kann außerdem mit Extensions (festen oder Clip-in-Extensions) nachgeholfen werden.

Schuppen und Co. - Haarpflege für Männer

Haarpflege ist - neben der Bartpflege - auch unter den Männern ein immer wichtigeres Thema. Mittlerweile gibt es ein umfassendes Angebot an Produkten speziell für Haare und Kopfhaut der Männer.

Natürlich kommt es auch hier darauf an, die passenden Produkte zum jeweiligen Haartyp zu finden. Bei fettigem Haar sollte man es vermeiden, dieses mit zu heißem Wasser zu waschen - es sollte höchstens lauwarm sein, damit die Talgproduktion nicht unnötig angeregt wird.

Zudem sollten Männer mit fettigem Haar sich möglichst nicht mit den Fingern durch die Haare fahren, da das Fett auf diese Weise nur noch verteilt wird. Des Weiteren sollte auf ein Anti-Fett-Shampoo zurückgegriffen werden.

Bei trockenem Haar hingegen setzt man am besten auf rückfettendes Shampoo. Auf das tägliche Haarewaschen sollte möglichst verzichtet werden.

Generell sollte man nicht zu viele Pflege- und Stylingprodukte verwenden. Diese sollten zudem gründlich wieder ausgewaschen werden.

Schuppen stellen ein besonders weit verbreitetes Haarproblem unter Männern dar. Um diese möglichst zu vermeiden, sollte man auf Folgendes verzichten:

  • ein Zuviel an austrocknenden Produkten
  • Haarewaschen mit heißem Wasser
  • Föhnen
  • Flüssigkeitsmangel
  • Stress

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Quellenangaben
  • Schaumfestiger © Christian Stoll - www.fotolia.de
  • Hand hält Schild © purplequeue - www.fotolia.de
  • Yellow stick note isolated on white background, vector © kharlamova_lv - www.fotolia.de
  • Blackboard © Stillfx - www.fotolia.de

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