Tunikas

Die Tunika aus feinem Leinen oder Seide ist eine moderne Sommerbekleidung für die Dame

Tunikas waren nicht nur im alten Rom eine beliebte Oberbekleidung, auch heute ist sie noch Teil der Modewelt, wenn auch nur bei Damen. Heutige Tunikas werden aus Seide oder Leinen gefertigt und sind aufgrund ihres dünnen Stoffes ideal für den Sommer.

Seitenansicht Oberkörper einer schwangeren Frau in weißer Kleidung
schwangere Frau © Reicher - www.fotolia.de

In der letzten Zeit sind sie wieder in Mode gekommen - Tunikas. Die herrlich leichten, sommerlichen Oberteile erleben eine Renaissance, nicht zuletzt auch wegen ihrer Vielseitigkeit.

Geschichte

Dabei blickt die Tunika bereits auf eine lange Geschichte zurück - bereits in Griechenland wurde sie von Männern und Frauen gleichermaßen getragen. Damals bestand sie aus zwei Stoffrechtecken, die als Vorder- und Hinterteil auf der Schulter mit Fibeln zusammengeheftet wurden.

In der Regel wurde sie aus weißer Wolle hergestellt, später wurden Ärmel angesetzt und mittige Raffungen durch Gürtel vorgenommen. In dieser Form erlebte sie auch das Mittelalter, während dessen man den Stand des Trägers an der Fülle der Verziehrungen erkennen konnte.

Merkmale

Bis zum heutigen Tag hat sich an der Tunika-Grundform nicht viel geändert. Der kastige, taillenlose Schnitt umspielt lose den Körper. Die Länge reicht von knielang bis hüftig. Oft sind 3/4-lange oder kurze Ärmel angesetzt, manchmal ist auch nur eine angeschnittene Schulterpartie erkennbar.

Der Ausschnitt fällt meistens eher großzügig aus, da man ja von unten in das Gewand hineinschlüpft und keine Reißverschlüsse oder Knopfleisten vorhanden sind. Wahlweise rund, eckig oder mit einem senkrechten Schlitz versehen ist der Ausschnitt der einzige Blickfang der ansonsten eher schlichten Obertextilie. Daher wird er gern mit Stickereien, glitzernden Applikationen oder Borten geschmückt, ebenso wie der untere Saum und die Ärmelbündchen.

Längere Modelle können als Kleid getragen werden, kürzere wirken sportlich zu Jeans oder romantisch-elegant zu Röcken. Wer es figurbetont mag, trägt dazu einen Folkloregürtel oder eine schlichte Kordel.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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