12. März 2009
Von Viola Reinhardt
Die optimale Sauna für jedermann, nicht zu heiß, nicht zu trocken, nicht zu feucht, nicht zu kalt - das ist das Danarium. Diese Mischform aus Römischem Dampfbad und finnischer Sauna ist für die gesamte Familie geeignet. Kombiniert mit Duft- und Lichttherapie wird sie zum Saunaerlebnis der besonderen Art.
Das Danarium ist eine Variante des Dampfbades, die mit einer Temperatur von 45 bis 65 Grad Celsius sehr gut verträglich ist. Die Wärme wird schubweise zugeführt. Mit etwa 60 Prozent ist die Luftfeuchtigkeit im Danarium zwar relativ hoch, doch die Luft bleibt klar. Das Danarium ist mild und daher auch für Menschen geeignet, die mit Herz-Kreislauf-Problemen zu kämpfen haben. Zudem ist es ein beliebtes Ziel von Familien, weil auch kleine und ältere Leute problemlos hier saunieren können.
Rheumatische Beschwerden werden gelindert und die Beweglichkeit der Muskeln sowie der Gelenke sanft trainiert. Die Wirbelsäule kann sich von Blockaden erholen. Zudem wird das Immunsystem gestärkt, die Durchblutung des Gewebes angeregt und so der Abtransport der giftigen Schlacken aus dem Körper beschleunigt. Die Haut wird weicher und zarter. Auch die Atemwege profitieren von einem Besuch im Danarium. Überdies ist der positive psychische Effekt der Regeneration und Erholung bedeutsam.
Der Saunagast hat die Intensität der Erfahrung selbst in der Hand, denn er entscheidet, auf welcher Höhe der Bänke er sich niederlässt. Wegen der milden Temperaturen kann ein Saunagang problemlos 30 Minuten lang sein. Danach sollte der Körper kurz kalt abgeduscht oder das Tauchbecken bestiegen werden. Eine Ruhepause von etwa 20 Minuten ist anschließend empfehlenswert.
Das Danarium kann bedenkenlos mehrmals in der Woche genutzt werden. Bis zu drei Besuche in der Woche sind optimal zur Verbesserung der Immunabwehr, um damit beispielsweise gegen Erkältungen aktiv anzugehen. Nach dem Saunagang empfiehlt sich eine Massage als krönender Abschluss. Doch auch eine kosmetische Behandlung ist nach dem Danarium ideal, da sich die Poren öffnen und aufnahmebereit für pflegende Wirkstoffe sind und alte Hautschichten sich durch ein Peeling sehr leicht lösen lassen.
In vielen Danarien wird großer Wert auf die Einrichtung gelegt. So sind sie oft auch optisch eine Mischung aus römischem Dampfbad und finnischer Sauna: während die Wände gekachelt sind, liegen die Besucher auf den klassischen Holzbänken. Kräuteraromen und Lichtspiele streicheln die Seele in vielen Danarien zusätzlich. Oft wird das Danarium auch "Euka-Sauna" oder "Kräuterbad" genannt, doch es kann natürlich auch jeder andere Duft eingesetzt werden. Dank dieser Düfte lässt es sich richtiggehend tief durchatmen, was für manch Bronchititsgeplagten zur reinsten Wohltat werden kann, die auch noch nach Stunden des Verlassens des Danariums spürbar ist. Natürlichkeit ist hierbei Trumpf.
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