17. Februar 2010
Klar, ein Sakko sollte von möglichst guter Qualität und immer faltenfrei und sauber sein. Doch damit der erste Eindruck wirklich positiv ausfällt, muss das Sakko auch perfekt sitzen.
Beim Kauf eines neuen Anzugs lassen sich viele Männer allzu sehr von der Optik leiten. Nur weil das Sakko in der Umkleidekabine ausgezeichnet passt und obendrein auch noch sehr edel aussieht, heißt das nicht, dass es auch den Alltagstest besteht.
Männer, die von Berufswegen dazu verpflichtet sind Anzug zu tragen, haben in der Regel auch viele wichtige Aufgaben. Das Sakko muss also sowohl bei der Präsentation als auch im Meeting mit einem wichtigen Kunden eine gute Figur machen.
Es ist daher unumgänglich, vor dem Kauf auf ein paar wichtige Kriterien zu prüfen.
Ob ein Sakko wirklich gut sitzt, erkennt man vor allem an der Schulterpartie. Steht der Stoff weit über die Schultern hinaus, so ist die Anzugjacke eindeutig zu groß. Noch schlimmer ist es allerdings, wenn die Schulterpartie zu eng gehalten ist. Dann passt das Sakko zwar im Stehen wunderbar, doch sobald man etwas von vorne oder oben greifen möchte, ist die Bewegungsfreiheit plötzlich dahin.
Auch die richtige Länge der Anzugjacke spielt eine wichtige Rolle. Nichts ist peinlicher als mit einem zu kurzen oder gar überlangen Sakko herumzulaufen. Man sollte sich was die Länge anbelangt jedoch nicht nach der jeweiligen Konfektionsgröße richten. Besser ist es, die benötigte Länge einfach selbst zu berechnen. Dazu nimmt man einfach vom Hemdkragen bis zur Fußsohle Maß und teilt diesen Wert durch zwei. So sitzt das Sakko genau da, wo es sitzen soll und zwar in der Mitte.
Die Ärmel des Sakkos sollten möglichst faltenfrei fallen, ohne dabei zu kurz zu sein. Ein einfacher Trick ist, den Arm bei der Anprobe senkrecht nach vorne auszustrecken. Reicht der Ärmel bis zum Handgelenk, so sind die Maße genau richtig. Man sollte immer beachten, dass die Hemdmanschetten noch ein paar Zentimeter unter dem Sakko herausblitzen müssen.
Ebenso verhält es sich mit dem Kragen des Sakkos. Er sollte den Hals weich umfassen, ohne dabei zu eng oder zu weit zu sein. Auch an dieser Stelle wird das Hemd noch einmal sichtbar.
Im Zweifelsfall ist es immer besser, ein paar Euro mehr für einen maßgeschneiderten Anzug auszugeben, als ständig mit einem schlecht sitzenden Sakko von der Stange herumzulaufen.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
24.02.12 | |
![]() | SAKKOS |
17.02.12 | |
![]() | SAKKOS |
25.03.11 | |
![]() | SAKKOS |
28.02.11 | |
![]() | SAKKOS |
16.01.11 | |
![]() | SAKKOS |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Sakkos Forum

