Minirock - Für welchen Figurtyp geeignet und wie kurz darf er sein?

Der Minirock gehört mittlerweile zu den Klassikern unter den Röcken und ist seit seiner Erfindung durch Mary Quant in den Sechzigerjahren aus den Kleiderschränken der Frauen nicht mehr wegzudenken. Im Sommer finden immer wieder vermehrt die Miniröcke ihren Weg auf die Straßen. Richtig kombiniert sind sie aber auch im Winter tragbar. Doch wann ist ein Minirock angebracht und wann nicht? Miniröcke sind modische Klassiker, die man in verschiedenen Kontexten tragen kann. Es kommt jedoch immer darauf an, womit man sie kombiniert. Lesen Sie, womit sich der Minirock kombinieren lässt und was beim Tragen beachtet werden sollte.

Kombinationsmöglichkeiten und No-Gos in Sachen Minirock

Was ist ein Minirock und wann wurde er erfunden?

Beim Minirock handelt es sich um einen kurzen Rock. Der untere Saum des Rockes endet ein Stück weit oberhalb des Knies seiner Trägerin.

Schon Anfang der 30er Jahre wurden Miniröcke getragen. Allerdings waren sie zu diesem Zeitpunkt nur Tänzerinnen vorbehalten. Den Eintritt in die Modewelt gelang in den 60er Jahren durch die englische Modedesignerin Mary Quant.

Wie kurz bzw. lang darf der Minirock sein?

Wie kurz oder lang der Minirock ausfallen darf und sollte, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen. Generell zählt eine kurze Schnittform zu den Merkmalen des Minis, doch die Länge des Rocks kann dabei sowohl knapp über dem Hintern enden als auch knapp über den Knien.

Miniröcke zählen definitiv zu den sexy Kleidungsstücken im Schrank einer Frau. Sie erlauben einen Blick auf viel Haut und strecken die Beine der Trägerin optisch. Dabei kommt es jedoch stets darauf an, wie und womit man den Rock kombiniert.

Beliebte Materialien beim Minirock

Alle lieben Miniröcke – vor allem die Männer. Die vielen Materialien, Farben und Muster machen die Wahl nicht immer ganz einfach. Das beliebteste Material ist und bleibt wohl der Jeansstoff, dicht gefolgt von

  • Baumwolle,
  • Leinen,
  • Jersey und
  • Leder.

Die Kombinationsmöglichkeiten sind vielseitig - darum bleibt der Minirock auch weiterhin im Trend.

Der Minirock aus Jeans-Stoff

Der Minirock in Form eines Jeansrockes dürfte zu der beliebtesten Variante gehören. So gut wie jede Frau hat ein Exemplar in ihrem Kleiderschrank liegen. Oft sind diese Röcke am unterem Rand ausgefranst und besitzen im allgemeinem, ganz nach dem Vorbild der Jeanshosen, den sogenannten Used-Look.

  • Typische Ausbleichungen,
  • angedeutete Sitzfalten und
  • die unterschiedlichen Schnitte

machen jeden Jeansrock einzigartig. Vom ganz engen Schnitt bis hin zum Faltenrock oder der momentan angesagten Tulpenform - erlaubt ist was gefällt. Die Farbwahl kann ganz nach Belieben gewählt werden - auch wenn die Farbe Blau überwiegt, so können auch

  • schwarze,
  • rote,
  • graue,
  • braune oder
  • sandfarbene

Jeans-Miniröcke gekauft werden.

Der Minirock aus Baumwolle und Leder

Es muss nicht immer Jeans sein, andere Baumwollstoffe bieten sich ebenso gut als Minirock an. Wenn der Baumwollstoff noch einen Stretchanteil hat, sitzt der Rock besonders knackig.

Auch Leder eignet sich hervorragend als Material für einen Minirock. Nahezu unverwüstlich bleibt er für viele Jahre ein Hingucker.

Steht mir ein Minirock? - Für welchen Figurtyp ist der Mini geeignet?

Röcke gibt es in allen Längen, am bekanntesten ist jedoch der Minirock, der etwa 10cm über dem Knie der Dame endet. Er gilt als besonders sexy und verführerisch - zeigt er doch ziemlich viel Bein.

Dennoch hält sich hartnäckig das Gerücht, dass er nur ganz jungen Mädchen steht. Möchte man ihm zum nackten Bein tragen, stimmt dies tatsächlich, denn der Minirock enthüllt selbst den allerkleinsten Makel und jeden Hauch von Orangenhaut. Kombiniert man ihn allerdings mit der richtigen Strumpfhose, wird er auch für Frauen jenseits der Zwanzig alltagskompatibel.

Der Minirock ist alters- und konfektionsunabhängig

Solange man sich in seinem Minirock wohl fühlt sollte man ihn auch tragen, gleich welches Alter oder welche Konfektionsgröße man hat. Oft trauen sich Frauen mit kräftigeren Waden und Oberschenkeln nicht einen Minirock anzuziehen, dabei kommt es teilweise sogar sehr gut an, da nicht jeder Mann auf super dürre Beine steht.

Frauen mit schönen Beinen sollten sie auch zeigen und nicht unter Hosen und langen Röcken verstecken. Beim Tragen von kurzen Röcken werden die Blicke immer nach unten gelenkt, somit kann ganz geschickt von einem großen Busen oder einem rundlichem Bauch abgelenkt werden.

Ein Minirock wird niemals langweilig und kommt immer an. Zweifelsohne haben Frauen mit tadelloser Figur im Minirock ihren großen, sexy Auftritt. Dabei spielt das Alter der Trägerin gar keine Rolle. Die Beine sollten

  1. schlank,
  2. gepflegt und
  3. trainiert

sein, denn sie werden im Minirock alle Blicke auf sich ziehen.

Minirock bei schmalen oder breiten Hüften?

Die Minirock-Erfinderin selbst hatte eher eine knabenhafte, Twiggy-artige Figur mit schmalen Hüften und wenig Busen. Solchen Frauen steht auch die superkurze Variante des Minirocks, die häufig als winziger Faltenrock daherkommt. Bei ausgeprägteren Hüften würde der Faltenwurf nur unnötig auftragen, hier also lieber zur figurnahen Variante des Minirocks greifen, beispielsweise zu einem legeren Jeans-Mini.

Zu welcher Wadenform und Beinlänge passt der Minirock?

Da der Mini die Beine gnadenlos in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rückt, lohnt sich der selbstkritische Blick in den Spiegel. Wer kräftige Waden oder Fesseln hat, ist gut beraten, statt der Leggins, die die Proportion des Beines optisch unterbrechen, eine durchgehende Strumpfhose mit Fuß zu tragen.

Stylingtipps: Kombinationsmöglichkeiten mit dem Minirock

Schwarz ist hier aber auch Trumpf, da diese Farbe wie keine andere optisch verschlankt. Noch günstiger ist es, wenn der Schuh ebenfalls in schwarz gehalten wird – dadurch wird das Bein optisch zusätzlich verlängert. Dieser Effekt verstärkt sich mit zunehmender Absatzhöhe.

No-Gos und generelle Stylinghinweise für den Minirock

Egal in welchem Alter, ein Minirock sollte nie mit einem tiefen Dekolleté kombiniert werden. Wer an den Beinen viel Haut zeigt, sollte obenherum etwas zurückhaltender mit seinen Reizen sein. Ebenfalls verzichten sollte man auf

  • bauchfreie Tops
  • Spaghettiträger Tops
  • transparente Tops und
  • Netzsstrumpfhosen.

In Kombination mit einer eleganten Strumpfhose und High Heels wirkt der kurze Rock absolut sexy und verführerisch. Funky wird er mit Leggins und Boots, sportlich mit Turnschuhen, Hoodies oder Ballerinas, hot mit Riemchensandalen und cool für den Winter mit Stiefeln und dicken Strümpfen, die für ausreichend Wärme sorgen.

Möchten Sie weitere Kombinationstipps für den Minirock? Lesen Sie hier, welcher Mini zu welchem Stil passt und welche Variante man im Büro und beim Sport tragen kann.

Welche Schuhe und Strümpfe zum Minirock?

In Sachen Kombination spielen beim Minirock natürlich auch die richtigen Schuhe und Strümpfe eine Rolle. Nicht jeder Schuh oder Stiefel eignet sich zu jedem Rockmodell, und auch die ein oder andere Strumpfhose sieht nicht unbedingt vorteilhaft aus. Hier geben wir Tipps, was bei der Wahl der Schuhe und Strümpfe zum Mini beachtet werden sollte.

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